Stefan Frädrich bloggt

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Wie wir hilfreiches Denken trainieren

Liebe Schweinehundefreunde,

vor kurzem wurde ich in eine Diskussion hineingezogen: „Welche Regeln machen denn wirklich erfolgreich?“ 

Meine Sichtweise: überhaupt keine! Denn ich glaube, es sind weniger ein paar starre Regeln („Wenn A, dann B, dann C …“), die uns im Leben weiterbringen, sondern eher eine Menge intelligenter Prinzipien im komplexen Zusammenspiel (“Im Kern geht es um XYZ … Daraus kann sowohl dies folgen als auch das … Ob wir XYZ also erreichen ist abhängig von …“).

  • Wer zum Beispiel glaubt, Ziele müssten stets auf direktem Weg erreicht werden, wird immer dann scheitern, wenn mal einen Schritt zur Seite (oder sogar zurück) nötig ist, um anzukommen, da er Flexibilität für falsch hält.
  • Wer hingegen glaubt, Ziele seien immer flexibel auslegbar, wird sich schwertun, überhaupt irgendein Ziel zu erreichen.
  • Die Lösung ist natürlich, je nach Situation, SOWOHL direkt und geradeaus ALS AUCH flexibel zur Seite reagieren zu können, weil es im Prinzip nicht um das Befolgen einer starren Regel geht, sondern um das in der Gesamtbetrachtung bestmögliche Erreichen eines Ziels.

Das Fatale bei weniger hilfreichen Annahmen (Regeln) über die Welt: Sie laufen im Denken meist automatisch im Hintergrund mit, wenn wir sie ein paar Mal bestätigt haben und beeinflussen unsere Entscheidungen – meist ohne, dass wir sie überhaupt bemerken! Und dann wundern wir uns, warum wir an bestimmten Stellen immer mit dem Kopf gegen die Wand laufen …

Je mehr hilfreiche Prinzipien wir also kennen und anwenden, desto besser.

Unsere beiden größten Herausforderungen sind demnach also

  • möglichst viele hilfreiche Gedanken/Prinzipien für möglichst viele relevante Situationen zu kennen
  • und diese Gedanken häufig genug anzuwenden, um sie zu unterstützenden Hintergrundprogrammen unseres Lebens zu machen, die automatisch und dadurch völlig ohne Anstrengung ablaufen.

Und schon sind wir beim Kernthema meines beruflichen Selbstverständnisses:

  • Wer glücklich, motiviert und erfolgreich sein will, kommt um das permanente Sammeln, Kombinieren und Anwenden hilfreicher Gedanken gar nicht umhin!
  • Er/sie muss sich ständig fragen: „Wo bekomme ich gutes Gedankenfutter her, das mir hilft, mich in der Welt zurecht zufinden und gute Entscheidungen zu treffen?“

In der Summe entsteht so eine äußerst praktische “Bibliothek“ guter Gedanken/Prinzipien im Kopf beziehungseise ein extrem leistungsstarkes Betriebssystem, das sich selbst ständig auf die neuesten Versionen updated.

Wo tanken Sie denn regelmäßig gute Gedanken?

Ich hätte da eine Idee: www.gedankentanken.com

Herzliche Schweinehundegrüße

Ihr

Dr. Stefan Frädrich

Warum Optimisten alles können – obwohl das gar nicht stimmt

Liebe Schweinehundefreunde,

haben Sie schon gewusst, dass Optimisten alles können?

Nun ja, zumindest könnte man das meinen, denn Optimisten haben einen ganz speziellen Denkstil, der Ihnen genau das suggeriert: Sie beziehen sich gerne auf allgemein gültige Umstände während Pessimisten spezifische Ursachen am Werk sehen.

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Warum Stress sein muss

Liebe Schweinehundefreunde,

vor ein paar Tagen hatte ich ein interessantes Gespräch über Stress, Ärger und Unzufriedenheit.

Die Haltung meines Gesprächspartners: Anstrengung, Ärger, negative Gefühle etc. seien Hinweise auf ein schlecht geführtes Leben. Wer darunter litte, müsse unbedingt etwas verändern, sonst drohten schlimme Langzeitfolgen.  · mehr ›

Wer hätte das gedacht?

Liebe Schweinehundefreunde,

können Sie eigentlich ein Computerprogramm schreiben, Bier brauen, Meniskusrisse operieren oder Bienen züchten?

Nein? Schade. Denn selbstverständlich hat jede dieser Fähigkeiten/Fertigkeiten eine hohe Bedeutung. Sie sind alle höchst wichtig und sinnvoll. (Ja, auch das mit dem Bierbrauen – sehen Sie mir das als Wahl-Kölner bitte nach.) · mehr ›

„Papi, wenn wir uns beeilen …“

Liebe Schweinehundefreunde,

heute morgen brachte ich meinen Vierjährigen Sohn mal wieder in den Kindergarten. Wir waren etwas spät dran, also trug ich ihn ein gutes Stück länger, als wir das üblicherweise tun. (Unser morgendliches Kuschelritual – herrlich!) Immerhin war heute Osterfrühstück angesagt – und da wollten wir pünktlich sein.  · mehr ›

Arsch hoch!

Liebe Schweinehundefreunde,

ja, ich weiß: Das Wording in der Überschrift entspricht nicht wirklich dem sprachlichen Niveau, welches ich hier (zumindest meistens) anstrebe.

Dennoch ist ein gesprochenes „Arsch hoch!“, zum Beispiel bei Vorträgen oder in Seminaren, stets ein paar zustimmende Lacher wert. Es scheint allgemein akzeptiert zu sein, dass wir uns meist proaktiv bemühen müssen, um zu erreichen, was wir wollen. Ebenso ist es eine Binse, dass genau hierbei sehr viele scheitern, weshalb die überdeutliche Ansprache dieses Phänomens amüsant wirkt.
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Unternehmer oder Unterlasser?

Liebe Schweinehundefreunde,

was wollen Sie lieber sein: ein Unternehmer oder ein Unterlasser?

Diese etwas zugespitzte Formulierung zweier Lebens-Prototypen habe ich bereits 2003 in meinem allersersten Günter-Buch verwendet – und damit im Freundes- und Bekanntenkreis Diskussionen ausgelöst: · mehr ›

Der Erfolgskiller Nummer 1

Liebe Schweinehundefreunde,

kennen Sie den Erfolgskiller Nummer eins?

Wenn Sie meine Ansichten schon eine Weile verfolgen, denken Sie jetzt wahrscheinlich an Begriffe wie: Sinn und Ziele finden, Entscheidungen treffen, ins Handeln kommen, mit Rückschlägen umgehen und lernen, lernen, lernen bis wir Erfolg haben. · mehr ›

Der Ziele-Kompass: So kommen Sie an, wo Sie hinwollen

Liebe Schweinehundefreunde,

haben Sie denn schon mal Ziele erreicht? Oder schon welche verfehlt? (Verfehlen Sie sie vielleicht sogar immer?) Dann denken Sie jetzt mal an ein Ziel, das zu erreichen Ihnen immer wieder schwer fällt. Und dann folgen Sie bitte vorurteilsfrei meinen nächsten Ausführungen.  · mehr ›

Diktatur des Denkens

Liebe Schweinehundefreunde,

wir denken ja gerne, wir seien denkende Wesen. Doch seien wir ehrlich: Ist es nicht oft andersherum? Nämlich, dass es uns denkt. Dass sich das Geplapper im Kopf verselbständigt und uns ärgert: „Vorsicht, Anstrengung!“, „Das Problem dabei ist …“ oder „Das schaffst du nicht!“ Günter, der innere Schweinehund. Sie wissen ja. · mehr ›