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	<title>Stefan Frädrich – Motivation, die wirkt &#187; Blog</title>
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	<description>Motivation, die wirkt</description>
	<lastBuildDate>Tue, 31 Jan 2012 13:39:12 +0000</lastBuildDate>
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		<title>&#8222;Ich war wie du!&#8220;</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 19:58:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Schweinehundefreunde, mein Freund und Kollege Dirk Kreuter hatte in seinem letzten Newsletter eine Story, die ich unbedingt mit Ihnen teilen will. Dirk wiederum hat die Geschichte von Jung von Matt, einer der besten Werbeagenturen Deutschlands, die beispielsweise auch die Werbung f&#252;r Mercedes, Sixt oder Bild machen. Die Werber hatten die Idee Bettler zu unterst&#252;tzen: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Schweinehundefreunde,</p>
<p>mein Freund und Kollege <a href="http://www.dirk-kreuter.de/" target="_blank">Dirk Kreuter</a> hatte in seinem letzten Newsletter eine <strong>Story, die ich unbedingt mit Ihnen teilen will</strong>. Dirk wiederum hat die Geschichte von <strong>Jung von Matt</strong>, einer der <strong>besten Werbeagenturen Deutschlands</strong>, die beispielsweise auch die Werbung f&uuml;r Mercedes, Sixt oder Bild machen.<br />
<span id="more-5149"></span><br />
Die Werber hatten die Idee <strong>Bettler zu unterst&uuml;tzen</strong>: Sie wollten die <strong>Texte der handgeschriebenen Bettel-Kartons verbessern</strong>. &Uuml;berlegung dabei: Wenn Konzerne f&uuml;r ihre Dienstleistung viele Tausende Euro investieren, wird der Text aus der Feder eines Profis sicher auch die Ums&auml;tze der Bettler steigern.</p>
<p>Jung von Matt kontaktierte das Berliner Obdachlosenmagazin „St&uuml;tze“ und vereinbarte (was gar nicht so einfach war!) einen Pr&auml;sentationstermin. Die <strong>Reaktionen der Berliner Bettler</strong> kamen den Werbern <strong>bekannt </strong>vor:</p>
<ul>
<li><em>&#8222;Nee, ick hab meenen Look jefunden.&#8220;</em></li>
<li><em>&#8222;Ich will nichts an meinem Auftreten ver&auml;ndern. Das k&ouml;nnte meine Stammkunden verprellen.&#8220;</em></li>
<li><em>&#8222;Ich finde die Spr&uuml;che lustig, aber bei den Leuten wird das sicher nicht ankommen.&#8220;</em></li>
<li><em>&#8222;Ich will mich nicht direkt entscheiden. Ich muss erst mal mit ein paar Kumpels reden.&#8220;</em></li>
</ul>
<p>Na, kommen Ihnen diese Aussagen bekannt vor? <strong>Klassische Vor- und Einw&auml;nde</strong>, wie sie in vielen Verkaufsgespr&auml;chen oder -pr&auml;sentationen kommen. Egal, ob die Werber um einen Millionenetat pitchen oder ob es um gratis Bettelschilder geht: <strong>Bedenkentr&auml;gerei, Angst vor Humor, Angst vor Ver&auml;nderung und der Glaube an die eigene &#8222;Marktforschung</strong>&#8220;. Wer verkauft (oder diskutiert, Mitarbeiter- oder Familiengespr&auml;che f&uuml;hrt), erlebt solche &#8222;Standardsituationen&#8220;.</p>
<p>Also: <strong>Seien Sie auf Ihre &#8222;Standardsituationen&#8220; in der Vor- und Einwandbehandlung gut vorbereitet!</strong> Rhetorische Schlagfertigkeit ist nicht angeboren, sondern antrainiert!</p>
<p>Bei den <strong>Bettlern </strong>konnten<strong> doch noch einige &uuml;berzeugt </strong>werden, die dann Schilder nutzten mit Aufschriften wie:</p>
<ul>
<li><em>&#8222;Bin kein Alkoholiker. Nehme aber Trinkgeld&#8220; </em></li>
<li><em>&#8222;Jeder Wurf ein Euro&#8220; </em></li>
<li><em>&#8222;Habe auf Telekom-Aktien gesetzt&#8220; </em></li>
<li><em>&#8222;Spenden Sie mich hier weg&#8220; </em></li>
<li><em>und &#8222;Ich war wie du.&#8220;</em></li>
</ul>
<p>Das Ergebnis: Die Bettler, die mit den neuen Spr&uuml;chen in ihrem Markt aktiv waren, konnten <strong>Umsatzsteigerungen von 25 bis 30 Prozent</strong> verbuchen, wie die Leute von &#8222;St&uuml;tze&#8220; best&auml;tigten. Sch&ouml;n, wenn der Mut, etwas Neues auszuprobieren, so unmittelbar belohnt wird.</p>
<p>Und? Was werden Sie in Ihrer Neukundenakquise zum Jahresbeginn &#8222;Neues&#8220; ausprobieren?</p>
<p>Ich w&uuml;nsche viel Erfolg dabei!</p>
<p>Herzliche Schweinehundegr&uuml;&szlig;e</p>
<p>Ihr</p>
<p>Stefan Fr&auml;drich</p>
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		<title>Das pralle Leben leben</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 10:18:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Schweinehundefreunde, es ist so viel passiert: Meine letzten zweieinhalb Monate waren einfach der HAMMER! Mein Sohn Juri &#8230; Im Oktober bin ich Vater geworden – und unser Sohnemann Juri ist mit Abstand das grandioseste St&#252;ck Mensch, das ich mir vorstellen kann (neben seiner Mama nat&#252;rlich)! Er lacht, feixt, flirtet, motzt, schl&#228;ft, kuschelt, isst, zappelt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Schweinehundefreunde,</p>
<p>es ist so viel passiert: Meine letzten zweieinhalb Monate waren einfach der HAMMER!</p>
<p><strong>Mein Sohn Juri &#8230;</strong></p>
<p>Im Oktober bin ich <strong>Vater geworden</strong> – und unser Sohnemann Juri ist mit Abstand das grandioseste St&uuml;ck Mensch, das ich mir vorstellen kann (neben seiner Mama nat&uuml;rlich)! Er lacht, feixt, flirtet, motzt, schl&auml;ft, kuschelt, isst, zappelt und strampelt, gibt coole Laute von sich – und hat das Leben von Mama und Papa mal kurz so richtig umgekrempelt. Sie wissen oder k&ouml;nnen sich vorstellen, was ich meine. Und wir sind unendlich dankbar, diese wundervolle Zeit zu erleben – es ist unbeschreiblich <strong>einzigartig, zuckers&uuml;&szlig;, intensiv und voller Liebe!</strong><span id="more-5129"></span></p>
<p><strong>&#8230; und die Dinge „nebenbei“</strong></p>
<p>Nun, obwohl der neue Kleine „eigentlich“ schon eine ganze Menge an News darstellt, sind „nebenbei“ auch noch andere Dinge passiert: So habe ich in den letzten zweieinhalb Monaten <strong>16 Seminare und Vortr&auml;ge</strong> in 14 St&auml;dten gehalten, war in<strong> f&uuml;nf Fernsehshows </strong>zu Gast, habe mein <a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/4944175/b3024f0a24a3" target="_blank"><strong>neues Buch</strong></a> fertig gemacht, ein <a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/4944176/b3024f0a24a3" target="_blank"><strong>H&ouml;rbuch</strong> </a>aufgenommen, war an der Gestaltung eines spannenden <strong>Mega-Gesch&auml;ftsplans</strong> beteiligt, habe <strong>zwei Wohnungen gekauft</strong>, ein <strong>neues B&uuml;ro</strong> samt <strong>Seminarraum</strong> angemietet und – weil ich mein Daily Business nun doch nicht mehr alleine geregelt kriege – einen <strong>neuen Mitarbeiter eingestellt</strong>, der mich vom ersten Tag an riesig unterst&uuml;tzt hat (Danke, Aki! Du bist f&uuml;r die n&auml;chsten Jahrzehnte fest eingeplant!).</p>
<p>Und was war noch? Ich bin vom vom renommierten <a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/4930564/b3024f0a24a3" target="_blank"><strong>Magazin TRAiNiNG</strong></a> zum <strong>Trainer des Jahres 2011</strong> gew&auml;hlt worden! Und von <a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/4944323/b3024f0a24a3" target="_blank"><strong>5 Sterne Redner</strong></a> habe ich den <strong>Best Brand Award 2011 </strong>erhalten. Danke! Wahnsinn! Ach ja: Und es war <strong>Weihnachten</strong> inklusive zweier sch&ouml;ner Familienbesuche in S&uuml;ddeutschland. Und <strong>Silvester</strong> hier in K&ouml;ln – samt grandioser Dachterrassen-Party mit den anderen Baby-Eltern hier im Haus (lustig, wenn alle beim B&ouml;llern ihr Ohr ans Babyphone dr&uuml;cken &#8230;). Und ich habe mein <strong>erstes Fu&szlig;ballturnier seit etwa zwanzig Jahren</strong> gespielt! Ja, genau: SELBST mitgespielt – im Tor, meiner absoluten Lieblingsposition. (Danke, „Lokomotive H&ouml;ninger“! Ihr seid die coolste Freizeitmannschaft &uuml;berhaupt!) Auch meine ersten beiden Freundschaftsspiele seit fast zwei Jahrzehnten (Danke, „Titty Twister“! Die n&auml;chsten Matches gewinnen wir &#8230;) fielen in die letzten zweieinhalb Monate. (Dass ich mir vorgestern abend beim Kicken das <strong>Sprunggelenk verdreht</strong> und irgendwelche <strong>B&auml;nder angerissen</strong> habe – geschenkt! Shit happens, ich komme wieder.)</p>
<p>Hm, das <strong>Ged&ouml;ns</strong> rund um laufende B&uuml;rot&auml;tigkeit, wesentliche Einrichtungs- und Bauma&szlig;nahmen samt Technikkram, Mailing-Kampagnen, Medieninterviews, die Gesch&auml;ftsplanung f&uuml;r 2012 et cetera erspare ich Ihnen jetzt. Es gibt viel zu tun – Sie kennen das.</p>
<p><strong>Die Welle reiten, nicht vor ihr fliehen</strong></p>
<p>Ja, es war wieder ganz sch&ouml;n was los zuletzt &#8230; Aber: Was mich bei all dem wirklich am&uuml;siert, ist die <strong>relative Leichtigkeit</strong>, mit der alles abl&auml;uft. Noch vor ein paar Jahren als <strong>Arzt in der Psychiatrie </strong>w&auml;re ich bei solch einer Schilderung stutzig geworden: „Hat da jemand eine <strong>manische Phase</strong> und braucht <strong>Medikamente zum Runterkommen?</strong>“ Nein, zum Teufel! <strong>Mir geht es hervorragend</strong>, und zwar wirklich: Ich f&uuml;hle mich (trotz all der Action) ausgeglichen, schlafe gut (trotz Juri), w&auml;ge meine Handlungen angemessen sorgf&auml;ltig ab, bringe mich nicht in Schwierigkeiten, achte sogar bewusst auf Pausen, Zeit mit meiner Frau, Zeit zum Faulenzen, Sport und gehe mit dem Hund spazieren. Auch in ein Burnout schlittere ich nicht hinein, keine Sorge.</p>
<p>Denn: Macht es <strong>Spa&szlig;</strong>, so viel zu tun? Ehrliche Antwort:<strong> nicht imme</strong>r.</p>
<p>Und ist das alles nicht ziemlich <strong>anstrengend</strong>? Ja, aber hallo! <strong>Nat&uuml;rlich</strong> ist es das hin und wieder.</p>
<p>Aber: Ist es <strong>befriedigend</strong>, so zu leben? Traraaaa, Trommelwirbel:<strong> Klar! UND WIE es das ist !!! </strong>Denn genau darum geht es doch: Ich lebe ein prallvolles Leben, das mich zutiefst befriedigt, ein Leben, das in den letzten Monaten zwar extravoll war – aber eben auch extra befriedigend!</p>
<p>Ich bin &uuml;berzeugt: Wenn die Welle kommt und in die richtige Richtung unterwegs ist, darf man sich nicht wegducken, sondern muss sie reiten!</p>
<p><strong>&Uuml;berforderung ist keine Frage der Intensit&auml;t</strong></p>
<p>Sie kennen ja meine Ansicht, dass die <a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/4944181/b3024f0a24a3" target="_blank"><strong>Angst vor &Uuml;beranstrengung eine unserer drei Ur&auml;ngste</strong> </a>ist, die h&auml;ufig ins neurotische Gegenteil zur&uuml;ckschwingt: Wir scheuen uns schnell vor kleineren Anstrengungen und Unp&auml;sslichkeiten, weil wir oft insgeheim den <strong>Anspruch</strong> haben, <strong>uns m&ouml;ge im Leben alles leicht fallen</strong>. Die Extra-Meile gehen? Etwas mehr als die Minimal-Anstrengung aufbringen? Unzumutbar! Und dann wundern wir uns, warum es nicht wirklich vorangeht. Oder warum wir so vieles als m&uuml;hsam empfinden.</p>
<p>Kein Wunder! Wer seinen Alltag als m&uuml;hsam empfindet, steckt meist in einer von drei Fallen drin:</p>
<p><strong>1.) Die Weichei-Falle: Trainieren Sie mehr!</strong></p>
<p>Wer gewohnt ist, Anstrengungen aus dem Weg zu gehen, hat oft schlicht einen so<strong> j&auml;mmerlichen Trainingszustand</strong>, dass er selbst minimale Extra-Anstrengungen f&uuml;r heftig h&auml;lt.</p>
<p>Die L&ouml;sung hier: Training! Denn nur wenn Sie immer wieder <strong>an Ihre Grenzen gehen</strong>, k&ouml;nnen Sie sie so verschieben, dass Sie sich <strong>an h&ouml;here Leistung anpassen</strong> – und Ihnen die Dinge letztlich leichter fallen.</p>
<p><strong>2.) Die Irrelevanz-Falle: Tun Sie, was wirklich wichtig ist!</strong></p>
<p>Wer seinen Alltag als m&uuml;hsam empfindet, tut oft Dinge, die er selbst f&uuml;r nicht wichtig genug h&auml;lt, um daf&uuml;r Energie aufzuwenden. <strong>Warum sich auch mit Kleinkram besch&auml;ftigen?</strong> Gemein dabei: Wer sich zu lange und zu viel mit Kleinkram besch&auml;ftigt, empfindet ihn als besonders anstrengend – und h&auml;lt sich daher leicht f&uuml;r zu doof, zu schwach oder zu schlecht f&uuml;r andere Aufgaben. Also: Sich mehr zutrauen? Auf keinen Fall!</p>
<p>Die L&ouml;sung daher: <strong>Tun Sie, was Ihnen wirklich wichtig ist </strong>– und lassen Sie den Kleinkram bleiben! <strong>S&auml;gen Sie Holz, kein S&auml;gemehl! </strong>Raus aus der Irrelevanz-Falle – Sie sind f&uuml;r Wichtigeres auf der Welt! Glauben Sie dass eine Mutter lieber TV-Zeitschriften liest, als ihr hungriges Baby zu f&uuml;ttern? Dass der Vorstandsvorsitzende lieber seinen Wagen saugt, als ein gro&szlig;es Gesch&auml;ft abzuschlie&szlig;en? Kaum (oder nur extrem bescheuerte M&uuml;tter und Vorst&auml;nde &#8230;). <strong>Es ist also die Relevanz, die rockt! </strong>Alles andere ist Zeitdiebstahl und Energieverschwendung.</p>
<p><strong>3.) Die Richtungsfalle: Machen Sie sich klar, wohin es gehen soll!</strong></p>
<p>Wer hingegen nicht wei&szlig;, was f&uuml;r ihn relevant ist, hat ein fettes <strong>Richtungsproblem</strong>: F&uuml;r ihn ist alles gleich (un)wichtig. Doch <strong>wer keine eigene Richtung hat, f&uuml;r den entscheiden andere</strong>: die Umst&auml;nde, der Partner, der Chef, die Kollegen. Himmel, klar ist das anstrengend! Man spielt so nicht selbst, sondern ist der Spielball – autsch.</p>
<p><strong>Liegt etwas Anstrengendes</strong> hingegen ohnehin<strong> in der Richtung in die sich Ihr Leben entwickeln soll, f&auml;llt es viel leichter, sich darauf einzulassen</strong> – es geh&ouml;rt zum gro&szlig;en Plan dazu. So wie f&uuml;r mich eben mein Sohn, meine Frau, mein Sport, mein Hund, mein Beruf – mit all den Pl&auml;nen und Zielen, die ich daf&uuml;r habe.<strong> Wann die einzelnen Schritte kommen, ist dann eigentlich egal: Hauptsache, sie kommen.<br />
</strong><br />
Also:<strong> Bestimmen Sie immer wieder, in welche Richtung es gehen soll</strong>, damit Sie nicht die Wege anderer gehen (was anstrengend ist) sondern Ihre eigenen (was viel leichter f&auml;llt) – auch wenn diese mitunter verdammt anspruchsvoll sind, was Ihnen dann aber egal sein kann! Denn: Einfach kann jeder &#8230;</p>
<p>In diesem Sinne:<strong> Ich w&uuml;nsche Ihnen ein prall gef&uuml;lltes Wunschleben im neuen Jahr! </strong>Lassen Sie es 2012 (und nicht nur 2012) so richtig krachen!</p>
<p>Herzliche Schweinehundegr&uuml;&szlig;e</p>
<p>Ihr</p>
<p>Stefan Fr&auml;drich</p>
<p>P.S.: Uups, fast h&auml;tte ich vergessen, darauf hinzuweisen &#8230;</p>
<p><strong>Wieder offene Seminare in K&ouml;ln</strong>!</p>
<p>Weil wir in unseren neuen <strong>R&auml;umlichkeiten in K&ouml;ln</strong> auch einen <strong>klasse Seminarraum</strong> (soll ich es &#8222;Seminarzentrum&#8220; nennen?) haben und ich mal wieder so richtig Lust darauf habe, werde ich ab 2012 wieder <strong>offene Seminare in K&ouml;ln </strong>anbieten!</p>
<p>Fiolgende vier K&ouml;lner Seminare stehen bislang fest:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.stefan-fraedrich.de/live/" target="_blank"><strong>Nichtraucher in 5 Stunden</strong> (12.02.)</a></li>
<li><a href="http://www.stefan-fraedrich.de/live/" target="_blank"><strong>Das G&uuml;nter-Prinzip: So motivieren Sie Ihren inneren Schweinehund!</strong> (04.03.)</a></li>
<li><a href="http://www.stefan-fraedrich.de/live/" target="_blank"><strong>Die einfachste Di&auml;t der Welt: das Plus-Minus-Prinzip</strong> (08.04.)</a></li>
<li><a href="http://www.stefan-fraedrich.de/live/" target="_blank"><strong>Die perfekte Selbst-PR: So werden Sie zum Kundenmagnet! </strong>(14.07.)</a></li>
</ul>
<p><strong>PREVIEW:</strong> Hier &uuml;brigens ein <strong>einst&uuml;ndiges Kurzseminar &#8222;Die einfachste Di&auml;t der Welt&#8220; auf Youtube</strong>, das Sie gerne weiter verbreiten d&uuml;rfen: <a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/4944354/b3024f0a24a3" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=m8IjMMIPFAI </a></p>
<p><strong></strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Drei t&#228;gliche Tipps f&#252;r gute Chefs</title>
		<link>http://www.stefan-fraedrich.de/blog/drei-tagliche-tipps-fur-gute-chefs</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 10:23:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Schweinehundeprofis, heute geht es hier um Chefs, die zu sehr von sich eingenommen sind, also zum Beispiel um Menschen, die in eine F&#252;hrungsposition hineinrotiert sind, bef&#246;rdert worden sind oder sich selbstst&#228;ndig machen und nun ein Team f&#252;hren und dabei eine etwas schr&#228;ge Grundannahme haben, welche lautet: &#8222;Jetzt habe ich etwas zu sagen, also muss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Schweinehundeprofis,</p>
<p>heute geht es hier um <strong>Chefs, die zu sehr von sich eingenommen sind</strong>, also zum Beispiel um Menschen, die in eine F&uuml;hrungsposition hineinrotiert sind, bef&ouml;rdert worden sind oder sich selbstst&auml;ndig machen und nun ein Team f&uuml;hren und dabei eine etwas <strong>schr&auml;ge Grundannahme </strong>haben, welche lautet:<strong><em> &#8222;Jetzt habe ich etwas zu sagen, also muss ich auch gut sein!&#8220; </em></strong><br />
<span id="more-4994"></span><br />
<strong>Wenn das Ego des Chefs Speichellecker anzieht</strong> <strong>und Feedbak fehlt</strong></p>
<p>Das Problem dabei ist: <strong>Wenn das Ego zu sehr gestreichelt werden will</strong>, kriechen die <strong>Ja-Sager </strong>und die <strong>Speichellecker</strong> aus ihren L&ouml;chern! Also die Leute, die immer so gerne sagen: <strong>&#8222;<em>Jawoll, Chef, du hast Recht!</em>&#8222;</strong> und <strong><em>&#8222;Was soll ich machen, damit es dir gut geht?&#8220;</em>,</strong> also Menschen, die einem immer nur das freundliche und best&auml;tigende Gesicht zeigen. Das ist nat&uuml;rlich f&uuml;r manche Chefs <strong>ein richtig fetter Ego-Trip</strong>, denn sie denken nun: <strong><em>&#8222;Alle finden mich super, ist das nicht toll?!&#8220;</em></strong> &#8211; selbst wenn sie einen gar nicht so super finden und nicht wirklich alles toll ist &#8230;</p>
<p>Zugegeben: Es klingt erst mal ganz nett und so, als w&uuml;rde es viel Spa&szlig; machen, nur noch Best&auml;tigung zu bekommen. Das <strong>Problem </strong>dabei ist aber h&auml;ufig,<strong> dass die Feedbackschleifen jetzt versagen</strong>! Denn der liebe &#8222;Cheffe&#8220; h&auml;ngt nun informationsm&auml;&szlig;ig in der Luft, er kriegt nicht mehr ehrlich gesagt, was Sache ist. Und wenn es dumm l&auml;uft, merkt er das nicht einmal &#8211; bis dann schlie&szlig;lich die Probleme auftauchen: also <strong>miese Zahlen, wachsende Unzufriedenheit, allgemeines Mittelma&szlig; bei schlechter werdenden Leistungstr&auml;gern</strong>. (Sie wissen ja: Die <strong>wahren Leistungstr&auml;ger</strong> werden sich immer <strong>an ihrer eigenen Leistungf&auml;higkeit messen</strong> und nicht an ihrem Verh&auml;ltnis zum Chef. Und genau deswegen fallen sie manchmal durchs Raster des Wohlwollens und ihr Wort gilt (zeitweise) nichts mehr im Betrieb &#8230;)</p>
<p>Denn: <strong>Feedback ist nat&uuml;rlich wichtig f&uuml;r realistische Lagebeurteilungen!</strong> Der Chef ist wie der Steuermann auf See. Er muss Ziel, Kurs, Position und die aktuelle Lage an Bord kennen, um die richtgen Befehle geben zu k&ouml;nnen.</p>
<p><strong>Drei Tipps f&uuml;r die t&auml;gliche Sonnenk&ouml;nig-Prophylaxe</strong></p>
<p>Daher habe ich nun <strong>drei elementare Phophylaxema&szlig;nahmen </strong>f&uuml;r Sie, falls auch Sie als Chef aufs Egostreicheln stehen. (&Uuml;brigens gelten diese drei Ma&szlig;nahmen nicht nur f&uuml;r die Chefs und F&uuml;hrungskr&auml;fte im Betrieb, sondern nat&uuml;rlich auch f&uuml;r andere <strong>Teams aller Art </strong>wie Familie, Sportmannschaften, Vereine und so weiter. Sie gelten also &uuml;berall da, wo Menschen zusammenkommen und sich manchmal einer hinstellt und sagt: &#8222;Ich wei&szlig;, in welche Richtung es geht!&#8220;):</p>
<p><strong>Erstens</strong> (um sowohl dem debilen Sonnenk&ouml;nig-Syndrom als auch dem blinden Steuermann vorzubeugen), Tipp Nr. 1, Prophylaxema&szlig;nahme Nr. 1 f&uuml;r funktionierende &#8222;Chef-Untergebenen-Konstellationen&#8220; beziehungsweise (und viel netter klingend) funktionierende &#8222;Chef-Team-Konstellationen&#8220;: <strong>Sagen Sie t&auml;glich Danke!</p>
<p></strong>Ja genau: Einfach nur t&auml;glich mindestens einmal Danke sagen, denn <strong>die wenigsten Erfolge gehen alleine nur auf Sie zur&uuml;ck</strong>, wenn Sie Chef sind. Fast immer stecken dahinter komplexe menschliche Netze, die Sie und Ihre Entscheidungen tragen und umsetzen m&uuml;ssen. Wer dabei aber nicht von Zeit zu Zeit Anerkennung bekommt, also von Ihnen auch mal ein Dankesch&ouml;n, geht mit der Zeit auf Distanz. Und dann steht der Steuermann, also Sie, ohne Daten da. Beziehungsweise steht der Sonnenk&ouml;nig ohne Freunde da, denn dann hat er nur noch die Speichellecker um sich herum, ist also quasi ganz alleine.</p>
<p><strong>Zweitens</strong>, also Prophylaxema&szlig;nahme Nr. 2: <strong>Geben Sie t&auml;glich einen Fehler zu!</strong></p>
<p>Nobody is perfect, nicht einmal Chefin oder Chef, nicht einmal Sie! Und es kann auch gar niemand perfekt sein. Wie auch? Die Welt ist viel zu komplex, um immer alles richtig machen zu k&ouml;nnen. Aber: <strong>Wer eigene Fehler zugibt, ermutigt andere, wach mitzudenken und somit f&uuml;r Ergebnisse mit Verantwortung zu &uuml;bernehmen! </strong>Sprich: F&uuml;r die Ergebnisse, die ohnehin alle gemeinsam erzielen, kann nun auch jeder einzelne Verantwortung &uuml;bernehmen. Und nicht nur Sie als Chef. Und wenn Sie als Chef eigene Fehler zugeben, ermutigen Sie auch andere, ihre Fehler zuzugeben, wodurch Besserwerden im Team &uuml;berhaupt erst m&ouml;glich wird, weil Sie so eine <strong>Kultur des Lernens </strong>schaffen. Denn klar: Fehler geh&ouml;ren zum Lernen dazu. Wichtig ist eben (welch eine Erkenntnis!), aus ihnen zu lernen &#8230; Was aber (Achtung!) nicht geht, wenn eine allgemeine Fehlervertuschungskultur herrscht. Und die f&auml;ngt immer oben an, also bei Ihnen, wenn Sie Chef sind.</p>
<p>Also sagen Sie t&auml;glich: <em>&#8222;Ui, da habe ich einen Fehler gemacht!&#8220; </em>Genau so machen Sie es <strong>auf lange Sicht richtig</strong>, denn genau so machen Sie auf lange Sicht die wenigsten Fehler.</p>
<p>Und <strong>drittens</strong>, also Prophylaxema&szlig;nahme Nr. 3: <strong>Bitten Sie t&auml;glich mindestens einmal um Hilfe!</strong></p>
<p>Ja, mindestens einmal t&auml;glich um Hilfe bitten. Denn weil nun alle wissen, dass Sie nicht perfekt sind und das auch gar nicht sein k&ouml;nnen (so wie jeder andere im Team auch), d&uuml;rfen, k&ouml;nnen und sollen Sie nun auch t&auml;glich erhobenen Hauptes um Hilfe bitten: <em>&#8222;Wie geht dieses? Wie geht jenes? Kann mir mal jemand erkl&auml;ren, wie das hier funktioniert?&#8220;</em> <strong>So werden Sie zum aktiv mitdenkenden Oberhaupt</strong>, das andere bei kniffligen Fragen nicht das eigene Ego schonend in Ruhe l&auml;sst, sondern <strong>stets auf Ergebnisse aus</strong> ist. Und Sie &#8222;zwingen&#8220; andere quasi dazu, sich immer wieder selbst einzubringen und ihr<strong> Wissen frisch und pragmatisch</strong> zu halten. Jeder wei&szlig;: Ihnen geht es nicht darum, Ihr eigenes Denkmal zu pflegen, sondern darum, Ergebnisse zu bringen &#8211; und zwar mit Hilfe aller im Team, die Sie auch gerne offen einfordern.</p>
<p>So: Die Grundannahme<em> &#8222;Jetzt habe ich etwas zu sagen, also muss ich auch gut sein&#8220;</em> ist also falsch! Stattdessen gilt: <strong>Sie k&ouml;nnen erst dann gut sein, wenn man Ihnen sagt, was Sie wissen m&uuml;ssen.</strong> Sie haben erst dann wirklich etwas zu sagen, wenn Sie als Chef nicht aufs Ego-Streicheln angewiesen sind, sondern mit echtem Feedback Entscheidungen treffen k&ouml;nnen, die Ergebnisse erzielen.</p>
<p>In diesem Sinne: Seien Sie ein Chef &#8211; und kein Bubi im Anzug oder ein M&auml;dchen im Kost&uuml;m &#8230;</p>
<p>Herzliche Schweinehundegr&uuml;&szlig;e</p>
<p>Ihr</p>
<p>Stefan Fr&auml;drich</p>
<p><strong>PS:</strong> Kennen Sie eigentlich schon meine<a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/4513826/879eee6e252d" target="_blank"> Podcasts</a>? Aus denen stammt dieser Blogbeitrag n&auml;mlich. <a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/4513827/879eee6e252d" target="_blank">HIER</a> k&ouml;nnen Sie ihn sich auch anh&ouml;ren und ebenfalls kommentieren.</p>
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		<title>Das perfekte Zeitmanagement: die 3-Tage-Woche</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 05:58:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Schweinehundefreunde, zum Gl&#252;ck setzt sich nach und nach die Erkenntnis durch, dass gutes Zeitmanagement weniger eine Frage penibler Planung ist, als vielmehr eine Frage der Richtung unseres Handelns. Stephen R. Covey sagt, wir sollten keine Priorit&#228;ten f&#252;r unsere Termine setzen, sondern Termine machen f&#252;r unsere Priorit&#228;ten. Und damit w&#228;ren wir mittendrin in der Herausforderung. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Schweinehundefreunde,</p>
<p>zum Gl&uuml;ck setzt sich nach und nach die Erkenntnis durch, dass <strong>gutes Zeitmanagement </strong>weniger eine Frage penibler Planung ist, als vielmehr <strong>eine Frage der Richtung unseres Handelns</strong>. Stephen R. Covey sagt, wir sollten keine Priorit&auml;ten f&uuml;r unsere Termine setzen, sondern Termine machen f&uuml;r unsere Priorit&auml;ten. <span id="more-4689"></span></p>
<p>Und damit w&auml;ren wir mittendrin in der Herausforderung. Denn: <strong>Was sind unsere Priorit&auml;ten?</strong> Und wie sollen wir sie alle auf die Reihe kriegen, wenn uns schon das Befriedigen der Basics schwer f&auml;llt: unseren Job tun, Zeit mit den Kindern verbringen, die Partnerschaft pflegen, Sport machen, uns fortbilden, uns Zeit f&uuml;r uns selbst nehmen, f&uuml;r die Freunde, und so weiter.</p>
<p><strong>Die 3-Tage-Woche – flexible Zeiteinteilung f&uuml;r Checker</strong></p>
<p>Zeit also f&uuml;r die 3-Tage-Woche! Was das ist? Ganz einfach: Ich schlage Ihnen eine <strong>Abkehr vom &uuml;blichen 7-Tages-Rhythmus einer Woche </strong>vor, in der die meisten Menschen von Montag bis Freitag arbeiten und am Wochenende ihre Freizeit verbringen beziehungsweise ein paar Familienpflichten nachkommen. Denn: Diese Einteilung ist zu starr, geht an so manchen Anforderungen unserer Zeit vorbei und schafft k&uuml;nstlich Zeit- und Denkgrenzen.</p>
<p>Stattdessen pl&auml;diere ich f&uuml;r die Einf&uuml;hrung folgender drei Tage(sgattungen): <strong>Wir brauchen Kramtage, Performancetage und Sonntage.</strong> Und wann wir welchen Tag haben, sollten wir weitgehend selbst bestimmen.</p>
<p>Ich pers&ouml;nlich habe mich seit Ende meiner Schulzeit eigentlich nie um Wochentage oder Wochenende, Urlaube oder Feierabende geschert. Es sei denn nat&uuml;rlich, ich musste es aus *arbeitsorganisatorischen* Gr&uuml;nden. Stattdessen habe ich einen Hang dazu, zu arbeiten, wann ich will und es sein muss. Und die F&uuml;&szlig;e hochzulegen, wann immer ich will und kann. So befinde ich mich in einem sehr angenehmen <strong>Wechsel aus Anspannung und Entspannung, Fokus und Zerstreuung</strong>.</p>
<p>Mit dieser <strong>flexiblen und sehr &ouml;konomischen Zeiteinteilung </strong>lebe ich nun schon seit etlichen Jahren – ohne, dass ich mir strikte Terminpl&auml;ne machen m&uuml;sste – und ich stelle fest: Ich bin st&auml;ndig kreativ und produktiv, mir geht es privat, mental und k&ouml;rperlich blendend, und dar&uuml;ber hinaus kriege ich fast immer gestemmt, was mir wichtig ist. Sogar ohne dar&uuml;ber klagen zu m&uuml;ssen, „keine Zeit“ zu haben. Ich behaupte:<strong> Ich habe mein Zeitmanagement im Griff</strong>. Und wenn ich mich mit anderen „Performern“ unterhalte, best&auml;tigen sie mir meist, auf &auml;hnliche Weise mit ihrer Zeit umzugehen.</p>
<p>Also: Um was f&uuml;r drei magische Tagestypen handelt es sich?</p>
<p><strong>Kramtage – einfach vor sich hinwurschteln</strong></p>
<p>Die Kramtage sind die Tagesgattung Nummer eins. Sie sind – welch &Uuml;berraschung! –<strong> f&uuml;r „Kram“ reserviert, also f&uuml;r all das organisatorische Ged&ouml;ns, ohne das unser Leben nun mal nicht pfunzt</strong>: Im Job m&uuml;ssen wir das Tagesgesch&auml;ft erledigen, Mails schreiben, Angebote und Rechnungen, &Uuml;berweisungen t&auml;tigen, Homepagetexte &uuml;berarbeiten, telefonieren und Papiere sortieren. Und im Privatleben m&uuml;ssen wir W&auml;sche waschen, kochen, aufr&auml;umen, einkaufen, mit dem Hund Gassi gehen und nebenbei unseren Termin im Fitnesstudio einbauen, der nicht immer nur Freude bereitet. Ohne geht es eben nicht in unserem lieben Leben.</p>
<p>Der mentale Fokus an Kramtagen ist halbweit gestellt: Wir brauchen unser Hirn zwar schon, m&uuml;ssen uns aber auch nicht sonderlich anstrengen.<strong> Wir wurschteln eben so vor uns hin</strong>, haben dabei vielleicht sogar das ein oder andere kleinere Flow-Erlebnis und schnacken locker mit anderen Menschen, die uns begegnen. It’s so easy, Baby.</p>
<p>Und am Ende eines solchen Kramtages haben wir zwar nicht am ganz gro&szlig;en Rad gedreht, aber daf&uuml;r lauter kleine bewegt. Gut so: Denn ohne die lie&szlig;e sich das gro&szlig;e Rad &uuml;berhaupt nicht drehen, nicht wahr? <strong>Wir haben also getan, was wir tun mussten</strong> – und das ist schon eine ganze Menge.</p>
<p><strong>Performancetage – jetzt wird gerockt</strong></p>
<p>Tagesgattung Nummer zwei ist <strong>f&uuml;r die fetten Vorhaben reserviert, auf deren Performance es wirklich ankommt</strong>: in meinem Fall sind das Vortr&auml;ge, Seminare, das Schreiben wichtiger Texte, eine H&ouml;rbuchaufnahme oder mal ein TV-Dreh zwischendurch. In Ihrem Fall sind das vielleicht wichtige Verkaufstermine, Pr&uuml;fungen, Produktabnahmen, Konzepterstellungen oder sonstiges wirklich Relevantes.</p>
<p>Und wie beim Profifussballer im Bundesligaspiel ist an Performancetagen <strong>vor allem eines wichtig: dass die Performance stimmt! </strong>Denn die ist es letztlich, die uns in der Summe den Klassenerhalt sichert, den Abstieg beschert oder die Meisterschaft.</p>
<p>Das bedeutet zweierlei:</p>
<p><strong>Erstens m&uuml;ssen wir an Performancetagen unsere volle Leistung abrufen.</strong> Unser Fokus ist dabei eng gestellt, wir sind gewisserma&szlig;en im Tunnel. In unserem Kopf tummelt sich eine Vielzahl endogender Perfromancedrogen wie Dopamin, (Nor-)Adrenalin und ein paar Spritzer Endorphine – sprich: Wir sind „drauf“ und f&uuml;hlen uns stark.</p>
<p><strong>Zweitens aber k&ouml;nnen wir diese St&auml;rke nur dann voll aussch&ouml;pfen, wenn wir uns nicht gleichzeitig mit Kleinkram bel&auml;stige</strong>n – daf&uuml;r sind au&szlig;schlie&szlig;lich die Kramtage zust&auml;ndig. Oder k&ouml;nnen Sie sich vorstellen, dass Sebastian Vettel w&auml;hrend eines Rennens &uuml;ber die Modalit&auml;ten seiner Head-and-Shoulders-Werbevertr&auml;ge nachgr&uuml;belt und schnell mal „zwischendurch“ per Funk eine E-Mail diktiert? Nein, an Performancetagen z&auml;hlt nur die Performance und nichts – ich wiederhole: nichts! – anderes.</p>
<p><strong>Ich selbst gehe an Performancetagen nicht ans Telefon, beantworte keine E-Mails, ja mache mir &uuml;berhaupt keine Gedanken &uuml;ber Organisatorisches, das &uuml;ber das konkrete Performance-Vorhaben hinausgeht. </strong>Vor der Performance sortiere ich mich. Daf&uuml;r schaffe mir ganz bewusst einen freien Kopf, also frei von allem anderen au&szlig;er meiner Performance. Dann performe ich, so gut ich es kann. Und hinterher lasse ich die Anspannung los – auch jetzt, ohne an Kram zu denken, f&uuml;r den ein andermal auch noch Zeit ist. (Genau: an den Kramtagen.)</p>
<p>Na? Was sind Ihre Arten der Performance? Wo sollten Sie bedingungslos rocken, ohne Ihre Energien von unwichtigem Kram zerfleddern zu lassen?</p>
<p><strong>Sonntage – nicht nur am Sonntag</strong></p>
<p>Tagesgattung Nummer drei sind die Sonntage, die mitnichten nur am Sonntag stattfinden m&uuml;ssen. Nein, Sonntage k&ouml;nnen auch mal am Montag sein, am Mittwoch oder Donnerstag. Schlie&szlig;lich k&ouml;nnen Kram- und Performancetage genauso auf das angebliche „Wochenende“, in den Urlaub oder auf Feiertage fallen – wie gesagt: Ich lebe ganz bewusst weitgehend au&szlig;erhalb dieser Definitionen.</p>
<p>Wichtig ist dabei nur eines: <strong>Sonntage sind daf&uuml;r da, es uns gut gehen zu lassen – und zwar ohne unsere Zeit mit Kram oder Performances zu verbringen. </strong>Wir haben „frei“ (obwohl ich dieses Wort gar nicht mag, denn es bedeutet im Umkehrschlu&szlig;, dass wir nicht frei haben, wenn wir arbeiten, was eine der d&uuml;mmsten Geisteshaltungen ist, die wir einnehmen k&ouml;nnen). Wir sind aus. Wir sind nur f&uuml;r das da, was man an Sonntagen so tut: die Zeit genie&szlig;en, relaxen, sich zertreuen, mit den Lieben zusammen sein, spielen, abh&auml;ngen, einen Film gucken, ein Buch lesen, Golf spielen, eine Radtour fahren, uns in die H&auml;ngematte fl&auml;zen. So k&ouml;nnen wir nachdenken, dem Leben danken, <strong>Energie tanken</strong>. Wohlgemerkt: <strong>Ohne schlechtes Gewissen unseren „Pflichten“ gegen&uuml;ber</strong> – f&uuml;r die gibt es die Kram- und Performancetage.</p>
<p>Unser Fokus ist an Sonntagen ganz weit gestellt. Wir k&ouml;nnen<strong> quer denken, mit neuen Ideen spielen, Eindr&uuml;cke sacken lassen</strong>. Und wenn es die Organisation unseres Lebens zul&auml;sst sogar <strong>herrlich antizyklisch</strong> handeln: den Freizeitpark unter der Woche besuchen und an den Fahrgesch&auml;ften nicht in der Schlange stehen. Einen Stadtbummel machen, w&auml;hrend andere arbeiten. Und l&auml;ngst gem&uuml;tlich mit gef&uuml;lltem K&uuml;hlschrank zuhause sitzen, anstatt kurz vor Ladenschluss in der Berufst&auml;tigen-Rushhour einkaufen zu m&uuml;ssen. Wunderbar!</p>
<p><strong>&#8222;Das ist nichts f&uuml;r mich!&#8220; Wirklich?</strong></p>
<p>Fazit: <strong>Wir schaffen locker, was zu schaffen ist</strong>. Wir bringen Leistung, ohne uns zu &uuml;ber- oder unterfordern oder gar auszubrennen. Und wir beachten dabei trotzdem unsere wichtigsten Lebensbereiche. Sprich: Wir haben unsere Zeit und damit unser Leben im Griff. <strong>Die 3-Tage-Woche ist das perfekte Zeitmanagement! </strong></p>
<p>Und ja, ich wei&szlig;: <strong>Die 3-Tage-Woche ist nicht f&uuml;r jeden geeignet</strong>. Ja, nicht jeder kann sich seine Termine frei w&auml;hlen. Und alle Termine schon gar nicht (ich nat&uuml;rlich auch nicht). Ja, es gibt sie, die vielen Grenzen, Strukturen, Rituale und Gewohnheiten, die unser Leben stets mitbestimmen – f&uuml;r manche mehr als f&uuml;r andere.</p>
<p>Und dennoch gilt: Der einzige, der seine Zeit und seine Handlungen wirklich &uuml;berschaut, sind Sie selbst! Und Sie haben – wie alle Menschen – die M&ouml;glichkeit, die Chance, vielleicht sogar die Pflicht, aus Ihrem pers&ouml;nlichen Spielraum das Beste zu machen. Denn eines d&uuml;rfte Ihnen klar sein: <strong>Zeitmanagement ist Lebensmanagement.</strong> Und das ist nun mal nichts f&uuml;r Opfer.</p>
<p>Haben Sie einen sch&ouml;nen Oktober – und nicht nur den!</p>
<p>Herzliche Schweinehundegr&uuml;&szlig;e</p>
<p>Ihr</p>
<p>Stefan Fr&auml;drich</p>
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		<title>Die schwerste Krise seit dem 2. Weltkrieg? (von Bodo Sch&#228;fer)</title>
		<link>http://www.stefan-fraedrich.de/blog/die-schwerste-krise-seit-dem-2-weltkrieg-von-bodo-schaefer</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 11:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Schweinehundefreunde, was leben wir in bewegten Zeiten! Vor allem ein Themenkomplex geistert derzeit vehement durch unsere Wahrnehmung: Was zum Teufel passiert eigentlich mit dem Euro? Warum brechen die Aktienkurse ein? Was bedeutet das f&#252;r die Weltwirtschaft? Was f&#252;r uns? Und (falls &#252;berhaupt): Wie kriegen wir die Kuh wieder vom Eis? Seltsamerweise habe ich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Schweinehundefreunde,</p>
<p>was leben wir in bewegten Zeiten!</p>
<p>Vor allem ein Themenkomplex geistert derzeit vehement durch unsere Wahrnehmung: <strong>Was zum Teufel passiert eigentlich mit dem Euro? </strong>Warum  brechen die Aktienkurse ein? Was bedeutet das f&uuml;r die Weltwirtschaft?  Was f&uuml;r uns? Und (falls &uuml;berhaupt): Wie kriegen wir die Kuh wieder vom  Eis?<span id="more-4596"></span></p>
<p>Seltsamerweise habe ich in den letzten Wochen hierzu in den  &#8222;g&auml;ngigen&#8220; Medien kaum eine Darstellung gefunden, die einen wirklich  guten &Uuml;berblick &uuml;ber Hintergr&uuml;nde und Zusammenh&auml;nge bot. &Uuml;brigens auch  von keinem Politiker. Stattdessen bekamen wir viele Bruchst&uuml;cke  serviert. Oft Meinungen. Auch Polemik. Und die Fragezeichen blieben &#8230;</p>
<p>Vor ein paar Tagen aber ist mir ein <strong>grandioser Newsletter von <a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/3768776/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">Bodo Sch&auml;fer</a> </strong>ins Postfach geflattert, der genau dieses bietet:<strong> fundierten &Uuml;berblick, scharfe Analyse, L&ouml;sungsm&ouml;glichkeiten</strong> &#8211; und alles in einer Sprache, die man bestens versteht. (&Uuml;brigens: Habe ich schon einmal erw&auml;hnt, dass ich ein echter Fan von<a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/3768776/apuqpQ%3D%3D" target="_blank"> Bodo Sch&auml;fer</a> bin? Er versteht es wie kaum ein anderer seines Faches, die komplexen  Fragen rund ums Thema Geld zu beantworten und seine Klienten reich zu  machen.)</p>
<p>Daher habe ich mit Bodo Sch&auml;fer telefoniert und ihn  gebeten, seinen Newsletter hier in meinem Newsletter (und Blog) ver&ouml;ffentlichen zu  d&uuml;rfen. Ich bat ihn also quasi, hier als Gastautor zu fungieren. Und ich  freue mich sehr dar&uuml;ber, dass er zugestimmt hat!</p>
<p>Also halte ich mich f&uuml;r dieses Mal (fast) komplett zur&uuml;ck und &uuml;bergebe das Wort an Bodo Sch&auml;fer.</p>
<p>Herzliche Schweinehundegr&uuml;&szlig;e</p>
<p>Ihr</p>
<p>Stefan Fr&auml;drich</p>
<p><strong>Die schwerste Krise seit dem Zweiten Weltkrieg?<br />
E</strong><strong>in Erkl&auml;rungsversuch (von Bodo Sch&auml;fer)</strong></p>
<p>F&uuml;r  Eilige vorweg: Die B&ouml;rsen sind eingebrochen, weil Investoren weltweit  Furcht hatten, eine Situation wie 2008 k&ouml;nnte sich wiederholen – dieses  Mal mit noch schlimmeren Folgen.</p>
<p>Sie erinnern sich an 2008: Das  Bankensystem und die Weltwirtschaft standen vor dem Abgrund. Das tun wir  jetzt nicht: Bildlich gesprochen sind wir nicht ganz so dicht am  Abgrund, aber daf&uuml;r ist der Abgrund tiefer und gr&ouml;&szlig;er als vor drei  Jahren.</p>
<p>Niemand wei&szlig; derzeit, ob und gegebenenfalls wann es  wirklich eine Krise geben wird. Die Emotionen bestimmen aktuell das  Handeln; fast alle agieren „auf Sicht“, das hei&szlig;t, sie reagieren. Darum  ist Vorsicht geboten.</p>
<p><strong>Trichet</strong></p>
<p>Am 10. August konnten  wir in einer gro&szlig;en deutschen Zeitung lesen, dass Jean-Claude Trichet, der Pr&auml;sident der europ&auml;ischen Zentralbank (EZB), erkl&auml;rt  hatte, er m&uuml;sse die M&auml;rkte st&uuml;tzen. Denn es handele sich um die  schwerste Krise seit dem Zweiten Weltkrieg.</p>
<p>Was war geschehen?</p>
<p>Die  EZB hatte Staatsanleihen von Griechenland und auch von Italien gekauft.  Und diese Ma&szlig;nahme war scharf kritisiert worden. In den Medien. Von  Politikern. Und auch von<br />
Experten aus der Wirtschaft.</p>
<p>Vor ein  paar Jahren lernte ich Trichet bei einer Arte-Sendung kennen. Wir haben  Stunden miteinander gesprochen. In diesem Zusammenhang habe ich ihn als  sehr verst&auml;ndigen Finanzfachmann sch&auml;tzen gelernt. Ich nehme also seine  Einsch&auml;tzung durchaus ernst. Er wird nicht ohne Not die Vereinbarungen  der Staatschefs brechen. Welche Not aber hat er?</p>
<p>Wir erleben in  diesen Tagen etwas Erstaunliches. Die Aktienm&auml;rkte brechen weltweit ein  und niemand kann es sich genau erkl&auml;ren. Die Fundamentaldaten der Wirtschaft sind gut bis ausgezeichnet. Nicht nur bei uns, sondern  auch in vielen anderen Bereichen der Welt. Aber besonders Europa und vor  allem Deutschland stehen ausgezeichnet da. Warum also brechen die  M&auml;rkte ein? Interessant ist auch: Niemand hat das wirklich  vorausgesehen. Wie konnte das geschehen?</p>
<p>Wir haben in den letzten  Tagen sehr viel telefoniert. Mit anderen Experten gesprochen. Gelesen.  Gesurft. Und immer wieder lautete das Ergebnis: Niemand hat diese  Entwicklung kommen sehen. Und so haben auch wir zun&auml;chst eine  &Uuml;berraschung erlebt. Was alle wussten, war Folgendes: Die  Wirtschaftsdaten sind gut. Die Situation der Politik das krasse  Gegenteil davon. Es herrscht eine Vertrauenskrise; aufgrund der hohen  Staatsschulden ist das Misstrauen auch berechtigt. Bisher aber hatte  sich das Wissen um die Staatsschulden nicht in den Aktienkursen  bemerkbar gemacht. Warum sollte das pl&ouml;tzlich anders sein?</p>
<p><strong>Die Sicht der Amerikaner</strong></p>
<p>Wenn  wir mit unseren Erkl&auml;rungen nicht weiterkommen, hilft es vielleicht,  einmal &uuml;ber den Ozean zu schauen. Ich schildere ihnen im Folgenden die  Meinung meiner amerikanischen Freunde. In ihren Augen stellt sich die  Krise n&auml;mlich viel dramatischer dar als aus deutscher Sicht. Und das,  obwohl sie in ihrer Grundeinstellung sehr viel positiver sind.</p>
<p>Meine  erste Abwehrreaktion: Das tun sie doch nur, um von ihren eigenen Sorgen  abzulenken. Aber vielleicht sollten wir den Amerikanern doch einmal  genau zuh&ouml;ren. M&ouml;glicherweise sehen sie unsere Situation klarer, als wir  es gerade tun. Und vielleicht k&ouml;nnen sie aus der Distanz die Probleme  klarer benennen. Das „Time Magazin“ hat letzte Woche getitelt: „Der Fall  Europas“. F&uuml;r die Amerikaner brennt ganz Europa. Was in Gro&szlig;britannien  Anfang August passiert ist, dass Menschen Gesch&auml;fte gepl&uuml;ndert und  H&auml;user angez&uuml;ndet haben, das sehen sie symbolisch f&uuml;r ganz Europa. Sie sagen, es sei &uuml;berhaupt nicht &uuml;berraschend, dass die  Aktienkurse einbrechen. Die einzige &Uuml;berraschung w&auml;re, dass dies nicht  schon fr&uuml;her geschehen sei.</p>
<p>F&uuml;hrende amerikanische  Wirtschaftswissenschaftler mahnen seit einiger Zeit: „Wir wissen, dass  sich die Weltordnung tiefgreifend ver&auml;ndert hat. Aber wir haben  versucht, all das, was wir gesehen haben, mit simplen Erkl&auml;rungen zu  verharmlosen. Wir haben von Zyklen gesprochen, um die Wahrheit nicht  sehen zu m&uuml;ssen. Von Tsunamis, von jedem nur denkbaren Vorwand, um uns  den Fakten nicht stellen zu m&uuml;ssen.“</p>
<p>Wie sich die Fakten aus Sicht der Amerikaner darstellen, k&ouml;nnen Sie jetzt in diesem Sonder-Newsletter nachlesen.</p>
<p>Zun&auml;chst  einmal ist klar: Die letzten beiden Wochen haben gezeigt, dass wir die  Probleme nicht mehr einfach ignorieren k&ouml;nnen. Noch nie ist der DAX in  so kurzer Zeit so stark abgerutscht. Au&szlig;erdem hat er noch nie so oft hintereinander verloren. Wie konnte das geschehen?  Erlauben Sie mir hierzu einen kleinen Exkurs.</p>
<p><strong>Helmut Kohl</strong></p>
<p>Vor  circa zehn Jahren hatte ich die Gelegenheit, mit Alt-Bundeskanzler  Helmut Kohl zu Abend zu essen. Wir sa&szlig;en zu mehreren am Tisch und hatten  gut drei Stunden Zeit. Was nicht nur damit zu tun hatte, dass es Helmut  Kohl offenbar schmeckte. Jedenfalls hatte ich die M&ouml;glichkeit, diesem  Staatsmann gut zuzuh&ouml;ren.</p>
<p>Er sprach dar&uuml;ber, wie wichtig ihm der  Zusammenschluss Europas war. Er selbst hatte einige Verwandte im Krieg  verloren. Frieden war daher sein allererstes Anliegen. Und eine  gemeinsame W&auml;hrung geh&ouml;rte f&uuml;r ihn unbedingt dazu.</p>
<p>Ich schreibe  dies, damit wir uns noch einmal ins Ged&auml;chtnis rufen, mit welchen  Erwartungen eigentlich der Euro eingef&uuml;hrt wurde. Zuk&uuml;nftige Kriege  sollten vermieden werden. Der Euro sollte dazu f&uuml;hren, dass die Menschen  in Europa n&auml;her zusammenr&uuml;cken. Dass sie einander mehr vertrauen.</p>
<p>Ich  habe Helmut Kohl beobachtet, w&auml;hrend er dies erz&auml;hlte. Und ich war und  bin felsenfest &uuml;berzeugt davon, dass er es nicht nur ehrlich meinte,  sondern dass ihn nichts von seinem Ziel abbringen konnte. Unter anderem  durch sein Beispiel habe ich verstanden, wozu ein Mensch in der Lage  ist, wenn er einen Traum hat und sich ein festes Ziel setzt.</p>
<p>Im  &Uuml;brigen wurde mein Eindruck best&auml;tigt. Vielleicht werden Sie jetzt  schmunzeln, aber mir war die folgende Erkenntnis wichtig. Mein damaliger  Chauffeur, Thomas K., hatte sich w&auml;hrend des Essens drau&szlig;en mit dem  Chauffeur von Helmut Kohl unterhalten. Auf der Heimfahrt erz&auml;hlte er mir  dann ganz aufgeregt von seinen Erkenntnissen daraus. Der Chauffeur von  Helmut Kohl hatte nicht den geringsten Zweifel daran, dass sich der  Alt-Bundeskanzler, mag er vielleicht auch so manchen Fehler haben, mit  jeder Faser seines K&ouml;rpers f&uuml;r den Frieden in Europa einsetzen wollte. Untersch&auml;tzen wir  einen Chauffeur nicht: Er kennt seinen Chef sehr gut. Er h&ouml;rt unz&auml;hlige  Unterhaltungen mit. Noch viel mehr Telefonate. Er wei&szlig;, wann es sein  Chef ehrlich meint.</p>
<p><strong>Egoismus in Europa</strong></p>
<p>Au&szlig;erdem  sollte der Euro nat&uuml;rlich mehr &ouml;konomische Stabilit&auml;t bringen. Er sollte  die Grenzen abbauen, die dem Wachstum entgegenwirken k&ouml;nnten. Aber was  ist stattdessen geschehen? Europa ist aus Sicht der Amerikaner eine sehr  selbsts&uuml;chtige Union geworden. Eine Ansammlung von vielen L&auml;ndern, die  ihre Wirtschaft nicht im Griff haben.</p>
<p>In der Folge wird dann  nicht die Zusammengeh&ouml;rigkeit gest&auml;rkt, vielmehr w&auml;chst der  Nationalismus. Die Menschen haben Angst vor einer ausufernden  Immigration. Es herrscht ein profundes Misstrauen zwischen den reichen  und den armen L&auml;ndern. Das muss man sich einmal vorstellen: Deutschland hilft zum Beispiel den Griechen und erntet Hass daf&uuml;r. Viele  Griechen denken: Deutschland hilft ja nur, weil sie sich ihre  Absatzm&auml;rkte erhalten wollen. Und wer will ihnen da ernsthaft  widersprechen &#8230;</p>
<p>Die Amerikaner sagen: Wer eine Union aufbauen  will, darf nicht nur an sich denken. Aber genau das ist Europas Problem.  Kaum einer denkt wirklich europ&auml;isch. Jeder denkt an seinen nationalen  Vorteil, der ihm durch Europa entstehen sollte und k&ouml;nnte. Dies sind so  grunds&auml;tzliche Probleme, dass keiner wei&szlig;, wie sie zu l&ouml;sen w&auml;ren.  Nat&uuml;rlich haben die Amerikaner Vorschl&auml;ge, die ich Ihnen nachher auch  noch vorstellen m&ouml;chte.</p>
<p>Europa ist aus Sicht der Amerikaner zum  Zentrum der globalen finanziellen Probleme geworden. Was wir zumindest  einr&auml;umen k&ouml;nnen: Der Euro hat bisher sein Ziel verfehlt, er sollte die  europ&auml;ischen L&auml;nder n&auml;her zusammenf&uuml;hren. Aber durch den Euro sind in Wahrheit ganz neue Probleme entstanden. Probleme, mit denen so  niemand gerechnet hatte.</p>
<p>Es ist das Gegenteil von dem  eingetreten, was Helmut Kohl sich gew&uuml;nscht hat. Und all die vielen  europ&auml;ischen Architekten, die an dem Euro-Geb&auml;ude mitgebaut haben.  Nat&uuml;rlich gab es immer schon Staatsschulden. Aber die einzelnen Staaten  konnten ihre W&auml;hrung entwerten und so wettbewerbsf&auml;higer werden und  gleichzeitig ihre Schulden minimieren. Das ist heute mit dem Euro nicht  mehr m&ouml;glich. So gesehen sind durch den Euro tats&auml;chlich neue Probleme  entstanden. Die Amerikaner heben dabei vor allem ein Problem hervor: die  fehlende Bereitschaft der europ&auml;ischen Regierungen, ihre wirklichen  Probleme anzupacken, ihre Schulden. Wir haben – das m&uuml;ssen wir wohl  akzeptieren – wieder ein Schuldenproblem. Wie 2008.</p>
<p><strong>Schuldenkrise, schon wieder &#8230;</strong></p>
<p>2008  hatten wir eine Bankenkrise. Eine Bank hat der anderen nicht mehr getraut. Banken hatten kein Geld mehr, weil sie einander nichts mehr  leihen wollten. Sie waren praktisch gesch&auml;ftsunf&auml;hig. Sie erinnern sich:  Banken hatten zu viele Schulden gemacht, Verbraucher hatten zu viele  Schulden gemacht … Das gr&ouml;&szlig;te Unheil konnte vermieden werden, weil  Staaten die Banken gest&uuml;tzt haben.</p>
<p>Aber leider haben sich damit  die Schulden nur von den Banken zu den Staaten verlagert. Zu Staaten,  die ohnehin schon stark verschuldet waren und jetzt noch st&auml;rker  verschuldet sind. Eric Maskin, Wirtschaftsnobelpreistr&auml;ger, sagt: „Die  Schuldensucht der Staaten ruiniert das westliche System.“</p>
<p>Wenn  europ&auml;ische Staaten verschuldet sind, dann betrifft das die ganze Welt.  Europa ist der st&auml;rkste und gr&ouml;&szlig;te Trading-Partner f&uuml;r die USA und auch  f&uuml;r China. Hier leben sehr<br />
viele wohlhabende Konsumenten. Wenn Europa nicht mehr von den USA und von China in gewohntem Ma&szlig;e importiert, dann erw&auml;chst daraus ein weltweites Problem. Zudem<br />
halten  Lateinamerika und Asien neben dem Dollar den Euro als nationale Reserve.  Griechenland, Irland, Portugal, Spanien und Italien sind hoch  verschuldet. Aus Sicht der Amerikaner ist das besonders schlimm, weil  Deutschland nicht helfen will. Zwar schreitet die europ&auml;ische  Zentralbank ein. Aber das ist nur ein Tropfen auf dem hei&szlig;en Stein.</p>
<p><strong>Warum sind die Aktienkurse gefallen?</strong></p>
<p>All  das ist schon l&auml;nger bekannt. Warum sind also gerade jetzt die  Aktienkurse gefallen? Auch daf&uuml;r haben die Amerikaner eine Erkl&auml;rung.  Sie schauen n&auml;mlich auf sich. Sie behaupten, Europas Plan A, B und C war  es, die ganze Problematik einfach zu ignorieren. Zu hoffen, dass sich  die Lage wieder normalisieren w&uuml;rde. Und die gro&szlig;e Hoffnung beruhte auf  den USA. Die w&uuml;rden unsere Produkte schon konsumieren.</p>
<p>Aber dann  wurde auf einmal deutlich, dass die USA selbst bankrottgehen k&ouml;nnten. Es bestand die Gefahr, dass Pr&auml;sident Obama sich  nicht mit den Konservativen einigen w&uuml;rde. Erst kurz vor dem Stichtag  wurde eine Einigung gefunden und der Bankrott in letzter Sekunde  abgewehrt. Kenneth Rogoff, amerikanischer &Ouml;konom und Professor in  Harvard, sagt dazu: „Als die USA-Zahlen sehr viel schw&auml;cher waren, als  man angenommen hatte, wurde klar, dass sich nichts normalisieren w&uuml;rde.  Und dann ist Panik ausgebrochen.“</p>
<p>Panik hatte man vor folgendem  Szenario: Einige Eurol&auml;nder gehen pleite, Banken bleiben auf den  Krediten sitzen, weil die L&auml;nder sie nicht zur&uuml;ckzahlen k&ouml;nnen, das  Bankensystem bricht zusammen (wie 2008 bef&uuml;rchtet) und die Staaten  k&ouml;nnen nicht mehr helfen …</p>
<p>In Zahlen: Erwartet wurde, dass die  USA-Wirtschaft 2011 um 4 Prozent wachsen w&uuml;rde. Aber im ersten Quartal  hat sie dann tats&auml;chlich nur um 0,4 Prozent zugelegt. Mit solchen Zahlen  k&ouml;nnen die Amerikaner noch nicht einmal ihr eigenes Arbeitslosenproble in den  Griff kriegen. Und erst recht k&ouml;nnen sie nicht die Welt retten.</p>
<p>Auch  hier bringen es die Amerikaner auf eine einfache Formel: Die USA sind  nicht l&auml;nger das &ouml;konomische Gegengewicht Europas. Sie sind genauso arm  dran wie Europa. Und deshalb rechnen sie nicht mit einer typischen  Rezession. Sie glauben, dass Europa durch einen sehr starken Wandel  gehen muss. Einen &auml;hnlich starken wie den nach der gro&szlig;en Depression  1929.</p>
<p>Ich kann nicht hundertprozentig garantieren, dass dieser  Erkl&auml;rungsansatz greift. Ich habe aber keinen besseren. Eine Panik  entsteht immer dann, wenn f&uuml;r ein Problem keine L&ouml;sung in Sicht ist. Wie  sollte eine solche L&ouml;sung auch aussehen? Unser westliches System  scheint abh&auml;ngig zu sein von Schulden – wie China kritisiert. Wenn dies  stimmt, dann kann das auf Dauer nicht gut gehen. Gibt es eine L&ouml;sung?</p>
<p><strong>Wege aus der europ&auml;ischen Krise</strong></p>
<p>Verschiedene Szenarien werden angedacht, um Europa aus der Krise zu f&uuml;hren.</p>
<p>M&ouml;glichkeit 1: Einmal sind da die <strong>Eurobonds</strong>.  Um uns ein Urteil &uuml;ber solche Euro-Staatsanleihen zu bilden, m&uuml;ssen wir  zun&auml;chst kl&auml;ren, wie sich Eurobonds eigentlich auswirken w&uuml;rden.  Eurobonds w&uuml;rden dazu f&uuml;hren, dass Deutschland mehr Geld f&uuml;r seine  Schulden bezahlen m&uuml;sste. Und die schwachen Staaten m&uuml;ssten weniger  bezahlen. Deutschland w&auml;re zun&auml;chst einmal stark benachteiligt, w&auml;hrend  andere L&auml;nder Vorteile h&auml;tten. Vor allem aber m&uuml;ssten die verschuldeten  L&auml;nder nicht daf&uuml;r sorgen, dass sie ihren Staatshaushalt in Ordnung  bekommen. Experten sagen ziemlich einstimmig: Eurobonds werden  wahrscheinlich fr&uuml;her oder sp&auml;ter kommen, aber eine Hilfe sind sie  wahrlich nicht. Eurobonds sind also nicht die L&ouml;sung.</p>
<p>Die zweite M&ouml;glichkeit hei&szlig;t schlicht:<strong> weitermachen wie bishe</strong>r. Denn  wirklich schlecht geht es uns ja nicht. K&ouml;nnten wir zumindest in  Deutschland sagen. Ein Grieche wird das aber schon ganz anders sehen.  Wenn ein Schuldenberg w&auml;chst und w&auml;chst, wird das System dadurch immer  labiler und kritischer. Das hei&szlig;t, wir w&uuml;rden uns immer weiter dem Punkt  n&auml;hern, an dem alles zusammenkracht. Zusammenbrechen MUSS! Weitermachen  ist auch keine L&ouml;sung.</p>
<p>Der dritte L&ouml;sungsansatz, der von den Politikern durchgespielt wird, gliedert sich wieder in verschiedene Unterm&ouml;glichkeiten: <strong>Kann  man den Euro nicht zerbrechen lassen? Oder Europa in einen gesunden  Norden und einen kranken S&uuml;den teilen? Oder einen Nord-Euro einf&uuml;hren –  und der Rest kann gucken, wo er bleibt? Oder die verschuldeten Staaten  einfach ausschlie&szlig;en? Oder die gute alte D-Mark wieder einf&uuml;hren?</strong></p>
<p>All  das geht gar nicht. So ist jedenfalls weltweit der Konsens. Denn die Folgen w&auml;ren jeweils katastrophal. Nicht  nur wirtschaftlich; sondern auch politisch. All das, wof&uuml;r Europa in den  Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg gek&auml;mpft hat, w&auml;re vergebens.</p>
<p>Wirtschaftlich  muss uns klar sein, dass wir in eine tiefe Rezession, wahrscheinlich  sogar in eine tiefschwarze Depression fallen w&uuml;rden, wenn eine der  geschilderten M&ouml;glichkeiten des dritten Ansatzes realisiert w&uuml;rde.</p>
<p>Eine  deutsche Mark oder ein Nord-Euro w&uuml;rde sehr stark aufgewertet. Die  W&auml;hrung der schwachen L&auml;nder w&uuml;rde an Wert verlieren. Deutsche Touristen  k&ouml;nnten sich dann in Griechenland billiger einen Sonnenbrand holen.  Aber sie h&auml;tten wahrscheinlich nicht mehr das Geld, um dahinzufliegen.  Denn unsere ganze Wirtschaft k&ouml;nnte zusammenbrechen.</p>
<p>Die Banken  m&uuml;ssten unglaubliche Kreditsummen abschreiben. Sie m&uuml;ssten wieder von  den Staaten gest&uuml;tzt werden. Aber das k&ouml;nnen die nicht mehr leisten. Unser Export w&uuml;rde einbrechen.  Immerhin gehen 40 Prozent der deutschen Exporte in europ&auml;ische L&auml;nder.  Zudem w&uuml;rden L&auml;nder wie Italien, die ihre W&auml;hrung abwerten, sehr viel  wettbewerbsf&auml;higer werden – zum Nachteil Deutschlands. (Weil Italien  durch Abwertung seiner W&auml;hrung dann seine Exportprodukte viel billiger  verkaufen k&ouml;nnte.)</p>
<p>Fazit: Keine der angedachten L&ouml;sungen w&uuml;rde zu  einem guten Ergebnis f&uuml;hren. Besonders das dritte Szenario nicht. Wenn  die Euro-Union auseinanderbrechen w&uuml;rde, w&uuml;rden Probleme entstehen, die  wir uns nicht einmal vorstellen k&ouml;nnen. Die Probleme, die uns 2008  gedroht haben – dass die Banken pleitegehen und dass damit unser ganzes  Wirtschaftssystem zusammenbricht –, all das ist nichts im Vergleich zu  einer Situation, in der die Staaten und die Banken in Gefahr geraten.  Also sind sich alle Experten weltweit einig: Der Euro muss es irgendwie schaffen. (Man kann den Tiger reiten. Aber man darf nicht  absteigen. Denn dann frisst er einen auf.)</p>
<p><strong>Egoismus</strong></p>
<p>So  merkw&uuml;rdig es klingt: Die momentanen Probleme sind in ihrer Wurzel  keine Wirtschaftsprobleme, sondern politische Probleme. Es gibt in  Europa keine wirkliche politische Einheit. Die Amerikaner sagen: Die  Euro-Zone ist eine sehr egoistische Union. Jeder will vom anderen  profitieren, keiner will dem anderen helfen.</p>
<p>Gleichzeitig gibt  es gro&szlig;e politische Unterschiede. Die kulturellen Unterschiede zwischen  dem Norden und dem S&uuml;den sind immens. Und die Geschichte lehrt uns, dass  es immer sehr schwer war, Nationen zu einer politischen Integration zu  bewegen.</p>
<p>So wie es jetzt ist, hat Deutschland einen sehr schweren  Stand. Jeder erwartet, dass Deutschland Europa rettet. In Europa werden  diese Stimmen lauter, vor allen Dingen aber weltweit sind sie sehr  laut! Das Problem ist nur: Solange Deutschland keine Mittel hat, die schw&auml;cheren Staaten zu kontrollieren – durch eine  europ&auml;ische Institution –, so lange w&uuml;rde Deutschland sein Geld nur  verschwenden und sich dabei nur tiefer verschulden. Deutschland darf  also nicht nachgeben und helfen, bevor die politische Situation eine  andere ist. Nat&uuml;rlich werden die anderen L&auml;nder dann immer st&auml;rker auf  Deutschland schimpfen. Halten wir das aus?</p>
<p>Griechenland hat sich  den Euro erschummelt. Italien auch. Und das Schummeln geht weiter.  Niemand erwartet von Deutschland, dass es das L&uuml;gen und Betr&uuml;gen  unterst&uuml;tzt, indem es den L&uuml;gnern und Betr&uuml;gern jetzt auch noch mehr  Geld gibt. Nicht bevor klare Regeln getroffen werden. Das gr&ouml;&szlig;te Problem  aber ist: Die beiden st&auml;rksten L&auml;nder Europas, also Deutschland und  Frankreich, sind nicht bereit, den Euro auf jeden Fall zu retten. Noch  nicht. Das, was die EZB macht, ist nur ein Tropfen auf dem hei&szlig;en Stein.  Das Problem muss also offenbar noch gr&ouml;&szlig;er werden, bevor Europa handelt.</p>
<p>M&ouml;glicherweise  ist es tats&auml;chlich so, dass das Problem gr&ouml;&szlig;er werden muss, damit  Politiker ihrem Volk die n&ouml;tigen Ma&szlig;nahmen erkl&auml;ren und „verkaufen“  k&ouml;nnen. Also ist das gr&ouml;&szlig;ere Problem fest eingeplant und eben darum  sinken die Kurse. Weil es nur allzu offensichtlich zu sein scheint, dass  die Krise gr&ouml;&szlig;er werden muss. So gro&szlig;, bis sie schmerzhaft ist; so  gro&szlig;, bis es vielerorts auf den Stra&szlig;en brennt. Damit die Krise wirklich  bei den Menschen ankommt. Erst dann sind die deutsche und die  franz&ouml;sische Bev&ouml;lkerung m&ouml;glicherweise gewillt, Opfer zu bringen.</p>
<p><strong>Die L&ouml;sung</strong></p>
<p>Aus  Sicht der Amerikaner gibt es nur einen, der Europa retten kann:  Deutschland (und mit Abstrichen Frankreich). Plakativ sagen sie:  Deutschland hat Europa zweimal in das absolute Chaos gef&uuml;hrt: Weltkrieg I und II. Jetzt muss Deutschland Europa retten. Nur wenn  Deutschland bereit w&auml;re, Spanien und Italien sowie allen gro&szlig;en  europ&auml;ischen Banken Garantien zu geben, nur dann w&uuml;rden sich die M&auml;rkte  beruhigen.</p>
<p>Das w&auml;re unglaublich teuer. Und Deutschland k&ouml;nnte das  nur tun, wenn eine europ&auml;ische Regierung daf&uuml;r sorgen w&uuml;rde, dass die  Nationalstaaten ihren Haushalt in Ordnung bringen. Das w&auml;re ein langer  Weg.</p>
<p>Geld m&uuml;sste aber relativ schnell flie&szlig;en bzw. die Garantien  m&uuml;ssten sehr rasch ausgesprochen werden. F&uuml;r eine solche Entscheidung  w&uuml;rde es in Deutschland zurzeit keine Mehrheit geben. Unserer  Bev&ouml;lkerung ist noch nicht ausreichend bewusst: Schmerz wird es auf  jeden Fall geben.</p>
<p>Die L&ouml;sung w&auml;re also eine wirkliche politische  Union in Europa. Nicht nur eine wirtschaftspolitische. Vor allem aber  die. Experten aller L&auml;nder (au&szlig;erhalb Europas) erwarten diese Ma&szlig;nahmen tats&auml;chlich schneller, als die meisten sie f&uuml;r  m&ouml;glich halten. Man w&auml;re dann aber nicht am Ziel, sondern am Start.  Harte Arbeit m&uuml;sste folgen. Parallel m&uuml;ssten die Nationalstaaten  unglaublich schmerzhafte Ma&szlig;nahmen durchsetzen, um ihren Haushalt zu  verbessern. Diese Ma&szlig;nahmen w&auml;ren so unpopul&auml;r, dass es zu  Ausschreitungen kommen k&ouml;nnte, wie wir sie uns in den schlimmsten  Tr&auml;umen nicht vorstellen k&ouml;nnen.</p>
<p>Wirtschaftsphilosophen sprechen  davon, dass wir uns von der Idee verabschieden m&uuml;ssen, dass die USA und  Europa immer gr&ouml;&szlig;eren Wohlstand erreichen. Sie sprechen von einer  vollkommen neuen &Auml;ra. Von einer &Auml;ra, deren Risiken und Gesetzm&auml;&szlig;igkeiten  erst langsam klar werden.</p>
<p><strong>RSI-Dachfonds</strong></p>
<p>Auch uns  hat diese Krise &uuml;berrascht. Man k&ouml;nnte nat&uuml;rlich fragen: H&auml;ttet ihr  nicht fr&uuml;her mit den Amerikanern reden k&ouml;nnen? Wir haben das gemacht, aber auch die  Amerikaner haben es so nicht gesehen. Erst in der R&uuml;ckschau ist ihnen  klarer, was passiert ist. Auch sie haben in ihrem unendlichen Optimismus  geglaubt, dass sich da schon irgendwelche Wege finden lassen.</p>
<p>Fundamental  hat sich ja nichts ver&auml;ndert. Das hei&szlig;t, wir erleben einmal mehr, dass  Krisen vor allen Dingen durch Emotionen ausgel&ouml;st werden. Aus Angst vor  einer Situation, f&uuml;r die es keine L&ouml;sung zu geben scheint. Momentan  wissen wir nicht, wohin die Emotionen der Anleger die M&auml;rkte noch  treiben werden. Darum sind wir sehr vorsichtig. W&auml;hrend ich dies  schreibe, haben wir im <a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/3768702/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">RSI International </a>OP hundert Prozent cash.</p>
<p>Nat&uuml;rlich  k&ouml;nnen die Kurse schnell drehen. Emotionen kann niemand kontrollieren.  Aber solange keine wirkliche L&ouml;sung gefunden und umgesetzt ist, werden wir vorsichtig bleiben. Wir halten das f&uuml;r unsere  Aufgabe. Nat&uuml;rlich kann es Lichtzeichen am Horizont geben. M&ouml;gliche  L&ouml;sungen, wie unser Kontinent neu aufzustellen w&auml;re. Die gebeutelte  Anlegerseele kann sehr schnell wieder in Euphorie verfallen und die  Kurse k&ouml;nnten nach oben schie&szlig;en. Aber Vorsicht bleibt das oberste Gebot  der Stunde.</p>
<p><strong>Die Chance</strong></p>
<p>Es gibt eine wunderbare  englische Redewendung: „A crisis is a terrible thing to waste.“ Frei  &uuml;bersetzt: Man darf die Krise nicht ungenutzt verstreichen lassen. Man  muss sie nutzen. Das gilt zum einen f&uuml;r Europa: Wir k&ouml;nnen es schaffen,  europ&auml;ische L&auml;nder noch mehr zusammenzuf&uuml;hren. Wenn das gelingen soll,  dann darf nicht jedes Land an seinen eigenen Vorteil denken.</p>
<p>Dazu  m&uuml;ssen wir lernen, europ&auml;isch zu denken. Nach vielen Jahrhunderten  europ&auml;ischer Kriege wird das nicht einfach sein. Es wird viel Zeit kosten. Viel mehr, als wir irgendwann einmal vermutet haben.  Man kann nicht einfach eine gemeinsame W&auml;hrung einf&uuml;hren und darauf  vertrauen, dass jeder Egoismus sich in Luft aufl&ouml;st. Die Krise kann uns  dabei helfen, weiter aufeinanderzuzugehen. Nationale Interessen endlich  hintanzustellen. Aber gleichzeitig schlau zu sein und nicht einfach  unser Geld zu verschwenden. (Bitte lesen Sie bei Interesse auch den  „Exkurs &uuml;ber Krisen“ weiter unten.)</p>
<p>Auch f&uuml;r den Anleger gilt  jene englische Redewendung: Wir m&uuml;ssen sehen, wie wir die Krise nutzen  k&ouml;nnen. Ich bin mir ganz sicher, dass sich Chancen ergeben werden. Je  gr&ouml;&szlig;er die Krise sein wird, umso gr&ouml;&szlig;er werden die Chancen sein. Und wir  tun unser Bestes, sie zu nutzen. Und im &uuml;bertragenen Sinn geht es einem  vern&uuml;nftigen Anleger auch nicht anders als einzelnen europ&auml;ischen  Nationen.</p>
<p>Wir haben gar keine Wahl. Angesichts der Probleme wird niemand so naiv sein und denken, sein Geld sei sicher, wenn er es in  cash h&auml;lt. Gerade jetzt ist eine Streuung immens wichtig. Sachwerte  geh&ouml;ren dazu. Aktien auch. M&ouml;glicherweise sind sie sicherer als alles  Papiergeld. Auch wenn das im Moment aufgrund der fallenden B&ouml;rsenkurse  nicht so aussieht. Die Gesetzm&auml;&szlig;igkeiten f&uuml;r Anleger haben sich nicht  ver&auml;ndert. Nat&uuml;rlich ist es jetzt schwieriger, Vertrauen zu haben. Es  ist jetzt vielleicht nicht so leicht, seine Emotionen zu kontrollieren.  Aber ein schlauer Anleger lernt genau das.</p>
<p><strong>Eine sch&ouml;ne Geschichte zum Schluss</strong></p>
<p>Lassen  Sie mich mit einem Bonmot schlie&szlig;en. Auf den besagten Seminaren mit  Gottfried Heller hat André Kostolany folgende Geschichte zum Besten  gegeben (es war mir als 38-J&auml;hrigem eine gro&szlig;e Ehre, mit den beiden ein  Seminar durchf&uuml;hren zu k&ouml;nnen): Auf die Frage, welchen Beruf er sich f&uuml;r  einen Sohn w&uuml;nsche, den er nicht hatte, antwortete er: „Wenn ich einen Sohn h&auml;tte, dann w&uuml;rde  ich mir w&uuml;nschen, dass er Musiker w&auml;re. Musik ist die offenbarte  Sch&ouml;nheit des Universums.“</p>
<p>Dann fuhr er fort: „Und wenn ich  einen zweiten Sohn h&auml;tte, w&uuml;rde ich mir w&uuml;nschen, dass er Maler w&uuml;rde.  Was gibt es, was damit vergleichbar w&auml;re, mit Farben komponieren zu  k&ouml;nnen?“</p>
<p>„Und h&auml;tte ich einen dritten Sohn, so w&uuml;rde ich mir  w&uuml;nschen, dass er Poet w&auml;re. Die Kunst, etwas mit Worten auszudr&uuml;cken,  ist etwas Faszinierendes … Und wenn ich einen vierten Sohn h&auml;tte, dann  sollte er B&ouml;rsianer werden. Damit die ersten drei etwas zu essen haben.“</p>
<p>Wie  so oft bei André Kostolany steckt hinter seiner humorvollen Darstellung  tiefe Weisheit. Ohne die B&ouml;rse geht nichts. In Europa kann alles  kranken, die Wirtschaft, die Banken, die Besch&auml;ftigungsquote, die  sozialen Systeme … Ohne die B&ouml;rse wird alles andere nicht leben k&ouml;nnen. Aktien sind das Herzblut  unseres Systems. Darum ist Geld in Aktien immer gut aufgehoben. Wenn  alles leidet, leiden auch die Aktien.</p>
<p>Aber wir tun immer gut und  richtig daran, wenn wir einen guten Teil unseres Geldes in das Herzst&uuml;ck  unseres Systems investieren. Und das sind Aktien. Ich sehe das ganz  schlimme Szenario nicht kommen. Ich glaube, dass wir Europ&auml;er in der  Lage sein werden, L&ouml;sungen zu finden. Kleinere und mittlere Krisen sind  wahrscheinlicher. Aber in jedem Fall geh&ouml;ren Aktien zu einer Geldanlage  dazu. Und in Form eines Dachfonds halte ich sie langfristig nicht nur  weiterhin f&uuml;r die optimale Geldanlage. Sondern gerade jetzt halte ich  sie f&uuml;r unschlagbar.</p>
<p>Es w&uuml;rde den Rahmen des Newsletters  sprengen, darzulegen, warum ich einen Dachfonds auf mittlere und lange  Sicht f&uuml;r sicherer halte als andere Geldanlagen, einschlie&szlig;lich Bargeld  und Gold. Aber ich glaube, wir k&ouml;nnen uns sehr schnell auf folgenden Satz einigen: Aktien  geh&ouml;ren in jedem Fall f&uuml;r jeden Investor dazu.</p>
<p>Herzlichst</p>
<p>Ihr</p>
<p>Bodo Sch&auml;fer</p>
<p><strong>Exkurs &uuml;ber Eurobonds (von Bodo Sch&auml;fer)</strong></p>
<p>Der Ruf nach Eurobonds wird immer lauter. Auch die Amerikaner sehen  darin eine L&ouml;sung f&uuml;r Europa. Die deutsche Regierung sperrt sich  dagegen, die Opposition will sie. Frankreich hat die Eurobonds begr&uuml;sst,  ist im Moment jedoch eher skeptisch.</p>
<p>Wir m&uuml;ssen verstehen, warum  Eurobonds so gef&auml;hrlich sind. Kaum einem ist die Gefahr wirklich  bewusst. Am wenigsten offenbar sozialdemokratischen Politikern, die  einfach ihr Mantra runterbeten: Wir m&uuml;ssen den Schwachen helfen. Und in  diesem Fall sind es eben die s&uuml;deurop&auml;ischen Staaten, die schwach sind.</p>
<p>Erinnern Sie sich an die Subprime-Krise in Amerika 2008?</p>
<p>Kurz  und knapp: Findige Banker hatten Hypothekenanleihen mit guter Bonit&auml;t  gemischt mit Hypothekenanleihen von schlechter Bonit&auml;t. Das Ganze nannte  man dann strukturierte Schuldverschreibungen. Es wurden ganze Pakete  von Anleihen verkauft, also von Krediten … und niemand wusste mehr  genau, was in diesen Paketen drin war. Niemand wusste, ob er gute Sicherheiten f&uuml;r seine  Kredite hatte. Und dann wurden auf diese Pakete Versicherungen  abgeschlossen und die wurden ebenfalls verkauft. Dieser M&uuml;ll hat damals  die Finanzwirtschaft vergiftet. Die Weltwirtschaft stand vor einem  Kollaps.</p>
<p>Die folgenden Zusammenh&auml;nge erkl&auml;rt Gottfried Heller  sehr gut. Herrn Heller habe ich vor mehreren Jahren – bei drei  eint&auml;gigen Seminaren, die wir f&uuml;r das Finanzmagazin „Capital“  durchgef&uuml;hrt haben – als ausgezeichneten Strategen mit hoher  analytischer F&auml;higkeit kennengelernt.</p>
<p>Das Wesen der Eurobonds ist  &auml;hnlich: Gute und schlechte Anleihen w&uuml;rden gemischt. Und niemand  w&uuml;sste, was Eurobonds wirklich wert sind. Niemand kann die Sicherheiten,  die hinter ihnen stehen, wirklich einsch&auml;tzen.</p>
<p>Und noch etwas  w&uuml;rde geschehen: Die s&uuml;deurop&auml;ischen L&auml;nder w&uuml;rden billiger an Kredite  kommen. Sie m&uuml;ssten also nicht so stark sparen (wie in den USA die  Subprime-Hausk&auml;ufer). Vor der W&auml;hrungsunion mussten die s&uuml;deurop&auml;ischen  Staaten 11 bis 12 Prozent Zinsen f&uuml;r Kredite zahlen. Mit dem Beitritt  zum Euro mussten sie pl&ouml;tzlich nur genauso wenig Zinsen zahlen wie  Deutschland. Also nur noch rund ein Drittel dessen, was sie vorher  gezahlt haben.</p>
<p>Sie konnten somit unheimlich viel Geld einsparen.  &Uuml;ber Nacht hatten sie die Bestnote AAA bekommen und konnten  infolgedessen sehr billig Kredite aufzunehmen. Sie haben also ein  unglaubliches Geschenk erhalten. Und dabei haben sie v&ouml;llig &uuml;bersehen,  dass man sich die Bestnote normalerweise verdienen muss. Mit dem  Geschenk konnten sie jedenfalls offenbar nicht umgehen. Sollte es nun  Eurobonds geben, so w&uuml;rden sie wiederum eine gute Bonit&auml;t geschenkt  bekommen. Bonit&auml;t, die ihnen erneut zu niedrigen Zinsen verhelfen w&uuml;rde  &#8230; Lernen geht anders!</p>
<p>Deutschland w&uuml;rde im Gegenzug finanziell stark &uuml;berbelastet und h&ouml;chstwahrscheinlich  seine Bestnote verlieren. Dann w&uuml;rde Deutschland ca. 50 Mrd. Euro mehr  zahlen m&uuml;ssen f&uuml;r seine Kredite. Wir h&auml;tten dann de facto eine  Transferunion: Nord- und mitteleurop&auml;ische Staaten w&uuml;rden die  s&uuml;deurop&auml;ischen Staaten finanzieren.</p>
<p>Auf der einen Seite habe ich  den Egoismus ger&uuml;gt, der jedes europ&auml;ische Denken unterl&auml;uft. Auf der  anderen Seite aber m&uuml;ssen wir auch an den Satz von Abraham Lincoln  denken: „Ihr werdet die Schwachen nicht st&auml;rken, indem ihr die Starken  schw&auml;cht. Ihr k&ouml;nnt den Menschen nie auf Dauer helfen, wenn ihr f&uuml;r sie  tut, was sie selber tun sollten und k&ouml;nnten.“</p>
<p>Meines Erachtens  w&uuml;rden Eurobonds s&uuml;deurop&auml;ische Staaten nur erneut in Versuchung f&uuml;hren,  in ihren Anstrengungen nachzulassen. Die meisten Wirtschaftsexperten  sind sich darin einig, dass Eurobonds kommen m&uuml;ssen und werden. Sollte das so sein, kann ich nur  hoffen, dass sie nicht zu fr&uuml;h kommen.</p>
<p>Wenn ich Europa mit den  USA vergleiche, so kann ich nur verbl&uuml;fft folgenden Widerspruch  bemerken: Niemand in den Vereinigten Staaten k&auml;me auf die Idee, einem  einzelnen insolventen Bundesstaat zu helfen. Wenn etwa Kalifornien  pleitegeht, wird Washington daf&uuml;r nicht zahlen. Auch nicht Florida.  Europa ist nun im Gegensatz zu den USA noch nicht einmal ein Land; wir  sind nicht mehr als ein loser Interessenverband mit einer W&auml;hrung. Und  trotzdem sollen reichere Nachbarn f&uuml;r die &auml;rmeren zahlen. Wo ist da der  Sinn?</p>
<p>Ich hatte &uuml;brigens damals in meinem Gespr&auml;ch mit  Jean-Claude Trichet den Satz von Abraham Lincoln zitiert: „Ihr werdet  die Schwachen nicht st&auml;rken, indem ihr die Starken schw&auml;cht …“ Diesem  Satz stimmte er voll und ganz zu. Und er erkl&auml;rte ausdr&uuml;cklich, dass  Europa diese Maxime w&uuml;rde beachten m&uuml;ssen. Wenn es das nicht t&auml;te, w&uuml;rden gro&szlig;e  Schwierigkeiten entstehen. Es sei genauso, wie wenn Eltern ihren Kindern  alle Schwierigkeiten abnehmen w&uuml;rden. Damit w&uuml;rden sie ihren Kindern  nicht helfen, sondern sie schw&auml;chen. Wie gro&szlig; muss der Druck auf Trichet  sein, dass er seinen eigenen Prinzipien in der letzten Zeit untreu  geworden ist &#8230;</p>
<p>Fazit: Eurobonds w&auml;ren eine Blackbox. Niemand  w&uuml;sste, was sie wirklich wert sind. Ihre Sicherheiten – also die Werte,  die dahinterstehen – kann niemand wirklich einsch&auml;tzen. Darin gleichen  Eurobonds den Finanzprodukten, die 2008 zur gro&szlig;en Bankenkrise gef&uuml;hrt  haben. Als allerallerletztes Mittel d&uuml;rfen sie auf keinen Fall zu fr&uuml;h  kommen. Am besten nie.</p>
<p><strong>Exkurs &uuml;ber Krisen (von Bodo Sch&auml;fer)</strong></p>
<p>Wir erleben in Europa gerade ein zutiefst menschliches Ph&auml;nomen: Gier  und Bequemlichkeit halten die meisten Menschen davon ab, rechtzeitig die  richtigen Schritte zu tun. Es muss erst eine Krise kommen. Dann werden  sie t&auml;tig. Wir d&uuml;rfen kaum erwarten, dass unsere Regierungen anders  sind. Immerhin repr&auml;sentieren sie uns. Ein Land bekommt immer die  Regierung, die es verdient.</p>
<p>Gier, Egoismus und Bequemlichkeit  haben aber kein gro&szlig;es Gewicht mehr, wenn es wirklich brennt. Wenn die  Krise gro&szlig; ist. Schon insofern ist eine Krise durchaus<br />
eine gewaltige  Chance. Nat&uuml;rlich w&uuml;rde ich mir w&uuml;nschen, dass Europa umdenkt und  lernt, ohne erst in ein tiefes Tal zu geraten. Aber die menschliche  Natur l&auml;sst mich in dieser Hinsicht wenig Hoffnung haben. So sehen das  wohl auch die Menschen, die Anlageentscheidungen treffen. Sie vermuten,  dass es zu dieser Krise kommen wird. Kommen muss. Und sie nehmen sie mit  den Aktienkursen vorweg.</p>
<p>Auf der anderen Seite l&auml;sst die menschliche Natur mich  aber hoffen. In Krisen wachsen wir &uuml;ber uns hinaus. Wir lernen, wieder  zusammenzuhalten. Egoismus tritt in den Hintergrund. Gier wird  unwichtig, wenn es ums &Uuml;berleben geht. Angst verhindert jede Form von  Bequemlichkeit. Bis jetzt ist die Menschheit noch aus jeder Krise  gest&auml;rkt hervorgegangen. Immer konnten wir sagen: „Den n&auml;chsten  Generationen ist es immer besser ergangen. Eben weil es Krisen gibt.  Krisen, die das Beste in uns zum Vorschein bringen.“</p>
<p>Vielleicht  irren sich ja die Amerikaner und all die, die eine Krise kommen sehen.  Vielleicht k&ouml;nnen unsere Regierungen vorher die richtigen Ma&szlig;nahmen  treffen. Keiner kann das wirklich wissen. Niemand hat eine  Kristallkugel, um in die Zukunft zu schauen. Wir stellen aber n&uuml;chtern  fest: Die Gefahr ist gro&szlig;, dass es zu der Krise kommen wird. Und weil  die Wahrscheinlichkeit so hoch ist, sinken die Aktienkurse.</p>
<p>Und weil die Emotionen so schwankend sind, sind die  Kurse so volatil (die Kurse gehen mal hoch, mal runter). Wenn  Jean-Claude Trichet also sagt: „Wir sehen gerade die gr&ouml;&szlig;te Krise seit  dem Zweiten Weltkrieg“, so hei&szlig;t das f&uuml;r mich &uuml;bersetzt: Wir bekommen  gerade die gr&ouml;&szlig;te Chance seit dem Zweiten Weltkrieg. Sofern wir die  Krise richtig nutzen.<span style="line-height: normal;"><br />
</span></p>
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		<title>Ziele sind Quatsch</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 13:46:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liebe Schweinehundefreunde, haben Sie das Finale der Frauen-WM geguckt? Als die Teams in Stadion einliefen, schmachteten die Favoritinnen aus den USA sehnsuchtsvoll den Pokal an. Gewonnen haben die Japanerinnen. Am Ende zu Recht. Den Pokal haben sie vorher &#252;brigens ignoriert. Ziele werden &#252;berbewertet Oder kennen Sie folgendes Szenario? Die Gesch&#228;ftsleitung macht einen Vertriebsplan mit hohen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Schweinehundefreunde,</p>
<p>haben Sie das Finale der Frauen-WM  geguckt? Als die Teams in Stadion einliefen, schmachteten die  Favoritinnen aus den USA sehnsuchtsvoll den Pokal an. Gewonnen haben die  Japanerinnen. Am Ende zu Recht. Den Pokal haben sie vorher &uuml;brigens  ignoriert.</p>
<p><strong>Ziele werden &uuml;berbewertet</strong><span id="more-4567"></span></p>
<p>Oder kennen  Sie folgendes Szenario? Die Gesch&auml;ftsleitung macht einen Vertriebsplan  mit hohen Zielen. Das Team soll Vollgas geben. Bald aber zeigt sich,  dass es Probleme gibt, die Ziele auch zu erreichen. Also wieder mal  Fehleranalyse: Was l&auml;uft schief? Und warum? Nun wird entgegengesteuert.  Die Zahlen (Ziele) werden (wie &uuml;blich) korrigiert. Beim n&auml;chsten Mal  klappt’s bestimmt (wieder nicht).</p>
<p>Ach und neulich wollte mal  wieder ein Freund mit dem Rauchen aufh&ouml;ren, ein bestimmtes Gewicht  erreichen, p&uuml;nktlich die Diplomarbeit abgeben oder endlich mal den  Keller aufr&auml;umen. Leider nix draus geworden (wie schon &ouml;fter). Trotz guter Ziele &#8230;</p>
<p>Also: <strong>Lassen Sie uns eine heilige Kuh der Motivationslehre schlachten!</strong> Und zwar die allgemein akzeptierte Annahme, dass <strong>Ziele eine Voraussetzung f&uuml;r Erfolg</strong> sind. Dass wir sie uns nur m&ouml;glichst gro&szlig;, konkret, schillernd,  motivierend, messbar, realistisch und was wei&szlig; ich noch alles vorstellen  m&uuml;ssten, um unsere Ziele zu erreichen: die Meisterschale, das gro&szlig;e  Haus, die gew&uuml;nschte Umsatzzahl, den Porsche in der Garage oder die  Traumfrau. Einfach klar definieren, plastisch visualisieren – und schon  sollen wir uns kraft der Gesetze des Universums darauf zu bewegen. Sagt  man zumindest.</p>
<p>Nun, ich bin der Meinung, das ist bestenfalls naiv. Und damit behaupte hiermit hochoffiziell das Gegenteil: <strong>Die Bedeutung von Zielen wird &uuml;bersch&auml;tzt.</strong> Ja, die lieben Ziele sind oft sogar ziemlicher Quatsch! Statt uns Erfolge zu bringen, k&ouml;nnen sie uns selbige n&auml;mlich genauso verbauen. Und zwar aus einer ganzen Reihe von Gr&uuml;nden.</p>
<p><strong>Ziele wirken wie Alibis</strong></p>
<p>Zun&auml;chst etwas Grunds&auml;tzliches: Es d&uuml;rfte offensichtlich sein, dass es <strong>nicht das Ziel an sich</strong> ist, das erfolgreich macht, sondern <strong>die</strong> <strong>aktive und konstante Handlung in eine bestimmte Richtung</strong> – in der im Idealfall auch das angestrebte Ziel steht. (Falls Sie hier  anderer Meinung sind, lesen Sie am besten gar nicht erst weiter.)  Beispiel: Nicht die Definition eines Zielgewichts w&auml;hrend einer Di&auml;t  macht schlank, sondern die richtige Ern&auml;hrung und Bewegung. Das  Zielgewicht ist bestenfalls ein w&uuml;nschenswerter Endzustand.</p>
<p>Und damit w&auml;ren wir beim ersten kniffligen Punkt: <strong>Oft wirken Ziele n&auml;mlich nicht als Antriebshilfen sondern eher wie Alibis! </strong>Denn:  Ist ein Ziel erst mal definiert, verfallen wir gerne dem Irrglauben,  jenes nun auch irgendwie automatisch zu erreichen. Mental haben wir es ja schon erreicht. Wir sehen das Ziel vor  unserem inneren Auge – wozu also noch extra handeln? Wie schief diese  Logik ist und wie h&auml;ufig sie vorkommt, erleben wir andauernd: David Haye  wollte Boxweltmeister werden, so manche Firma l&auml;ngst Marktf&uuml;hrer sein  und ich bereits heute mein neues Buch geschrieben haben. H&auml;tte auch  alles geklappt – wenn nicht ein gewisser Herr Klitschko gewesen w&auml;re,  ein paar pfiffige Mitbewerber und eine Menge anderer Projekte &#8230; Nix  geworden aus den Zielen. Obwohl sie da waren.</p>
<p><strong>Die Logik, wir br&auml;uchten nur Ziele zu haben, um selbige auch zu erreichen, ist Selbstbetrug. </strong>Warum? Einerseits scheinen wirklich viele an die<strong> magische Wirksamkeit von Zielen</strong> zu glauben. Andererseits <strong>beruhigen Ziele unser Gewissen</strong> und das unserer Umgebung. Motto: „Hauptsache, wir haben das Ziel mal  definiert!“ – und schon haben wir unsere Ruhe: Steht das Zielgewicht  fest, hat die Partnerin nicht zu meckern, wenn wir naschen – wir wissen schlie&szlig;lich,  wo wir dank Di&auml;t hinwollen. Ist die Abgabe der Diplomarbeit f&uuml;r den  XX.XX.20XX versprochen, k&ouml;nnen wir friedlich eine DVD gucken, statt am  Computer zu sitzen und zu arbeiten – ohne uns daf&uuml;r rechtfertigen zu  m&uuml;ssen. Ist die Budgetplanung mal abgeschlossen und hat das ganze Team  (vermeintlich) zugestimmt, klingt das Committment glaubhaft. Mehr muss  es auch gar nicht – schlie&szlig;lich ist eh jedem klar, dass Ziele oft  verfehlt werden. Sie wirklich zu erreichen, hat niemand behauptet.  G&uuml;nter rules &#8230;</p>
<p><strong>Ziele sind kein Selbstzweck, sondern nur Orientierungshilfe</strong></p>
<p>Schade,  wenn sch&ouml;ne Ziele so zu leeren Alibis verkommen! Denn eigentlich haben  sie das nicht verdient. Immerhin sollen sie uns auf den richtigen Weg  f&uuml;hren. Meist nur machen wir dabei folgende <strong>zwei Fehler: Wir &uuml;bersch&auml;tzen, was wir in kurzer Zeit erreichen k&ouml;nnen. Und wir untersch&auml;tzen, was wir in einem l&auml;ngeren Zeitraum auf die Reihe kriegen</strong> – vorausgesetzt, wir handeln dauerhaft in eine Richtung. In zwei Jahren  gro&szlig;e Karriere machen? Schafft man wohl nur bei der FDP. Nimmt man sich  daf&uuml;r aber mehr Zeit, geht es auch im realen Leben. In acht Wochen den  Traumk&ouml;rper basteln? Bl&ouml;der Anspruch, nat&uuml;rlich meist unrealistisch. In  zwei Jahren aber machbar – egal, von wo man startet. Vorausgesetzt eben,  man wurschtelt sich kontinuierlich in die richtige Richtung.</p>
<p><strong>Um aber dauerhaft in eine Richtung zu handeln, brauchen wir die Richtung – nicht jedoch Ziele</strong>.  Insofern sind Ziele streng genommen nicht notwendig, um Erfolge zu  erzielen – es geht ohne. Gute Sportler m&uuml;ssen sich nicht mit Pokalen  locken, um durch Training besser zu werden – und dann Pokale zu  gewinnen. Gute Verk&auml;ufer bringen auch ohne hohe Vorgaben Abschl&uuml;sse  zustande – vielleicht sogar bessere als die vorgegebenen. So erreicht jeder Ziele, ohne dass diese im  Vordergrund stehen m&uuml;ssen. Der eine, weil er gerne Fu&szlig;ball, Basketball,  Minigolf oder was auch immer spielt, der andere, weil er gerne verkauft.  Die Ziele sind dabei h&ouml;chstens „nice to have“. Sie sind eine Art  Orientierungshilfe oder Feedback: „Du hast einen bestimmten Meilenstein  geschafft bzw. (noch) nicht geschafft!“. Zwingend notwendig aber sind  sie nicht.</p>
<p><strong>Ziele k&ouml;nnen bremsen</strong></p>
<p>Im Gegenteil: <strong>Ziele k&ouml;nnen sogar wie eine Bremse wirken.</strong> Wer in erster Linie nur handelt, um bestimmte Ziele oder Belohnungen zu  erreichen und Niederlagen oder Strafen zu vermeiden, bekommt schneller <strong>Motivationsprobleme</strong>. Weil es nun nicht mehr um den Weg zum Ziel geht, der zum Ziel f&uuml;hrt, sondern nur um Ergebnisse.</p>
<p>Das aber f&uuml;hrt sogar dann zu Motivationsproblemen, wenn alles zur vollsten Zufriedenheit l&auml;uft. <strong>Sobald ein Ziel n&auml;mlich erreicht ist, verliert es seine Bedeutung</strong>: Wozu sollte sich  der gute Verk&auml;ufer noch weiter anstrengen, wenn er seine Zahlen bereits  geschafft hat? Unn&ouml;tig. Oder wenn ein Sportler als Ziel den  Klassenerhalt ausgibt, gibt nicht mehr alles, sobald dieser erreicht  ist. Jede Extraanstrengung wird &uuml;berfl&uuml;ssig. Der Antrieb ist weg.</p>
<p><strong>Auch wenn Ziele nicht geschafft werden, k&ouml;nnen sie zum Motivationskiller werden.</strong> Wer etwa nur spielt, um Meister zu werden, gibt nicht mehr alles,  sobald sich ein anderer als Meister abzeichnet. Warum auch? Das <strong>Ziel kann nicht mehr erreicht werden, also ist auch hier ist der direkte Antrieb weg </strong>–  wozu noch konsequent in eine Richtung handeln? Oder wieso eine Di&auml;t  weitermachen, wenn man zwischendurch eh st&auml;ndig „s&uuml;ndigt“? Wieso  Nichtraucher bleiben, wenn man auf einer Party mal in Suff eine  Zigarette geraucht hat? „Jetzt ist sowieso schon alles zu sp&auml;t!“, hei&szlig;t es dann oft. Denn: Das Nichterreichen der geplanten Zwischenziele kommt  einer Niederlage gleich – wir k&ouml;nnen getrost einen Gang zur&uuml;ckschalten. <strong>Wie sollen wir auch das gro&szlig;e Ganze schaffen, wenn wir bereits im Kleinen scheitern? </strong>Dann lieber das s&uuml;&szlig;e Schicksal des bequemen Verlierers w&auml;hlen: So tun als ob. Und seine Ruhe haben. Danke, liebe Ziele!</p>
<p><strong>Es geht um den Prozess, nicht ums Ziel</strong></p>
<p>Sie merken, worauf ich hinaus will: <strong>Im Kern geht es nicht um Ziele, es geht um Prozesse. </strong>Nur  in deren Verlauf erreichen wir ein bestimmtes Ziel. Oder eben nicht.  Und um ein Ziel zu erreichen, sollten wir uns tunlichst auf den Prozess  konzentrieren – und uns eben nicht ums Ziel k&uuml;mmern. So wie die  Japanerinnen im WM-Finale: Sie haben die dr&uuml;ckende &Uuml;berlegenheit der USA  und deren wahrscheinliche Bedeutung f&uuml;r den Spielgewinn schlicht nicht  zur Kenntnis genommen – und weiter tapfer um jeden Ball gek&auml;mpft. Und um jede einzelne Chance. Die Wahrnehmung war jeweils nur  auf den Moment gerichtet: „Wie leiste ich jetzt gerade das  Bestm&ouml;gliche?“ Und am Ende stand der Sieg.</p>
<p>(Die Ladies aus Japan haben dabei &uuml;brigens die <strong>„Nah-Fern-Taktik“</strong> angewendet. Kennen Sie die? <strong>Wenn ein Ziel noch weit entfernt ist</strong> (das Spielende, der Abgabetermin, der Jahresabschluss), <strong>tu so als st&uuml;nde es unmittelbar bevor! </strong>So wirst du JETZT IM MOMENT Vollgas geben (um jeden Ball k&auml;mpfen, flei&szlig;ig arbeiten, mit Leidenschaft verkaufen). <strong>Und wenn ein Ziel unmittelbar bevorsteht, tu so, als sei es noch weit weg! </strong>So beh&auml;ltst du die Spannung und Konzentration bis zuletzt aufrecht.)</p>
<p>Zum ersten Mal ist mir die <strong>fast paradoxe Wirkung von</strong> Zielen als Arzt &uuml;ber den Weg gelaufen. Wie wollen Sie etwa einen  Infarktkandidaten davon &uuml;berzeugen, sich gesund zu ern&auml;hren, nicht mehr  zu rauchen oder Sport zu machen? Das Ziel „Damit du keinen Herzinfarkt kriegst!“ k&ouml;nnen Sie knicken.  Seien wir ehrlich: Es ist viel einfacher, sich ein paar Betablocker  reinzupfeifen und Nitrospray dabeizuhaben, als sein eigenes Verhalten zu  ver&auml;ndern. Die verquere Logik: „Nimmst du die Pillen, bist du nicht  krank. Also bist du gesund und musst nix ver&auml;ndern!“ Pervers ist das.  Das Ziel „Keinen Herzinfarkt kriegen“ sabotiert den Prozess, obwohl es  im Kern l&ouml;blich und richtig ist.</p>
<p><strong>Wobei gerade Vermeidungsziele nat&uuml;rlich ihre T&uuml;cken haben</strong>:  „Nicht insolvent gehen“, „nicht die Scheidung riskieren“, zum  „Nichtraucher“ werden. Echt bl&ouml;de Ziele sind das! (Nun, Sie kennen das  ja: Denken Sie bitte NICHT an einen blauen Elefanten &#8230;) Doch auch hier  hilft es uns weiter, wenn wir uns dem Prozess widmen: Wir sollten  st&auml;ndig mehr Geld einnehmen als wir ausgeben, t&auml;glich unsere Beziehung  pflegen oder ein gesundes Leben voller Kraft und Luft und Freiheit f&uuml;hren. Und schon f&uuml;hlt sich auch ein urspr&uuml;ngliches  Vermeidungsziel attraktiv und machbar an.</p>
<p>Sehen Sie, was ich  meine? Wollen wir die „gro&szlig;e Liebe“ (ein Ziel) finden, denken wir vom  Ergebnis her – und geraten dadurch in eine<strong> Schwarzwei&szlig;-Falle</strong>:  Entweder wir haben sie, oder wir haben sie nicht. Die L&ouml;sung aber liegt  darin, unseren Partner zu „lieben“ – und zwar aktiv und tagt&auml;glich. Also  <strong>nicht vom Ergebnis her gedacht, sondern als Prozess.</strong> Die Liebe  (als Ergebnis) stellt sich dann wie von selbst ein, keine Sorge. Wir  brauchen auch nicht „Top-Verk&auml;ufer im Team“ (Ziel) SEIN zu wollen, wenn  wir uns tagt&auml;glich aufs VERKAUFEN konzentrieren und uns dabei st&auml;ndig  verbessern. Im Ergebnis WERDEN wir dann sowieso zu Top-Verk&auml;ufern.</p>
<p><strong>&Auml;u&szlig;ere Anreize gehen oft daneben</strong></p>
<p>Nochmal  zur&uuml;ck zu den Belohnungen und Bestrafungen: H&auml;ufig werden Ziele ja auch zum Problem, wenn sie uns von anderen „&uuml;bergest&uuml;lpt“ wurden und  mit Anreizen oder Aversionen verkn&uuml;pft sind. Dann stecken wir n&auml;mlich in  einer <strong>extrinsischen Motivationsfalle</strong>: Wir wissen zwar, was wir zu tun haben. <strong>Wir strengen uns aber nur an, wenn die Anreize oder Drohungen hoch genug sind. </strong>Dass  solche Anreizsysteme bestenfalls kurzfristig wirken, demonstriert Felix  Magath im Zweijahresrhythmus in der Fu&szlig;ballbundesliga: Hohe Pr&auml;mien f&uuml;r  Siege, Straftraining f&uuml;r Niederlagen. So steigt zun&auml;chst zwar die  Leistung, dann aber brennt das System aus: Wollen wir wetten, dass  Wolfsburg auch in dieser Saison wieder nix Gro&szlig;es rei&szlig;t?</p>
<p>Woran liegt das? Vereinfacht gesagt, wird mit solchen Anreizen im Hirn nur unser <strong>Nucleus accumbens</strong> stimuliert. Der ist so etwas wie unser<strong> Lustknopf im Kopf</strong>. Er reagiert auf kurzfristige Gen&uuml;sse wie Fressen, Saufen, Sex, Geld und so weiter mit einem kleinen Drogenschuss. <strong>Er verschafft uns so kurzfristige Kicks, aber nutzt sich schnell ab</strong>:  Wie bei einem Suchtmechanismus ist bald immer mehr Belohnung (oder  Bestrafung) n&ouml;tig, damit wir funktionieren. St&auml;ndig fragen wir uns: „Was  kriegen wir?“ (Oder: &#8222;Was droht uns?&#8220;) Und wenn wir zu wenig kriegen,  haben wir keine Lust mehr, zu handeln. Klar: So ganz ohne Ziele &#8230;</p>
<p><strong>Dabei brauchen wir streng genommen &uuml;berhaupt keine &auml;u&szlig;eren Anreize, um etwas Anstrengendes mit Freude zu tun! </strong>Unser innerer Antrieb reicht daf&uuml;r v&ouml;llig aus. Und zwar dann, <strong>wenn die T&auml;tigkeit selbst die eigentliche Belohnung ist</strong>.  Wie bei Kindern. Die sagen auch nicht: „Och, ich spiele nur von 9 bis  17 Uhr, dar&uuml;ber hinaus brauche ich Incentives!“ Nein, Kinder spielen,  weil spielen sch&ouml;n ist. (Sie brauchen auch keine drei Bier, um auf  Geburtstagspartys in Stimmung zu kommen.) Auch Ziele brauchen sie keine.  So wie eigentlich niemand Ziele braucht, der gerne kickt, verkauft, B&uuml;cher schreibt, Sch&uuml;ler  unterrichtet, Fremdsprachen lernt, ein Hotel f&uuml;hrt, gerne Auto f&auml;hrt,  Buchhaltung macht oder sich gesund ern&auml;hrt. <strong>Es ist der Weg, um den es geht. </strong></p>
<p><strong>Ja, sogar dann, wenn uns der Weg selbst eigentlich keinen Spa&szlig; macht, handeln wir ohne Ziele leistungsst&auml;rker</strong>:  Stellen Sie sich vor, Ihr Nachbar bittet Sie am Sonntag, ihm beim  M&ouml;belumr&auml;umen zu helfen. Er h&auml;tte nur heute Zeit und ihm sei jemand  abgesprungen. Was w&uuml;rden Sie tun? Vermutlich mit anpacken. Aus „h&ouml;heren“  Motiven heraus: aus Solidarit&auml;t, Hilfsbereitschaft, Freundschaft. Dann  stellen Sie sich vor, er wolle Sie noch extra motivieren und b&ouml;te Ihnen  10 Euro pro Stunde an. Vermutlich fiele es Ihnen nun schwerer, zu  helfen. Denn pl&ouml;tzlich ginge es „nur“ noch ums Geld, um schn&ouml;de  finanzielle Zielchen.</p>
<p><strong>Ziele sabotieren das Ergebnis</strong></p>
<p>Oft macht zuviel <strong>Zielfokussierung</strong> sogar richtig Probleme. Zum Beispiel<strong> blockiert </strong>sie unsere <strong>Kreativit&auml;t und L&ouml;sungskompetenz</strong>.  Denn unser Denken l&auml;uft dabei in zu engen Bahnen ab. Haben wir unseren  (Ziel-)Tunnelblick aufgesetzt, nehmen wir rechts und links nichts mehr  wahr – und &uuml;bersehen L&ouml;sungen. Sicher kennen Sie das <strong>Ph&auml;nomen, unter Druck „auf dem Schlauch“ zu stehen</strong>.  Etwa in einer Pr&uuml;fung, w&auml;hrend eines Flirts oder Streitgespr&auml;ches.  Irgendwie f&auml;llt uns da nicht ein, was uns einfallen sollte. Kaum ist die  akute Situation aber vorbei, spuckt unser Hirn pl&ouml;tzlich die L&ouml;sung  aus. Und wir wundern uns: „Warum bist du nicht fr&uuml;her drauf gekommen?“  Weil wir blockiert waren – von unseren unmittelbaren Zielen: Die Pr&uuml;fung  bestehen wollen, das sch&ouml;ne M&auml;del abschleppen, den Streit gewinnen. Wir  waren mental so auf Schwarzwei&szlig; eingestellt, dass unserem Hirn  zeitweise die Ideen (Graut&ouml;ne) ausgingen. Dabei w&auml;re der Weg ins Ziel ein ganz  anderer gewesen: Locker bleiben. Und nicht nur „abschlussorientiert“  denken.</p>
<p>(Behalten Sie das unbedingt im Hinterkopf, wenn Sie das  n&auml;chste Mal Pr&auml;mien ausloben, Gespr&auml;chsleitf&auml;den f&uuml;r Verkaufsgespr&auml;che  kreieren oder Ihrem Kind f&uuml;r eine bestimmte Note eine Belohnung  versprechen wollen! Sie k&ouml;nnen sich mit der ganzen Zielfokussierung echt  die Ziele versauen &#8230;)</p>
<p><strong>Erst der Sinn, dann die Richtung – und dann erst das Ziel</strong></p>
<p>Wir k&ouml;nnen also schon mal festhalten: <strong>Die Richtung, in die wir handeln, ist wichtiger ist als einzelne Ziele</strong>. Das d&uuml;rfte mittlerweile klar sein. Aber: Wir m&uuml;ssen uns sogar noch weiter vom allgemeinen Zieldogma entfernen! Denn: <strong>Was weitaus wichtiger ist als die Richtung, ist der Sinn unseres Handelns!</strong> Der steht letztlich &uuml;ber allem. Nur er definiert die Richtung und damit die Ziele.</p>
<p>Ein Beispiel: Das Ziel einer Di&auml;t mag ein bestimmtes  Gewicht sein und die Richtung, sich &uuml;berwiegend gut zu ern&auml;hren und zu  bewegen. Doch ist das auch der Sinn der Di&auml;t? Keineswegs: Der liegt  n&auml;mlich darin, sich fit, gesund, sch&ouml;n oder jung zu f&uuml;hlen! Und wie  immer gilt: <strong>Passen Ziele nicht zum h&ouml;heren Sinn, verbauen sie uns den Erfolg. </strong>Wer  sich also durch eine allzu strikte und alltagsfremde Di&auml;t selbst  kasteit, mag zwar f&uuml;r eine gewisse Zeit sein Zielgewicht erreichen, aber  er h&auml;lt sein Verhalten nicht dauerhaft aufrecht – und verfehlt sein  Ziel letztlich dauerhaft. Denn er f&uuml;hlt sich nicht fit, gesund, sch&ouml;n  oder jung, sondern zwanghaft, genussgehemmt oder dauerschw&auml;chlich. Also:  Nur aufs Ziel gestarrt, Sinn verpeilt, Di&auml;t gescheitert. Dumm gelaufen.</p>
<p>Bitte verstehen Sie mich richtig: <strong>Nat&uuml;rlich ist zielgerichtetes Handeln sinnvoll</strong>, um gew&uuml;nschte Ergebnisse zu erzielen. <strong>Aber es muss die Hierarchie stimmen: Erst der Sinn, dann die Richtung und dann erst das Ziel. </strong></p>
<p>Ein  Beispiel aus der Politik: Wir wissen alle, dass in Deutschland zu  wenige Kinder geboren werden. Einer der Gr&uuml;nde sind Schw&auml;chen bei den  Betreuungsm&ouml;glichkeiten. Vor allem wenn die Eltern berufst&auml;tig sind oder  sein wollen. Also definiert man das Ziel, bis 2013 f&uuml;r alle einen  Krippenplatz zur Verf&uuml;gung stellen zu wollen. Soweit l&ouml;blich, Ziel und  Richtung scheinen zu stimmen. Wo aber liegen die Probleme, selbst wenn  berufst&auml;tige Eltern f&uuml;r ihre Kinder einen Krippenplatz haben? Dass die  verdammten &Ouml;ffnungszeiten ein Witz sind! Macht die Krippe um 16 Uhr zu,  kann Mama nicht um 17 Uhr an einer Besprechung teilnehmen. Also: Kinder  machen? Irgendwann mal, jetzt geht’s noch nicht. Sinn verfehlt.</p>
<p>(Vor  kurzem erz&auml;hlte mir ein Bekannter, er habe vorgehabt, eine eigene  Krippenkette f&uuml;r solvente berufst&auml;tige Familien aufzubauen. Mit flexiblen &Ouml;ffnungszeiten  f&uuml;r h&ouml;chste Anspr&uuml;che. Als Gesch&auml;ftsidee, weil der Markt ganz  offensichtlich da ist. Auf dem zust&auml;ndigen Amt hingegen konnte man den  „Bedarf nicht feststellen“, der allgemeine Betreuungsschl&uuml;ssel w&uuml;rde  stimmen. Au&szlig;erdem wurden ihm so viele Auflagen und Vorschriften um die  Ohren gehauen, dass er das Projekt ganz schnell beendete, bevor es  richtig losging. Es lebe die B&uuml;rokratie! Tja, Fokussierung auf Ziele  statt auf Sinn und Richtung &#8230;)</p>
<p>Aber das kennen wir ja alle. Schlimmer noch: Wir haben uns l&auml;ngst daran gew&ouml;hnt.<strong> Die einzelnen R&auml;dchen im System starren auf ihre jeweiligen Ziele. Aber sie sind blind f&uuml;r das gro&szlig;e Ganze.</strong> Sinn- und Richtungsfragen stellen viel zu Wenige, obwohl es bitter  n&ouml;tig ist: Welchen Sinn ergibt es, immer mehr f&uuml;r die Behandlung Kranker  auszugeben, anstatt in Pr&auml;vention zu investieren? Warum verweigern wir engagierten jungen Menschen  Studienpl&auml;tze, nur weil sie zu Schulzeiten bestimmte Noten (Ziele) nicht  erreicht haben und klagen andererseits &uuml;ber Akademikermangel? Warum  lernen wir in der Schule zwar Integralrechnung und Kurvendiskussionen,  m&uuml;ssen uns aber vom Bankberater erkl&auml;ren lassen, wie Darlehen  funktionieren und auf Seminaren nachholen, was ein Deckungsbeitrag ist?  Warum bringen wir Menschen bei, sich zu bewerben, anstatt Gesch&auml;ftsideen  zu finden? Warum starren wir blind auf Ziele, nur weil die mal  irgendjemand definiert hat? <strong>Statt brav &uuml;ber alle gegebenen H&uuml;rden zu h&uuml;pfen, sollten wir routinem&auml;&szlig;ig Sinn und Richtung &uuml;berpr&uuml;fen. </strong></p>
<p>Also: Wir sollten nicht immer alles richtig machen wollen, sondern &ouml;fter das Richtige tun. <strong>Wer Sinn und Richtung ignoriert, braucht sich nicht zu wundern, wenn es mit den Zielen nicht klappt. </strong>Sparziele  f&uuml;r die USA, Griechenland, Bremen? Sch&ouml;n und gut. Aber kann auch jeder im System (in  den Parlamenten und Beh&ouml;rden) &ouml;konomisch denken und entscheiden? Falls  nicht (und davon ist auszugehen), wird es schwierig: Es wird immer  wieder an Sinn- und Richtungsfrage scheitern. Und wenn ein Vertrieb  seine vorgegebenen Ziele nicht erreicht, kann das daran liegen, dass der  einzelne seine eigenen l&auml;ngst erreicht hat: relative Sicherheit in der  Festanstellung und ein monatliches Gehalt. Entspricht das aber dem Sinn  und der gew&uuml;nschten Richtug des Jobs? Nat&uuml;rlich nicht. Also: Trotz aller  Ziele am Ziel vorbei.</p>
<p><strong>Die L&ouml;sung: Handlungs- und Seinziele statt Ergebnisziele!</strong></p>
<p>Was  also tun? Die b&ouml;sen Ziele gleich allesamt in die Tonne kloppen? Die  Motivationslehre neu schreiben? Den Vertriebschef der Inkompetenz  bezichtigen?</p>
<p>Ich glaube, es geht einfacher: <strong>Verwenden wir statt der Ergebnisziele Handlungsziele! </strong></p>
<p>Fragen wir uns also <strong>nicht mehr: „Was musst du erreichen?“</strong></p>
<p>Fragen wir uns <strong>stattdessen: „Was musst du konkret tun, um erfolgreich zu sein?“ </strong></p>
<p>Wir k&ouml;nnen sogar noch einen Schritt weiter gehen und uns fragen: <strong>&#8222;Wie musst du sein, um tun zu k&ouml;nnen, was dich zum Ergebnis f&uuml;hrt?&#8220;</strong></p>
<p>Denn  wenn uns klar ist, was wir tun und wie wir sein m&uuml;ssen, werden wir viel  mehr gew&uuml;nschte Ergebnisse erreichen: Wir k&ouml;nnen uns dar&uuml;ber freuen,  bei Stress keine Zigarette mehr zu brauchen. Wir k&ouml;nnen unserem Kunden  zuh&ouml;ren, damit wir ihn verstehen. Wir k&ouml;nnen tagt&auml;glich an unserem  Manuskript schreiben, weil wir jemand sind, der das Schreiben liebt und  &uuml;bt. <strong>GENAU DAS sind die Ziele, um die es geht! GENAU DAS sind die  Wahrnehmungen, Handlungsweisen und Reaktionen, die uns dahin bringen,  wohin wir wollen! </strong>Und nebenbei f&uuml;hlen wir uns als echte  Nichtraucher, verkaufen besser und schreiben endlich unser Buch. Weil das Ziel das Schreiben des Buches ist, nicht der  Abgabetermin. Weil der Sinn des Nichtrauchens nicht im Verzicht liegt,  sondern im genussvollen leben. Weil der Prozess einer Kommunikation  immer wieder neu und spannend ist. Weil es eben immer wieder um den Weg  geht. Um jeden einzelnen Moment unterwegs.</p>
<p>Na? <strong>An welchen Zielen haben Sie sich zuletzt die Z&auml;hne ausgebissen? </strong>Dann machen Sie mal folgendes:</p>
<p>Schreiben Sie Ihre bisherigen Problemziele mal untereinander auf ein Blatt Papier.</p>
<p>Und dann<strong> „&uuml;bersetzen“ sie sie in Handlungen: Was m&uuml;ssen Sie konkret und dauerhaft TUN, um Ihre Ziele zu erreichen? </strong></p>
<p>Anders formuliert: <strong>Was f&uuml;r ein Mensch m&uuml;ssen Sie daf&uuml;r werden?</strong> Also: Wie ist einer drauf, der keine Zigaretten mehr braucht, anderen  zuh&ouml;rt, gerne Texte schreibt, erfolgreich Gesch&auml;ftsideen umsetzt,  regelm&auml;&szlig;ig Sport macht und so weiter?</p>
<p>Ich bin mir sicher: Wenn Sie ein Mensch sind, der seine Ziele gerne erreicht, haben Sie jetzt erst mal eine Menge zu tun &#8230; <img src='http://www.stefan-fraedrich.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>In diesem Sinne: Einen erfolgreichen August!</p>
<p>Herzliche Schweinehundegr&uuml;&szlig;e</p>
<p>Ihr</p>
<p>Stefan Fr&auml;drich</p>
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		<title>So werden Sie zum Genie!</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 07:54:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liebe Schweinehundefreunde, raten Sie mal, was das Allererste ist, das mich in der Wohnung/im B&#252;ro eines Menschen interessiert, den ich neu kennenlerne. Die M&#246;bel? Die Bausubstanz? Der Stil? Die Farben? Der Geruch? Falsch, ganz falsch – es ist das B&#252;cherregal! Denn ich glaube, dass die B&#252;cher, die man liest, eine Menge dar&#252;ber aussagen, wer man ist und was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Schweinehundefreunde,</p>
<p>raten Sie mal, was <strong>das Allererst</strong>e ist, <strong>das mich in der Wohnung/im B&uuml;ro eines Menschen interessiert</strong>, den ich neu kennenlerne. Die M&ouml;bel? Die Bausubstanz? Der Stil? Die Farben? Der Geruch? Falsch, ganz falsch – es ist <strong>das B&uuml;cherregal</strong>! Denn ich glaube, dass die B&uuml;cher, die man liest, eine Menge dar&uuml;ber aussagen, wer man ist und was man im Leben so drauf hat. Und wenn man keine B&uuml;cher liest, sagt das erst Recht etwas &uuml;ber einen aus &#8230;<span id="more-4536"></span></p>
<p><strong>B&uuml;cher die ich lese</strong></p>
<p>Bei mir finden Sie (nat&uuml;rlich) eine <strong>bunte Mischung</strong> aus den Bereichen <strong>Psychologie/Psychiatrie, Medizin, Training/Coaching, Management, Motivation, &Ouml;konomie, Sport, Ern&auml;hrung </strong><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2961897/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">(hier &uuml;brigens ein paar Buchtipps)</a>. Aber eben auch jede Menge <strong>Comics</strong> und <strong>Romane (v. a. Thriller)</strong>sowie Literatur &uuml;ber <strong>Storytelling, Kriminologie, Forensische Psychiatrie und (Popul&auml;r-)Wissenschaft querbeet</strong>. Neben meiner umfangreichen <strong>DVD-Sammlung</strong> (auch hier mit einem recht hohen (Horror-)Thrilleranteil von ca. 50 Prozent) und <strong>H&ouml;rbuchkollektion </strong>(Sachbuch-/Fiction-Anteil etwa 50/50, insgesamt vielleicht 25 Prozent <strong>englischsprachige H&ouml;rb&uuml;cher </strong>– man will ja in Form bleiben) beschreibt diese Mischung ziemlich genau, wor&uuml;ber (und in welcher Sprache) Sie sich mit mir unterhalten k&ouml;nnen.</p>
<p>Insgesamt habe ich <strong>viele hundert B&uuml;cher durch mein Hirn gejagt</strong>, auch wenn ich etliche aus den Regalen nur quergelesen habe. Ich habe das Gef&uuml;hl, durch jedes (H&ouml;r-)Buch ein wenig gewachsen bzw. *besser* geworden zu sein – und zwar in einem Ma&szlig;e, das ohne B&uuml;cher so nicht m&ouml;glich w&auml;re. Warum? Weil lesen <strong>komplexe und komprimierte Informationen</strong> vermittelt, die zum gleichen Thema kaum anders r&uuml;berzubringen sind. Weder durch Schlagzeilen noch durch Twitter-Tweets oder sonst irgendwelche Verk&uuml;rzungen. Und genau durch diese Komplexit&auml;t von B&uuml;chern, durch das <strong>Entwickeln und Veranschaulichen der einzelnen Gedanken</strong>, durch das Einordnen in ein sinnvolles Ger&uuml;st, kommt beim Lesen eines Buches viel besser und nachhaltiger r&uuml;ber, was Sache ist. Und das Beste dabei: Die <strong>Essenz des Gelesenen bleibt h&auml;ngen</strong> (selbst wenn die Details oft verblassen) und sortiert sich dauerhaft im Gehirn ein – in ein immer reicher und fundierter werdendes Verst&auml;ndnis unserer komplexen sch&ouml;nen Welt.</p>
<p>Ja, genau daher verm&ouml;gen Worte so vieles wiederzugeben! Meiner Meinung nach auch meist mehr als es durch Bilder oder T&ouml;ne m&ouml;glich ist. (Was mich derzeit auf einigen Onlineplattformen &auml;rgert, ist der Trend zu kurzen Videos statt Texten. Lesen geht viel schneller und gezielter als das st&auml;ndige Geglotze.) Und ich liebe es, mich voll und ganz einem Thema hinzugeben, mich quasi hineinzuversenken – egal, ob Fachbuch oder Roman. Jede Minute, jede Sekunde ist so<strong> sinnvoll genutzte Lebenszeit, die mich bereichert</strong>. (Ich gestehe auch, dass ich ein gutes Buch den meisten sozialen Zusammenk&uuml;nften vorziehe. Kein gemeinsames Fr&uuml;hst&uuml;ck im Café kann so viel geben – sorry, es ist f&uuml;r mich einfach so.)</p>
<p><strong>Lesen macht Genies</strong></p>
<p>Dennoch muss ich zugeben: Ich habe nicht immer gerne gelesen. In j&uuml;ngeren Jahren fand ich Fernsehen spannender (heute schaue ich nur ausgesuchte Sendungen). Und Radio h&ouml;re ich nur in Ausnahmef&auml;llen (empfinde ich meist als zu oberfl&auml;chlich berieselnd, was mich total aggro macht). <strong>Seit etwa zw&ouml;lf Jahren </strong>allerdings <strong>„fresse“ ich (H&ouml;r-)B&uuml;cher </strong>– und kann das jedem uneingeschr&auml;nkt empfehlen: <strong>Wer selbst bestimmt, was er sich in den Kopf tut, f&uuml;hrt ein grandioses Leben voller Substanz statt wirrem Info-Krach!</strong></p>
<p>&Uuml;berlegen Sie mal: <strong>Person 1 liest jede Woche ein Buch, Person 2 hingegen maximal den Sportteil der Lokalzeitung. Wer wird wohl nach einem Jahrzehnt mehr draufhaben?</strong> Wenn Person 1 sich jetzt noch gezielt in Themen fortbildet, die zu pers&ouml;nlichem Wachstum f&uuml;hren und st&auml;ndig den eigenen Horizont erweitern, dann – Holla, die Waldfee! – gibt es eigentlich kein Limit nach oben.<strong> Es werden Dinge m&ouml;glich, die f&uuml;r die weitaus meisten Menschen nicht erreichbar erscheinen.</strong> Ja, man kann sogar fast sagen, Person 1 wird <strong>Schritt f&uuml;r Schritt zum Genie</strong>, w&auml;hrend Person bald deutlich zur&uuml;ckf&auml;llt.</p>
<p>Sch&ouml;n dabei auch: Zwar ist die klare <strong>Korrelation zwischen Bildung und Lebenserfolg</strong> allgemein bekannt – <strong>je h&ouml;her die Bildung, desto mehr Geld </strong>wird zum Beispiel verdient. Was aber meist durchs Raster f&auml;llt, ist <strong>die Wichtigkeit individuell-autonomer autodidaktischer Bildung</strong>: Wer sich wirklich genau das reinzieht, was er wissen muss, erreicht eine <strong>enorme Bildungseffizienz</strong> – jenseits ausgetretener Bildungstrampelpfade. So kenne ich in meinem Freundes- und Kollegenkreis unter den Top-Leuten keinen einzigen, der sich nicht st&auml;ndig fortbildet! <strong>ALLE GUTEN lesen andauernd irgendwelche B&uuml;cher, besuchen Seminare und Fortbildungen – und wachsen dabei nonstop. </strong>Sie suchen sie ihre Weiterbildungsthemen sehr genau selbst aus und werden so zu immer besseren und schlaueren Top-Leuten. Wow!</p>
<p><strong>Keine Zeit? Ausrede!</strong></p>
<p>Ach, Sie haben oft keine Zeit zum Lesen? Oder Sie tun sich schwer damit, zu lesen? Bitte keine Ausreden! <strong>Lesen ist </strong>– wie (fast) jede andere T&auml;tigkeit auch – <strong>eine erlernbare Gewohnheit</strong>.<strong>Fangen Sie einfach damit an und steigern Sie st&auml;ndig Ihr Pensum</strong>: Spannendes Thema aussuchen, erst t&auml;glich eine Seite lesen, dann zwei, drei, drei&szlig;ig, vierzig – und so weiter. Wie beim Joggen. Schaffen Sie schon.</p>
<p>Und wenn Sie es nicht schaffen, <strong>probieren Sie es doch mal mit h&ouml;ren aus</strong>: Gerade in heutigen Zeiten bekommen Sie viele gute B&uuml;cher auch als H&ouml;rbuch – h&uuml;bsch klein im MP3-Format f&uuml;r Ihren iPod. Einer der Gr&uuml;nde zum Beispiel warum ich zu meinen Vortr&auml;gen am liebsten im Wohnmobil anreise: <strong>Beim Autofahren h&ouml;re ich fast nonstop H&ouml;rb&uuml;cher</strong> (wenn ich nicht gerade meinen Gedanken nachh&auml;nge oder telefoniere). F&uuml;r mich bedeutet das: <strong>Autofahrt gleich unterhaltsame Weiterbildung. </strong>Und weil ich nicht in Hotels ein- und ausziehen, Zimmer reservieren, Smalltalk halten oder mich auf Flugh&auml;fen und Bahnh&ouml;fen herumtreiben muss, empfinde ich so <strong>JEDE MINUTE</strong> einer Businessreise als entspannt und gleichzeitig <strong>sinnvoll genutzt</strong>.</p>
<p>Auch sehr sch&ouml;n sind <strong>Podcasts,</strong> also diese Reihen kurzer H&ouml;rsendungen (<a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2961898/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">Apropos: Kennen Sie schon meinen eigenen Podcast?</a>), die sich meist einem sehr speziellen Thema widmen. Und weil sie sich g&uuml;nstig produzieren lassen, ist die Themenvielfalt schier unbegrenzt. Meine derzeitigen Lieblingspodcasts sind „<strong>Freakonomics Radio</strong>“, „<strong>TED Talks</strong>“, „<strong>Neuropod</strong>“, der „<strong>Nature Podcast</strong>“ sowie „<strong>Die Profis – der Benecke</strong>“ (die finden Sie alle <strong>umsonst im iTunes-Store</strong>). Und nat&uuml;rlich h&ouml;re ich „<strong>Voices of experience</strong>“, unsere monatliche brancheninterne Speakerfortbildung, die von der amerikanischen NSA (National Speakers Association) produziert wird.</p>
<p><strong>Bitte nicht st&ouml;ren, ich f&uuml;ttere mein Hirn!</strong></p>
<p>Tja, was soll ich sagen: Wenn Sie mich beim Spaziergang mit dem Hund sehen. Oder beim Joggen. Oder irgendwo beim Einkaufen. <strong>Sprechen Sie mich blo&szlig; nicht an! </strong>Denn fast immer habe ich gerade etwas sehr Interessantes im Ohr, mit dem kaum ein Smalltalk mithalten kann. (Im Ernst: Mich nervt es total, wenn mich Leute anquatschen, weil sie denken, ich h&ouml;rte „ja nur Musik“ und k&ouml;nne mich mit ihnen daher auch &uuml;bers Wetter, Hundeerziehung oder die Schlange an der Kasse unterhalten &#8230;)</p>
<p>Meine Message f&uuml;r diesen Blogbeitrag ist daher ganz klar:</p>
<p><strong>1.) LESEN SIE B&Uuml;CHER !!! </strong>Denn das kann man eigentlich gar nicht genug tun.</p>
<p><strong>2.) H&Ouml;REN SIE H&Ouml;RB&Uuml;CHER UND PODCASTS !!!</strong> Denn das geht auch, wenn Sie gerade nicht lesen k&ouml;nnen.</p>
<p><strong>3.) BILDEN SIE SICH ST&Auml;NDIG FORT !!!</strong> Besuchen Sie regelm&auml;&szlig;ig Seminare und gute Vortr&auml;ge (Heisser Tipp: <strong>Kommen Sie zum gro&szlig;en <a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2959571/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">Motivationstag 2011</a> am 17.09. in N&uuml;rnberg – jetzt gibt es verg&uuml;nstige Eintrittskarten zu nur 99,- Euro!</strong>) Nat&uuml;rlich sollten Sie auch regelm&auml;&szlig;ig Webinare besuchen (zum Beispiel auf der vorbildlichen Webinarplattform <a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2967261/apuqpQ%3D%3D" target="_blank"><strong>www.smile2.de</strong></a>), dank derer Sie sich bequem zuhause am Rechner fortbilden k&ouml;nnen.</p>
<p>So werden Sie mit der Zeit immer schlauer, man k&ouml;nnte sogar sagen zum Genie. Sie k&ouml;nnen gar nicht anders <img src='http://www.stefan-fraedrich.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>In diesem Sinne: Belesene Gr&uuml;&szlig;e – auch an Ihren innern Schweinehund!</p>
<p>Ihr</p>
<p>Stefan Fr&auml;drich</p>
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		<title>Kennen Sie Ihre Motivationskn&#246;pfe?</title>
		<link>http://www.stefan-fraedrich.de/blog/kennen-sie-ihre-motivationsknoepfe</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 09:15:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Schweinehundefreunde, kennen Sie das Gef&#252;hl, in den Spiegel zu gucken und Ihrem eigenen Blick ausweichen zu m&#252;ssen? Sie sp&#252;ren dann meist, dass Sie sich in Ihrem Leben irgendwo verbiegen m&#252;ssen. Oder dass Sie st&#228;ndig etwas tun, dass Ihnen eigentlich gar nicht entspricht. Sie sind unzufrieden und unmotiviert. Alles erscheint anstrengend und nervt&#246;tend. Kennen Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Schweinehundefreunde,</p>
<p>kennen Sie das Gef&uuml;hl, in den Spiegel zu gucken und Ihrem eigenen Blick ausweichen zu m&uuml;ssen? Sie sp&uuml;ren dann meist, dass Sie sich in Ihrem Leben irgendwo verbiegen m&uuml;ssen. Oder dass Sie st&auml;ndig etwas tun, dass Ihnen eigentlich gar nicht entspricht. Sie sind unzufrieden und unmotiviert. Alles erscheint anstrengend und nervt&ouml;tend.</p>
<p>Kennen Sie andererseits das Gef&uuml;hl, dass Sie in den Spiegel gucken und einfach gut finden, was Sie da sehen? Sie strotzen nur so vor <strong>Energie, Motivation, Zufriedenheit, R&uuml;ckgrat und Gl&uuml;ck</strong>. In diesem Fall sp&uuml;ren Sie meist, dass Sie im Leben auf dem richtigen Weg sind &#8211; auf Ihrem ganz pers&ouml;nlichen. Sie tun etwas, das Ihnen ganz und gar entspricht.<strong> Sie dr&uuml;cken auf Ihre pers&ouml;nlichen Motivationskn&ouml;pfe. </strong>Sie leben so, wie Sie es f&uuml;r richtig halten.<span id="more-4525"></span></p>
<p><strong>Innere Werte: unsere Motivationskn&ouml;pfe</strong></p>
<p>Diese unsere Motivationskn&ouml;pfe entsprechen dabei unseren inneren Werten: <strong>Was ist uns im Leben wichtig? Was weniger?</strong> <strong>Wie ein Kompass </strong>zeigen uns unsere inneren Werte an, ob wir auf dem richtigen oder falschen Weg sind. Alles geht uns locker von der Hand. Oder wir k&auml;mpfen mit permanentem Gegenwind.</p>
<p>Wichtig hierbei nat&uuml;rlich: <strong>Alle Menschen sind unterschiedlich!</strong> Was f&uuml;r den einen gilt, gilt  noch lange nicht f&uuml;r den anderen. Und was dem einen erstrebenswert scheint, sorgt beim anderen wom&ouml;glich f&uuml;r Stress-Pickel. Werte gelten eben nur f&uuml;r einen selbst &#8211; jeder tr&auml;gt sein ganz eigenes Werteprofil in sich &#8211; und somit auch seine ganz eigenen Motivationskn&ouml;pfe. Oder besser: <strong>Lebensmotive</strong>.</p>
<p><strong>Das Reiss-Profil. Die 16 wichtigsten LEBENSMOTIVE</strong></p>
<p>Der amerikanische <strong>Psychologie-Professor Steven Reiss</strong> hat in jahrelangen Untersuchungen mit Tausenden Versuchspersonen verschiedene innere Werte bestimmt. Er wollte wissen, was Menschen im Leben letztlich gl&uuml;cklich und zufrieden und damit dauerhaft leistungsf&auml;hig macht. Also systematisch die Frage beantworten: Was ist f&uuml;r jeden einzelnen Menschen wirklich wichtig?</p>
<p>Reiss hat dabei <strong>16 grundlegende verschiedene Lebensmotive </strong>entdeckt, die Menschen situations&uuml;bergreifend und zeit&uuml;berdauernd innerlich antreiben – und sie individuell unterscheiden.</p>
<p>Gehen wir sie mal einzeln durch. Und wenn Sie m&ouml;chten, <strong>geben Sie sich selbst je einen groben Wert von 1 bis 10.</strong> Bei 1 bedeutet Ihnen das Lebensmotiv rein gar nichts, bei 10 besonders viel. Schon anhand solch eines groben Tests k&ouml;nnen Sie Ihr Motivations- und Frustrationspotenzial besser erkennen und ausdifferenzieren!</p>
<p><strong>1. Macht</strong></p>
<p>Menschen mit hohem Machtmotiv wollen Einfluss aus&uuml;ben, streben Erfolg an, wollen Leistung bringen sowie m&ouml;glichst viel Kontrolle haben. Sie &uuml;bernehmen gerne F&uuml;hrungsverantwortung. Wem Macht allerdings egal ist, der lebt eher »easy going«, scheut F&uuml;hrung und Verantwortung, orientiert sich gerne an anderen Menschen und schlie&szlig;t sich ihren Ideen an. Er kann anderen dienen und Fakten gut akzeptieren.</p>
<p><strong>2. Unabh&auml;ngigkeit</strong></p>
<p>Wem Unabh&auml;ngigkeit sehr wichtig ist, liebt die Freiheit, lebt oft selbstgen&uuml;gsam und emotional selbstbestimmt. Wem Unabh&auml;ngigkeit eher unwichtig ist, handelt gerne teamorientiert, geht emotionale Abh&auml;ngigkeiten ein und sucht Gemeinschaft und Gemeinsamkeiten mit anderen.</p>
<p><strong>3. Neugier</strong></p>
<p>Neugierige Menschen sammeln gerne Wissen an, suchen nach Wahrheit und wollen den »Dingen auf den Grund gehen«. Sie verstehen sich als intellektuelle Vision&auml;re, die gerne Strategien erstellen. Weniger Neugierige sind hingegen eher »praktisch veranlagt«. Sie denken anwendungs- und handlungsorientiert. Sie wollen die Dinge lieber »jetzt machen« anstatt Zeit zu vergeuden.</p>
<p><strong>4. Anerkennung</strong></p>
<p>Wem Anerkennung sehr wichtig ist, sucht viel soziale Akzeptanz. Er braucht die Zugeh&ouml;rigkeit zu einer Gruppe und definiert seinen Selbstwert stark durch andere. Negative Kritik vermeidet er gerne. Lob hingegen ist sein Treibstoff Nummer eins. Wem Anerkennung weniger wichtig ist, ist selbstbewusst und selbstsicher. Kritik kann er besser aushalten. Er lebt unabh&auml;ngig vom Feedback anderer.</p>
<p><strong>5. Ordnung</strong></p>
<p>Ordnungsliebende bevorzugen Stabilit&auml;t und Klarheit. Sie wollen detailgenau organisieren, definierte Prozesse einhalten und suchen sich Strukturen oder bauen welche auf. Konstanz zu wahren ist ihnen sehr wichtig. Weniger Ordnungsliebende sch&auml;tzen eher Spontaneit&auml;t und Flexibilit&auml;t. Ordnung muss nicht immer sein, gerne sind sie auch offen f&uuml;r Abweichungen in Strukturen und lassen Freir&auml;ume zu.</p>
<p><strong>6. Sparen/Sammeln</strong></p>
<p>Wem das Sparen und/oder Sammeln wichtig ist, h&auml;uft gerne materielle G&uuml;ter an. Er schafft sich Eigentum, bewahrt alle m&ouml;glichen Dinge auf und h&auml;lt an ihnen genauso fest wie an seinen Glaubenss&auml;tzen. Das Gegenteil davon ist die materielle Gro&szlig;z&uuml;gigkeit. Diese Menschen haben kein Interesse am Sammeln oder Sparen, sie geben Dinge gerne weiter und k&ouml;nnen problemlos wegwerfen.</p>
<p><strong>7. Ehre</strong></p>
<p>Menschen, denen Ehre sehr wichtig ist, denken und handeln kodexorientiert, loyal und moralisch integer. Sie sch&auml;tzen Tradition, &ouml;ffentliche Integrit&auml;t, Werte und Normen und wollen diese auch bewahren. Menschen ohne ausgepr&auml;gten Sinn f&uuml;r Ehre denken und handeln eher zweck- und zielorientiert. Loyalit&auml;t als Selbstzweck ist ihnen fremd. Und Flexibilit&auml;t ist ihnen viel wichtiger als Rollenerwartungen.</p>
<p><strong>8. Idealismus</strong></p>
<p>Idealisten sind soziale Gerechtigkeit und Fairness wichtig. Sie handeln zum Wohl anderer und ohne eigenen Nutzen. Sie sind altruistisch und oft politisch orientiert. Weniger Idealistische sind eher soziale Realisten. Ihnen ist die soziale Selbstverantwortung wichtig. Sie sind eher unpolitisch und sehen sich vorrangig sich selbst gegen&uuml;ber in der Verantwortung.</p>
<p><strong>9. Beziehungen</strong></p>
<p>Beziehungsorientierte suchen und pflegen Freundschaften, lieben Freude, Humor und Geselligkeit. Sie gewinnen Energie durch den Kontakt mit anderen – sie leben extravertiert. Weniger Beziehungsorientierte lieben die Zur&uuml;ckgezogenheit und sind oft ernsthafter. Sie k&ouml;nnen gut alleine mit sich selbst sein, grenzen sich ab und suchen Freir&auml;ume. So gewinnen sie Energie, w&auml;hrend sie Energie im Kontakt mit anderen verlieren – sie leben introvertiert.</p>
<p><strong>10. Familie</strong></p>
<p>Wem das Motiv Familie wichtig ist, der liebt das Familienleben ganz besonders, erzieht und sorgt gerne f&uuml;r seine Kinder, l&auml;sst enge Kontakte zu und kann intensive Zuwendung geben und nehmen. Weniger Familienorientierten ist intensive F&uuml;rsorglichkeit suspekt. Mit Kindern gehen sie eher partnerschaftlich um und scheuen die Abh&auml;ngigkeit, die Kinder bedeuten. Sie sind weniger emotional und brauchen auch weniger k&ouml;rperliche N&auml;he.</p>
<p><strong>11. Status</strong></p>
<p>Wer ein hohes Statusmotiv hat, sucht und genie&szlig;t Prestige, Reichtum, Titel, &ouml;ffentliche Aufmerksamkeit und Ansehen. Er gibt sich gerne elit&auml;r und dominant. Menschen mit niedrig ausgepr&auml;gtem Statusmotiv leben hingegen gerne bescheiden, egalit&auml;r und haben kein Interesse daran, &ouml;ffentlich wahrgenommen zu werden. Auch legen sie wenig Wert auf Titel und Besitz.</p>
<p><strong>12. Rache/Kampf</strong></p>
<p>Menschen mit hohem Rache-/Kampfmotiv lieben den Wettkampf. Sie suchen sich daher aktiv Konkurrenz, schaffen gerne Rangfolgen, scheuen sich nicht davor, Aggressionen auszutragen, suchen Vergeltung und wollen stets gewinnen. Menschen mit niedrig ausgepr&auml;gten Rache-/Kampfmotiv hingegen suchen eher Harmonie und streben Ausgleich an. Sie vermeiden Konflikte und schlichten Streit.</p>
<p><strong>13. Eros</strong></p>
<p>Wer ein ausgepr&auml;gtes Erosmotiv hat, liebt Erotik und genie&szlig;t Sexualit&auml;t. Aber er f&uuml;hrt auch insgesamt ein lustvolles Leben und hat Interesse an Sch&ouml;nheit, Design und Kunst. Der gering Eros-Orientierte lebt hingegen eher asketisch. Er liebt die N&uuml;chternheit und den Purismus.</p>
<p><strong>14. Essen</strong></p>
<p>F&uuml;r wen Essen wichtig ist, der liebt den Genuss und/oder die Menge, wenn es ums Thema Nahrungsaufnahme geht. Er kocht gerne und l&auml;sst sich gerne gut und reichlich bekochen. Au&szlig;erdem geht er gerne ins Restaurant. F&uuml;r wen Essen hingegen ein gering ausgepr&auml;gtes Motiv ist, der sieht darin vorwiegend eine notwendige Nahrungsaufnahme.</p>
<p><strong>15. K&ouml;rperliche Aktivit&auml;t</strong></p>
<p>Freunde k&ouml;rperlicher Aktivit&auml;t haben Freude an Bewegung und Fitness. Sie lassen k&ouml;rperliche Erfahrungen zu. Wem k&ouml;rperliche Aktivit&auml;t nur wenig wichtig ist, scheut k&ouml;rperliche Belastungen, lebt oft eine »No-Sports!«-Einstellung, ja meidet sogar jegliche K&ouml;rperlichkeit.</p>
<p><strong>16. Emotionale Ruhe</strong></p>
<p>Wem emotionale Ruhe wichtig ist, sucht emotionale Sicherheit und Entspannung. Angst vermeidet er genauso wie Stress. Emotional weniger Ruhebed&uuml;rftige sind stressrobuster, nehmen auch Risiken in Kauf, bleiben eher »cool« und ruhen in sich.</p>
<p>Na? Wie sieht es aus mit Ihren pers&ouml;nlichen Motivationskn&ouml;pfen? Sind in Ihrem Leben die richtigen gedr&uuml;ckt? Und haben Sie vielleicht auch Optimierungsbedarf bemerkt?</p>
<p><strong>Das Institut f&uuml;r Lebensmotive! Beirat: Stefan Fr&auml;drich</strong></p>
<p>Wenn Sie in die Thematik tiefer einsteigen m&ouml;chten (und das kann ich uneingeschr&auml;nkt empfehlen), schauen Sie doch mal auf die Homepage des <strong><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2805707/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">Instituts f&uuml;r Lebensmotive</a></strong>, das sein Schaffen ganz dem Reiss-Profile widmet.</p>
<p>Das Institut wird von meinen gesch&auml;tzten Freunden und Kollegen <strong><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2805708/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">Frauke Ion</a></strong> und <strong><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2805709/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">Markus Brand</a></strong><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2805709/apuqpQ%3D%3D" target="_blank"></a>geleitet. <a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2805710/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">Ich selbst sitze &uuml;brigens im Beirat</a> des Unternehmens. Wir alle sind von diesem einmaligen psychologischen Diagnostik-Tool und seinen vielf&auml;ltigen praktischen Einsatzm&ouml;glichkeiten schlicht begeistert.</p>
<p>Hey, am besten <strong><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2805711/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">erstellen Sie gleich Ihr eigenes pers&ouml;nliches Reiss-Profile!</a></strong></p>
<p>Nat&uuml;rlich erfahren Sie auch in meinem neuen Buch <a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2805958/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">&#8222;</a><strong><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2805958/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">Das G&uuml;nter-Prinzip</a></strong><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2805958/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">&#8222;</a> etwas &uuml;ber Ihre Motivationskn&ouml;pfe &#8230; <img src='http://www.stefan-fraedrich.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Herzliche Schweinehundegr&uuml;&szlig;e</p>
<p>Ihr</p>
<p>Stefan Fr&auml;drich</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>So motivieren Sie Ihren inneren Schweinehund!</title>
		<link>http://www.stefan-fraedrich.de/blog/so-motivieren-sie-ihren-inneren-schweinehund</link>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 08:39:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Schweinehundefreunde, endlich ist mein neues Buch erschienen - „Das G&#252;nter-Prinzip. So motivieren Sie Ihren Schweinehund!“ Und das ist f&#252;r mich etwas ganz Besonderes. Einerseits habe ich endlich geschafft, was ich mir schon lange vorgenommen hatte: Seit ich mich mit dem Thema Selbstmotivation besch&#228;ftige, wollte ich ein Motivationsbuch schreiben, das gewisserma&#223;en die Quadratur des Kreises hinkriegt. Ein Buch, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Schweinehundefreunde,</p>
<p><strong>e</strong><strong>ndlich ist mein neues Buch erschienen </strong>-<strong><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2646878/apuqpQ%3D%3D" target="_blank"><span> </span>„Das G&uuml;nter-Prinzip. So motivieren Sie Ihren Schweinehund!“ </a></strong>Und das ist f&uuml;r mich etwas ganz Besonderes.</p>
<p>Einerseits habe ich <strong>endlich geschafft, was ich mir schon lange vorgenommen hatte</strong>: Seit ich mich mit dem Thema Selbstmotivation besch&auml;ftige, wollte ich ein Motivationsbuch schreiben, das gewisserma&szlig;en die <strong>Quadratur des Kreises </strong>hinkriegt. <a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2646879/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">Ein Buch, das gleichsam </a><strong><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2646879/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">witzig, locker und spannend</a></strong><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2646879/apuqpQ%3D%3D" target="_blank"> daherkommt und dennoch </a><strong><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2646879/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">seri&ouml;se und wichtige Inhalte</a></strong><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2646879/apuqpQ%3D%3D" target="_blank"> vermittelt. Ein Buch, das</a><strong><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2646879/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">f&uuml;r Motivationsprofis wie Einsteiger</a></strong><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2646879/apuqpQ%3D%3D" target="_blank"> geeignet ist. Ein </a><strong><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2646879/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">dickes Buch</a></strong><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2646879/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">, das sowohl ge&uuml;bte Leser als auch Lesefaule zum gierigen Schm&ouml;kern einl&auml;dt. Ein richtig </a><strong><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2646879/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">stylishes Buch</a></strong><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2646879/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">, das optisch und haptisch aus der Masse hervorsticht und beim Anschauen genau so viel Spa&szlig; macht wie beim Anfassen und Durchbl&auml;ttern. Ein Buch das </a><strong><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2646879/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">schlaue Fragen</a></strong><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2646879/apuqpQ%3D%3D" target="_blank"> stellt, </a><strong><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2646879/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">g&uuml;ltige Weisheiten und Antworten</a></strong><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2646879/apuqpQ%3D%3D" target="_blank"> vermittelt, aber </a><strong><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2646879/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">den Leser auch in seiner ganz eigenen Situation abholt und weiterentwickelt</a></strong><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2646879/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">. Ein Buch das inspiriert, zur richtigen Handlung motiviert und somit einen echten Unterschied macht. </a><strong><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2646879/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">Ein Buch also, das richtig rockt.</a></strong><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2646879/apuqpQ%3D%3D" target="_blank"> </a>Kurz: Ich wollte genau die Art von Buch schreiben, die ich selbst am liebsten lese.<span id="more-4501"></span></p>
<p>Andererseits freue ich mich, nun all jenen G&uuml;nter-Freunden ihren <strong>Wunsch erf&uuml;llen</strong> zu k&ouml;nnen, den ich in den letzten Jahren so oft geh&ouml;rt habe:<strong> „Herr Fr&auml;drich, gibt es Ihren Vortrag/Ihr Seminar auch als Buch?“</strong> Leider musste ich bislang verneinen. Jetzt kann ich endlich sagen:<strong> Ja! Im „G&uuml;nter-Prinzip“ k&ouml;nnen Sie alles nachlesen – und dar&uuml;ber hinaus noch einiges mehr.</strong></p>
<p>Hach, Sie merken: Ich bin begeistert und &uuml;berzeugt von meinem neuen Werk. Und womit? Mit Recht! <img src='http://www.stefan-fraedrich.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber genug jetzt des Eigenlobes und rein in die eigentliche Materie! Denn: <strong>Wie motiviert man nun innere Schweinehunde, insbesondere G&uuml;nter?</strong> Wie Sie wissen, bin ich ein Freund von Rezepten. Wer die richtigen Zutaten in der richtigen Reihenfolge zubereitet, erh&auml;lt am Ende das erw&uuml;nschte Resultat.</p>
<p>Hier also mein <strong>Motivations-/Erfolgsrezept f&uuml;r G&uuml;nter</strong>, unseren inneren Schweinehund:</p>
<p><strong>1. Erkennen Sie G&uuml;nter!</strong></p>
<p>Zutat Nummer eins: Erkennen Sie G&uuml;nter! Es ist v&ouml;llig normal, so ein kleines Viech im Kopf zu haben. Es w&auml;re sehr schade, wenn Sie keines h&auml;tten – dann w&uuml;rden Ihnen nicht nur die netten inneren Selbstgespr&auml;che entgehen, sondern Sie w&uuml;rden sich wom&ouml;glich auch st&auml;ndig &uuml;berfordern.</p>
<p><strong>2. Checken Sie Ihre Routinen!</strong></p>
<p>Zutat Nummer zwei: Checken Sie immer wieder Ihre Routinen. Nur weil etwas gestern richtig war, muss es heute und morgen noch lange nicht richtig sein. Selbst wenn es G&uuml;nter wirklich leicht f&auml;llt.</p>
<p><strong>3. Orientieren Sie sich stets am Sinn!</strong></p>
<p>Zutat Nummer drei schafft da Abhilfe: Wo ist der eigentliche Sinn Ihres Handelns, also in welche Richtung sollte es gehen? Auf G&uuml;nter-Deutsch: Wo ist die Fressbude? Und falls ein Unterschied zwischen Sinn und Weg besteht, entscheiden Sie sich unbedingt, das zu tun, was sinnvoll ist!</p>
<p><strong>4. Nutzen Sie Ihre pers&ouml;nlichen St&auml;rken!</strong></p>
<p>Damit Sie sich nicht un&ouml;konomisch verheizen, folgt Zutat Nummer vier: Nutzen Sie Ihre pers&ouml;nlichen St&auml;rken! Worin sind Sie besonders gut? Was f&auml;llt Ihnen besonders leicht? „Advantage, G&uuml;nter.“</p>
<p><strong>5. Fokussieren Sie sich auf den Weg, weniger auf das Ziel!</strong></p>
<p>F&uuml;nftens: Fokussieren Sie sich weniger auf das Ziel, sondern eher auf den Weg dorthin. Denn erst wenn Sie den Weg draufhaben, erreichen Sie Ihr Ziel immer wieder ohne gr&ouml;&szlig;eren Aufwand. Also sagen Sie nicht: „Ich will endlich da sein!“ Sondern eher: „Wie lerne ich, anzukommen?“</p>
<p><strong>6. Machen Sie sich selbst Mut!</strong></p>
<p>G&uuml;nter braucht nat&uuml;rlich auch ein bisschen Zuspruch. Das ist Zutat Nummer sechs: Machen Sie sich stets Mut! Und zwar in erster Linie selbst. Sagen Sie sich immer wieder: „Das schaffst du schon, das wird spannend!“ So sind Sie unabh&auml;ngig von schlechten Nachrichten, allgemeinem Gejammer und sogar Ihrem Partner, der selbst etwas Besseres zu tun hat, als Ihnen das H&auml;ndchen zu halten. Sich tagt&auml;glich Mut zu machen, ist die Bringschuld eines jeden einzelnen. Und sie ist eine der wichtigsten Schl&uuml;sselqualifikationen heutzutage &uuml;berhaupt.</p>
<p><strong>7. Fangen Sie an!</strong></p>
<p>Und dann hei&szlig;t es: anfangen, anfangen, anfangen! Denn auch Initiative ist so eine Schl&uuml;sselqualifikation. Durch sie unterscheiden sich Erfolgreiche von weniger Erfolgreichen – es geht schlie&szlig;lich nicht ums Schw&auml;tzen, sondern ums Tun. Also: Zaudern Sie nicht zu lange! Keine Paralyse durch Analyse! Irgendwann m&uuml;ssen Taten folgen, also fangen Sie an! Denn: Nur wer von sich aus Initiative entwickeln kann, schafft neue Spuren im Schnee. (Besonders sch&ouml;n daran: Sind Sie einmal in Schwung gekommen, bleiben Sie in Schwung – der schwerste Schritt liegt dann hinter Ihnen.)</p>
<p><strong>8. Handeln Sie mit Leidenschaft – bis zum Ziel!</strong></p>
<p>Zutat Nummer acht: Handeln Sie unbedingt mit Leidenschaft! Denn wer Leidenschaft entwickelt, fegt H&uuml;rden beiseite und lernt flei&szlig;ig dazu. Und vor allem handelt er bis zum Ziel – erst da gibt es schlie&szlig;lich die Extra-Dosis Belohnungsdrogen. Auch f&uuml;r Sie!</p>
<p><strong>9. Schaffen Sie wieder neue Routinen</strong></p>
<p>Und weil Routinen so ungemein praktisch sind, Zutat Nummer neun: Schaffen Sie neue Routinen, sobald Sie eine Handlung mal draufhaben! Denn Routinen machen Ihnen das Leben leichter und lassen Sie ganz locker in gro&szlig;er St&uuml;ckzahl Gewinne einfahren! Es lebe der innere Schweinehund!</p>
<p>Ganz genau: So einfach ist es. Und falls Ihnen das jetzt doch zu komprimiert war, wissen Sie ja ganz bestimmt, wo Sie <strong>genauere Erl&auml;uterungen</strong> finden: <strong><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2646878/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">„Das G&uuml;nter-Prinzip. So motivieren Sie Ihren inneren Schweinehund!“</a></strong></p>
<p>Herzliche Schweinehundegr&uuml;&szlig;e</p>
<p>Ihr</p>
<p>Stefan Fr&auml;drich</p>
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		<title>Konkurrenz? Ja, bitte!</title>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 09:15:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Schweinehundefreunde, manche Menschen f&#252;rchten sich ja vor Konkurrenz. Und liegen damit ziemlich daneben. Denn: Keine Angst vor Konkurrenz! Entweder brauchen wir uns nicht zu f&#252;rchten, weil wir selbst gut sind. Dann ist der vermeintliche Konkurrent eher ein legitimer Mitbewerber, mit dem wir gemeinsam hohe Standards definieren, uns gegenseitig weiterbringen k&#246;nnen und dem eigenen Markt gut tun. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Schweinehundefreunde,</p>
<p>manche Menschen <strong>f&uuml;rchten sich</strong> ja <strong>vor Konkurrenz</strong>. Und liegen damit ziemlich daneben. Denn:</p>
<p><strong>Keine Angst vor Konkurrenz!</strong></p>
<p><strong>Entweder brauchen wir uns nicht zu f&uuml;rchten, weil wir selbst gut sind</strong>. Dann ist der vermeintliche Konkurrent eher ein legitimer Mitbewerber, mit dem wir gemeinsam hohe Standards definieren, uns gegenseitig weiterbringen k&ouml;nnen und dem eigenen Markt gut tun.<span id="more-4488"></span></p>
<p><strong>Oder aber die Konkurrenz ist besser als wir</strong>, so dass wir darin statt eines eingebildeten Feindes eher einen Feedbackmechanismus sehen sollten – der Mitbewerber zeigt uns, was wir noch zu tun haben, um nach oben zu kommen. Er zwingt uns dazu, uns weitzerzuentwickeln. Und demnach ist nicht unser Konkurrent schuld, dass wir (noch) zu schlecht sind. Wir sind es selbst, die in der Pflicht stehen – auch wenn diese Erkenntnis nicht immer angenehm ist.</p>
<p>(M&ouml;glichkeit Nummer drei ist nat&uuml;rlich, dass wir besser sind als unsere „Konkurrenten“. Dazu weiter unten mehr.)</p>
<p><strong>Insofern freue ich mich &uuml;ber „Konkurrenz“</strong>. Ich sehe sie als<strong> M&ouml;glichkeit und Anlass zum eigenen Wachstum</strong>. Und ich bin &uuml;berzeugt: Sie sollten das auch tun! (Und ich hoffe, die meisten von Ihnen tun es bereits?)</p>
<p><strong>Selbstbewusstsein</strong><strong> und &Uuml;berflussmentalit&auml;t</strong></p>
<p>Freilich aber brauchen wir f&uuml;r so eine konstruktive Sichtweise zwei Voraussetzungen:</p>
<p><strong>Einerseits ben&ouml;tigen wir gen&uuml;gend Selbstbewusstsein</strong>, um den Tatsachen ins Auge sehen zu wollen und zu k&ouml;nnen. Wir m&uuml;ssen uns unserer selbst bewusst sein wollen: Sind wir wirklich so gut wie wir denken? Wo sind wir besser und wo schlechter als die anderen? F&uuml;r ein solches Selbstbewusstsein sind ein paar Voraussetzungen hilfreich: etwa bereits ein paar <strong>Erfahrungen</strong>gemacht zu haben (auch mit schmerzlichen Niederlagen). Oder &uuml;ber die grunds&auml;tzliche Bereitschaft zur <strong>Selbstreflexion </strong>zu verf&uuml;gen, genauso wie &uuml;ber die <strong>Bereitschaft zum pers&ouml;nlichen Wachstum</strong>. Also einen gewissen Hunger zu haben, besser werden zu wollen. Nat&uuml;rlich hilft auch ein <strong>gesundes Selbstvertrauen</strong>, das uns sogar negatives Feedback als Chance auf Wachstum sehen l&auml;sst. So entsteht die <strong>innere St&auml;rke</strong>, die Konkurrenz willkommen hei&szlig;en lassen kann, anstatt sich wie ein hilfloses Kind vor ihr zu f&uuml;rchten.</p>
<p>Au&szlig;erdem er&uuml;brigt sich das Gef&uuml;hl von vermeintlicher Schw&auml;che, wenn wir<strong> tun, was wir wirklich gerne tun</strong>. Wenn wir also unsere Handlungen selbst als Spiel, Leidenschaft, Spa&szlig; oder als etwas in sich Sinnhaftes verstehen. So kann Feedback der Au&szlig;enwelt zwar bei der Orientierung helfen &#8211; muss es aber nicht zwangsl&auml;ufig: Wieso soll die Au&szlig;enwelt zum Ma&szlig;stab f&uuml;r einen selbst werden?</p>
<p><strong>Andererseits brauchen wir</strong>, um Konkurrenz zu m&ouml;gen, <strong>eine gewisse &Uuml;berflussmentalit&auml;t</strong>. Wir d&uuml;rfen unsere Welt nicht als einen Ort voller Knappheiten verstehen, sondern eher als ein unersch&ouml;pfliches Reservoir von M&ouml;glichkeiten. Ich bin &uuml;berzeugt:<strong> Es gibt ohne Ende gute Ideen, Menschen, M&auml;rkte, Geld, Gelegenheiten! </strong>Nur h&auml;lt uns leider oft der Mangelgedanke davon ab, die vielen M&ouml;glichkeiten zu nutzen: Lieber das Bekannte berechnen, als das Unbekannte ausprobieren. Lieber im Gewohnten verharren, als sich im Neuen bewegen. Lieber der Spatz in der Hand – es k&ouml;nnte auf den Dach keine Taube sein.</p>
<p>Lustigerweise allerdings <strong>ist es gerade die &Uuml;berflussmentalit&auml;t, die unser aller Leben weiterbringt</strong>. Der Glaube daran, dass wir „Bew&auml;hrtes“ nicht besch&uuml;tzen m&uuml;ssen, sondern es – im Gegenteil! – immer wieder auf den Pr&uuml;fstand stellen und mit Neuem vergleichen m&uuml;ssen. Genau deshalb entwickelt sich unsere Welt st&auml;ndig weiter. Deshalb k&ouml;nnen wir mit dem Telefon heute Filmchen drehen. Deshalb k&ouml;nnen sich Informationen heute von einem Moment auf den anderen rund um den Globus verteilen. Deshalb finden im nahen Osten Revolutionen statt. Deshalb k&ouml;nnen wir ernsthaft &uuml;ber Alternativen zur Atomenergie nachdenken. Deshalb k&ouml;nnen wir mit nur <a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2629277/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">einem einzigen Seminar zum Nichtraucher werden</a>, obwohl das noch l&auml;ngst nicht jede Krankenkasse begriffen hat.</p>
<p><strong>&Uuml;berfluss bringt uns alle weiter</strong></p>
<p>Und genau <strong>deshalb gibt es auch keine Konkurrenz</strong> auf der Welt, sondern nur ein ganz nat&uuml;rliches <strong>Nebeneinander von Unterschiedlichkeiten</strong>, das sich zwar hin und wieder in die Quere kommt, aber sich im Grunde st&auml;ndig gegenseitig befruchtet. Also: Konkurrenz? Ja, bitte! Unbedingt!</p>
<p>Falls Sie (oder Ihre Firma/Familie/Beziehung etc.) also unter einer Konkurrenzsituation leiden, sollten Sie sich fragen, ob Sie statt des engen Fokus Ihres Du-oder-ich-Blickes nicht eher innehalten sollten. Gibt es etwas, das Sie &uuml;bersehen? Wo ist eine Ressource, die Sie (noch) nicht nutzen? Sollten Sie vielleicht etwas Altes loslassen, weil es l&auml;ngst nicht mehr „altbew&auml;hrt“ ist, sondern fast schon mumifiziert? Welchen &Uuml;berfluss wollen Sie nicht sehen, weil Sie nur auf die versiegende Quelle starren?</p>
<p>In diesem Sinne: <strong>Betrachten wir Konkurrenz</strong>, Mitbeweber, Wettstreit, oder wie immer wir es nennen wollen, stets <strong>als Geschenke des Lebens!</strong> Nehmen wir sie dankbar, erwachsen und eigenverantwortlich an – und machen wir damit den Kuchen f&uuml;r uns alle gr&ouml;&szlig;er, anstatt wie hypnotisiert nur den Schnittwinkel unseres pers&ouml;nlichen Kuchenst&uuml;ckes verteidigen zu wollen!</p>
<p><strong>Konkurrenz in meiner Branche</strong></p>
<p>An dieser Stelle ein sehr konkretes Beispiel f&uuml;r eine <strong>fruchbare Zusammenarbeit unter „Konkurrenten“</strong>: Wie Sie sicher wissen, herrscht in meinem Markt der Trainer, Redner, Coaches, Consultants und Autoren nicht unbedingt ein Mangel an Angeboten. Im Gegenteil: Manchmal muss ich wirklich dar&uuml;ber schmunzeln, wie viele es von uns gibt. Infolgedessen k&ouml;nnte ich mich dar&uuml;ber freuen, zu den „Erfolgreichen“ zu geh&ouml;ren und mich f&uuml;r mein Ego st&auml;ndig mit „weniger Erfolgreichen“ vergleichen: „Super, ich bin besser als der da oder die da!“ <strong>Was w&auml;re das f&uuml;r eine bl&ouml;dsinnige und l&auml;cherliche innere Haltung! </strong>Denn wie Sie sicher auch wissen, arbeite ich regelm&auml;&szlig;ig mit den Besten der Branche zusammen und <a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2629278/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">empfehle meine Kollegen</a> auch st&auml;ndig an meine Kunden.</p>
<p>Warum? Klar: <strong>Weil ich meine Benchmark m&ouml;glichst weit oben ansiedle.</strong> So f&uuml;hle ich mich st&auml;ndig gefordert und gef&ouml;rdert, denn auch meine guten Kollegen haben die gleiche Einstellung. So k&ouml;nnen wir gemeinsam wachsen und st&auml;ndig besser werden. Auch meine lieben Top-Kollegen empfehlen mich ebenfalls – was sie &uuml;brigens nur tun, wenn ich ihren Standards gen&uuml;ge.</p>
<p><strong>Hei&szlig;er Tipp: Buchen Sie Christian Bischoff!</strong></p>
<p>Gerne nenne ich Ihnen hier ein konkretes Beispiel f&uuml;r einen wirklich <strong>herrausragenden Kollegen</strong>, der GENAU in meinem Markt (Pers&ouml;nlichkeit und Erfolg) t&auml;tig ist und mit dem ich GENAU diese Art der gegenseitig befruchtenden Konkurrenz habe, so dass wir beide davon profitieren – und einander <strong>uneingeschr&auml;nkt empfehlen </strong>k&ouml;nnen, was wir auch regelm&auml;&szlig;ig tun: <strong><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2629276/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">Christian Bischoff</a> </strong>ist ein <strong>grandioser Motivationsredner</strong>, der Ihre Veranstaltung in einem Ma&szlig;e bereichert, wie es nur die Allerwenigsten schaffen. Allein Christians Biografie als (Ex-)Leistungssportler, Redner und Erfolgsautor ist so spannend und hochauthentisch, dass jeder seiner S&auml;tze in Worten gegossener Erfolgslust gleicht. Und seine <strong>Performance auf der B&uuml;hne</strong> l&auml;sst sich am besten einfach nur so beschreiben: <strong>Christian rockt!</strong> Er ist einer dieser ganz wenigen Menschen, die so eine bestimmte Frequenz aussenden, der man gerne zuh&ouml;rt, inhaltlich folgen mag und sich von ihr wirklich motivieren l&auml;sst. Und Christian ist ein richtig sympathischer, bodenst&auml;ndiger, gerader und anst&auml;ndiger Kerl, der keine Luftschl&ouml;sser in die Welt pustet, sondern Substanz, Substanz, Substanz.</p>
<p>Daher, liebe Leserinnen und Leser, falls Sie auf der Suche nach einem passenden Redner sind: <strong><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2629276/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">Buchen Sie Christian!</a></strong><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2629276/apuqpQ%3D%3D" target="_blank"> </a>Sagen Sie ihm einen lieben Gru&szlig; von mir. Und ein dickes Dankesch&ouml;n f&uuml;r seine Konkurrenz. (Und sollten Sie nicht speziell auf Rednersuche sein, <strong>schauen Sie </strong>trotzdem <strong>bei Christian vorbei</strong>: Er macht super Seminare, schreibt klasse B&uuml;cher und bietet ebenfalls einen Newsletter an, der Sie weiterbringt! <a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2629276/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">www.christian-bischoff.com</a>)</p>
<p>Herzliche Schweinehundegr&uuml;&szlig;e</p>
<p>Stefan Fr&auml;drich</p>
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		<title>Don&#8217;t Eat the Marshmallow &#8211; Yet!</title>
		<link>http://www.stefan-fraedrich.de/blog/dont-eat-the-marshmallow-yet-2</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 10:35:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Schweinehundefreunde, im Leben bringt uns oft die F&#228;higkeit weiter, uns Belohnungen kurzfristig zu versagen und sie stattdessen aufzuschieben. Der amerikanische Psychologieprofessor Joachim de Posada h&#228;lt diese F&#228;higkeit sogar f&#252;r den wichtigsten Faktor f&#252;r Erfolg &#252;berhaupt. De Posada berichtet von einem Versuch der Standford University: Vierj&#228;hrige Kinder bekamen die Aufgabe, 15 Minuten alleine in einem Raum zu verbringen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Schweinehundefreunde,</p>
<p>im Leben bringt uns oft die F&auml;higkeit weiter, <strong>uns Belohnungen kurzfristig zu versagen</strong> und sie stattdessen aufzuschieben. Der amerikanische Psychologieprofessor <strong><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2440626/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">Joachim de Posada</a></strong> h&auml;lt diese F&auml;higkeit sogar f&uuml;r den wichtigsten Faktor f&uuml;r Erfolg &uuml;berhaupt.<span id="more-4434"></span></p>
<p><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2444923/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">De Posada berichtet von einem Versuch der Standford University: </a><strong>Vierj&auml;hrige Kinder</strong> bekamen die Aufgabe, <strong>15 Minuten alleine</strong> in einem Raum zu verbringen. Vor ihnen auf dem Tisch lag ein Marshmallow – f&uuml;r die meisten Kinder eine K&ouml;stlichkeit. Dann wurde den Kindern erkl&auml;rt: <strong>Wenn sie es schafften, den Marsmallow nicht zu essen, w&auml;hrend sie alleine sind, bekommen sie hinterher zur Belohnung einen zweiten zus&auml;tzlich.</strong></p>
<p>Was war das Ergebnis? <strong>Zwei Drittel der Kinder a&szlig;en ihren Marshmallow vorzeitig.</strong> Ein Drittel aber lenkte sich zum Teil sehr m&uuml;hevoll von der Aussicht auf den zu erwartenden Genuss ab und hielt die 15 Minuten tapfer durch. Das hei&szlig;t: Diese Kinder verstanden schon im Alter von vier Jahren, wie wichtig f&uuml;r Erfolg die F&auml;higkeit ist, Belohnungen zu verz&ouml;gern! Sie hatten Selbstdisziplin.</p>
<p>14 bis 15 Jahre sp&auml;ter fanden Verlaufsstudien statt: Was war aus den Kindern geworden, die nun mittlerweile 18 oder 19 Jahre alt waren? Die Ergebnisse waren deutlich: <strong>100 Prozent der Kinder, die den Marsmallow nicht gegessen hatten, waren erfolgreich! </strong>Sie hatten gute Noten, waren gut drauf, hatten Lebenspl&auml;ne und gute Beziehungen zu Lehrern und Mitsch&uuml;lern. Bei einem gro&szlig;en Anteil der Kinder aber, die den Marsmallow vorzeitig gegessen hatten, lief es weniger gut: Sie hatten meist schlechte Noten und die Schule l&auml;ngst verlassen. An die Universit&auml;t oder Karriere war nicht mehr zu denken.</p>
<p><strong>Unsere Schmerzvermeidungskultur</strong></p>
<p>Spannend, nicht wahr? Vor allem weil das Prinzip, Belohnungen aufzuschieben, um daf&uuml;r gr&ouml;&szlig;ere zu bekommen, meist unserer t&auml;glichen Lebensweise widerspricht. Ja,<strong> wir funktionieren h&auml;ufig genau andersherum</strong>: Erst sollen die Belohnungen kommen, dann denken wir dar&uuml;ber nach, uns f&uuml;r sie auch anzustrengen. Sich freiwillig etwas Sch&ouml;nes versagen? Never!</p>
<p>Nein, Unangenehmem stellen wir uns erst, wenn es nicht anders geht. Und weil ohnehin fast jeder Schmerz und Anstrengung aus dem Weg geht, schaut man uns wegen unserer Leistungsverweigerung nicht einmal schr&auml;g an! <strong>Wir leben in einer allgemein anerkannten Schmerzvermeidungskultur </strong>und best&auml;tigen uns alle gegenseitig, dass es v&ouml;llig okay ist, erst dann richtig loszulegen, wenn wir es m&uuml;ssen: Lernen? Erst kurz vor der Pr&uuml;fung! Malochen? Erst kurz vor der Insolvenz! Alles andere erscheint nicht zumutbar. Wir sind doch keine Masochisten! Und sobald der akute Schmerz, der akute Druck dann wieder vorbei ist, machen wir wieder weiter wie zuvor: Ist die Aufgabe erledigt, gehen wir augenblicklich wieder zur Zerstreuung &uuml;ber – konzentriert nachdenken ist zu anstrengend. Ist die Liquidit&auml;t unserer Firma gesichert, tolerieren wir selbst die gr&ouml;&szlig;ten Hohlk&ouml;pfe. Und erweist sich der Schatten auf der Lunge als technischer Defekt des R&ouml;ntgenger&auml;ts, klickt auch schon wieder das Feuerzeug – auf diesen &uuml;berstandenen Schreck brauchen wir erst mal eine Zigarette.</p>
<p>Wir halten es also f&uuml;r normal, kuschelig in Watte gepackt zu leben. Wir meinen, jede kleine Unp&auml;sslichkeit f&uuml;r Schmerz halten und sie vermeiden zu m&uuml;ssen. Und erst wenn die jeweiligen Ertr&auml;glichkeitsschwellen &uuml;berschritten sind, haben wir einen sozial akzeptierten Grund f&uuml;rs Handeln: »Was sein muss, muss sein!« Kein Wunder also, dass wir oft erst dann funktionieren, wenn wir es m&uuml;ssen! Wir haben es so gelernt. Und wir erfahren es jeden Tag aufs Neue, wenn wir uns mit anderen Menschen (und Schweinehunden) umgeben.</p>
<p><strong>Gl&uuml;ck oder Kicks?</strong></p>
<p>Wie Sie sehen, l&auml;uft es auf eine wichtige Unterscheidung hinaus: Wollen wir handeln (oder eben nicht handeln), um im Leben <strong>kurzfristige Kicks </strong>zu erleben oder langfristiges Gl&uuml;ck und Zufriedenheit? Im ersten Fall streben wir nach kurzen Momenten guten Gef&uuml;hls: Wenn wir das unbequeme Training vers&auml;umen, den hochkalorischen Nachtisch naschen oder uns st&auml;ndig der allzu s&uuml;&szlig;en Bequemlichkeit hingeben. Die Alternative erscheint uns zu unbequem und die Perspektive ist nat&uuml;rlich rein kurzfristig. Wir g&ouml;nnen uns gewisserma&szlig;en den Marshmallow, ohne langfristig zu denken. <strong>Echtes Gl&uuml;ck und Zufriedenheit aber entspringen der Langfristigkeit! </strong>Sie sind Resultate unserer strategisch wichtigen Entscheidungen &#8211; unabh&auml;ngig von kurzfristigen Gef&uuml;hlen: Training macht fit. Das Ignorieren des Nachtischs h&auml;lt schlank. Und wer sich gewohnheitsm&auml;&szlig;ig anstrengt, lernt im Leben st&auml;ndig dazu. Kate Moss sagte einmal: &#8222;Nichts schmeckt so gut wie sich Schlanksein anf&uuml;hlt.&#8220; Und Anthony Robbins sagt: &#8222;Disziplin wieg ein paar Gramm, Bedauern eine Tonne.&#8220;</p>
<p><strong>Die Einser-Regel</strong></p>
<p><strong>Wie also drehen wir wirkungsvoll die Betrachtungsweise um?</strong> Nu<strong><span>n, um bei typischen Schweinehundesituationen in die langfristige Perspektive zu wechseln, hilft die</span> Einser-Regel.</strong>Fragen Sie sich ganz konkret: <strong>»Was bedeutet mein Handeln f&uuml;r mich in einer Minute, in einer Stunde, einem Tag, einer Woche, einem Monat, einem Jahr, einem Jahrzehnt?«</strong></p>
<p>Beispiel regelm&auml;&szlig;iges Joggen: Eine Minute nach dem Beginn des Laufens f&uuml;hlen Sie sich wom&ouml;glich unangenehm au&szlig;er Puste, Sie m&uuml;ssen erst noch richtig in Schwung kommen. Nach einer Stunde stehen Sie aber vielleicht schon gl&uuml;cklich unter der Dusche und sind froh, dass Sie sich bewegt haben. Nach einem Tag wissen Sie, dass Sie gestern joggen waren und es heute nicht m&uuml;ssen. In einer Woche k&ouml;nnen Sie so locker drei bis vier Laufrunden in Ihrem Alltag unterbringen, ohne dass es zur t&auml;glichen Pflicht wird, zu der Sie sich qu&auml;len m&uuml;ssen. Nach einem Monat ist Ihre Kondition schon ein wenig besser geworden und vielleicht haben Sie ein halbes Kilo Gewicht verloren. Nach einem Jahr f&uuml;hlen Sie sich deutlich fitter als im Vorjahr und die Waage zeigt ein klares Minus. Und nach einem Jahrzehnt sind Sie im Vergleich zu den regelm&auml;&szlig;igen Nichtsportlern in Ihrer Umgebung kaum gealtert und f&uuml;hlen sich nach wie vor jung und frisch. Na? Hat G&uuml;nter jetzt immer noch so viel Respekt vor der kleinen Anfangsh&uuml;rde?</p>
<p>Sie sehen: Mit der Einser-Regel lassen sich etliche Sorgen, M&uuml;hen und Anstrengungen relativieren<strong>. Denn: Die meisten schlechten Gef&uuml;hle sind langfristig betrachtet unwichtig &#8211; sie gehen vorbei.</strong> Es sei denn, wir erkennen sie nicht als einen Wink mit dem Zaunpfahl und ver&auml;ndern gar nichts. Zum Beispiel wird chronische Unzufriedenheit mit der eigenen Jobsituation (tut nicht gut) mit der Zeit meist immer frustrierender, wenn man nichts gegen sie unternimmt (tut noch weniger gut). Auch so mancher kurzfristige Kick wird aus der langfristigen Perspektive als sch&auml;dlich entlarvt: Jeden Abend die F&uuml;&szlig;e hochlegen und Chips essen (tut gut) f&uuml;hrt eben langfristig zu Tr&auml;gheit und Schw&auml;che (tut nicht gut).</p>
<p>Also: Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und <strong>schreiben Sie mal Ihre aktuellen &#8222;typischen Schweinehundesituatioen&#8220; auf.</strong> Wo macht Ihnen regelm&auml;&szlig;ig G&uuml;nter einen Strich durch die Rechnung?</p>
<p>Und dann gehen Sie jede dieser Situationen einzeln durch und fragen sich: <strong>Was bedeutet diese Situation f&uuml;r mich nach der Einer-Regel?</strong></p>
<p>Na, ist es immer noch so schlimm, den Marshmallow stehen zu lassen?</p>
<p>Ich w&uuml;nsche Ihnen einen fantastischen Fr&uuml;hsommerstart!</p>
<p>Herzliche Schweinehundegr&uuml;&szlig;e</p>
<p>Ihr</p>
<p>Stefan Fr&auml;drich</p>
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		<item>
		<title>So f&#252;hren Sie eine gl&#252;ckliche Beziehung</title>
		<link>http://www.stefan-fraedrich.de/blog/so-fuehren-sie-eine-glueckliche-beziehung</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 14:27:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Schweinehundefreunde, halten Sie es f&#252;r m&#246;glich, eine in jeder Hinsicht gl&#252;ckliche Beziehung zu f&#252;hren? So eine ArtHollywood-Mischung aus Liebe, Leidenschaft, Freundschaft und Kribbeln? Ich schon. Vorausgesetzt, man macht es richtig. (Wie es NICHT richtig geht, d&#252;rften wir alle bereits leidvoll selbst erfahren oder im Umfeld erlebt haben.) Liebe, Leidenschaft oder Freundschaft? Kaum zu glauben, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Schweinehundefreunde,</p>
<p>halten Sie es f&uuml;r m&ouml;glich, eine <strong>in jeder Hinsicht gl&uuml;ckliche Beziehung</strong> zu f&uuml;hren? So eine Art<strong>Hollywood-Mischung</strong> aus Liebe, Leidenschaft, Freundschaft und Kribbeln? Ich schon. Vorausgesetzt, man macht es richtig. (Wie es NICHT richtig geht, d&uuml;rften wir alle bereits leidvoll selbst erfahren oder im Umfeld erlebt haben.)<span id="more-4387"></span></p>
<p><strong>Liebe, Leidenschaft oder Freundschaft?</strong></p>
<p>Kaum zu glauben, aber wahr: Manche Paare leben schon <strong>jahre- oder jahrzehntelang</strong> zusammen und sind miteinander immer noch<strong> sehr gl&uuml;cklich</strong>. Und dabei strengen sie sich f&uuml;r ihr Gl&uuml;ck nicht einmal besonders an! Bei solchen Paaren stimmen n&auml;mlich die beiden Hauptfaktoren f&uuml;r gl&uuml;ckliche Liebesbeziehungen: Sie haben <strong>die richtige Mischung aus gemeinsamer Basis und Individualit&auml;t</strong>.</p>
<p><strong>Gl&uuml;ckliche Partnerschaften kommen im Wesentlichen in dreierlei Formen vor: </strong>als Liebe, Leidenschaft und Freundschaft. Die <strong>Freundschaft </strong>ist von allen drei Formen die verl&auml;sslichste und oft stabilste, aber sie ist eben auch asexuell. Kuscheln vielleicht. Mehr nicht. Verl&auml;sslichkeit ja. Spannung nein. Im Unterschied dazu ist die <strong>Leidenschaft </strong>zwar von enormer Anziehung und sexueller Stimulation gepr&auml;gt, leider aber fehlen ihr die Faktoren Best&auml;ndigkeit und Sicherheit. Auch ein gewisses Grundverst&auml;ndnis f&uuml;r den Partner fehlt h&auml;ufig, weshalb es oft Streit gibt oder Eifersucht. Die ideale <strong>Liebe </strong>hingegen erscheint als K&ouml;nigsweg: Hierbei erg&auml;nzen sich sexuell leidenschaftliche, partnerschaftliche, z&auml;rtliche und freundschaftliche Verhaltensweisen. Die Mischung stimmt.</p>
<p>Kennen Sie den Satz <strong>„Gegens&auml;tze ziehen sich an&#8220;</strong>? F&uuml;r sich alleine genommen ist er Unsinn, denn meist gilt <strong>„Gleich und gleich gesellt sich gern“</strong>. Stellen Sie sich einfach ein P&auml;rchen vor, bei dem der eine eloquent und kontaktfreudig ist, w&auml;hrend der andere still zu Hause sitzt. Klar, dass so eine Beziehung kaum lange gut geht. Aber in anderer Hinsicht ist die richtige Mischung aus Gegens&auml;tzen und Gleichheit sehr interessant: N&auml;mlich <strong>wenn sich beide Partner in wesentlichen Fragen gut verstehen und einander in ihren Eigenschaften erg&auml;nzen.</strong> So sind die Schw&auml;chen des einen die St&auml;rken des anderen, und beide profitieren voneinander.</p>
<p>Nun stellen Sie sich vor, beide Partner &auml;hneln einander in ihren inneren Werten und in ihren Zielen. Dann halten sie &auml;hnliche Dinge f&uuml;r wichtig oder unwichtig und sind in der gleichen Richtung unterwegs. Sie passen zueinander. Gro&szlig;artig! Aber lieben Sie sich deswegen auch leidenschaftlich? Noch lange nicht. Denn <strong>Leidenschaft h&auml;ngt nicht von inneren Werten und Zielen ab! Wir k&ouml;nnen f&uuml;r alles M&ouml;gliche Leidenschaft empfinden</strong> — oft auch f&uuml;r Dinge, die unseren Werten und Zielen widersprechen. Warum? Weil sich Gegens&auml;tze eben doch ein wenig anziehen: Sie sorgen f&uuml;r Prickeln, Staunen und Neugier und werden so zum Motor unserer Leidenschaft.</p>
<p>Leidenschaft aber ohne gemeinsame Werte und Ziele schafft zwar spannende emotionale Kicks, aber sie wird nicht zur Liebe. Zu unterschiedlich sind die Voraussetzungen. Und wenn sie doch mal zur Liebe wird, f&uuml;hrt diese langfristig leider oft zur Feindschaft.</p>
<p>Also doch lieber die sichere Variante w&auml;hlen: gleiche Werte, gleiche Richtung? Nur wenn auch gen&uuml;gend Leidenschaft mit dabei ist! Ohne sie schmeckt die Beziehung wie eine Suppe ohne Salz. <strong>Auf einer gemeinsamen Basis halten gerade die Unterschiede die Beziehung lebendig</strong>: verschiedene Ideen und gemeinsames Wachstum zugleich. Kurz: Jeder muss trotz Beziehung ein Individuum bleiben k&ouml;nnen. Optimalerweise eben ein Individuum, das den Partner erg&auml;nzt und bereichert und sich nicht einfach anpasst. All das sorgt n&auml;mlich f&uuml;r genau die Attraktivit&auml;t, die wiederum Leidenschaft hervorbringt. Eine lebendige Liebe ist die Folge: wie Paaren, die auf einer gemeinsamen Basis seit Jahrzehnten ein gl&uuml;ckliches Liebesleben f&uuml;hren.</p>
<p>Spielt Spannung durch Unterschiede aber keine Rolle mehr oder ist die Leidenschaft verschwunden, folgt Freundschaft. Paare bleiben aus Gewohnheit oder wegen ihrer Abh&auml;ngigkeit voneinander zusammen. Sie haben ihre Individualit&auml;t aufgegeben und sind f&uuml;reinander unattraktiv geworden. Die Endstationen rein „freundschaftlicher“ Beziehungen sind zun&auml;chst Langeweile und schlie&szlig;lich Gleichg&uuml;ltigkeit. Schnarch.</p>
<p><strong>Basis finden und Unterschiede kultivieren</strong></p>
<p>Was ergibt sich daraus? Ein paar ganz einfache Folgerungen: <strong>Kl&auml;ren Sie das Fundament Ihrer Partnerschaft!</strong> Worauf basiert Ihr Zusammensein? Passen Sie zueinander hinsichtlich Ihrer Werte? Haben Sie eine gemeinsame Richtung? Eine Vision f&uuml;r Ihre Zukunft? Wenn ja, Gratulation! Wenn nein, entwickeln Sie sie! Sonst k&ouml;nnte es sein, dass einer von Ihnen das Gef&uuml;hl hat, in die falsche Richtung zu gehen. Das gibt Frust und &Auml;rger.</p>
<p>Aber: <strong>Bleiben Sie trotz gemeinsamer Basis ein Individuum! </strong>Bewegen Sie sich selbstst&auml;ndig, ohne zu einer Klette oder dem Schatten Ihres Partners zu mutieren! Ein wenig Abstand muss sein, damit Sie die Attraktivit&auml;t erhalten. Vielleicht wechseln Sie in Ihrer N&auml;he zueinander ja ein wenig ab? Einmal eng, dann wieder weniger eng. So hat jeder Platz f&uuml;r sich selbst, gewinnt bereichernde Eindr&uuml;cke au&szlig;erhalb der Beziehung, und man ist dennoch verbunden. In diesem Sinne: Sie m&uuml;ssen nicht alles gemeinsam unternehmen! Ihr Partner mag Horror-Filme, und Sie stehen auf Tier-Dokus? Dann machen Sie blo&szlig; keine Kompromisse, die letztlich beide nicht m&ouml;gen. Statt doppeltem Frust trennen Sie sich lieber zeitweilig — und lassen im Kino jeden seinen eigenen Film sehen! Danach k&ouml;nnen Sie ja von Ihren Erfahrungen berichten.</p>
<p>Also: <strong>Lassen Sie Spannung ruhig zu! </strong>Sie m&uuml;ssen nicht immer einer Meinung sein. Es darf sogar hin und wieder Streit geben — der muss Ihrer Liebe noch lange nicht schaden. Und: Selbst wenn Sie sich streiten, d&uuml;rfen Sie trotzdem miteinander Sex haben! Welches Ventil eignet sich besser, um Spannungen abzubauen?</p>
<p>Apropos Sex: <strong>Haben Sie Sex miteinander!</strong> Die intensiven sch&ouml;nen Gef&uuml;hle graben sich dabei in Ihr Gehirn und festigen so Ihre Beziehung. Nur Kuscheln? Auf Dauer zu langweilig f&uuml;r echte Liebe.</p>
<p>Und: <strong>Nutzen Sie Ihre einander erg&auml;nzenden F&auml;higkeiten! </strong>Was kann der eine besser als der andere? Kochen? Prima: Dann d&uuml;rfte klar sein, wer &ouml;fter in der K&uuml;che steht. Autofahren? Also los ans Steuer! So tut jeder, was er mag und kann. Kommen Sie besser nicht auf die Idee, diese Aufgaben „gerecht“ zu verteilen. Hat der jeweils andere zwei linke H&auml;nde beim Kochen oder Angst vorm Autofahren, bringt die vermeintliche Gerechtigkeit nur Stress. V&ouml;llig unn&ouml;tig!</p>
<p><strong>Sie haben einen Partner, der zu Ihnen passt</strong></p>
<p>Na, stimmt Ihre Partnerschaft? Gratulation! Vielleicht haben Sie ein paar Anregungen dazugewonnen, wie Sie sie noch besser machen k&ouml;nnen.</p>
<p>Ach, Sie haben keine Partnerschaft oder sind in Ihrer Partnerschaft ungl&uuml;cklich? Dann ist Ihnen jetzt klar, auf welchen Prinzipien gl&uuml;ckliche Liebesbeziehungen basieren. Also: <strong>Suchen Sie sich den richtigen Partner und verbinden Sie sich mit ihm! </strong>Erst &uuml;berlegen: Welche Werte, Ziele, W&uuml;nsche sind wichtig? Wie soll sie/er sein? Wie aussehen? Und dann begeben Sie sich auf die Suche! Wen h&auml;tten Sie gerne? Wenn Sie f&uuml;ndig geworden sind, sollten Sie Ihrem Traumpartner n&auml;her kommen. Los geht’s!</p>
<p>Herzliche Schweinehundegr&uuml;&szlig;e</p>
<p>Ihr</p>
<p>Stefan Fr&auml;drich</p>
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		<title>Es lebe der M&#252;lleimer!</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 11:27:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Schweinehundefreunde, und schon wieder ist es Februar. Das hei&#223;t, das Jahr 2011 ist definitiv gestartet, wir sind alle l&#228;ngst wieder unterwegs. Manch eine(r) mag nun anmerken, dass die Zeit zu schnell vorbeigeht und will ihr hinterher trauern. Ich sehe das nicht so. Im Gegenteil: Ich betrachte Zeit als das Medium, in dem die Ereignisse unseres [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Schweinehundefreunde,</p>
<p>und schon wieder ist es Februar. Das hei&szlig;t, das Jahr 2011 ist definitiv gestartet, wir sind alle l&auml;ngst wieder unterwegs.</p>
<p>Manch eine(r) mag nun anmerken, dass <strong>die Zeit zu schnell vorbeigeht</strong> und will ihr hinterher trauern. Ich sehe das nicht so. Im Gegenteil:<span id="more-4363"></span> Ich betrachte Zeit als das Medium, in dem die Ereignisse unseres Lebens nun mal stattfinden. Das bedeutet, wir tauschen Zeit gegen Leben selbst. Vergeuden wir Zeit, ohne w&auml;hrend ihr so zu leben, wie wir es w&uuml;nschen, bringen wir sie zwar mit irgendetwas herum, empfinden ihr Vergehen aber letztlich als sinnlos – und trauern ihr hinterher, wobei wir damit eigentlich die &#8222;falsch&#8220; gelebten Momente meinen. Schaffen wir hingegen wertvolle Momente bzw. geschehen &#8222;echte&#8220; Ereignisse, muss daf&uuml;r auch Zeit vergehen. Logisch. Und tr&ouml;stlich.</p>
<p>Beg&auml;nne ich also, mich dar&uuml;ber zu gr&auml;men, dass die Zeit zu schnell vergeht, hie&szlig;e das, ich m&uuml;sste mir <strong>zwei wichtige Fragen</strong> stellen:</p>
<p>1.) <strong>„Was habe ich schon wieder nicht geschafft?“</strong> Denn offenbar sind Dinge auf der Strecke geblieben, die mir wichtig sind. Warum? Weil meine Priori&auml;ten nicht klar sind? Weil meine Disziplin unterentwickelt ist? Weil ich meine Pl&auml;ne und Tr&auml;ume verleugne?</p>
<p>2.) Und: <strong>„Womit habe ich meine Zeit stattdessen verplempert?“ </strong>Denn eines ist klar: Irgendwie ist sie ja herumgegangen, die liebe Zeit. Auch wenn ich w&auml;hrend ihr etwas gemacht haben, was ich eigentlich gar nicht tun wollte.</p>
<p>W&auml;hrend sich die meisten Menschen vor allem mit Frage Nummer eins besch&auml;ftigen, kommt Frage zwei gerne zu kurz. Klar: Es ist schlie&szlig;lich viel bequemer, sich seine Tr&auml;ume zusammenzuspinnen und hinterher dar&uuml;ber zu jammern, wie &auml;rgerlich es ist, <strong>„nie“ genug Zeit </strong>f&uuml;r sie zu haben. Kennt ja auch jeder, das Ph&auml;nomen. Und verst&auml;ndnisvolle Schulterklopfer sind ebenfalls garantiert: Sind wir nicht alle vielbesch&auml;ftigt? Allgemeiner Konsens: Es geht halt nicht alles im Leben &#8230;</p>
<p>Schade. Denn eigentlich sollte uns allen klar sein (und ist es auch), dass wir nicht mehr Zeit pro Tag herzaubern k&ouml;nnen, sondern unsere Priorit&auml;ten kl&auml;ren sollten. Und das hei&szlig;t vor allem nicht: „Was werde ich noch alles tun?“ Sondern es hei&szlig;t in erster Linie: <strong>„Was werde ich nicht mehr tun?“</strong> Es bedeutet, sich einzuschr&auml;nken. Es bedeutet, ganz bewusst und konsequent Zeitdiebe in die Schranken zu weisen. Nein zu sagen. Und zwar immer wieder. Zu<strong> Nebensachen, Ablenkungen, Ged&ouml;ns aller Art. </strong>Mitunter auch zu anderen Menschen, die unsere Zeit in Anspruch nehmen m&ouml;chten (vielleicht hin und wieder aus eigenn&uuml;tzigen Motiven). Auch zu Projekten und einzelnen Aufgaben, die wir „so nebenbei“ machen, weil wir sie zwar irgendwann angefangen haben, aber gar nicht mehr richtig dahinter stehen. Sprich: Was wir wirklich brauchen, um voranzukommen, ist neben unseren Zielen und unserer Richtung auch die systematische M&uuml;lleimerfunktion, die unser Leben routinem&auml;&szlig;ig auf Zeit- und Energiefresser abcheckt und diese dorthin bef&ouml;rdert, wo sie hingeh&ouml;ren: eben in den M&uuml;lleimer.</p>
<p>Und so habe ich dieses Jahr einerseits zwar ein paar sch&ouml;ne Ergebnisse und Ereignisse vorzuweisen, was mich freut und mir Spa&szlig; gemacht hat (u. a. sind die beiden n&auml;chsten G&uuml;nter-H&ouml;rb&uuml;cher fertig eingesprochen, haben schon wieder einige Vortr&auml;ge und Seminare stattgefunden, sowie ein paar TV- und Buch-Dinge und ich habe wieder tolle Menschen kennen gelernt). Andererseits aber habe ich noch sehr viel vor in diesem Jahr – und zwar einiges au&szlig;erhalb meiner „&uuml;blichen“ beruflichen T&auml;tigkeiten. Also habe ich das Jahr auch mit ein paar konkreten M&uuml;lleimer&uuml;bungen begonnen und werde diese Taktik konsequenter als sonst fortf&uuml;hren.</p>
<p><strong>Hier ein paar Punkte meiner pers&ouml;nlichen „Was werde ich nicht mehr tun?“-Liste:</strong></p>
<ul>
<li>Ich habe zwei konkrete Buchprojekte abgesagt.</li>
<li>Ich beantworte meine Mails knapper und automatisierter als bisher und antworte erst dann, wenn ich wirklich Zeit daf&uuml;r habe.</li>
<li>Ich mache noch weniger Smalltalk als ohnehin schon, obwohl ich riskiere, dass sich manche auf den Schlips getreten f&uuml;hlen, weil sie viel beziehungsorientierter sind als ich. Nein, auch pers&ouml;nliche Kontakte sind oft Zeitdiebe!</li>
<li>Ich f&uuml;hre keine Gespr&auml;che mehr, bei denen nicht L&ouml;sungen im Vordergrund stehen, sondern das &Auml;u&szlig;ern diffuser Unzufriedenheiten.</li>
<li>Ich schiebe &ouml;fter mein Ego zur Seite, wenn mir etwas zwar nicht passt, mir aber letztlich egal sein kann. Ich lasse mich auf keine fruchtlosen Diskussionen mehr ein. Motto: &#8222;Du hast Recht und ich meine Ruhe!&#8220;</li>
<li>Ich mache keine Arbeiten f&uuml;r andere mehr. Wenn jemand etwas von mir will, &uuml;berlege ich mir fr&uuml;her als bisher: „Kann XY das auch selbst machen? Will er/sie das vielleicht nicht und kommt deswegen zu mir?“</li>
<li>Ich werde mir f&uuml;r einige organisatorische Aufgaben noch mehr Unterst&uuml;tzung von anderen holen. Jedoch nur von Menschen, die Probleme selbstst&auml;ndig l&ouml;sen k&ouml;nnen und keine neuen schaffen.</li>
<li>Ich achte noch mehr als sonst darauf, in meinem Umfeld keinerlei (!) Energievampire zu haben.</li>
<li>Ich kommuniziere klarer meine Meinung und bin dabei mitunter auch weniger diplomatisch.</li>
<li>Vielleicht schreibe ich hin und wieder sogar etwas k&uuml;rzere Motivationsbriefe in meinem Newsletter und Blog.</li>
</ul>
<p>Und so weiter. Hmm, wenn ich so dr&uuml;berlese, bemerke ich mal wieder eines meiner zentralen Pers&ouml;nlichkeitsmerkmale/Themen: Ich mag Menschen zwar sehr gerne, f&uuml;hle mich aber am wohlsten, wenn ich <strong>ungest&ouml;rt „mein Ding“ machen</strong> kann. Nun, so bin ich – auch wenn viele da anders ticken.</p>
<p>So weit also zu meinem eigenen <strong>systematischen M&uuml;lleimer</strong>. Wie sieht es denn mit Ihrem aus? Was tun Sie in Zukunft nicht mehr bzw. was m&ouml;chten Sie nicht mehr tun? Wen oder was entfernen Sie aus Ihrem Alltag, damit Sie Ihre Tr&auml;umen leben und sich Ihre W&uuml;nsche erf&uuml;llen k&ouml;nnen?</p>
<p>Los: Seien Sie keinesfalls zu zimperlich! <strong>Denn in der frei werdenden Zeit k&ouml;nnen Sie das machen, was Sie eigentlich tun wollen</strong>. Es lebe der M&uuml;lleimer!</p>
<p>Herzliche Schweinehundegr&uuml;&szlig;e</p>
<p>Ihr</p>
<p>Stefan Fr&auml;drich</p>
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		<title>Drei Geschichten von Steve Jobs</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Jan 2011 12:23:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Schweinehundeprofis, ein neues Jahr hat begonnen. Und ich k&#246;nnte mir vorstellen, dass Sie von mir nun einen Beitrag erwarten im Stile von: „Setzen Sie sich Ziele f&#252;rs neue Jahr!“, „So halten Sie Ihre guten Vors&#228;tze durch!“ oder &#228;hnliches. Richtung und Weg sind wichtiger als Ziele Doch nein, stattdessen m&#246;chte ich fast ketzerisch hinterfragen, ob [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Schweinehundeprofis,</p>
<p>ein neues Jahr hat begonnen. Und ich k&ouml;nnte mir vorstellen, dass Sie von mir nun einen Beitrag erwarten im Stile von: „Setzen Sie sich Ziele f&uuml;rs neue Jahr!“, „So halten Sie Ihre guten Vors&auml;tze durch!“ oder &auml;hnliches.</p>
<p><strong>Richtung und Weg sind wichtiger als Ziele</strong></p>
<p>Doch nein, stattdessen m&ouml;chte ich fast ketzerisch hinterfragen, ob es wirklich immer so sinnvoll ist, sein Jahr strikt durchzuplanen und Ziele zu formulieren. <span id="more-4278"></span>Denn: Ich bin davon &uuml;berzeugt, dass es statt starrer Ziele viel eher darauf ankommt, ob die Richtung stimmt, in die wir uns bewegen! Und zwar in allen Lebensbereichen. Mit einer Prise Lockerheit und Unsch&auml;rfe bleiben wir flexibel genug, um nicht nur tunnelblickartig unser Zeug durchzuziehen, sondern auch die Wegweiser wahrzunehmen, die uns auf Abk&uuml;rzungen oder erg&auml;nzende Erkenntnisse hinweisen. Und nat&uuml;rlich auch alles Sch&ouml;ne, das unser Leben zu bieten hat.</p>
<p>So bewegen wir uns insgesamt &ouml;konomischer und gl&uuml;cklicher voran. Wie gesagt: Vorausgesetzt, wir kennen unsere Richtung. Denn im eigenen Handeln einen Sinn zu sehen (in die richtige Richtung unterwegs zu sein), macht ebenfalls gl&uuml;cklich. Und falls wir unsere Richtung noch nicht kennen, erh&ouml;hen wir die Wahrscheinlichkeit, sie unterwegs zu finden, wenn wir nicht nur blind auf Ziele starren. So werden (Zwischen-)Ziele zwar zu hilfreichen Benchmarks unterwegs. Doch der Weg selbst ist das eigentliche Ziel, und nicht das Ziel der Sinn des Weges.</p>
<p><strong>Drei Geschichten von Steve Jobs</strong></p>
<p>Besonders beeindruckend hat das einmal Apple-Gr&uuml;nder und –Chef Steve Jobs erkl&auml;rt. 2005 hielt er eine Abschlussrede vor Studenten der Stanford University. Und diese Rede war &#8230; einfach nur WOW! D<span>abei erz&auml;hlt Steve Jobs &#8222;nur&#8220; drei „Geschichten“: Wieso er sein Studium abgebrochen hat. Wof&uuml;r es gut war. Wie er 1985 von Apple gefeuert wurde. Wof&uuml;r es gut war. Wie er Krebs bekam. Und wof&uuml;r selbst der Tod gut ist.</span></p>
<p><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/2032705/aZg%3D" target="_blank">Hier sehen und h&ouml;ren Sie die Rede im Original. </a>Ich habe mir mal erlaubt, seine Worte ins Deutsche zu &uuml;bersetzen:</p>
<p>„Ich f&uuml;hle mich geehrt, heute hier bei Ihnen zu sein. Bei Ihrer Abschlussfeier an einer der besten Universit&auml;ten der Welt. Um die Wahrheit zu sagen: Ich habe nie eine Hochschule abgeschlossen. Und noch nie war ich einem Hochschulabschluss so nahe wie jetzt gerade. Heute will ich Ihnen drei Geschichten aus meinem Leben erz&auml;hlen. Das ist alles. Keine gro&szlig;e Sache. Nur drei Geschichten.</p>
<p><strong>Die erste Geschichte handelt vom Verbinden der Punkte.</strong></p>
<p>Ich bin damals aus dem Reed College nach sechs Monaten offiziell ausgeschieden, blieb aber trotzdem noch 18 Monate dort, bevor ich wirklich ganz gegangen bin. Aber: Warum bin ich ausgeschieden?</p>
<p>Es begann noch bevor ich geboren wurde. Meine leibliche Mutter war eine junge, unverheiratete Uni-Absolventin, und sie entschied sich, mich zur Adoption freizugeben. Sie war sehr davon &uuml;berzeugt, dass ich unbedingt von Leuten mit einem Hochschulabschluss adoptiert werden sollten. Also war zum Zeitpunkt meiner Geburt alles arrangiert und ich sollte von einem Anwalt und seiner Frau adoptiert werden. Doch gerade als ich herauskam, entschieden sich diese, dass sie eigentlich doch viel lieber ein M&auml;dchen wollten. So wurden meine Eltern, die auf der Warteliste standen, mitten in der Nacht angerufen und gefragt: „Wir haben hier ein unerwarteten kleinen Jungen. Wollen sie ihn?“ Sie sagten: „Nat&uuml;rlich.“ Meine leibliche Mutter fand sp&auml;ter heraus, dass meine Mutter nie eine Universit&auml;t absolviert und mein Vater nie einen mittleren Schulabschluss gemacht hatte. Sie weigerte sich also, die abschlie&szlig;enden Adoptionspapiere zu unterschreiben. Erst einige Monate sp&auml;ter war sie damit einverstanden, als meine Eltern versprachen, mich eines Tages zur Universit&auml;t zu schicken. Das war der Start in meinem Leben.</p>
<p>Und 17 Jahre sp&auml;ter ging ich tats&auml;chlich auf die Hochschule. Aber naiverweise hatte ich mir ein College ausgesucht, das beinahe so teuer war wie Stanford. Und alle Ersparnisse meiner aus der Arbeiterklasse stammenden Eltern gingen f&uuml;r die Uni-Geb&uuml;hren drauf. Nach sechs Monaten konnte ich in all dem keinen Wert erkennen. Ich hatte keine Ahnung, was ich in meinem Leben tun wollte. Und ich hatte keine Ahnung, wie mich die Universit&auml;t darin unterst&uuml;tzen sollte, das herauszufinden. Und da war ich nun und verbriet das Geld, das sich meine Eltern in ihrem ganzen Leben erarbeitet hatten. So entschied ich mich, die Schule zu verlassen und darauf zu vertrauen, dass alles irgendwie okay werden w&uuml;rde. Es war ziemlich be&auml;ngstigend damals. Aber r&uuml;ckblickend war es eine der besten Entscheidungen, die ich je getroffen habe. Von dem Moment an, als ich ausschied, konnte ich endlich aufh&ouml;ren, die Pflichtkurse zu besuchen, die mich nicht interessierten. Stattdessen schrieb ich mich in diejenigen ein, die mir viel interessanter erschienen.</p>
<p>Es war nicht alles romantisch damals. Ich hatte keinen Schlafraum, also schlief ich auf dem Flur oder in den Zimmern von Freunden. Ich brachte Colaflaschen zur&uuml;ck, um mir mit den jeweils verdienten f&uuml;nf Cent Pfand Essen zu kaufen. Und einmal w&ouml;chentlich bin ich sieben Meilen quer durch die Stadt gelaufen, um mir ein gutes Mahl im Hare-Krishna-Tempel zu g&ouml;nnen. Ich habe es geliebt! Und vieles von dem, in das ich hineingestolpert bin, weil ich meiner Neugier und Intuition folgte, erwies sich sp&auml;ter als unbezahlbar. Lassen Sie mich Ihnen ein Beispiel geben. Die Reed Universit&auml;t bot zu dieser Zeit wahrscheinlich einen der besten Kalligraphiekurse im ganzen Land an. Quer durch den ganzen Campus war jedes Poster, jedes Schild auf jeder &ouml;ffentlichen Fl&auml;che wundersch&ouml;n von Hand kalligraphiert. Weil ich ausgetreten bin, brauchte ich keine normalen Kurse zu besuchen und entschied mich stattdessen f&uuml;r einen Kalligraphiekurs, um zu lernen, wie man das macht. Ich lernte etwas &uuml;ber Schriftarten mit und ohne Serifen, &uuml;ber die Variation der unterschiedlich gro&szlig;en Freir&auml;ume zwischen verschiedenen Buchstabenkombinationen, &uuml;ber das was gro&szlig;artige Typografie gro&szlig;artig macht. Es war wundersch&ouml;n, historisch, k&uuml;nstlerisch feinsinnig in einer Art und Weise, wie sie Wissenschaft nicht einfangen kann. Und ich fand es faszinierend.</p>
<p>Nichts davon erweckte auch nur die Hoffnung, jemals eine praktische Anwendung in meinem Leben zu finden. Aber zehn Jahre sp&auml;ter, als wir den ersten Macintosh Computer entwarfen, kam alles zur&uuml;ck. Und wir arbeiteten all die Erkenntnisse in den Mac mit ein. Es war der erste Computer mit wundersch&ouml;ner Typografie. H&auml;tte ich damals diesen einen Kurs im College nie besucht, h&auml;tte der Mac niemals verschiedene Schriften oder proportional aufgeteilte Freir&auml;ume in den Schriftarten gehabt. Und weil Windows den Mac einfach kopiert hat, h&auml;tte sie wahrscheinlich nie irgendein PC gehabt. Wenn ich niemals ausgeschieden w&auml;re, w&auml;re ich niemals in diesen Kalligraphiekurs gegangen und PCs h&auml;tten wahrscheinlich nicht die wundersch&ouml;nen Schriften, die sie heute haben.</p>
<p>Nat&uuml;rlich war es mir damals nicht m&ouml;glich, diese Punkte miteinander zu verbinden, als ich noch auf der Universit&auml;t war und in die Zukunft blickte. Aber es war sehr sehr klar, als ich zehn Jahre sp&auml;ter zur&uuml;ckblickte.</p>
<p>Noch einmal: Es ist unm&ouml;glich, die Punkte zu verbinden, wenn man nach vorne blickt. Man kann sie nur verbinden, wenn man zur&uuml;ckblickt. Also muss man darauf vertrauen, dass sich die Punkte irgendwie in der Zukunft verbinden werden. Sie m&uuml;ssen irgendetwas vertrauen – Ihrem Gott, Schicksal, Leben, Karma oder was auch immer. Denn daran zu glauben, dass sich die Punkte sp&auml;ter irgendwann verbinden, gibt Ihnen die Zuversicht, Ihrem Herzen zu folgen. Selbst wenn es Sie vom gewohnten Pfad herunterf&uuml;hrt. Genau das macht den entscheidenden Unterschied aus.</p>
<p><strong>Meine zweite Geschichte handelt von Liebe und Verlust.</strong></p>
<p>Ich hatte Gl&uuml;ck: Ich fand fr&uuml;h im Leben, was ich liebte. Woz <em>(Steve Wozniak, Apple-Mitbegr&uuml;nder)</em>und ich starteten Apple in der Garage meiner Eltern als ich 20 war. Wir arbeiteten hart. Und in zehn Jahren wuchs Apple von uns beiden in der Garage zu einem Zwei-Milliarden-Dollar-Unternehmen mit mehr als 4.000 Angestellten heran. Wir hatten damals gerade unser feinstes St&uuml;ck geschaffen – den Macintosh – ein Jahr zuvor, und ich wurde gerade 30. Und dann wurde ich gefeuert. Wie kann man von der Firma gefeuert werden, die man gegr&uuml;ndet hat? Naja, als Apple wuchs, stellten wir jemanden ein, von dem ich glaubte, er w&auml;re sehr talentiert, das Unternehmen mit mir zu leiten. Und im ersten Jahr liefen die Dinge auch gut. Aber dann begannen sich unsere Visionen f&uuml;r die Zukunft auseinanderzuentwickeln, und es kam es zu Auseinandersetzungen. Der Aufsichtsrat war auf seiner Seite. Also war ich mit 30 drau&szlig;en. Und das sogar ziemlich &ouml;ffentlich. Der Mittelpunkt meines gesamten erwachsenen Lebens war vorbei. Und das f&uuml;hlte sich zerst&ouml;rerisch an.</p>
<p>Ich wusste ein paar Monate lang wirklich nicht, was ich tun sollte. Ich f&uuml;hlte mich, als h&auml;tte ich die vorangegangene Generation von Unternehmern im Stich gelassen, als h&auml;tte ich den Staffelstab fallen gelassen, als mir dieser gerade &uuml;berreicht wurde. Ich traf mich mit David Packard<em> (Gr&uuml;nder von Hewlett-Packard) </em>und Bob Noyce <em>(Robert Noyce, auch „Der B&uuml;rgermeister von Silicon Valley“ genannt, Gr&uuml;nder u. a. von Intel)</em> und versuchte, mich zu entschuldigen, dass ich alles so schlimm verbockt hatte. Mein Versagen wurde in der &Ouml;ffentlichkeit ziemlich breitgetreten und ich &uuml;berlegte sogar, aus Silicon Valley wegzuziehen. Aber etwas d&auml;mmerte mir langsam: Ich liebte immer noch, was ich tat. Was bei Apple passiert war, hatte das kein bisschen ver&auml;ndert. Ich war zur&uuml;ckgewiesen worden, liebte aber immer noch. Und so entschied ich mich, neu zu beginnen.</p>
<p>Was ich damals noch nicht sehen konnte: Es stellte sich heraus, dass von Apple gefeuert zu werden, das Beste war, was mir je h&auml;tte passieren k&ouml;nnen! Die Schwere des Erfolgsdrucks wurde durch die Leichtigkeit ersetzt, wieder ein Anf&auml;nger zu sein, der sich der Dinge nicht sicher sein musste. Es machte mich frei, so dass ich eine der kreativsten Phasen in meinem Leben beginnen konnte: W&auml;hrend der n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren startete ich eine Firma namens NeXT, eine andere Firma namens Pixar und verliebte mich in eine wundervolle Frau, die sp&auml;ter meine Ehefrau wurde. Pixar entwickelte den allerersten computeranimierten Spielfilm, Toy Story, und ist zurzeit das erfolgreichste Animationsstudio der Welt. In einer bemerkenswerten Wendung der Dinge, kaufte Apple NeXT, und ich war zur&uuml;ck bei Apple. Und die Technologie, die wir bei NeXT entwickelt haben, ist nun das Herzst&uuml;ck der Renaissance vom jetzigen Apple. Und Laurene und ich haben eine wundervolle Familie zusammen.</p>
<p>Ich bin mir ziemlich sicher: Nichts von all dem w&auml;re jemals geschehen, wenn ich nicht bei Apple gefeuert worden w&auml;re. Es war bittere Medizin, aber ich sch&auml;tze, der Patient hat sie gebraucht.</p>
<p>Manchmal trifft dich das Leben mit einem Ziegelstein am Kopf. Verliere nicht deinen Glauben! Ich bin &uuml;berzeugt: Das einzige, was mich weitermachen lie&szlig;, war, dass ich liebte, was ich tat. Man muss das finden, was man liebt. Und das gilt f&uuml;r die Arbeit genauso wie f&uuml;r unsere Beziehungen. Arbeit wird einen gro&szlig;en Teil Ihres Lebens ausmachen. Und die einzige Art, um wirklich erf&uuml;llt zu sein, ist das zu tun, wovon man glaubt, es sei eine gro&szlig;artige Arbeit. Und die einzige Art, gro&szlig;artige Arbeit zu tun, ist zu lieben, was man tut. Wenn Sie sie bis jetzt nicht gefunden haben, dann suchen Sie weiter. Bleiben Sie nicht stehen. Wie bei allen Herzensangelegenheiten werden Sie es sp&uuml;ren, wenn Sie sie gefunden haben. Und wie jede gro&szlig;e Beziehung wird sie besser und besser, wenn die Jahre vergehen. Also schauen Sie sich um, bis Sie sie gefunden haben! Bleiben Sie nicht stehen.</p>
<p><strong>Meine dritte Geschichte handelt vom Tod.</strong></p>
<p>Als ich 17 war, las ich ein Zitat, das ging ungef&auml;hr so: „Wenn du jeden Tag so lebst, als w&auml;re es dein letzter, wird es h&ouml;chstwahrscheinlich irgendwann stimmen.“ Das hat mich beeindruckt und seit damals &uuml;ber die letzten 33 Jahre habe ich jeden Morgen in den Spiegel geschaut und mich gefragt: „Wenn heute der letzte Tag in meinem Leben w&auml;re, w&uuml;rde ich das tun wollen, was ich mir f&uuml;r heute vorgenommen habe?“ Und immer wenn die Antwort zu viele Tage hintereinander „Nein!“ war, wusste ich, dass ich etwas ver&auml;ndern musste.</p>
<p>Mich zu erinnern, dass ich bald tot sein werde, war f&uuml;r mich das wichtigste Werkzeug, das mir geholfen hat, die gro&szlig;en Entscheidungen im Leben zu treffen. Weil beinahe alles – alle &auml;u&szlig;eren Erwartungen, der ganze Stolz, die ganze Angst vor dem Versagen und der Scham – diese Dinge fallen einfach weg angesichts des Todes. Und es bleibt nur das &uuml;brig, was wirklich wichtig ist. Sich daran zu erinnern, dass man sterben wird, ist die beste Art, die ich kenne, um der Falle zu entgehen, zu glauben, man h&auml;tte etwas zu verlieren. Wir sind bereits nackt. Es gibt keinen Grund, nicht seinen Herzen zu folgen.</p>
<p>Ungef&auml;hr vor einem Jahr wurde bei mir Krebs diagnostiziert. Ich hatte eine Untersuchung um 7.30 Uhr morgens und es war deutlich ein Tumor in meiner Bauchspeicheldr&uuml;se zu sehen. Ich wusste nicht einmal, was eine Bauchspeicheldr&uuml;se ist. Die &Auml;rzte sagten mir, es sei beinahe sicher eine unheilbare Form von Krebs. Und ich solle damit rechnen, nicht mehr l&auml;nger als drei bis sechs Monaten zu leben. Mein Arzt riet mir, nach Hause zu gehen und meine Angelegenheiten in Ordnung zu bringen, was der &Auml;rztecode ist f&uuml;r die Formulierung: „Bereite dich darauf vor, zu sterben!“ Es bedeutet, zu versuchen, den Kindern all das beizubringen und zu erkl&auml;ren, von dem man glaubte, man k&ouml;nne es in den n&auml;chsten zehn Jahren tun. In nur ein paar Monaten. Es bedeutet, dass alles gekl&auml;rt sein sollte, damit es sp&auml;ter f&uuml;r die Familie m&ouml;glichst einfach wird. Es bedeutet, sich zu verabschieden.</p>
<p>Ich habe mit dieser Diagnose den ganzen Tag verbracht. Sp&auml;ter am Abend hatte ich eine Biopsie, bei der sie mir ein Endoskop in den Hals geschoben haben, durch meinen Magen in die Eingeweide. Sie haben eine Nadel in die Bauchspeicheldr&uuml;se gesteckt und gewannen so einige Zellen des Tumors. Ich war bet&auml;ubt, aber meine Frau, die dabei war, erz&auml;hlte mir, dass die &Auml;rzte, als sie sich die Zellen unter dem Mikroskop angesehen haben, zu weinen begannen. Es stellte sich n&auml;mlich heraus, dass es eine sehr seltene Form von Bauchspeicheldr&uuml;senkrebs war, der mit einer Operation geheilt werden konnte. Ich hatte die Operation und bin nun dankenswerterweise gesund.</p>
<p>Nie bin ich dem Tod n&auml;her gekommen. Und ich hoffe, dass ich ihm auch in den n&auml;chsten paar Jahrzehnten nicht n&auml;her komme. Nun, da ich das erlebt habe, kann ich Ihnen sagen (also mit ein bisschen mehr Gewissheit als zu einem Zeitpunkt an dem der Tod noch ein n&uuml;tzliches aber rein intellektuelles Konzept war): Niemand will sterben. Nicht einmal Menschen, die in den Himmel kommen wollen, wollen sterben, um dorthin zu gelangen. Und dennoch ist der Tod das Schicksal, das wir alle teilen. Niemand ist jemals entkommen. Und das ist genau so, wie es sein sollte. Weil: Der Tod ist m&ouml;glicherweise die beste Erfindung des Lebens. Er ist der Vertreter des Lebens f&uuml;r Ver&auml;nderung. Er r&auml;umt das Alte weg, um Platz zu machen f&uuml;r das Neue. Gerade jetzt sind Sie das Neue, aber eines Tages, nicht sehr viel sp&auml;ter, werden Sie langsam zum Alten geh&ouml;ren und wegger&auml;umt werden. Tut mir leid, dass ich so dramatisch bin. Aber es ist die Wahrheit.</p>
<p>Ihre Zeit ist begrenzt, also verbrauchen Sie sie nicht, um das Leben anderer zu leben. Seien Sie nicht in Dogmen gefangen, die letztlich nur die Resultate der &Uuml;berlegungen anderer Leute sind. Lass Sie nicht zu, dass der L&auml;rm anderer Meinungen Ihre eigene innere Stimme zum Verstummen bringt. Und am allerwichtigsten: Haben Sie den Mut, Ihrem eigenen Herzen und Ihrer Intuition zu folgen. Irgendwie wissen die schon genau, wer Sie wirklich werden wollen. Alles andere ist zweitrangig.</p>
<p>Als ich jung war, gab es „The Whole Earth Catalog“, eine erstaunliche Ver&ouml;ffentlichung, die eine der Bibeln meiner Generation war. Sie wurde von einem Mann namens Stewart Brand geschaffen, nicht weit von hier im Menlo Park, und er brachte sie mit einem poetischen Touch zum Leben. Das war in den sp&auml;ten 60ern, noch bevor es PCs und Desktop Publishing gab. Also wurde alles mit Schreibmaschinen, Scheren und Polaroid-Kameras gemacht. Es war so etwas wie Google in Papierformat, 35 Jahre bevor Google auftauchte. Es war idealistisch, voller feiner Werkzeuge und gro&szlig;artiger Gedanken.?Stewart und sein Team haben mehrere Versionen vom „The Whole Earh Catalog“ herausgebracht. Und dann, als die Zeit des Kataloges langsam abgelaufen war, haben sie eine letzte Version ver&ouml;ffentlicht. Es war Mitte der 70er und ich war in Ihrem Alter. Auf der R&uuml;ckseite der letzte Version war eine Abbildung von einer Landstra&szlig;e fr&uuml;h am morgen, die Art von Landstra&szlig;e an der man als Anhalter stehen w&uuml;rde, wenn man so abenteuerlustig w&auml;re. Darunter standen die Worte: „Bleib hungrig, bleib verspielt.“ Es war ihre Abschiedsnachricht, als sie aufgeh&ouml;rten. Bleib hungrig. Bleib verspielt. Und dass w&uuml;nschte ich mir immer f&uuml;r mich selbst.</p>
<p>Und jetzt, da Sie nun abgehen und neu beginnen, w&uuml;nsche ich Ihnen dasselbe.Bleiben Sie hungrig. Bleiben Sie verspielt. Vielen Dank Ihnen allen.&#8220;</p>
<p>Ganz in diesem Sinne: Ihnen und Ihren Lieben ein fantastisches 2011 – und bleiben Sie locker!</p>
<p>Herzliche Schweinehundegr&uuml;&szlig;e</p>
<p>Ihr</p>
<p>Stefan Fr&auml;drich</p>
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		<title>Neustart 2011 &#8211; mit &#8222;Nichtraucher in 90 Minuten&#8220;-DVD und viel Action!</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Dec 2010 18:19:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Schweinehundeprofis, und schon wieder sind wir kurz vor der Ziellinie: 2010 ist fast vorbei. Kein Problem! Gleich darauf f&#228;ngt ja auch schon 2011 an. Yippieh! Apropos &#8222;Jahreswechsel&#8220;: F&#252;r viele ist Neujahr ein optimaler Zeitpunkt f&#252;r einen Neustart &#8211; endlich die neue Fortbildung starten, den Traumpartner finden (oder ihn halten), sich selbst&#228;ndig machen, das eigene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Liebe Schweinehundeprofis,</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">und schon wieder sind wir kurz vor der Ziellinie: 2010 ist fast vorbei. Kein Problem! Gleich darauf f&auml;ngt ja auch schon 2011 an. Yippieh!</span></p>
<p><span style="font-weight: normal;">Apropos &#8222;Jahreswechsel&#8220;: </span>F&uuml;r viele ist Neujahr ein optimaler Zeitpunkt f&uuml;r einen Neustart<span style="font-weight: normal;"> &#8211; endlich die neue Fortbildung starten, den Traumpartner finden (oder ihn halten), sich selbst&auml;ndig machen, das eigene Buch schreiben, Gewicht reduzieren oder mit dem Rauchen aufh&ouml;ren! Zwar lassen sich solche Vorhaben wirklich jederzeit im Jahr umsetzen, dennoch wird vermehrt zum Ende eines Jahres reflektiert und dann ein neues Projekt gezielt gestartet.<span id="more-4257"></span><br />
</span></p>
<p>&#8222;Nichtraucher in 90 Minuten&#8220;-DVD als Beilage im aktuellen Focus!</p>
<p><span style="font-weight: normal;">F&uuml;r alle die &uuml;ber Silvester mit dem Rauchen aufh&ouml;ren wollen, hier ein ganz hei&szlig;er Tipp: Im </span><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/1998665/apuqpQ%3D%3D" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">aktuellen Focus </span></a><span style="font-weight: normal;">liegt die</span> DVD &#8222;Nichtraucher in 90 Minuten&#8220;<span style="font-weight: normal;"> bei, eine knackige Kurzversion unseres Seminars </span><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/1998666/apuqpQ%3D%3D" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">&#8222;Nichtraucher in 5 Stunden&#8220;</span></a><span style="font-weight: normal;">. Coach und Moderator auf der DVD bin ich. </span></p>
<p><span style="font-weight: normal;">Ich bin mir sicher: Wie auch unsere </span><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/1998667/apuqpQ%3D%3D" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">&#8222;Nichtraucher in 5 Stunden&#8220;-DVD</span></a><span style="font-weight: normal;">, die &uuml;brigens in neuem Antlitz erschienen ist, wird dieses Kompaktseminar Tausenden Rauchern beim Aufh&ouml;ren helfen -und darauf bin ich extrem stolz!</span></p>
<p>Nichtstun macht nicht gl&uuml;cklich</p>
<p><span style="font-weight: normal;">Falls Sie hingegen vorhaben, auch im kommenden Jahr Ihre guten Vors&auml;tze wieder mit F&uuml;&szlig;en zu treten und selbige vor allem hochzulegen, habe ich eine schlechte Nachricht f&uuml;r Sie: Der ber&uuml;hmte amerikanische Psychologieprofessor</span> Mihaly Csikszentmihalyi<span style="font-weight: normal;"> (sprich: „Tschik-sent-mihayi“), einer der wichtigsten Gl&uuml;cksforscher, fand heraus, dass</span> aktives Handeln Menschen gl&uuml;cklicher macht als faules Nichtstun<span style="font-weight: normal;">. Warum? Weil wir uns, wenn wir ganz in eine Aufgabe versunken sind, so f&uuml;hlen, als seien wir selbst gar nicht da! Was z&auml;hlt, ist dann einfach nur die Aufgabe. Wir selbst, die Welt um uns herum, unsere Sorgen, N&ouml;te, W&uuml;nsche – alles egal, alles wie aufgel&ouml;st. Sogar die Zeit vergeht, ohne dass wir es noch wahrnehmen! Und dabei f&uuml;hlen wir uns wie im Fluss. Unbeschwert. Einfach gut. Wie in Trance. Und irgendwann mal schauen wir auf die Uhr und sind &uuml;berrascht: „Was? So sp&auml;t ist es schon?“</span></p>
<p><span style="font-weight: normal;">Einer der wichtigsten Faktoren f&uuml;r dieses von ihm </span>„Flow“-Empfinden<span style="font-weight: normal;"> genannte Ph&auml;nomen ist die begrenzte Verarbeitungskapazit&auml;t unseres Nervensystems. Unser Bewusstsein kriegt n&auml;mlich nur etwa 110 Bits Informationen pro Sekunde auf die Reihe. Alles dar&uuml;ber hinaus, m&uuml;ssen wir zwangsl&auml;ufig ausblenden. Um zum Beispiel diesen Text hier zu lesen oder einer Person zuzuh&ouml;ren, m&uuml;ssen Sie ungef&auml;hr 60 Bits pro Sekunde verarbeiten. L&auml;uft nun nebenher auch das Radio, k&ouml;nnen Sie zwar noch gerade so „mit einem Ohr“ den Nachrichten folgen. Will sich nun aber auch noch jemand mit Ihnen unterhalten, sind Sie &uuml;berfordert. Um das hinzukriegen, legen Sie entweder das Buch weg oder Sie schalten das Radio aus. Das gleiche Ph&auml;nomen kennen Sie &uuml;brigens auch vom Autofahren. Was macht man da, wenn man sich pl&ouml;tzlich auf die Stra&szlig;e konzentrieren muss? Richtig: erstmal das Radio aus. </span></p>
<p>Wie wir dank Aktivit&auml;t Unangenehmes ausblenden &#8211; oder dank Faulheit wahrnehmen</p>
<p><span style="font-weight: normal;">Das bedeutet aber auch, </span>dass wir selbst Unangenehmes oder L&auml;stiges nicht bewusst wahrnehmen, w&auml;hrend wir voller Leidenschaft etwas tun, das unsere ganze Aufmerksamkeit erfordert<span style="font-weight: normal;">. Der Fu&szlig;ballspieler f&uuml;hlt w&auml;hrend eines wichtigen Angriffs keine Ersch&ouml;pfung. Der Autor vergisst w&auml;hrend des konzentrierten Schreibens den Kaffee auf seinem Tisch, der langsam kalt wird. Und selbst schlechtes Wetter kann uns nichts anhaben, wenn wir unsere Aufmerksamkeit etwas wirklich Relevantes wahrnehmen lassen. </span></p>
<p><span style="font-weight: normal;">Umgekehrt bedeutet das aber, d</span>ass wir immer dann, wenn wir im Leben unterfordert sind, auch unwichtige L&auml;stigkeiten wahrnehmen<span style="font-weight: normal;">: den Kratzer im Lack, die Regenwarnung f&uuml;r &uuml;bermorgen und einen leicht m&uuml;rrischen Partner am Fr&uuml;hst&uuml;ckstisch. Was wohl der Lackierer verlangt? Ob wir wieder Schnupfen kriegen? Und wann uns der n&auml;chste Krach droht? Insofern kann ein vermehrtes Wahrnehmen von Problemen oder h&auml;ufiges Gr&uuml;beln &uuml;ber drohendes Ungemach auch ein Symptom von Unterforderung sein! Wir faulenzen uns ungl&uuml;cklich.</span></p>
<p><span style="font-weight: normal;">Rutschen Sie also gut rein ins n&auml;chste Jahr! Vor allem aber: Unterfordern Sie sich nicht!</span></p>
<p><span style="font-weight: normal;"> </span></p>
<p><span style="font-weight: normal;">Herzliche Schweinehundegr&uuml;&szlig;e</span></p>
<p><span style="font-weight: normal;">Ihr</span></p>
<p><span style="font-weight: normal;">Stefan Fr&auml;drich</span></p>
<p></strong></p>
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		<title>Wie das Leben mehr Spa&#223; macht</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 07:24:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Schweinehundeprofis, eigentlich mag ich Spiele nicht besonders. Ich halte sie meist f&#252;r reine Zeitverschwendung – das Leben selbst ist viel spannender und wichtiger. Vor allem mit reinen Gl&#252;cksspielen kann man mich jagen. Spiele? Zeitverschwendung! Einzige Ausnahme bislang: Ich bin ein leidenschaftlicher (und auch ganz guter) Backgammon-Spieler. Sogar Turniere habe ich schon mitgespielt. Was mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Schweinehundeprofis,</p>
<p>eigentlich mag ich <strong>Spiele</strong> nicht besonders. Ich halte sie meist f&uuml;r <strong>reine Zeitverschwendung</strong> – das Leben selbst ist viel spannender und wichtiger. Vor allem mit reinen Gl&uuml;cksspielen kann man mich jagen.<span id="more-4216"></span></p>
<p><strong>Spiele? Zeitverschwendung!</strong></p>
<p>Einzige <strong>Ausnahme</strong> bislang: Ich bin ein leidenschaftlicher (und auch ganz guter) <strong>Backgammon</strong>-Spieler. Sogar Turniere habe ich schon mitgespielt. Was mich daran reizt, ist die Mischung aus Strategie und Wahrscheinlichkeit. Wie im echten Leben: Du wei&szlig;t nie, was kommt. Aber du kannst dich so aufstellen, dass dir m&ouml;glichst viele W&uuml;rfe n&uuml;tzen. So ist es zwar m&ouml;glich, dass der schlechte Spieler mal einen guten schl&auml;gt – unterm Strich aber wird der gute meistens den schlechten besiegen. Obwohl man daf&uuml;r w&uuml;rfeln muss.</p>
<p><strong>Ein besonders zwiesp&auml;ltiges Verh&auml;ltnis habe ich zu Computerspielen</strong>. Zwar habe auch ich schon als Jugendlicher mit meinem C64 gezockt (f&uuml;r die J&uuml;ngeren: Das war ein Computer, den Ihr heute wahrscheinlich nicht mehr als solchen erkennen w&uuml;rdet &#8230;), aber die gro&szlig;e Liebe wurde nie daraus. In den 90ern hatte ich mal das Ballerspiel „Doom“ auf meinem PC und war eine Weile angefixt – wobei es mir (wirklich!) vor allem die Grafiken und das Gef&uuml;hl angetan hatten, in einer dreidimensionalen k&uuml;nstlichen Welt interagieren zu k&ouml;nnen. Selbst als wir 2006/2007 beim Dreh unserer „Besser Essen“-Sendungen einige Protagonisten mit den Sportspielen der damals neu erschienenen <a href="http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&amp;url=search-alias%3Dvideogames&amp;field-keywords=wii&amp;x=0&amp;y=0">Wii-Konsolen</a> zum Schwitzen brachten, war ich zwar fasziniert, aber der Funke reichte nicht aus, um wirklich &uuml;berzuspringen. Wie &uuml;blich: Im Prinzip reine Zeitverschwendung das Herumgehopse. Echter Sport macht viel mehr Spa&szlig;.</p>
<p>Tja, und dann stolperte ich vor etwa zwei Wochen &uuml;ber Artikel, der die neue <a href="http://www.amazon.de/Xbox-360-Konsole-Kinect-Adventures/dp/B003WUXT9E/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1291966537&amp;sr=8-1">X-Box Kinect </a>vorstellte. &Uuml;berhaupt keinen Controller br&auml;uchte man mehr, hie&szlig; es. Man stelle sich einfach nur vor die Konsole und eine schlaue Kamera registriere jede Bewegung des Spielers, der mit seinen eigenen Bewegungen das Spiel bestimme! So k&ouml;nne man nun mit dem ganzen K&ouml;rper Sport machen. Und sich „wie in echt“ durch virtuelle Welten bewegen. Das klang spannend. Und tags darauf stand ich im K&ouml;lner Saturn &#8230;</p>
<p><strong>Ich bin nun doch angefixt &#8230;</strong></p>
<p>Was soll ich sagen? Der Funke IST &uuml;bergesprungen. <strong>Die <a href="http://www.amazon.de/Xbox-360-Konsole-Kinect-Adventures/dp/B003WUXT9E/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;qid=1291966537&#038;sr=8-1">X-Box Kinect</a> ist einfach nur GROSSARTIG!</strong> Wobei ich mir ein besonderes Spiel-Arrangement zusammengestellt habe: Per Beamer werfe ich ein circa vier mal zwei Meter gro&szlig;es HD-Bild des Spiels an eine Wand. Darunter steht die Konsole mit dem Sensor. So kann ich mich beim Spielen fast direkt vor die Leinwand stellen, die beinahe mein gesamtes Blickfeld ausf&uuml;llt. Und dann geht es los: Ich spiele <strong>Tischtennis, Volleyball, Fu&szlig;ball oder Boxen – meine eigenen Bewegungen bewegen meinen Avatar auf der Leinwand.</strong> So spiele ich Vorw&auml;nde und R&uuml;ckh&auml;nde, schmettere und blocke, schie&szlig;e und gr&auml;tsche, schlage Jabs und Uppercuts. Oder <strong>ich schwimme mit einem Schlauchboot einen rei&szlig;enden Fluss hinunter</strong>, wobei ich die Richtung durch Schritte nach rechts und links steuere und st&auml;ndig in die Luft springen und nach oben greifen muss, um mit dem Boot &uuml;ber Schanzen zu springen und Punkte einzusammeln, die in Baumkronen, auf Felsen und hoch in den Wolken h&auml;ngen. Es gibt noch einige Spiele mehr in &auml;hnlichem Stil. Ich gebe zu: In den letzten Tagen hatte ich mehrmals <strong>Muskelkater</strong> &#8230;</p>
<p>So weit, so &uuml;berraschend gut. Man f&uuml;hlt sich, als sein man ein Teil der Szenerie.<strong> Das Erleben der k&uuml;nstlichen Realit&auml;t ist wirklich faszinierend. </strong>Aber: Was hat es mit diesen omin&ouml;sen Abenteuerspielen auf sich, bei denen man in eine v&ouml;llig andere Welt eintauchen und diverse Herausforderungen bestehen muss? Bei denen man Sch&auml;tze zu finden, Zombies abzuknallen und komplexe R&auml;tsel zu l&ouml;sen hat? Die Spieleindustrie soll Hollywood umsatzm&auml;&szlig;ig ja l&auml;ngst den Rang abgelaufen haben. Welchen Grund das wohl hat? Ich gestehe: Weil hier die bisherigen Kinect-Angebote eher unterdurchschnittlich rezensiert werden, habe ich zu einer klassischen Variante mit Kontroller gegriffen und mir <strong>ein echtes Abenteuerspiel gekauft</strong>. (Freilich: Auch der Kontroller ist nicht ohne. Er ist kabellos. Und vibriert, wenn im Spiel etwas Spannendes passiert. Brrr &#8230;) „<strong><a href="http://www.amazon.de/Microsoft-Alan-Wake-uncut/dp/B0037OI7VK/ref=sr_1_1?s=videogames&#038;ie=UTF8&#038;qid=1291966768&#038;sr=1-1">Alan Wake</a></strong>“ hei&szlig;t mein erstes Spiel und ist eine Mischung aus <strong>Misterykrimi, Action und Horror</strong>. Darin bin ich ein beinahe wahnsinniger Schriftsteller, der inmitten einer faszinierenden Bergkulisse seine entf&uuml;hrte Frau sucht. Und so streift<a href="http://www.amazon.de/Microsoft-Alan-Wake-uncut/dp/B0037OI7VK/ref=sr_1_1?s=videogames&#038;ie=UTF8&#038;qid=1291966768&#038;sr=1-1"> Alan Wake</a> durch d&uuml;stere W&auml;lder, alte Bergwerke, Ruinen, Campingpl&auml;tze und verlassene Tankstellen und muss sich gegen mordlustige Geister, korrupte FBI-Beamte, Psychiater und den vermeintlichen Entf&uuml;hrer zur Wehr setzten. Mit Knarre, Taschenlampe und Einfallsreichtum. Ob er seine Frau am Ende finden wird?</p>
<p>Was soll ich sagen? Ich bin zwar noch nicht durch mit „<a href="http://www.amazon.de/Microsoft-Alan-Wake-uncut/dp/B0037OI7VK/ref=sr_1_1?s=videogames&#038;ie=UTF8&#038;qid=1291966768&#038;sr=1-1">Alan Wake</a>“, aber es macht riesig Spa&szlig;! Das spannende Setting! Die realistische Landschaft! Die M&ouml;glichkeiten, sich einigerma&szlig;en autonom durch die k&uuml;nstliche Welt zu bewegen! Ich finde all das klasse. Und ich bin mir sicher: Es wird nicht mein letztes Abenteuerspiel gewesen sein.</p>
<p>Aber: Nat&uuml;rlich stelle ich mir auch die Frage, WAS GENAU mir so viel Spa&szlig; macht. Warum empfinde ich das Spielen nicht mehr als Zeitverschwendung? Hier der Versuch einer Erkl&auml;rung:</p>
<p><strong>Warum (gute Computer-)Spiele Spa&szlig; machen</strong></p>
<p>1.) <strong>Das Eintauchen in eine andere Welt ist gro&szlig;artig! </strong>Es ist wie beim Lesen eines guten Buches – pl&ouml;tzlich ist der eigene Alltag weg. Und wenn man wenig sp&auml;ter wieder auftaucht, hat man neue Energien f&uuml;r das echte Leben gewonnen.</p>
<p>2.) <strong>Das Computerspiel ist sehr realistisch. </strong>Vor allem der Realismus mit dem gro&szlig;en „Bildschirm“ und der Steuerung durch den eigenen K&ouml;rper haben es mir angetan. Zwar spiele ich auch hin und wieder etwas mit meinem iPhone oder iPad, aber die Qualit&auml;t mit dem gro&szlig;en Bild ist um Klassen besser.</p>
<p>3.) <strong>Jedes Spiel hat seine eigene Dramaturgie.</strong> Alan Wake muss seine Frau finden, Harry Potter b&ouml;se Geister besiegen und der Sportler einen Wettbewerb gewinnen (nat&uuml;rlich kann man bei den Sportspielen auch gegeneinander antreten). So ergibt sich ein Rahmen, der dem Herumgehopse und Geballere einen Sinn verleiht. Au&szlig;erdem haben die Spiele eine hohe Ereignis- und Ver&auml;nderungsdichte. Wie in guten Filmen oder B&uuml;chern: Jede gute Story ist st&auml;ndige Ver&auml;nderung. Sonst wird es langweilig.</p>
<p>4.) <strong>Es ist f&uuml;rs Spielen volle Konzentration n&ouml;tig.</strong> Wir wissen ja aus der Gl&uuml;cksforschung, dass es f&uuml;r ein Flow-Erleben wichtig ist, sich ganz einer Sache hinzugeben. Erst dann kann das eigene Leben bzw. die Realit&auml;t aus unserer momentanen Wahrnehmung verschwinden und wir k&ouml;nnen ganz im Moment aufgehen.</p>
<p>5.) Wichtig dabei auch: <strong>Wir spielen in unserem eigenen Leistungslevel. </strong>Denn wenn etwas zu leicht oder langweilig wird, macht es keinen Spa&szlig;, weil die innere Aufmerksamkeit nicht ausgelastet ist. Wir sehen einen lahmen Film oder spielen ein zu einfaches Spiel – und k&ouml;nnen zu viel nebenher denken, was nervt. Genauso andersherum: Ist ein Spiel zu anspruchsvoll, sind unsere Wahrnehmungskan&auml;le &uuml;berfordert und es folgt Frust.</p>
<p>6.) <strong>Es ist nur ein Spiel – und insofern nix Ernstes.</strong> Also trauen wir uns auch mal Dinge zu, ohne an negative Konsequenzen zu denken. Wir k&ouml;nnen so tun, als seinen wir mutig, reich, sportlich und so weiter – und pl&ouml;tzlich f&uuml;hlen wir uns tats&auml;chlich so. Warum auch nicht? Im Spiel ist es f&uuml;r viele okay, &uuml;ber sich hinauszuwachsen und vermeintliche soziale Grenzen zu &uuml;berschreiten.</p>
<p>7.) <strong>Unsere Handlungen f&uuml;hren sofort zu Ergebnissen. </strong>Ebenfalls eine wichtige Voraussetzung f&uuml;r Gl&uuml;ck: Wir m&uuml;ssen die Ergebnisse unserer Handlungen sehen und am besten ein unmittelbares Feedback bekommen, um uns gut zu f&uuml;hlen. So werden selbst Fehler nicht zu Katastrophen sondern zu Freunden.</p>
<p>8.) Denn au&szlig;erdem: <strong>Fehler machen ist nicht schlimm. </strong>Sie tun nicht wirklich weh – wir k&ouml;nnen den jeweiligen Level ja immer wieder neu starten, bis wir gut genug sind f&uuml;r den n&auml;chsten.</p>
<p>9.) Ja, mehr noch: <strong>Fehler machen ist sogar erlaubt und erw&uuml;nscht! Denn Fehler bringen einen weiter. </strong>Nur dank unserer Fehler und dem, was wir aus ihnen lernen, erwerben wir die pers&ouml;nliche Qualifikation f&uuml;r die n&auml;chste Runde.</p>
<p>10.) <strong>Wir steigern st&auml;ndig unsere Leistung. </strong>Nichts ist auf Dauer demotivierender als Stillstand. Beim Computerspiel hingegen stellen wir beinahe automatisch den n&auml;chsten Leistungsstand ein, wenn wir gut genug geworden sind. Es w&auml;re auch total bescheuert und extrem langweilig, seinen Computergegner jedes Mal haushoch zu besiegen, weil man aus Prinzip nur in der leichtesten Stufe spielt.</p>
<p>11.) <strong>Wir brauchen Geduld. </strong>Zwar weniger als im wirklichen Leben, aber immer noch genug, um die Perspektive zur Weiterentwicklung unserer F&auml;higkeiten wahrzunehmen. Wir werden nicht zum Gro&szlig;meister, indem wir ein Spiel nur zweimal spielen. Das m&uuml;ssen wir viiiiiiiiiiiiiel &ouml;fter tun.</p>
<p>12.) <strong>Dennoch erleben wir vergleichsweise schnell Erfolge</strong>. Ohne w&uuml;rden Spiele schnell frustrierend. Und sie w&uuml;rden sich nur schlecht verkaufen.</p>
<p>Klingt alles logisch, oder? Eigentlich sind <strong>Computerspiele also</strong> (wie bereits die Spiele in unserer Kindheit) nichts anderes als <strong>Modelle f&uuml;r ein spannendes und erfolgreiches Leben</strong>. Kein Wunder, dass sie auf manche Menschen geradezu eine Suchtwirkung haben. Richtig tragisch wird es leider, wenn das Spiel eine Art Flucht aus dem realen Leben bedeutet. Denn w&uuml;rden solche Spieler die Prinzipien des Spiels auch konsequent auf ihr Leben anwenden, w&auml;ren sie auch in der Realit&auml;t erfolgreich und h&auml;tten mehr Spa&szlig;! Was aber bedeutet das?</p>
<p><strong>Was k&ouml;nnen uns Spiele f&uuml;rs Leben beibringen, damit es erfolgreicher wird und noch mehr Spa&szlig; macht?</strong></p>
<p>1.) <strong>Wir leben in einer faszinierenden Welt voller M&ouml;glichkeiten!</strong> Alles ist echt, mehrdimensional und von uns selbst zu beeinflussen. Wir brauchen daf&uuml;r weder eine Konsole noch eine Kinect-Kamera. Und wenn uns das eine zu langweilig oder anstrengend wird, k&ouml;nnen wir uns etwas anderem zuwenden.</p>
<p>2.) <strong>Die Realit&auml;t ist bereits heute das Maximum des erlebbaren Realismus. </strong>Wir brauchen nicht auf die n&auml;chste technische Neuerung zu warten.</p>
<p>3.)<strong> Auch in unserem Leben brauchen wir eine Dramaturgie</strong>: Warum tun wir, was wir tun? Wohin geht es? Was sind unsere Ziele, W&uuml;nsche, Tr&auml;ume? Und sorgen wir wirklich immer f&uuml;r eine angemessene Ereignis- und Ver&auml;nderungsdichte? Seien wir also stets Regisseur in unserem eigenen Spiel bzw. Film!</p>
<p>4.) <strong>Wir brauchen f&uuml;r unser Gl&uuml;ck ein gewisses Ma&szlig; an Handlung und Anstrengung</strong>. Nur F&uuml;&szlig;e hochlegen verhindert den Flow, weil wir uns dann st&auml;ndig auf Kleinkram konzentrieren, der noch zu tun ist oder der uns st&ouml;rt. Nein, vielmehr brauchen wir volle Konzentration bei dem, was wir tun. Dann gehen wir in unserer T&auml;tigkeit ganz auf.</p>
<p>5.) <strong>Wir sollten uns an unserem eigenen Leistungslevel orientieren und uns weder &uuml;ber- noch unterfordern!</strong></p>
<p>6.)  <strong>Auch das Leben ist nur eine Art Spiel – und insofern nix Ernstes.</strong> Zweifel? Dann stellen Sie sich doch mal in einer sternenklaren Nacht auf den Balkon und gucken eine Weile in den Himmel &#8230; Wieso zum Teufel sollten wir uns und unser Leben allzu ernst nehmen?</p>
<p>7.) <strong>Unsere Handlungen f&uuml;hren zu Ergebnissen.</strong> Also: Reden oder gr&uuml;beln wir nicht allzu viel herum, wenn wir handeln sollten. Sondern: Handeln wir! Und suchen wir uns vor allem ein Umfeld, in dem wir eigenen Handlungsspielraum haben! Kaum etwas ist Frustrierender, als das Gef&uuml;hl zu haben, „nichts“ tun zu k&ouml;nnen &#8230;</p>
<p>8.) <strong>Fehler machen ist nicht schlimm. </strong>Im Gegenteil: Fehler und Scheitern geh&ouml;ren zu jedem Lernprozess dazu. Nur sollten wir so ehrlich sein und das anerkennen. Runter vom hohen Ego-Ross! Wir sind alle nicht perfekt – und m&uuml;ssen es auch nicht sein. Wir sollten an Fehlern aber nicht verzweifeln, sondern es st&auml;ndig neu probieren!</p>
<p>9.)<strong> Denn aus Fehlern k&ouml;nnen wir lernen.</strong> Kaum etwas ist so lehrreich wie ein konstruktiv reflektierter Fehler. Selbst wenn er anfangs weh tut und frustriert.</p>
<p>10.) <strong>Entwickeln wir uns st&auml;ndig weiter! </strong>Erh&ouml;hen wir st&auml;ndig den Schwierigkeitsgrad! Sonst droht Stillstand, Unterforderung, Unzufriedenheit und dadurch Stress. Gehen wir aber immer den n&auml;chsten Schritt, empfinden wir das Leben als eine einzige Reise voller neuer Erkenntnisse und st&auml;ndig neuer F&auml;higkeiten. Der Weg selbst wird zum Ziel.</p>
<p>11.) <strong>Auch im Leben brauchen wir Geduld. Kaum etwas geht von jetzt auf nachher. Aber sehr viel ist m&ouml;glich von heute auf &uuml;bermorgen.</strong> Wie hei&szlig;t es so sch&ouml;n? Die meisten Menschen &uuml;bersch&auml;tzen, was sie in einem Jahr schaffen k&ouml;nnen – aber untersch&auml;tzen, was sie in zehn Jahren schaffen k&ouml;nnen.</p>
<p>12.) <strong>Sammeln wir ganz bewusst Erfolge!</strong> Auch wenn sie klein sind. Sie sind es, die wir als Referenzerlebnisse abspeichern und die uns Mut f&uuml;r die Zukunft machen. Schlie&szlig;lich zeigen sie uns, dass wir uns schon oft bewiesen haben.</p>
<p>Falls sich nun jemand angesichts dieser Anforderungen mental verabschieden und lieber in die etwas bequemere k&uuml;nstliche Welt der Spiele verdr&uuml;cken will, muss ich noch ein wichtiges Statement loswerden: <strong>Das Leben selbst ist viel besser als jedes Spiel! </strong>Und zwar mit Abstand! Warum? Ganz einfach:</p>
<p><strong>Warum das Leben viel besser ist als jedes Spiel</strong></p>
<p><strong>Das Leben ist echt.</strong> Und das f&uuml;hlt sich einfach viel besser an als es jedes Spiel zu simulieren vermag. In Worten beschreibbar ist das kaum, man muss es erleben. (Versuchen Sie mal, jemandem den Geschmack einer Birne, eines Milchkaffees oder von Sushi zu beschreiben. Unm&ouml;glich.)</p>
<p>Zwar ist es wirklich ganz lustig, in einer Simulation zu tauchen, zu fliegen oder Skizufahren – an die Realit&auml;t aber kommt es nie heran. Das Gef&uuml;hl, ein Sportflugzeug zu steuern, zu starten, zu fliegen, zu landen. Genial! Das Gef&uuml;hl, zu tauchen. Quasi unter Wasser zu schweben. Durch echte Fischschw&auml;rme, durch Schiffswracks oder bei Nacht. Unbeschreiblich sch&ouml;n! Oder das Gef&uuml;hl, eine Piste hinunter zu wedeln. Wind pfeift in den Ohren, die Nase friert, der Schnee knirscht. Der Himmel blau, die Berge majest&auml;tisch, die Oberschenkel brennen ein bisschen. Einfach sch&ouml;n! <strong>Wie billig ist dagegen eine Simulation.</strong></p>
<p><strong>Auch unbezahlbar sch&ouml;n ist es, wenn es in unseren wichtigen Lebensbereichen WIRKLICH stimmt: </strong>Wenn die <strong>Familie </strong>gl&uuml;cklich ist, uns unser <strong>Umfeld</strong> unterst&uuml;tzt, der <strong>Job </strong>befriedigt, das <strong>Geld</strong> unsere W&uuml;nsche erf&uuml;llt, wir<strong> gesund</strong> sind und nach unseren <strong>inneren Werten</strong> leben. Dieses Gl&uuml;ck simulieren zu wollen, ist absurd.</p>
<p>Aber: <strong>Damit es in unserem Leben stimmt, m&uuml;ssen wir strategisch und ausdauernd handeln – viel mehr noch als im Spiel. </strong>Wir m&uuml;ssen unsere Liebste erobern und uns der Beziehung widmen, anstatt nur einen Computer anzuschalten. Damit wir in einem Flugzeug fliegen k&ouml;nnen, brauchen wir Geld, Zeit, m&uuml;ssen Unterricht nehmen, lernen und Pr&uuml;fungen bestehen. Ungleich mehr Aufwand als in einer billigen Simulation. Doch wir wissen alle: Auch die Befriedigung ist ungleich h&ouml;her! Wie schal ist es doch, beim Monopoly zu gewinnen, verglichen mit dem Gl&uuml;ck, tats&auml;chlich sein eigenes Business aufzuziehen und dadurch Geld zu verdienen! <strong>Sorry, liebe Spiele-Nerds: Wer all das IN DER WIRKLICHKEIT drauf hat, ist der klar bessere Spieler.</strong> Denn er erschafft etwas Echtes. Etwas Bleibendes. Und selbst wenn die Konsole aus ist, bleibt es noch &uuml;brig: das ganz normale Leben, in dem wir uns im Idealfall lauter echte Erfolge erspielt haben.</p>
<p>Das bedeutet:<strong> Wir k&ouml;nnen uns durch das Spielen unseres echten Lebens Tr&auml;ume erf&uuml;llen! </strong>Uns echte und dauerhafte Befriedigung verschaffen, statt sie nur zu kurzzeitig zu simulieren! Nur zwei Dinge m&uuml;ssen uns daf&uuml;r klar sein: Erstens kommt (wie im Spiel) keine Qualifikation einfach zur T&uuml;re hereinspaziert – wir m&uuml;ssen sie uns aktiv erwerben. Und zweitens brauchen wir im wahren Leben mehr Geduld als im Spiel – es geht nicht hopplahopp.</p>
<p>Positiv betrachtet, w&uuml;rde ich sagen: <strong>Wir haben im Leben viel mehr Zeit, uns unsere Erfolge zu holen! </strong>Und: <strong>Wir k&ouml;nnen Erfolge tats&auml;chlich IN ECHT schaffen, wenn wir wollen und entsprechend handeln. </strong>Zum Gl&uuml;ck k&ouml;nnen wir das sogar spielerisch tun.</p>
<p>Mein Fazit: Das Leben ist echt – das Spielen aber eine sch&ouml;ne Bereicherung, auf die wir nicht verzichten m&uuml;ssen.</p>
<p>Ihnen einen verspielten Jahresausklang!</p>
<p>Herzliche Schweinehundegr&uuml;&szlig;e</p>
<p>Ihr</p>
<p>Stefan Fr&auml;drich</p>
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		<title>Ein missverst&#228;ndliches aber sehr gelungenes Buch &#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 17:14:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; ist Manfred L&#252;tz&#8216; &#8222;Irre! Wir behandeln die Falschen &#8211; unser Problem sind die Normalen&#8220;. Missverst&#228;ndlich &#8211; man m&#246;chte fast &#8222;irref&#252;hrend&#8220; sagen &#8211; ist der Titel. Denn davon handelt das Buch keineswegs. Vielmehr ist &#8222;Irre!&#8220; vor allem ein rundes, humorvolles, liebevolles, anschauliches, lehrreiches, (&#252;berraschend) undogmatisches Kompendium eines der faszinierendsten F&#228;cher der Medizin: der klinischen Psychiatrie. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; ist Manfred L&uuml;tz&#8216; &#8222;<a href="http://www.amazon.de/Irre-behandeln-Falschen-Normalen-Seelenkunde/dp/3579068792/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1289233224&amp;sr=1-1">Irre! Wir behandeln die Falschen &#8211; unser Problem sind die Normalen</a>&#8220;.</p>
<p>Missverst&auml;ndlich &#8211; man m&ouml;chte fast &#8222;irref&uuml;hrend&#8220; sagen &#8211; ist der Titel. Denn davon handelt das Buch keineswegs. Vielmehr ist &#8222;Irre!&#8220; vor allem ein rundes, humorvolles, liebevolles, anschauliches, lehrreiches, (&uuml;berraschend) undogmatisches Kompendium eines der faszinierendsten F&auml;cher der Medizin: der klinischen Psychiatrie. <span id="more-4131"></span>F&uuml;r jeden uneingeschr&auml;nkt zu empfehlen, der sich einen &Uuml;berblick &uuml;ber eine komplexe Welt verschaffen m&ouml;chte, die den meisten unverst&auml;ndlich, spooky oder wirr erscheint. L&uuml;tz erkl&auml;rt dabei so, wie es ein guter Lehrer tun sollte: mit vielen lebendigen Beispielen aus der Praxis der Psychiatrie und angemessen n&uuml;chterner Einordnung in ein schl&uuml;ssiges System aus Diagnose, Ursache und Behandlung. Ich habe mich oft wieder daran erinnert, warum ich so lange und mit so viel Freude in diesem Fach gearbeitet habe.</p>
<p>Dennoch habe ich das Buch nur auf Empfehlung eines Freundes gelesen, weil ich Manfred L&uuml;tz&#8216; &ouml;ffentliches Auftreten und seine Ansichten in Talkshows in der Regel als provokant, bizarr und wirklichkeitsfremd empfinde. Einmal hatte ich bei Plasberg selbst das Vergn&uuml;gen, mit Herrn L&uuml;tz zu diskutieren &#8211; und obwohl wir einander sympathisch waren, trennen uns weltanschaulich Welten.</p>
<p>Leider kommt Manfred L&uuml;tz auch in &#8222;Irre!&#8220; nicht ohne Provokationen und schreiend lauten Schr&auml;gheiten aus. Und zwar genau an den Stellen, an denen er &#8222;die Normalen&#8220; beschreiben will. Hier aber greifen &#8211; naturgem&auml;&szlig; &#8211; die Begrifflichkeiten und Beurteilungskriterien des Psychiaters ins Leere, weil sie eben nicht f&uuml;r &#8222;Normale&#8220; gemacht sind (worauf L&uuml;tz selbst hinweist), sondern daf&uuml;r, die relevanten Fakten der Welt leidender Menschen zu beschreiben und so besser helfen zu k&ouml;nnen. Da ist es zwar mitunter witzig aber leider auch peinlich, wenn L&uuml;tz stets die schlichte Zweiteilung in &#8222;wahnsinnig Normale&#8220; (blasse, graue Gestalten, die brav Regeln befolgen) und &#8222;ganz normale Wahnsinnige&#8220; (Dieter Bohlen, Stalin etc.) herunterbetet. Mir dr&auml;ngte sich jedenfalls folgender Verdacht auf: M&ouml;glicherweise meint es Herr L&uuml;tz gar nicht provokativ, sondern ihm fehlt f&uuml;r die Welt des &#8222;Normalen&#8220; schlicht genau das Verst&auml;ndnis, das er f&uuml;r die Welt der Psychiatrie so differenziert entfalten kann. Er &auml;hnelt dem ber&uuml;hmten Handwerker, der als einziges Instrument seinen Hammer kennt und folglich in jedem Problem einen Nagel sieht. Manfred L&uuml;tz fremdelt trotzig in einer Umgebung, die weit komplexer ist als seine gewohnte. Und das wei&szlig; er entweder nicht oder er will es nicht wahrhaben (oder es ist seine ganz eigene Art der Koketterie) &#8211; wobei nicht verwunderlich ist, dass der blinde Fleck eines Psychiatrie-Chefarztes so gro&szlig; sein kann: Einerseits ist er ausgewiesener Fachmann f&uuml;r menschliches Verhalten. Andererseits aber genau daf&uuml;r blutiger Laie. So wie die F&auml;higkeit, eine Handfraktur richtig zu gipsen, nichts damit zu tun hat, den selben H&auml;nden auch das Klavierspielen beizubringen. Und so macht Manfred L&uuml;tz beim Begriff des &#8222;Normalen&#8220; einen Kategorienfehler nach dem anderen. St&auml;ndig sind f&uuml;r ihn alle Hunde Pudel, weil Pudel nun mal Hunde sind.</p>
<p>Egal, niemand muss Herrn L&uuml;tz als Coach engagieren &#8211; auch wenn er als Therapeut sicher eine Wucht ist. Und: Das Buch ist trotz seiner Schr&auml;gheiten klasse. Die Parts &uuml;ber die Welt jenseits des &#8222;Verr&uuml;ckten&#8220; k&ouml;nnen Sie &uuml;berspringen. Obwohl: Lustig zu lesen sind sie allemal &#8211; ein Scherzkeks und brillanter Rhetoriker ist Manfred L&uuml;tz zum Gl&uuml;ck ja. Und am Ende relativiert er seine Sicht des &#8222;Normalen&#8220; sogar erstaunlich vers&ouml;hnlich (obwohl ich ihm das im Kern nicht ganz abnehme).</p>
<p>Mir bleibt &#8222;Irre!&#8220; jedenfalls als sehr vergn&uuml;glich und ber&uuml;hrend in Erinnerung. Obwohl ich Herrn L&uuml;tz von Herzen die Erkenntnis w&uuml;nsche, dass alles was &#8222;gleich g&uuml;ltig&#8220; ist, dadurch nicht &#8222;gleichg&uuml;ltig&#8220; wird &#8211; sondern bunt. Denn genau das ist es ja, was er so sch&auml;tzt.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Irre-behandeln-Falschen-Normalen-Seelenkunde/dp/3579068792/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1289233224&amp;sr=1-1">Kaufempfehlung!</a></p>
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		<title>Nie wieder Stinkstiefel!</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 16:55:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Schweinehundeprofis, kaum etwas bestimmt unser Leben so sehr wie unser pers&#246;nliches Umfeld. Nein, nicht als Zwangsl&#228;ufigkeit im Sinne von &#8222;Der Apfel f&#228;llt nicht weit vom Stamm&#8220; oder &#8222;Schuster, bleib bei deinem Leisten!&#8220; Ver&#228;ndern k&#246;nnen wir uns schlie&#223;lich jederzeit. Vielmehr geht es darum, dass unser Gehirn eben nur denkt, was es denken kann. Und das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Schweinehundeprofis,</p>
<p><strong>kaum etwas bestimmt unser Leben so sehr wie unser pers&ouml;nliches Umfeld</strong>. Nein, nicht als Zwangsl&auml;ufigkeit im Sinne von &#8222;Der Apfel f&auml;llt nicht weit vom Stamm&#8220; oder &#8222;Schuster, bleib bei deinem Leisten!&#8220; Ver&auml;ndern k&ouml;nnen wir uns schlie&szlig;lich jederzeit. Vielmehr geht es darum, dass unser Gehirn eben nur denkt, was es denken kann. Und das sind zumeist Gedanken, die von au&szlig;en ins Gehirn gekommen sind. Aus unserer pers&ouml;nlichen Umwelt, unserem Umfeld.<span id="more-4107"></span></p>
<p><strong>Achtung, Achtung: Falsche Informationen verm&uuml;llen unser Denken</strong></p>
<p>Betrachten wir unser Gehirn mal als eine Art Computer, auf dem eine Menge veschiedener Programme laufen: Was man gut findet und was schlecht. Wie man sich motiviert. Wie man mit anderen Menschen umgeht. Was man bei Schwierigkeiten tut. Und so weiter. Un<strong><span>d:</span> Manche dieser Programme n&uuml;tzen uns, w&auml;hrend andere uns schaden</strong>. Wie aber landet all diese Software diese Software in unserem Hirn? Durch unsere Aufmerksamkeit! Wir f&uuml;ttern uns quasi tagt&auml;glich unsere pers&ouml;nliche Welt an. Doch worauf richten wir unsere Aufmerksamkeit zumeist? Logisch: auf <strong>unsere unmittelbare Umgebung</strong>!</p>
<p>Klar also, wie wichtig unsere Umgebung ist! Denn die Frage lautet: <strong>Welche &#8222;Software&#8220; finden wir dort vor?</strong> Betrachten wir zum Beispiel einen Menschen, der sich &#8222;eigentlich&#8220; selbstst&auml;ndig machen will, aber nicht wei&szlig;, wie das geht. Wenn es dumm l&auml;uft, verbringt er seine wertvolle Zeit mit der Familie, die Selbstst&auml;ndigkeit f&uuml;r zu riskant h&auml;lt (aber sich vielleicht auch nicht n&auml;her damit besch&auml;ftigen m&ouml;chte), mit den immer gleichen Moser-Kollegen, den alten Kumpels oder vor dem Fernseher. Wie auch sonst? Wo doch in Familie, Umgebung und Freundeskreis Arbeitslosigkeit und Zukunftsangst herrschen &#8230;</p>
<p>Das Problem ist offensichtlich: <strong>Das Umfeld bietet f&uuml;r die Selbst&auml;ndigkeit nicht die richtigen Gedanken an</strong>. Keine Chance f&uuml;r sein pers&ouml;nliches Wachstum &#8211; und erfolgreiche Selbst&auml;ndigkeit. Stattdessen muss unser M&ouml;chtegern-Selbstst&auml;ndiger st&auml;ndig einen Spagat zwischen seinen W&uuml;nschen und der Realit&auml;t seiner Familie und Freunde machen, die sich mit ganz anderen Dingen besch&auml;ftigen: Arbeitssuche, Sicherheitsorientierung und Routine. Als Folge davon h&auml;lt er seine Selbstst&auml;ndigkeit nicht f&uuml;r realistisch. Und um sich besser zu f&uuml;hlen, geht es wieder vor dem Fernseher. F&uuml;r die Selbstst&auml;ndigkeit aber lernt er dort nichts. Die Konsequenz: Alles bleibt beim Alten. Und das nur wegen der falschen Software.</p>
<p><strong>M&uuml;ll rein, M&uuml;ll raus!</strong></p>
<p>Informatiker nennen das Ph&auml;nomen &#8222;<strong>Garbage in, Garbage out&#8220;</strong>, kurz &#8222;GIGO&#8220;. Das hei&szlig;t so viel wie &#8222;M&uuml;ll rein, M&uuml;ll raus&#8220;. Ein System produziert Unsinn, wenn man M&uuml;ll eingibt. Pech, lieber M&ouml;chtegern-Selbstst&auml;ndiger!</p>
<p>Oder nehmen wir mal die vielen Menschen, die <strong>scheinbar ewig in ungl&uuml;cklichen Beziehungen</strong>aushalten und ihr ganzes Leben dabei als einen st&auml;ndigen aufzehrenden Kampf gegen ihren Partner empfinden. Wieviel Kraft das kostet! Wenn sie nur ein wenig st&auml;rker w&auml;ren, w&uuml;rden sie sich trennen. Warum aber f&uuml;hlen sie sich nicht st&auml;rker? Oft leider weil sie sich in hunderten Streitereien immer wieder schlimmste Beschimpfungen anh&ouml;ren mussten: Sie seien dieses und jenes und &uuml;berhaupt zu gar nichts n&uuml;tze. Wozu f&uuml;hrt das aber nach dem GIGO-Prinzip? Klar: zu einem destruktiven inneren Selbstgespr&auml;ch, zu schlechten Autosuggestionen und zu Depressionen. Kein Wunder! <strong>Hier hilft nur ein neues Gedankenumfeld</strong>.</p>
<p><strong>Wir werden, was wir sehen  also suchen wir uns ein gutes Umfeld!</strong></p>
<p>Halten wir also fest: Unser Umfeld bestimmt unser Leben wesentlich mit. Es beeinflusst Gl&uuml;ck, Ungl&uuml;ck, Erfolg, Misserfolg, Friede und Streit. Zeit f&uuml;r ein paar wichtige Prinzipien:</p>
<p>Wir werden, was wir sehen. Also <strong>sorgen wir daf&uuml;r, dass wir in unserem Umfeld sehen k&ouml;nnen und d&uuml;rfen, was wir werden wollen!</strong> So f&uuml;ttern wir unser Gehirn fast zwangsl&auml;ufig mit den richtigen Gedanken. Dabei gilt &uuml;brigens: <strong>Gleich und gleich gesellt sich gern</strong>. Und wer sich zu Beginn noch anders verhielt, passt sich bald an. Sicher haben Sie schon einmal beobachtet, wie &auml;hnlich sich Menschen werden, die viel Zeit miteinander verbringen. In Gegenden mit Schnurrbarttr&auml;gern wachsen best&auml;ndig neue Schnurrbarttr&auml;ger nach. In Branchen mit konservativem Outfit &uuml;berbieten sich alle in modischer Zur&uuml;ckhaltung. In intellektuellen Familien pflanzt sich die Literatur als Tischgespr&auml;ch eher fort als der Boxsport. Und Kinder von Akademikern studieren viel wahrscheinlicher als Kinder von Nichtakademikern. Also: <strong>Suchen Sie sich Menschen, die so sind, wie Sie sein wollen, und die vorleben, was Sie nachleben wollen!</strong>Gl&uuml;ck macht gl&uuml;cklich.</p>
<p><strong>Raus aus dem Umfeld der falschen Gedanken!</strong></p>
<p>Dieses Gleichheitsprinzip betrifft aber nicht nur Bildung, Aussehen oder Job, sondern auch konkrete Ziele. So w&uuml;rde das Verhalten unseres M&ouml;chtegern-Selbstst&auml;ndigen in Unternehmerkreisen etwa als grob falsch beurteilt. Richtig hingegen w&auml;re,<strong> mit einem konkreten Ziel vor Augen das zu tun, was einem dem Ziel n&auml;her bringt</strong>. Einer der es mit der Selbstst&auml;ndigkeit wirklich ernst meint, w&uuml;rde <strong>jede freie Minute mit konstruktiven Gespr&auml;chen</strong>, Gedanken, B&uuml;chern, Zeitschriften und Start-Up-Beratungen zubringen. Und wohl oder &uuml;bel auch einigen Freunden absagen, deren (f&uuml;r das Projekt Selbstst&auml;ndigkeit) belangloses Geplapper ihm auf die Nerven geht. <strong>Vor allem aber wird er sich von pessimistischen Ratschl&auml;ge fernhalten</strong>: &#8222;Sei blo&szlig; vorsichtig! Was, wenn alles ein Reinfall wird?&#8220; Denn <strong>Sorgen rauben Mut und Energie</strong>. Also: W&uuml;rde sich unser M&ouml;chtegern-Selbstst&auml;ndiger statt mit &auml;ngstlichen Zauderern mit dem Selbstst&auml;ndigkeits-Starter oder bereits erfolgreich Selbstst&auml;ndigen abgeben, k&ouml;nnte er von deren Art zu denken und zu handeln profitieren. Er k&ouml;nnte Erfolg sehen und erfolgreich werden.</p>
<p>Bleiben wir mit unseren falschen Gedanken aber in einem Umfeld falscher Gedanken, wird sich so bald nichts tun. Nicht von ungef&auml;hr leben &uuml;bergewichtige Familienmitglieder einander falsche Essgewohnheiten vor. Nicht von ungef&auml;hr ziehen sich sozial Schwache oft gegenseitig runter, w&auml;hrend Gl&uuml;ckliche und Erfolgreiche sich gegenseitig befl&uuml;geln. <strong>Gedanken sind ansteckend.</strong></p>
<p><strong>Nie wieder Stinkstiefel!</strong></p>
<p>Darum: <strong>Da unsere Umgebung so stark auf uns abf&auml;rbt, k&ouml;nnen wir Gl&uuml;ck und Erfolg ruinieren, indem wir uns mit Ungl&uuml;ck und Misserfolg umgeben! </strong>Vorsicht also beim Umgang mit Gl&uuml;ck- und Erfolglosen, mit Das-geht-sowieso-nicht-Typen und anstrengenden Drama-Queens! Diese k&ouml;nnen uns s&auml;mtliche Energien rauben. Denn <strong>was wir beachten, verst&auml;rken wir. Und was wir lernen, tun wir. </strong>Beachten und lernen wir M&uuml;ll, haben wir bald M&uuml;ll im Kopf. GIGO also!</p>
<p>Sicher kennen auch Sie Menschen, denen das Pech geradezu nachl&auml;uft. Vielleicht sogar solche, die Ihnen st&auml;ndig schlaue Ratschl&auml;ge geben wollen, aber selbst von einer Katastrophe in die andere schlittern: Vom Burnout zum Traumjob und gleich direkt in die Pleite. Von der dramatischen Trennung zur gro&szlig;en Liebe und direkt in die n&auml;chste Identit&auml;tskrise. Vom Schamanismus zur Selbsthilfe und dann direkt in einen Kurs &uuml;ber S&auml;ure-Basen-Fasten. Irgendwie stets gut gemeint. Aber auch st&auml;ndig knapp daneben. Oft lauter als n&ouml;tig. Mitunter gar mit viel Tamtam. Andauernd &uuml;ber die Ursachen gr&uuml;belnd. Doch letztlich blind in der Selbstreflexion. Beratungsresistent. Hilflos. Arm dran. Och Gottchen.</p>
<p>Sie merken: <strong>Ich rede von Problem-Magneten. Von Energie-Vampiren. Von Stinkstiefeln.</strong>Irgendetwas klappt nicht wirklich mit der (inneren) Hygiene &#8211; und so m&uuml;ffeln sie uns die Bude voll. Meist m&uuml;ssen sie daf&uuml;r nicht einmal extra ihre Schuhe ausziehen. Sie haben in Eau de Problem gebadet &#8211; ihr (Gedanken)umfeld stinkt. Und das modert nach innen und dann wieder nach au&szlig;en. Einzige Hilfe also auch hier: Einmal kr&auml;ftig l&uuml;ften und sauber machen &#8211; mit den richtigen Gedanken. (Vorsicht aber, wenn sich Stinkstiefel dagegen wehren, weil sie es sich in ihrem Mief gem&uuml;tlich gemacht haben! Um dann nicht selber loszustinken, hilft uns nur eines: <strong>von ihnen Abstand halten</strong>. Sorry, Stinker.)</p>
<p><strong>Rein ins Umfeld der guten Gedanken!</strong></p>
<p>Also: <strong>Suchen Sie sich immer das beste Umfeld, das Sie bekommen k&ouml;nnen! </strong>Fahnden Sie nach Menschen mit den richtigen Gedanken f&uuml;r Sie. Geben Sie sich nicht sofort mit dem zufrieden, was Sie finden! Sondern fragen Sie sich: &#8222;<strong>Wo genau sind meine Ziele?&#8220;</strong> Und:<strong> &#8222;Wer kann mich dabei unterst&uuml;tzen, sie zu erreichen?&#8220; </strong>Und dann arbeiten Sie daran so lange, bis Sie Ihr Ziel konkret vor Augen haben. Wechseln Sie in die Branche, in der Sie t&auml;tig werden wollen, umgeben Sie sich mit Menschen, die Ihr Traumziel schon erreicht haben und Ihnen wirklich gute Ratschl&auml;ge geben k&ouml;nnen, und machen Sie sich Ihre Ziele mithilfe von B&uuml;chern, Bildern, Filmen, Sozialen Netzwerken und Zeitschriften immer wieder klar. So sammelt das Gehirn K&ouml;nnen, Wollen und D&uuml;rfen &#8211; und bald geht es tats&auml;chlich los!</p>
<p><strong>Wir werden, womit wir uns umgeben</strong></p>
<p>Sehr viel Arbeit er&uuml;brigt sich, wenn uns unsere Umgebung Gedanken und Verhaltensweisen vorlebt, die hilfreich f&uuml;r uns sind. Schlie&szlig;lich imitieren wir Denk- und Verhaltensmuster. Man k&ouml;nnte also sagen, dass ein passendes Umfeld das Leben von vorneherein viel einfacher und erfolgreicher macht. Wir f&uuml;ttern unser Gehirn ganz automatisch mit dem, was wir sehen &#8211; und pl&ouml;tzlich flutscht alles wie von selbst! Das klappt sogar wenn Sie sich bislang aufgrund Ihres Umfeldes oder Ihrer Sozialisation f&uuml;r unterprivilegiert gehalten haben &#8211; wechseln Sie einfach das Umfeld, und Sie sp&uuml;ren bald den Sog von Freude, Aufgeschlossenheit und Mut!</p>
<p>Ein ganz <strong>besonders schlaues und konstruktives Umfeld</strong> finden Sie &uuml;brigens<strong> im neuen Sozialen Netzwerk </strong><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/1791658/a5w%3D" target="_blank"><strong>beUnic.com</strong></a>: Hier k&ouml;nnen Sie nicht nur gleich gesinnte Freunde treffen (stinkstiefelfreie Zone!) und sich vernetzen, sondern <strong>Ihr ganzes Leben weiterentwickeln</strong> &#8211; in den Bereichen<strong> Erfolg, Liebe, Gesundheit, Sinn und Wohlstand</strong>. Mit unz&auml;hligen Coachingvideos, top Experten, schlauen Tests und individuellen Planungshilfen.</p>
<p>Haben Sie einen gigantischen November!</p>
<p>Herzliche Schweinehundegr&uuml;&szlig;e</p>
<p>Ihr</p>
<p>Stefan Fr&auml;drich</p>
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		<title>Sieben gute Gr&#252;nde zu den &#8222;Sales Masters&#8220; zu kommen &#8211; plus ein &#8222;G&#252;nter&#8220; gratis!</title>
		<link>http://www.stefan-fraedrich.de/blog/sieben-gute-gruende-zu-den-sales-masters-zu-kommen-plus-ein-guenter-gratis</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 16:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Schweinehundefreunde, in knapp einer Woche ist es schon so weit: Am 28.10. gehen die diesj&#228;hrigen „Sales Masters &#38; Friends“ in D&#252;sseldorf in die zweite Runde, nachdem die Veranstaltung im Februar in M&#252;nchen bereits ein Knaller war. Oli Geisselhart, Thomas Burzler, Dirk Kreuter, Martin Limbeck, Stefan Fr&#228;drich und Alexander Christiani geben f&#252;r Sie VOLLGAS! Sie erfahren u. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: normal; font-size: 13px;">Liebe Schweinehundefreunde,</span></p>
<p>in knapp einer Woche ist es schon so weit: Am 28.10. gehen die diesj&auml;hrigen <strong>„Sales Masters &amp; Friends“</strong> in D&uuml;sseldorf in die zweite Runde, nachdem die Veranstaltung im Februar in M&uuml;nchen bereits ein Knaller war.</p>
<p><strong>Oli Geisselhart, Thomas Burzler, Dirk Kreuter, Martin Limbeck, Stefan Fr&auml;drich und Alexander Christiani</strong> geben f&uuml;r Sie <strong>VOLLGAS</strong>! <span id="more-3957"></span></p>
<p>Sie erfahren u. a.</p>
<p><strong>- wie Sie Ihre Preise halten, </strong></p>
<p><strong>- wie Sie Kunden mit &#8222;geistiger Brandstiftung&#8220; zum Kauf animieren, </strong></p>
<p><strong>- wie Sie sich Kundennamen und Produktdetails besser merken k&ouml;nnen,</strong></p>
<p><strong>- wie Sie Top-Entscheider akquirieren,</strong></p>
<p><strong>- wie Sie Ihren innern Schweinehund motivieren</strong></p>
<p><strong>- und wie Ihre Kunden zu Ihrem Angebot emotional &#8222;Ja!&#8220; sagen!</strong></p>
<p>Sehen Sie selbst: <a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/1728318/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">http://www.stefan-fraedrich.de/akademie/sales-masters-2010</a></p>
<p>H&ouml;chste Zeit nun auch f&uuml;r Sie, sich <a href="http://www.semigator.de/seminare/1337288/SALESMASTERs-Friends" target="_blank">anzumelden</a>! Und zwar aus folgenden <strong>sieben Gr&uuml;nden</strong>:</p>
<p><strong>1.) Bessere Verk&auml;ufe dank sofort umsetzbarer Tipps</strong></p>
<p>Egal in welcher Branche Sie t&auml;tig sind – die  Tipps der „Sales Masters“<strong> lassen sich &uuml;berall anwenden</strong>. Und das bedeutet: Sie werden einen ganzen Rucksack voller guter Ideen mitnehmen, die Sie <strong>SOFORT erfolgreich umsetzen</strong> k&ouml;nnen – und somit<strong> SOFORT Ihre Ums&auml;tze und Gewinne steigern</strong>!</p>
<p><strong>2.) Sechs Top-Referenten bei einer einzigen Veranstaltung</strong></p>
<p>Alle sechs Referenten beleuchten das Thema Verkauf aus verschiedenen Perspektiven.  Und zwar auf hohem Niveau – alle Referenten sind in ihren Themen <strong>in Deutschland spitze</strong>. Der Bonus f&uuml;r Sie: Sie erleben alle Referenten auf <strong>EINER EINZIGEN</strong> Veranstaltung! In genau dieser Konstellation finden die „Sales Masters &amp; Friends“ <strong>nur noch dieses eine Mal</strong> statt.</p>
<p><strong>3.) Unschlagbarer Preis</strong></p>
<p>Der Preis von 249,- € zzgl. MwSt ist f&uuml;r eine <strong>High-Class-Verkaufsveranstaltung </strong>wie die „Sales Masters“ unschlagbar! Es d&uuml;rfte sehr schwierig sein, &auml;hnlich guten und geballten Verkaufskontent zu diesen Konditionen woanders zu finden &#8230;</p>
<p><strong>4.) Gute Laune garantiert</strong></p>
<p>Fortbildung ist das eine, Spa&szlig; dabei das andere. S&auml;mtliche Referenten haben es sich zum Ziel gemacht, nicht nur schn&ouml;de fortzubilden, sondern das auf eine Weise zu tun, die Ihnen richtig Spa&szlig; machen wird! Langweile wie in Schulzeiten wird <strong>GARANTIERT</strong> nicht aufkommen – sondern stattdessen steht Ihnen <strong>ein Tag voller guter Laune </strong>bevor!</p>
<p><strong>5.) Incentive f&uuml;r das ganze Team</strong></p>
<p>Wann gibt es eine besser Gelegenheit, mit dem ganzen Team kurzfristig dem Alltag zu entfliehen und in einer<strong> Mischung aus Fortbildung und Incentive</strong> n&auml;her zusammenzur&uuml;cken? Das steigert Ihr<strong> Zusammengeh&ouml;rigkeitsgef&uuml;hl </strong>und macht Sie fit f&uuml;r den Jahresendspurt!</p>
<p><strong>6.) Ein Startknopf f&uuml;r den Jahresendspurt </strong></p>
<p>&Uuml;berall h&ouml;ren wir, dass die Wirtschaft wieder anzieht – p&uuml;nktlich zum Jahresendspurt. Was liegt da n&auml;her, als <strong>gemeinsam symbolisch den Startknopf zu dr&uuml;cken</strong>? M&ouml;gen Ihre Verk&auml;ufe mit Karacho durch die Decke knallen!</p>
<p><strong>7.) Pers&ouml;nlicher Kontakt zu allen Referenten</strong></p>
<p>Und weil sie ohnehin schon mal da sind und w&auml;hrend der Pausen Zeit daf&uuml;r ist: Sprechen Sie mit s&auml;mtlichen Referenten doch einfach einmal pers&ouml;nlich! <strong>Welche Themen brennen Ihnen unter den N&auml;geln? Wie l&auml;sst sich Ihre Performance steigern? </strong>Sie wissen ja: Wer nicht fragt, &#8230;</p>
<p>&Uuml;brigens: Damit Sie <strong>NOCH </strong>mehr Lust haben, zu den „Sales Masters“ zu kommen,<strong> erh&auml;lt JEDER TEILNEHMER ein G&uuml;nter-Buch GRATIS!</strong></p>
<p>Na, wie ist das? Sehen wir uns in D&uuml;sseldorf?</p>
<p>Weitere Infos finden Sie hier: <a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/1728318/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">http://www.stefan-fraedrich.de/akademie/sales-masters-2010</a></p>
<p>Und das hier ist der Link zur Anmeldung: <a href="http://www.semigator.de/seminare/1337288/SALESMASTERs-Friends" target="_blank">http://www.semigator.de/seminare/1337288/SALESMASTERs-Friends</a></p>
<p>Heute mal g&auml;nzlich unbescheidene Gr&uuml;&szlig;e</p>
<p>Ihr</p>
<p>Stefan Fr&auml;drich <img src='http://www.stefan-fraedrich.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Was verkaufen mit flirten zu tun hat</title>
		<link>http://www.stefan-fraedrich.de/blog/was-verkaufen-mit-flirten-zu-tun-hat</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 06:21:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Schweinehundeprofis, am Ende dieses sch&#246;nen Monats (28.10.) ist es wieder so weit: Die „Sales Masters &#38; Friends 2010“ gehen in die zweite Runde. Nach einer super Veranstaltung im Februar in M&#252;nchen sind wir nun in D&#252;sseldorf. Wieder mit dabei sind Oliver Geisselhart (Moderation, Ged&#228;chtnistraining), Martin Limbeck (So akquirieren Sie Top-Entscheider!), Dirk Kreuter (Geistige Brandstiftung), Alexander [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Schweinehundeprofis,</p>
<p>am Ende dieses sch&ouml;nen Monats (28.10.) ist es wieder so weit: Die „<strong>Sales Masters &amp; Friends 2010</strong>“ gehen in die zweite Runde. Nach einer super Veranstaltung im Februar in M&uuml;nchen sind wir nun in D&uuml;sseldorf. Wieder mit dabei sind Oliver Geisselhart (Moderation, <strong>Ged&auml;chtnistraining</strong>), Martin Limbeck (<strong>So akquirieren Sie Top-Entscheider!</strong>), Dirk Kreuter (<strong>Geistige Brandstiftung</strong>), Alexander Christiani (<strong>Die sieben Ja-Sensoren im Kundenkopf</strong>) und ich (<strong>Das G&uuml;nter-Prinzip</strong>). Neu dabei ist Thomas Burzler (<strong>Mission: Profit</strong>) mit dem ich letztes Jahr gemeinsam das Buch „<a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/1659784/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">G&uuml;nter lernt verhandeln</a>“ geschrieben habe.<span id="more-3919"></span></p>
<p><strong>Gute Verk&auml;ufer bilden sich fort</strong></p>
<p>Nun denken Sie vielleicht: Was bringt das eigentlich, sechs Referenten an einem Tag zu h&ouml;ren? Werden ich beziehungsweise mein Team dadurch wirklich<strong> zu besseren Verk&auml;ufern</strong>? Ich bin mir sicher: Auf jeden Fall! Denn seien wir ehrlich: Die wirklich guten Verk&auml;ufer sind nicht die, die sich einmal in zwei Jahren eine Produktschulung reinziehen und meinen, das sei genug. Nein, <strong>die wirklich Guten bilden sich kontinuierlich fort </strong>– und zwar nicht nur produktbezogen sondern auch und gerade hinsichtlich ihrer Verkaufs-Skills. Sie fragen sich best&auml;ndig: „Wie kann ich pers&ouml;nlich noch besser werden?“ Klar: Wer nach Antworten sucht, findet welche. Und wie sagen meine Freunde Dirk Kreuter und Martin Limbeck immer so sch&ouml;n: „<strong>Wir verlieren keine Kunden an bessere Produkte, sondern an bessere Verk&auml;ufer.</strong>“ Punkt.</p>
<p>Ich pers&ouml;nlich bin ja ein gro&szlig;er Fan von Speaking-Veranstaltungen: Sechs gute Redner an einem Tag, jeder beleuchtet das Thema aus einem anderen Blickwinkel – unterhaltsam und mit Aha-Effekten. Was kann es Besseres geben? Vergessen Sie Kino dagegen! Nichts gegen Traumwelten, aber<strong> „Sales Masters“ ist richtig n&uuml;tzliche Verk&auml;uferhirn-Massage aus sechs Richtungen – wow!</strong> Wetten, dass hierbei eine Menge Impulse h&auml;ngenbleiben, die Sie sofort in Ihren Alltag integrieren k&ouml;nnen!? Besser geht niedrigschwellige Fortbildung und Motivation nicht – f&uuml;r Sie und Ihr gesamtes Team. Und wer will, kann hinterher ja tiefer in die Materie einsteigen – zum Beispiel mit den Trainern, die Sie dann schon von der B&uuml;hne kennen.</p>
<p>Ein weiteres Argument f&uuml;r die „Sales Masters“: Verglichen mit den Tagess&auml;tzen der einzelnen Referenten, sind die „Sales Masters and Friends“ beinahe unerh&ouml;rt erschwinglich. Da sollte sich doch zwischendurch problemlos eine budgetschonende und sofort gewinnbringende Fortbildungseinheit integrieren lassen, was meinen Sie? Nun ja: Weitere Infos und den Link zum Buchen finden Sie <a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/1659785/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">HIER</a>.</p>
<p><strong>Der Verkaufsprozess – ein Flirt in f&uuml;nf Phasen</strong></p>
<p>Was aber hat nun verkaufen mit flirten zu tun? Dass es dabei im Prinzip um sehr &auml;hnliche Ann&auml;herungs- und Beziehungsmechanismen geht, ist mir das erste Mal aufgefallen, als Thilo Baum und ich „<a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/1659816/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">G&uuml;nter lernt flirten</a>“ geschrieben haben. Denn dabei haben wir die typischen f&uuml;nf Phasen definiert, die Menschen beim Flirten durchlaufen, um einander nahezukommen:<strong> die Phase der gesellschaftlichen N&auml;he, der pers&ouml;nlichen, vertrauten, z&auml;rtlichen und intimen N&auml;he</strong>. Und wissen Sie was? Diese Phasen kann man Eins zu Eins auf den Prozess des Verkaufens und die Mechanismen hinter einer langfristigen Kundenbindung &uuml;bertragen.</p>
<p>Gehen wir die f&uuml;nf N&auml;hephasen mal beim Flirten durch. Um &uuml;berhaupt miteinander in Kontakt treten zu k&ouml;nnen, muss man sich zuvor in gesellschaftlicher N&auml;her befinden: im gleichen Raum, auf der gleichen Party, meinetwegen auch in der selben Onlineplattform. Dann erst kann Phase zwei folgen, die pers&ouml;nliche N&auml;he, und zwar wenn man <strong>zum „Flirtobjekt“ einen Draht aufgebaut</strong>(anschauen und anl&auml;cheln zum Beispiel) <strong>und ein paar Ja-Signale empfangen</strong> hat (zur&uuml;ckschauen, zur&uuml;ckl&auml;cheln). Ohne Ja-Signale hingegen (wegschauen, kein l&auml;cheln) wird es schwierig mit der Phase zwei. Und <strong>kommen vom Gegen&uuml;ber sogar deutliche Nein-Signale </strong>(sich abwenden, genervter Blick), <strong>k&ouml;nnen wir die Phase zwei vergessen</strong>: Unser M&ouml;chtegern-Flirt findet uns weniger ansprechend als erhofft – oder hat gerade ganz andere Priorit&auml;ten.</p>
<p><strong>Ja-Signale und Nein-Signale beachten</strong></p>
<p>Was also tun? Klare Sache: <strong>Erhalten wir vom Gegen&uuml;ber Ja-Signale, sollten wir mutig den Schritt zur Phase zwei in Angriff nehmen</strong> und unser Flirtobjekt einfach ansprechen – wir sind willkommen. Was genau wir dabei sagen, ist weit weniger wichtig, als dass wir &uuml;berhaupt unseren Mund aufkriegen. Ziel ist schlie&szlig;lich ein pers&ouml;nlicher Kontakt. W&uuml;rden wir stattdessen mutlos z&ouml;gern, ginge der Schuss vielleicht nach hinten los: Wer zu sch&uuml;chtern ist, verpasst Chancen. Ganz anders hingegen, <strong>wenn vom Gegen&uuml;ber deutliche Nein-Signale kommen</strong>: In den allermeisten F&auml;llen <strong>werden wir es dann kaum in die pers&ouml;nliche N&auml;hephase schaffen </strong>– das Interesse ist zu einseitig. Sehr wahrscheinlich zeigt uns die/der andere weiter die kalte Schulter oder w&uuml;rgt uns bald ab. Egal, was wir sagen.</p>
<p>Na, sehen Sie schon die <strong>Parallelen zum Verkauf</strong>? Hand aufs Herz: Ist es hier nicht ganz &auml;hnlich? Zum Beispiel geht es auch hierbei im Kern um die alte Frage: <strong>&#8222;Willst du mit mir geh&#8216;n? Bitte ankreuzen: ja, nein, vielleicht&#8220;</strong>. Und: Merken wir nicht oft schon zu Gespr&auml;chsbeginn beziehungsweise davor, ob wir beim Kunden willkommen sind? Durch sein Interesse an uns, sein Engagement bei der Kontaktaufnahme, seine K&ouml;persprache, seine Suche nach einem Produkt genau wie dem unsrigen – oder eben einem ganz anderen. Freilich k&ouml;nnen wir im Falle einer ofensichtlichen Ablehnung unser Einwandbehandlungsarsenal abfeuern – aber was erreichen wir dadurch oft? Dass sich unser Gegen&uuml;ber kognitiv einmauert: „<strong>Nein, Verk&auml;ufer, jetzt erst Recht nicht!</strong> Und zwar aus diesen und jenen Gr&uuml;nden: &#8230;“ Andererseits: <strong>Kennen wir nicht alle die Situationen, in denen sich Kunden offensichtlich nach einem guten Verk&auml;ufer sehnen</strong>, h&ouml;chst eindeutige Signale aussenden – und trotzdem vom ignoriert werden? Sei es im Kaufhaus, auf Messen, in langj&auml;hrigen Businesspartnerschaften oder in schlechten Hotlines: Ignoriert der Verk&auml;ufer die Avancen des Kunden, bleibt die Beziehung stecken. Oft schon in Phase eins.</p>
<p><strong>Easy von Phase zu Phase </strong></p>
<p>Aber weiter mit dem Flirtprozess: Nehmen wir an, die pers&ouml;nliche N&auml;he l&auml;uft f&uuml;r beide Seiten angenehm, senden wieder beide Ja-Signale aus: Ein lebendiges Gespr&auml;ch, gute Themen, eine aneinander interessierte Atmosph&auml;re. Was nun? Klar: in Phase drei eintreten, in die vertraute N&auml;he! Jetzt hei&szlig;t es: <strong>Raus aus dem langweiligen Umfeld der urspr&uuml;nglichen gesellschaftlichen N&auml;he, rein in die individuell gestaltete Zweisamkeit!</strong> Es geht zum Kaffeetrinken, Pizzaessen, ins Kino oder sogar schon auf die Wohnzimmercouch. Warum auch nicht? Schlie&szlig;lich ist die gegenseitige Sympathie offensichtlich. Anders hingegen, wenn das Gespr&auml;ch stockt oder die Frequenz verrauscht, also wenn sich Nein-Signale h&auml;ufen. Hier nun einen Abend im Restaurant anzubieten, provoziert bestenfalls Notl&uuml;gen. Die Beziehung verharrt in Phase zwei oder springt zur&uuml;ck ins Phase eins.</p>
<p>Weiter im Flirt-Prozess: <strong>Wenn Phase drei ebenso vielversprechend </strong>abl&auml;uft und sich beim n&auml;heren Beschnuppern immer weitere Ja-Signale anh&auml;ufen (gleiche Interessen und Neigungen, immer pers&ouml;nlicher werdende Themen, ein angenehmes Prickeln), ist <strong>bald Phase vier angesagt</strong>: die z&auml;rtliche N&auml;he. Springt der Funke in Phase drei hingegen nicht &uuml;berzeugend &uuml;ber (Nein-Signale: private Themen umgehen, schnell nach Hause m&uuml;ssen, sich verkrampft f&uuml;hlen), w&auml;re es bl&ouml;dsinnig, das Knutschen anfangen zu wollen (okay, in fr&uuml;heren Jahren habe ich manchmal diesen Ausweg probiert – es endete aber nie wirklich befriedigend &#8230;)! Und wenn es in Phase vier immer noch gut l&auml;uft (Ber&uuml;hrungen, Umarmungen, K&uuml;sse und Co. – allerdings noch angemessen keusch oberhalb der G&uuml;rtellinie),<strong> folgt hierauf die Phase f&uuml;nf, die intime N&auml;he</strong>, wobei ich nun nicht n&auml;her auf pikante Details eingehen m&ouml;chte. L&auml;uft es hingegen in Phase vier nicht so gut, tut man gut daran, nicht weiter zu dr&auml;ngen. Vielleicht &ouml;ffnet sich die T&uuml;re ein andermal?</p>
<p><strong>Drei Voraussetzungen f&uuml;r erfolgreiche Flirt-Abschl&uuml;sse</strong></p>
<p>Welche Erkenntnis gewinnen wir daraus? Dass es problemlos m&ouml;glich ist, Phase f&uuml;nf zu erreichen – so lange folgende drei Voraussetzungen stimmen:</p>
<p><strong>- Wir m&uuml;ssen ALLE Phasen durchlaufen.</strong></p>
<p><strong>- Wir m&uuml;ssen alle Phasen in der richtigen Reihenfolge durchlaufen.</strong></p>
<p><strong>- Wir m&uuml;ssen in jeder Phase auf Ja- und Nein-Signale achten.</strong></p>
<p>Phasen zu &uuml;berspringen, geht meist nach hinten los: So f&uuml;hrt es etwa zu Irritationen, ein „Flirtobjekt“ ohne vorherige Ann&auml;herung einfach so anzusprechen und gleich zum Essen einzuladen. In Einzelf&auml;llen mag das funktionieren, aber nur dann, wenn so klare Ja-Signale kommen, dass die Phasen eins und zwei im Eiltempo durchlaufen werden k&ouml;nnen. Nein, meist m&uuml;ssen sich innere Schweinehunde erst einmal beschnuppern und gut riechen k&ouml;nnen. Geschieht das nicht, weil einer dr&auml;ngt, folgt ein Korb – selbst dann, wenn man sich eigentlich gut riechen k&ouml;nnte.</p>
<p>Ganz wichtig: Die Reihenfolge der Phasen lautet eins, zwei, drei, vier, f&uuml;nf. So mancher Flirt ist schon schiefgegangen, weil ER direkt nach dem ersten Blick schon mental in Phase f&uuml;nf ist, ja ihm sogar schon ein Speichelfaden aus dem Mundwinkel tropft, w&auml;hrend SIE sich noch &uuml;berlegt, ob sie ihn &uuml;berhaupt in Phase zwei vorlassen soll. <strong>Die Oberkatastrophe w&auml;re, Signale zu &uuml;bersehen.</strong> Denn: Erst ein paar klare Ja-Signale berechtigen zum Weitergehen in die n&auml;chste Phase. Wer zu fr&uuml;h weiter will, wirkt aufdringlich – und provoziert ein Nein. Und wer sogar trotz klaren Nein-Signale weiter dr&uuml;ckt, provoziert das Pfefferspray.</p>
<p><strong>Die beiden gr&ouml;&szlig;ten Flirt-Fehler</strong></p>
<p>Damit gleich zu den beiden gr&ouml;&szlig;ten Flirt-Fehlern:</p>
<p><strong>- In die n&auml;chste Phase dr&uuml;cken, obwohl klare Nein-Signale kommen.</strong></p>
<p><strong>- In der derzeitigen Phase verharren, obwohl klare Ja-Signale kommen. </strong></p>
<p>Also: <strong>Bei Nein-Signalen hei&szlig;t es „Stopp!“ </strong>– wir d&uuml;rfen noch nicht weiter. Am besten hinterfragen wir, ob wir und wie wir unsere Anziehungskraft erh&ouml;hen k&ouml;nnen. <a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/1659828/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">Dass es im Kern um das Prinzip der Anziehung geht, habe ich an anderer Stelle bereits ausf&uuml;hrlichst erl&auml;utert. </a>Kriegen wir das nicht gebacken, k&ouml;nnen wir die Progression in Phase f&uuml;nf vergessen. Kommen hingegen klare Ja-Signale, d&uuml;rfen wir nicht sch&uuml;chtern sein und auf einen noch besseren Moment warten. JETZT ist Handeln angesagt!</p>
<p><strong>Verkaufen wie ein Flirt-Profi</strong></p>
<p>Die Analogie zum Verkaufen d&uuml;rfte nun klar sein: Betrachten wir die Kontaktaufnahme mit unserem Kunden als den &Uuml;bergang von Phase eins zu zwei. <strong>Phase eins ist unsere N&auml;he zum Kunden</strong>, unsere Sichtbarkeit und Ansprechbarkeit, meinetwegen unsere Verkaufsvorbereitung durchs Marketing. Ohne Phase eins, keine Kontaktaufnahme. <strong>Phase zwei ist das erste Gespr&auml;ch</strong>, die erste Mail, das erste Telefonat, die erste Informationsbrosch&uuml;re.<strong> Phase drei hingegen ist der Beginn des eigentlichen Verkaufsgespr&auml;chs</strong> – die genauere Erl&auml;uterung des Produktes, die Preiskalkulation, das Aufzeigen der Vorteile. <strong>Phase vier ist die Vorabschlussphase</strong>, meinetwegen die Einwandbehandlung, das letzte Abw&auml;gen, das Pr&uuml;fen der Vertrauensw&uuml;rdigkeit. Und <strong>Phase f&uuml;nf ist der Abschluss selbst</strong>, der Akt des (hoffentlich genussvollen) Kaufens, die Abwicklung der Waren- und Geld&uuml;bergabe. (&Uuml;brigens k&ouml;nnten wir hier noch <strong>Phase sechs</strong> kreieren, <strong>das Nachspiel</strong>: War der Kunde zufrieden? Geht noch ein Upselling? Sieht man sich wieder? Nur an der Stelle, wo man um Empfehlungen bittet, beginnt die Analogie mit dem Flirten zu hinken &#8230;)</p>
<p>Und wie beim Flirten hei&szlig;t auch es beim Verkaufen: Man muss ALLE Phasen durchlaufen, bevor man abschlie&szlig;t – und zwar in der richtigen Reihenfolge. Wer Phasen &uuml;berspringen will, wird sich mit dem Erfolg schwer tun. In jeder Phase aber hei&szlig;t es: <strong>Achte auf die Signale des Kunden!</strong>Stimmt die Atmosph&auml;re? Will er oder will er nicht? Welche Informationen ben&ouml;tigt er, was muss gegeben sein, um in die n&auml;chste Phase &uuml;berzugehen? Nur wer die Signale richtig zu lesen wei&szlig;, kann langfristige Kundenbeziehungen aufbauen. Wer hingegen zum Abschluss dr&auml;ngt, obwohl der Kunde kein Interesse oder sogar Desinteresse zeigt, braucht sich nicht zu wundern, wenn der Kunde fl&uuml;chtet. Und wer sich nicht traut, den Abschluss voranzutreiben, obwohl lauter Ja-Signale kommen, braucht sich nicht zu wundern, wenn sich der Kunde seine Befriedigung woanders holt.</p>
<p>In diesem Sinne: Gute Gesch&auml;fte! Oder besser: Gute Verkaufs-Flirts!</p>
<p>Herzliche Schweinehundegr&uuml;&szlig;e</p>
<p>Ihr</p>
<p>Stefan Fr&auml;drich</p>
<p>P.S.: Und wer sich insgeheim immer noch fragt, <strong>ob man verkaufen (flirten) &uuml;berhaupt lernen kann</strong>, darf gerne noch einmal hier nachlesen: <a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/1659929/apuqpQ%3D%3D" target="_blank">http://www.stefan-fraedrich.de/blog/kann-man-verkaufen-lernen</a></p>
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		</item>
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		<title>Nie wieder schlechte Mitarbeiter einstellen!</title>
		<link>http://www.stefan-fraedrich.de/blog/nie-wieder-schlechte-mitarbeiter-einstellen</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Sep 2010 09:44:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Schweinehundeprofis, und dieses Mal vor allem liebe Unternehmer und F&#252;hrungskr&#228;fte mit Personalverantwortung, wussten Sie schon, dass die Trefferquote in der Personalauswahl bei Neueinstellungen bei l&#228;cherlichen 30 Prozent liegt? &#196;rgerlich, denn: Um unternehmerisch erfolgreich zu sein, brauchen Sie &#252;berdurchschnittlich engagierte und eigenverantwortlich handelnde Mitarbeiter. Gl&#252;cklicherweise hat sich mein gesch&#228;tzter Kollege Prof. Dr. J&#246;rg Knoblauch diesem Problem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Schweinehundeprofis,</p>
<p>und dieses Mal vor allem liebe Unternehmer und F&uuml;hrungskr&auml;fte mit Personalverantwortung,</p>
<p>wussten Sie schon, dass die Trefferquote in der Personalauswahl bei Neueinstellungen bei l&auml;cherlichen 30 Prozent liegt? &Auml;rgerlich, denn: Um <strong>unternehmerisch erfolgreich</strong> zu sein, brauchen Sie &uuml;berdurchschnittlich engagierte und eigenverantwortlich handelnde Mitarbeiter. Gl&uuml;cklicherweise hat sich mein gesch&auml;tzter Kollege Prof. Dr. J&ouml;rg Knoblauch diesem Problem gewidmet. Er kann Ihnen zeigen, wie Sie die typische <strong>30-Prozent-Trefferquote auf 80 Prozent erh&ouml;hen </strong>und damit <strong>Top-Talente gewinnen und binden</strong>. <span id="more-3882"></span></p>
<p><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/1613344/bJs%3D" target="_blank"><img src="http://www.stefan-fraedrich.de/pics/newsletter/09-2010/toolbox_header_grau.jpg" border="0" alt="" width="530" height="163" /></a></p>
<p><span><strong>Prof. Dr. J&ouml;rg Knoblauch</strong>, Gr&uuml;nder verschiedener erfolgreicher mittelst&auml;ndischer Firmen, besch&auml;ftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema<strong> „Wie finde ich den richtigen Mitarbeiter und halte ihn?”</strong>. Knoblauch ist Gewinner h&ouml;chster wirtschaftlicher Auszeichnungen, so des BestPersAwards (der f&uuml;hrende Preis im Personalmanagement) und des Ludwig-Erhard-Preis-Wettbewerbs (h&ouml;chster deutscher Unternehmenspreis).</span></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Ich bin &uuml;berzeugt, dass dieses Wissen, verpackt in eine handliche „</span><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/1613339/bJs%3D" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">Personal-Toolbox</span></a><span style="font-weight: normal;">“, Ihr Personalwesen radikal revolutioniert. Professor Knoblauch hat ein </span>klares Versprechen<span style="font-weight: normal;">: „Sie werden nie wieder C-Mitarbeiter einstellen!” Nach dem Motto: Stellen Sie nicht ein – w&auml;hlen Sie aus. </span>Sie erhalten eine genaue Anleitung<span style="font-weight: normal;">, die den gesamten Einstellungsprozess Schritt f&uuml;r Schritt erl&auml;utert. Dar&uuml;ber hinaus erhalten Sie zahlreiche Tipps, wie Sie Ihren nun neu eingestellten,</span> erfolgreichen A-Mitarbeiter langfristig an die Firma binden<span style="font-weight: normal;">.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Durch unseren exzellenten Kontakt zu Prof. Dr. J&ouml;rg Knoblauch haben wir nicht nur eine</span>n Sonderpreis von 365,- Euro<span style="font-weight: normal;"> ausgehandelt (regul&auml;r 698,- Euro) sondern wenn Sie innerhalb zwei Tage Ihre Bestellung abschicken erhalten Sie den soeben erschienen Bestseller </span>„Die Personalfalle“<span style="font-weight: normal;"> vom Autor handsigniert, absolut gratis.</span></strong></p>
<p><strong><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/1613344/bJs%3D" target="_blank"><span style="font-weight: normal;"><img src="http://www.stefan-fraedrich.de/pics/newsletter/09-2010/Stilleben.jpg" border="0" alt="" width="400" height="296" /></span></a></strong></p>
<p><strong>Investieren Sie 1,- Euro pro Tag in Ihre Mitarbeiter!</strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Sie wissen so gut wie ich: Nirgendwo ist das Geld schneller verdient als mit exzellenten Mitarbeitern. Wenn 2010 Ihr bestes Jahr werden soll, dann gilt es jetzt zu investieren. Investieren Sie 1,- Euro pro Tag in die Auswahl Ihrer Mitarbeiter, und die Ergebnisse werden Sie verbl&uuml;ffen.</span></p>
<p><span style="font-weight: normal;">Aus meiner Erfahrung kann ich nur best&auml;tigen: </span>Ein falsch eingestellter Mitarbeiter kostet <span style="font-weight: normal;">Sie 15 Monatsgeh&auml;lter also typischerweise </span>50.000,- Euro oder mehr<span style="font-weight: normal;">. Rechnen Sie selbst nach: F&uuml;r die Rekrutierung fallen Kosten an z. B. f&uuml;r die Stellenanzeige, f&uuml;r verlorene Arbeitszeit durch die Bewerbungsgespr&auml;che, f&uuml;r Reisekosten etc. Der gr&ouml;&szlig;te Teil der Kosten sind jedoch die </span>verpassten Gelegenheiten<span style="font-weight: normal;"> (z. B. nicht gewonnene Auftr&auml;ge), das besch&auml;digte Betriebsklima und demotivierte Mitarbeiter. Und das „nur” weil Sie sich m&ouml;glicherweise nie um das richtige Einstellungsverfahren gek&uuml;mmert haben. Insofern macht sich der Preis von 365,- Euro zzgl. MwSt. zigfach bezahlt. </span></p>
<p><span style="font-weight: normal;">Nach umfangreicher Pr&uuml;fung kann ich Ihnen versprechen: </span>Dieses Wissen wird Ihre Einstellungspraxis revolutionieren.</p>
<p><span style="font-weight: normal;">Herzliche Schweinehundegr&uuml;&szlig;e</span></p>
<p><span style="font-weight: normal;">Ihr</span></p>
<p><span style="font-weight: normal;">Stefan Fr&auml;drich</span></p>
<p><span style="font-weight: normal;"><br />
</span></p>
<p><span style="font-weight: normal;">Hier online bestellen: </span></p>
<p><span style="font-weight: normal;"><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/1613344/bJs%3D" target="_blank">http://www.abc-personalbox.de/bestellung.php?id=PT34</a></span></p>
<p><span style="font-weight: normal;">Hier finden Sie ausf&uuml;hrliche Informationen: </span></p>
<p><span style="font-weight: normal;"><a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/1613339/bJs%3D" target="_blank">http://www.abc-personalbox.de/PT34</a></span></p>
<p><span style="font-weight: normal;">Falls Sie per Fax bestellen m&ouml;chten, bitte einfach 07322 950-219 anw&auml;hlen, Ihre Daten und Erfolgscode „PT34“ einf&uuml;gen.</span></p>
<p></strong></p>
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		<title>You can&#8217;t always get what you want</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 17:34:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Schweinehundefreunde, vielleicht haben Sie es schon mitbekommen: Ich bin NICHT der n&#228;chste Pr&#228;sident der German Speakers Association geworden. Letzten Donnerstag auf der Mitgliederversammlung bekam ich 122 Stimmen. Meine Mitbewerberin Gaby Graupner hingegen bekam 124 Stimmen – und hat somit die Wahl gewonnen. Liebe Gaby, jetzt auch hier per Newsletter: Herzlichen Gl&#252;ckwunsch! Aber: Was bedeutet das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Schweinehundefreunde,</p>
<p>vielleicht haben Sie es schon mitbekommen:<a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/1596404/cZ0%3D" target="_blank"> Ich bin NICHT der n&auml;chste Pr&auml;sident der German Speakers Association </a>geworden. Letzten Donnerstag auf der Mitgliederversammlung bekam ich 122 Stimmen. Meine Mitbewerberin <strong>Gaby Graupner</strong> hingegen bekam 124 Stimmen – und hat somit die Wahl gewonnen. Liebe Gaby, jetzt auch hier per Newsletter: Herzlichen Gl&uuml;ckwunsch!<span id="more-3866"></span></p>
<p>Aber: Was bedeutet das nun? F&uuml;r die GSA? Und auch f&uuml;r mich?</p>
<p>F&uuml;r die GSA bedeutet das Wahlergebnis sicher, dass sich die n&auml;chste Pr&auml;sidentin voller Engagement ihrer Aufgabe und den vereinsinternen Strukturen widmen wird, wie sie es bereits in den letzten Jahren erfolgreich getan und auch vor der Wahl angek&uuml;ndigt hat.  Die GSA wird eine Pr&auml;sidentin bekommen, die sich voll und ganz der Sache verschreiben und ihr Bestes geben wird. Insofern gibt es keinen Grund, &uuml;ber den Ausgang der Wahl in irgendeiner Weise bedr&ouml;ppelt zu sein – auch wenn ich mich nat&uuml;rlich mehr gefreut h&auml;tte, wenn ich gewonnen h&auml;tte.</p>
<p>Aber auch <strong>f&uuml;r mich pers&ouml;nlich ist das Wahlergebnis okay</strong>. Mit zwei Stimmen Differenz zu verlieren ist keine gef&uuml;hlte Niederlage, sondern gewisserma&szlig;en eine Art Unentschieden – zumal ich enorme Unterst&uuml;tzung, viel R&uuml;ckhalt und Zustimmung erlebt und empfunden habe und immer noch t&auml;glich erlebe und empfinde. Vielen Dank daf&uuml;r – ganz besonders allen, die mich in den letzten Wochen aktiv unterst&uuml;tzt haben! Es war eine einzigartige Erfahrung – zum letzten Mal zu einer Wahl angetreten bin ich vor etlichen Jahren als Zivi-Sprecher unseres Krankenhauses &#8230;</p>
<p>Ansonsten sehe ich es auf „typisch K&ouml;lsche“ Art – mit der den Bewohnern meiner Stadt eigenen pragmatisch-optimistischen Haltung. Und ich finde, dass sich die folgenden S&auml;tze aus dem<strong>„K&ouml;lschen Grundgesetz“</strong> auch auf andere „Niederlagen“ aller Art anwenden lassen – und insofern wunderbar in meinen monatlichen Motivationsbrief passen.</p>
<p><strong>„Et es wie et es!“</strong></p>
<p>Auf Deutsch: „Es ist wie es ist!“ Klar: Sieh bei Niederlagen den Tatsachen ins Auge! Zu lamentieren, bringt nix. Beleidigte Leberwurst zu spielen auch nicht. Wer verloren hat, hat verloren. Die Spielregeln sind allen klar gewesen – und &Uuml;berlegungen anzustellen, im Sinne von „Was w&auml;re gewesen, wenn &#8230;?“ ist energetischer Unsinn.</p>
<p>Im GSA-Wahlkampf war allen bekannt, wann und wo gew&auml;hlt wird. Und – h&uuml;stel – auch, dass Stimm&uuml;bertragungen im Original vorzuliegen hatten, weil die Stimmen sonst nicht z&auml;hlten. Das habe nicht nur ich in meinen Newslettern erz&auml;hlt, sondern auch die GSA-Gesch&auml;ftsstelle. Klare Sache also: Das Wahlergebnis ist wie es ist. Es gilt. Und das ist auch gut so.</p>
<p>Aber „Et es wie et es!“ hei&szlig;t auch: &Uuml;bernimm Verantwortung daf&uuml;r, dass es ist wie es ist! Das Ergebnis ist das Resultat der Summe aller Handlungen vorher. Und herauszufinden, welche Handlungen das Ergebnis wie beeinflusst haben, ist die Aufgabe hinterher. Denn es gilt:</p>
<p><strong>„Et k&uuml;tt wie et k&uuml;tt!“</strong></p>
<p>Auf Deutsch: „Es kommt wie es kommt!“ Also: Was hat bewirkt, dass gekommen ist wie es gekommen ist? Welche Fehler hast du gemacht? Am besten betrachtet man Niederlagen also nicht als Niederlagen sondern als Feedback. Niederlagen bedeuten: Was du getan hast, war noch nicht, was du h&auml;ttest tun m&uuml;ssen, um zu bekommen, was du eigentlich bekommen wolltest! Also muss ich nun analysieren: Was h&auml;tte ich besser machen k&ouml;nnen?</p>
<p>Hier ist sehr spannend, dass die Meinungen bez&uuml;glich unserer Aktionen vor der Wahl auseinanderdriften. Was dem einen noch zu harmlos war, empfand der andere schon als &uuml;berzogen. Wo der eine mangelnden Vereins-„Stallgeruch“ beklagte, freute sich der andere &uuml;ber frischen Wind von au&szlig;en. Vielleicht ist das Wahlergebnis also einfach ein demokratisches Ergebnis derzeit vorherrschender Meinungsverh&auml;ltnisse? Insofern ist es zu akzeptieren, ohne daran herumzum&auml;keln oder es manipulieren zu wollen. Eine Sache war mir vorher n&auml;mlich schon sehr wichtig: Ich will meine Positionen darlegen, ohne mich daf&uuml;r verbiegen zu m&uuml;ssen. Ich bin wie ich bin – und das stelle ich gerne unserem Verein zur Verf&uuml;gung. Und ich bin nun mal eher Unternehmer als Funktion&auml;r oder Politiker. Insofern mag man mir nachsehen, dass ich eine Meinung/Richtung vertreten habe, auch wenn ich dadurch manche nicht angesprochen habe, die sich gerne f&uuml;r eine andere Meinung/Richtung haben entscheiden d&uuml;rfen.</p>
<p>Au&szlig;erdem: Mitunter <strong>&uuml;berzogene Reaktionen mancher GSA-Mitglieder </strong>(„Ich trete aus!“) auf unseren kleinen Wahlkampf <strong>empfinde ich auch im Nachhinein als befremdlich</strong>. Wie soll man denn Orientierung geben, ohne sich zu zeigen und Position zu beziehen? Ich finde: Meinungspluralit&auml;t tut gut – und Vereinen/Berufsverb&auml;nden erst recht. Denn eines ist auch klar: Die Themen „Professionalisierung“ und „Vernetzung mit der Gesellschaft“ sind nun auf dem Tisch – mit Unterst&uuml;tzung (fast) der H&auml;lfte der Mitglieder! Sie k&ouml;nnen und werden sicher nicht unter den Tisch fallen. Danke, Wahlkampf!</p>
<p>Und: „Et k&uuml;tt wie et k&uuml;tt!“ kann man auch auslegen im Sinne von „Wer wei&szlig;, wof&uuml;r es gut ist?“ Sowohl f&uuml;r mich als auch f&uuml;r die GSA. Ich leide sicherlich nicht unter einem Mangel an Ideen oder Projekte. Und vielleicht ist Gaby f&uuml;r die n&auml;chsten Jahre mit den sich andeutenden personellen Umbauten innerhalb der Organisationen als Pr&auml;sidentin prima besetzt? Zumal sie am Tag nach der Wahl sehr nett auf mich zugekommen ist, sich f&uuml;r den fairen Wahlkampf bedankt hat und eine konstruktive Zusammenarbeit angeboten hat. Wie bereits klar geworden sein d&uuml;rfte: Mir ging und geht es nicht um Spaltung des Vereins sondern um Gewinn f&uuml;r unsere Branche. Und ja, liebe Gaby: Sehr gerne bringe ich mich ein. Schlie&szlig;lich gilt auch der n&auml;chste Satz aus dem K&ouml;lner Grundgesetz:</p>
<p><strong>„Et h&auml;tt noch immer jot jejange!“</strong></p>
<p>Auf Deutsch: „Es ist noch immer gut gegangen!“ Und das wird es auch in Zukunft. Denn es geht unterm Strich nicht ums Gewinnen oder Verlieren. Es geht ums allgemeine Vorankommen. Ums Besserwerden. Denn wie gesagt: Niederlagen sind Feedbacks. Sie zeigen, was noch nicht passt. Welche Schraube noch gedreht, welches System noch verbessert werden muss. Und manchmal zeigen sie auch, dass die Zeit noch nicht reif ist.</p>
<p>Also: Vielleicht zeigt das Wahlergebnis auch, dass wir zwei ann&auml;hernd gleich starke Seiten haben aus Orientierung nach innen und au&szlig;en, aus Stabilisierung und Erneuerung, aus struktureller und ideeller Ausrichtung – mit leichter Tendenz zur einen Seite. Egal! Denn beide Seiten bedingen einander und wenn man sie beide ernst nimmt, brauchen wir uns um die Zukunft keine Gedanken machen – die wird schon werden! Denn eines ist auch klar:</p>
<p><strong>„Et bliev nix wie et wor!“</strong></p>
<p>Auf Deutsch: „Es bleibt nichts wie es war!“ Die Welt erneuert sich st&auml;ndig – und das ist auch gut so. Nur was sich nicht mehr erneuert, stirbt. Beziehungsweise ist schon tot. Weiterentwicklung ist f&uuml;r mich mit der wichtigste Sinn unserer sch&ouml;nen Welt. Insofern sind Niederlagen aber immer auch nur Momentaufnahmen – selbst wenn sie sich ungut anf&uuml;hlen. Sie sind Ansporn zu Lernen, Weiterentwickeln, Besserwerden und manchmal zum geduldigen Abwarten. Denn: Wer wei&szlig;, wie es morgen aussieht?</p>
<p>Und dass die GSA insgesamt auf dem richtigen Weg ist, zeigt die<strong> gro&szlig;artige Convention in K&ouml;ln</strong>. Unter dem &#8222;Convention Chair&#8220; von <strong>Cristian Galvez</strong> hat eine Veranstaltung stattgefunden, die in Sachen Glanz, Gloria und Genialit&auml;t so schnell nicht zu toppen sein d&uuml;rfte! Pr&auml;sident <strong>Lothar Seiwert</strong> stand vier Tage lang unter bemerkenswertem Dauerstrom und hat diesen elegant und mit viel Witz und Charme gemeistert. Highlights waren sicherlich die <strong>Hall-of-Fame</strong>-Auszeichnungen f&uuml;r <strong>Ulrich Wickert</strong> und <strong>Sabine Asgodom</strong> sowie der <strong>Deutsche Rednerpreis</strong> f&uuml;r <strong>Hans-Dietrich Genscher</strong>, der in seiner bewegenden Rede viele zu Tr&auml;nen ger&uuml;hrt hat. Auch Laudator <strong>Friedrich Nowottny </strong>war gro&szlig;artig &#8211; und ich hatte die Ehre, vorher mit beiden eine Pressekonferenz zu leiten. Was mich auch sehr gefreut hat, war der <strong>Newcomer Award </strong>f&uuml;r <strong>Heidi P&uuml;tz</strong>, der <strong>Innovation Award </strong>f&uuml;r <strong>Hans-Uwe K&ouml;hler </strong>und nat&uuml;rlich der <a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/1596405/cZ0%3D" target="_blank"><strong>Trainerbuchpreis des Jahres</strong> f&uuml;r <strong>Thilo Baum</strong></a>. Allen Preistr&auml;gern herzlichen Gl&uuml;ckwunsch! Dass auch etliche grandiose Workshops und Reden stattgefunden haben, dass die <strong>GSA-Universit&auml;t </strong>unter &#8222;Direktor&#8220; <strong>Markus Hofmann </strong>gestartet ist, dass ich das Gef&uuml;hl hatte, in einem eng vernetzten Kreis unter guten Freunden zu sein, klingt da schon fast wie eine Randnotiz. Also h&ouml;re ich jetzt besser mit dem Schw&auml;rmen auf. Oder ich mache es ganz kurz: Es war einfach genial! Danke, liebe GSA!</p>
<p>Also: Nehmen wir es besser nicht zu ernst, wenn wir mal stolpern! Wir tun ohnehin ganz gut daran, uns selbst nicht immer allzu wichtig zu nehmen. Au&szlig;erdem: Das w&auml;re auch nicht im Sinne des K&ouml;lschen Grundgesetzes.</p>
<p>Hmm. Oder ist Ihnen Englisch lieber statt dem unverst&auml;ndlichen K&ouml;lsch? Nun, gerne! Die Stones haben mal gesungen:</p>
<address><em>You can’t always get what you want.</em></address>
<address><em>But if you try sometimes </em></address>
<address><em>you might find:</em></address>
<address><em>You get what you need!</em></address>
<p>Ich finde: Dem ist nichts hinzuzuf&uuml;gen.</p>
<p>Herzliche Schweinehundegr&uuml;&szlig;e</p>
<p>Ihr</p>
<p>Stefan Fr&auml;drich</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Stefan for President &#8211; meine drei gro&#223;en Ziele f&#252;r die GSA</title>
		<link>http://www.stefan-fraedrich.de/blog/stefan-for-president-meine-drei-ziele-fuer-die-gsa</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 08:57:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe GSA-Freundinnen und Freunde, am 09.09. findet auf der Mitgliederversammlung der German Speakers Association die Wahl zum n&#228;chsten Pr&#228;sidenten statt. Wir haben f&#252;r dieses Amt zwei Bewerber, einer davon bin ich. Was will ich als Pr&#228;sident f&#252;r die GSA tun? Dreierlei: 1)   Die GSA soll sich weiterhin stabilisieren. 2)   Die GSA soll noch professioneller werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal">Liebe GSA-Freundinnen und Freunde,</p>
<p class="MsoNormal">am 09.09. findet auf der Mitgliederversammlung der <strong>German Speakers Association</strong> die <strong>Wahl zum n&auml;chsten Pr&auml;sidenten</strong> statt.</p>
<p class="MsoNormal">Wir haben f&uuml;r dieses Amt zwei Bewerber, einer davon bin ich.</p>
<p class="MsoNormal">Was will ich als Pr&auml;sident f&uuml;r die GSA tun? Dreierlei:</p>
<p class="MsoNormal"><strong>1)   Die GSA soll sich weiterhin stabilisieren.</strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>2)   Die GSA soll noch professioneller werden.</strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>3)   Ich m&ouml;chte, dass sich die GSA noch mehr mit unserer Gesellschaft vernetzt.<span id="more-3799"></span><br />
</strong></p>
<p class="MsoNormal">Wie will ich das erreichen? Ganz einfach:</p>
<p class="MsoNormal">Zun&auml;chst: Die GSA existiert erst seit 5 Jahren – und in dieser Zeit ist viel passiert: Wir haben &uuml;ber 500 Mitglieder gewonnen, gro&szlig;artige Conventions veranstaltet und uns international vernetzt. Wir haben uns alle besser kennengelernt. Und wir haben miteinander gelernt, wie man ein besserer Redner wird und sich besser vermarktet.</p>
<p class="MsoNormal">Dahinter steckt das das Engagement zahlreicher Menschen wie Claudia und Sigi Haider, Sabine Asgodom, Lothar Seiwert, einer tollen Gesch&auml;ftsstelle – und etlichen anderen, die aktiv mitgeholfen haben. Zuletzt ist unter Markus Hofmanns Regie die GSA-Universit&auml;t enstanden – genial!</p>
<p class="MsoNormal">Kurz: Das Kind ist auf der Welt, es schon sehr gro&szlig; geworden – und kann weiter wachsen. Also muss sich die GSA jetzt stabilisieren, damit sie gesund und f&uuml;r alle weiter attraktiv bleibt. Wie geht das?</p>
<p class="MsoNormal">Klar: Indem wir die <strong>Beziehungen untereinander zu pflegen, uns systematisch fortzubilden und gemeinsam nach au&szlig;en auftreten.</strong> So bin ich seit einigen Jahren schon in unserer Branche aktiv und mit vielen von Euch/Ihnen pers&ouml;nlich bekannt und freundschaftlich verbunden &#8211; durch gemeinsame Veranstaltungen, Seminare, Coachings, Gespr&auml;che, Medien-, Buchprojekte oder Vereine. Der fachliche und pers&ouml;nliche Austausch sowie gegenseitige Weiterbildung ist mir ein Grundbed&uuml;rfnis. Diese <strong>Freundschaften, Erfahrungen und Netzwerke</strong> m&ouml;chte in jetzt nat&uuml;rlich auch in die GSA einbringen &#8211; und m&ouml;glichst vielen zur Verf&uuml;gung stellen. <strong>Wir k&ouml;nnen alle viel voneinander lernen.</strong></p>
<p class="MsoNormal">Auch bei unserer Au&szlig;endarstellung will ich mithelfen: bei Messen zum Beispiel, unserer Online-Pr&auml;senz, PEGs oder dem GSA-TV. Ich finde es gut, dass wir diese M&ouml;glichkeiten haben. Wir sollten all das unbedingt weitermachen. Allerdings bekomme ich immer wieder Feedback, dass es noch Luft nach oben gibt. Unser Ziel sollte also sein, uns st&auml;ndig zu hinterfragen und weiter zu verbessern, wobei ich gerne mithelfe.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Es gibt aber noch einen anderen sehr wichtigen Weg zu einer stabilen GSA!</strong> N&auml;mlich <strong>auf unsere Identit&auml;t zu achten: Was ist die German Speakers Association</strong><strong>? </strong>Gerade in Zeiten von Wachstum ist es wichtig, seinen Sinn, seine Ziele, seine Richtung zu kennen. Nach meinem Verst&auml;ndnis kann das f&uuml;r die GSA nur eines hei&szlig;en: <strong>Wir wollen ein professioneller Rednerverband sein, der sich an den Besten orientiert und unseren Beruf voranbringt!</strong></p>
<p class="MsoNormal">Ganz wichtig f&uuml;r mich: In der GSA geht es um professionelles Speaking, also um die T&auml;tigkeit des Redens vor Gruppen, und nicht um Training oder Coaching – wobei die wenigsten von uns vom Reden alleine leben, was v&ouml;llig in Ordnung ist. Auch ich bin im Seminar- und Coachingbusiness zuhause, wenngleich ich seit Jahren immer mehr vom Speaking lebe. Nur: Wir haben bereits gen&uuml;gende professionelle Trainer- und Coachingverb&auml;nde – aber nur einen professionellen Speakerverband: die GSA! Und die Anforderungen an Speaker sind oft andere als die an Trainer – hinsichtlich Performance, Positionierung, Vermarktung, Selbstverst&auml;ndnis.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Daher will ich alles daf&uuml;r tun, dass wir noch professionellere Speaker werden</strong> – auch als Trainer und Coaches. <strong>Aber: Besser wird man nicht, indem man nur nach innen schaut. </strong>Zus&auml;tzlich zum Bestehenden brauchen wir st&auml;ndige Innovation und frischen Wind von au&szlig;en. Wachstum und Weiterentwicklung (auch meine eigene) findet nun mal in Grenzbereichen statt.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Und: Viele sehr gute Rednerprofis finden wir in benachbarten Branchen </strong>– unter Profi-Moderatoren, Comedians, Politikern. F&uuml;r bessere Performance m&uuml;ssen wir von Show-Produzenten lernen, von Filmemachern oder Eventveranstaltern.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Auch unser inhaltliches Wissen sollten wir st&auml;ndig aus erster Hand auffrischen</strong>: durch gute und gerne prominente Professoren, Unternehmer, Sportler, Pers&ouml;nlichkeiten.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Sprich: Wir brauchen die besten der Besten in der GSA</strong>! Ich m&ouml;chte helfen, noch mehr qualifizierte Mitglieder zu gewinnen, damit wir alle besser werden. Denn: Das hilft Redner-Newcomern genauso wie alten Hasen – wof&uuml;r einen Rednerberufsverband, wenn wir darin nicht Menschen wie Dieter Hildebrand finden? Oder Annette Schavan. Oder Uli Hoeness. Oder Doris D&ouml;rrie.</p>
<p class="MsoNormal">Und: <strong>Wenn wir uns nach oben orientieren, k&ouml;nnen alle voneinander lernen</strong> – Marketing, Umgang mit Medien, B&uuml;hnenperformance. Dadurch wird jeder von uns ein besserer Speaker, wir bringen unseren Beruf voran und bekommen alle mehr Auftr&auml;ge. Immerhin finden bei uns <strong>j&auml;hrlich ca. 25.000 Veranstaltungen </strong>statt, auf denen potenziell Profi-Speaker zum Einsatz kommen k&ouml;nnen. <strong>Da sollte doch f&uuml;r uns alle etwas zu holen sein!</strong></p>
<p class="MsoNormal">Au&szlig;erdem: <strong>Je mehr Attraktivit&auml;t und Strahlkraft die GSA so entwickelt, desto leichter fallen Pressearbeit, Marketing f&uuml;r unsere Branche oder Engagement der Mitglieder </strong>– gerade auch der Top-Speaker. Und desto weniger brauchen wir individuelle Aufrufe und oft m&uuml;hsames Ringen um Aufmerksamkeit.</p>
<p class="MsoNormal">Positiver Nebeneffekt: Je mehr wir Menschen au&szlig;erhalb unserer engen Berufsgrenzen ansprechen, und je mehr Profis und Pers&ouml;nlichkeiten mitmachen, desto leichter f&auml;llt es uns, <strong>mit der Gesellschaft zu verwachsen</strong>.</p>
<p class="MsoNormal">Und damit zum dritten Punkt, der mir wichtig ist: <strong>Unsere Branche ist daf&uuml;r da, die Dinge in unserer Gesellschaft besser zu machen.</strong> Daf&uuml;r, eine laute Stimme zu sein f&uuml;r bessere<span> </span>Arbeitsbedingungen, schlauere Lehrpl&auml;ne an den Schulen, mehr Gesundheit, mehr Kunden, mehr Gesch&auml;ftsideen, und, und, und – kurz: f&uuml;r ein gl&uuml;ckliches und erfolgreiches Leben.</p>
<p class="MsoNormal">All das erreichen wir aber nicht, indem wir f&uuml;r unsere Ideen z&auml;he Akquise machen m&uuml;ssen. <strong>Wir erreichen es, indem uns f&uuml;r die &ouml;ffnen, die in die gleiche Richtung unterwegs sind und Strukturen nutzen, die bereits vorhanden sind </strong>– bei unseren Freunden in Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Politik, Medien und Charity. Denn: Kooperationsm&ouml;glichkeiten gibt es ohne Ende. Wenn ich alleine an die denke, die sich in meinem pers&ouml;nlichen Umfeld ergeben, kriege ich gl&auml;nzende Augen.</p>
<p class="MsoNormal">Ich bin mir sicher: <strong>Eine stabile und professionelle GSA, in der sich die besten K&ouml;pfe und Pers&ouml;nlichkeiten treffen, hilft uns allen, gemeinsam noch besser zu werden. </strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Denn: Ich w&uuml;nsche mir eine gro&szlig;e und starke Speakerbranche mitten in unserer Gesellschaft!</strong><span> F&uuml;r jeden von uns allen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong></strong>Vorschl&auml;ge, Anregungen und Mithilfe sind nat&uuml;rlich jederzeit willkommen – ich bin ein offener und neugieriger Mensch.</p>
<p class="MsoNormal">Also: Bitte kommt alle (auch Sie/du!) zur Wahl auf die Mitgliederversammlung am 09.09. nach K&ouml;ln – oder &uuml;bertragt euer Stimmrecht schriftlich einem anwesenden Mitglied. Ganz wichtig: bitte im Original, mit echter Unterschrift.</p>
<p class="MsoNormal">In diesem Sinne: Lasst uns den Kuchen gr&ouml;&szlig;er machen!</p>
<p class="MsoNormal">Euer</p>
<p class="MsoNormal">Stefan Fr&auml;drich</p>
<p class="MsoNormal">Ausf&uuml;hrlichere Informationen zu meinen Ideen und Motiven stehen hier: <a href="http://www.stefan-fraedrich.de/blog/ich-will-gsa-praesident-werden">http://www.stefan-fraedrich.de/blog/ich-will-gsa-praesident-werden</a></p>
<p class="MsoNormal">Hier nochmal alles als Podcast: <a href="http://www.stefan-fraedrich.de/podcast/stefan-for-gsa-praesident">http://www.stefan-fraedrich.de/podcast/stefan-for-gsa-praesident</a></p>
<p class="MsoNormal">Hier geht es zu meinem &#8222;Wahlkampf&#8220;video: <a href="http://www.stefan-fraedrich.de/videos/stefan-for-president">http://www.stefan-fraedrich.de/videos/stefan-for-president</a></p>
<p><a href="http://www.thilo-baum.de/lounge/verschiedenes/klartext-talk-mit-stefan-fraedrich/"> </a></p>
<p><!--EndFragment--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Offener Brief an 1&amp;1: Schluss mit dem Hotline-Horror!</title>
		<link>http://www.stefan-fraedrich.de/blog/offener-brief-an-11-schluss-mit-dem-hotline-horror</link>
		<comments>http://www.stefan-fraedrich.de/blog/offener-brief-an-11-schluss-mit-dem-hotline-horror#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 08:47:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie mir im B&#252;ro mein 1&#38;1-Internet-Zugang abschmierte. Wie mir die Hotline den letzten Nerv raubte. Warum der Fehler letztlich bei 1&#38;1 lag. Und wie ich schlie&#223;lich den Anbieter wechselte. Au&#223;erdem: 16 konkrete Tipps was 1&#38;1 besser machen kann. Es folgt ein Aufruf: Helfen Sie alle mit! Und dann entwickelt sich eine extrem spannende und offene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Wie mir im B&uuml;ro mein 1&amp;1-Internet-Zugang abschmierte. </em></strong><strong><em>Wie mir die Hotline den letzten Nerv raubte. </em></strong><strong><em>Warum der Fehler letztlich bei 1&amp;1 lag. </em></strong><strong><em>Und wie ich schlie&szlig;lich den Anbieter wechselte. </em></strong><strong><em>Au&szlig;erdem: 16 konkrete Tipps was 1&amp;1 besser machen kann. Es folgt ein </em></strong><strong><em>Aufruf: Helfen Sie alle mit! Und dann entwickelt sich eine extrem spannende und offene Diskussion &uuml;ber Ursachen &#8211; bei der sogar ehemalige 1&amp;1-Mitarbeiter &uuml;ber unglaubliche Interna plaudern &#8230; Unbedingt lesen!</em></strong></p>
<p>Lieber Marcel D’Avis,</p>
<p>in aktuellen 1&amp;1-Werbevideos treten Sie als „Leiter f&uuml;r Kundenzufriedenheit“ auf:</p>
<p><span id="more-3765"></span><a href="http://www.youtube.com/watch?v=iranKTRu86E&amp;feature=related" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=iranKTRu86E&amp;feature=related</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=4DWstU3dTlc&amp;feature=related" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=4DWstU3dTlc&amp;feature=related</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=qYQ5mlQmUmY" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=qYQ5mlQmUmY</a></p>
<p>Sie sagen darin S&auml;tze wie „Vertrag kommt schlie&szlig;lich von vertragen“. Oder: „Wenn bei Ihnen irgendetwas nicht richtig l&auml;uft, bringen wir es zum Laufen.“ Offen gestanden: Ich bezweifle, dass Sie sich mit mir vertragen wollen. Und: Ich habe eher den Eindruck, dass vor allem bei 1&amp;1 etwas nicht richtig l&auml;uft. Wie sonst l&auml;sst sich die folgende Story interpretieren?</p>
<p><strong>Hilfe, mein Internet ist weg! Der Hotline-Horror beginnt &#8230;</strong></p>
<p>Es ist sp&auml;ter Vormittag und ich arbeite im Internet, als pl&ouml;tzlich die Verbindung abbricht. Es muss daran liegen, dass die Fritz Box nicht mit dem Internet verbunden ist, denn mein Computer ist noch bestens mit der Fritz Box verbunden. Also rufe ich brav bei der 1&amp;1-Hotline an, denn zu diesem Zeitpunkt w&auml;hne ich mich noch als Kunde. Eine Computerstimme bittet mich zun&auml;chst: „Geben Sie Ihre Kundennummer ein!“, was ich nat&uuml;rlich umgehend tue. Die Stimme stellt fest: „Ihre Nummer ist nicht korrekt. Bitte geben Sie Ihre Kundennummer ein.“ Ich gebe meine Nummer erneut ein und erhalte dieselbe Antwort &#8230;</p>
<p>Nach ein paar Wiederholungen werde ich weitergeleitet – in eine Warteschleife, deren &Uuml;berwindung ungef&auml;hr zehn Minuten dauert. St&auml;ndig fragt mich eine seltsam sterile Moderatorinnenstimme aus der Konserve, ob ich dieses, jenes oder ein ganz anderes Anliegen h&auml;tte. Die Fragerei erscheint mir unintuitiv – ich kann die Alternativen nur schwer unterscheiden. Woher soll ich wissen, welche Abteilung f&uuml;r mich zust&auml;ndig ist, Herr D’Avis? Ich will doch einfach nur jemandem erz&auml;hlen, dass ich nicht mehr ins Internet komme und erhoffe mir Hilfe!</p>
<p>W&auml;hrend der Dudelei bis zur n&auml;chsten Fragerunde driftet meine Fantasie ab: Ich stelle mir vor, ein Patient wolle ins Krankenhaus aufgenommen werden und m&uuml;sse am Eingang die Fragen eines Roboters &uuml;ber sich ergehen lassen: „Bitte geben Sie Namen, Krankenkasse und Ihre Versicherungsnummer an.“ – „Hilfe! Ich bin krank!“ – „Ihre Nummer ist nicht korrekt. Bitte geben Sie &#8230;“ – „12345. Seufz.“ – „M&ouml;chten Sie in die chirurgische, internistische oder neurologische Abteilung?“ – „Ich wei&szlig; nicht, ich habe Bauchschmerzen!“ – „Ihre Antwort ist nicht korrekt. M&ouml;chten Sie in die &#8230;“ – „Internistische!“ – „Sie m&ouml;chten also in die internistische Abteilung aufgenommen werden? Bitte best&auml;tigen Sie mit Ja!“ – „Ja!“ – „W&uuml;nschen Sie eine kardiologische, gastroenterologische, pulmonologische oder sonstige Behandlung?“ Ach, lassen wir das &#8230;</p>
<p>Endlich geht es weiter in der Hotline! Zun&auml;chst kommt ein netter Hinweis: Zu Schulungszwecken w&uuml;rden die Gespr&auml;che der Sachbearbeiter aufgezeichnet. Und ich frage mich, wer eigentlich die Leute schult, die Ihre Hotline-Architektur entwerfen? Egal: Nach etwa zw&ouml;lf Minuten habe ich einen ersten echten Menschen an der Strippe. Hurra! Und nett h&ouml;rt sie sich auch noch an, meine Sachbearbeiterin – sicher l&ouml;sen wir sofort das Problemchen! Sind schlie&szlig;lich meist &auml;hnliche Anliegen, mit denen die Kunden bei Ihnen anrufen, nicht wahr?</p>
<p>Doch ach: Ganz so einfach scheint mein Fall nicht zu sein. Etwa eine halbe Stunde lang suchen wir nach dem Fehler – und finden keinen. Wir konfigurieren meinen Account hin und her, probieren diverse Passw&ouml;rter aus – inklusive der alten Passw&ouml;rter meines Vertragsvorbesitzers (ich konnte den Vertrag vom Vormieter meiner B&uuml;ror&auml;ume praktischerweise einfach &uuml;bernehmen und habe mir so langwierige Installationswartezeiten erspart). Nichts bringt das Internet zum Laufen! Wir probieren sogar absichtlich ein paar Abst&uuml;rze der Fritz-Box – nur um nach den jeweiligen Neustarts festzustellen, dass ich immer noch nicht ins Netz komme. Was soll ich sagen? Unsere Stimmung steigt nicht unbedingt – zumal ich nat&uuml;rlich jede Minute in der Hotline bezahlen muss &#8230; Wie das wohl weniger solvente Kunden empfinden?</p>
<p><strong>Die geheime K&uuml;ndigung</strong></p>
<p>Schlie&szlig;lich d&auml;mmert mir etwas: Vor einem halben Jahr bekam ich von Ihnen einen Brief, indem Sie Ihr Bedauern zu meiner K&uuml;ndigung ausdr&uuml;ckten und mich zu einer Vertragsverl&auml;ngerung animieren wollten. Das Problem war nur: Ich hatte &uuml;berhaupt nicht gek&uuml;ndigt! Warum auch? Das mit der Internetverbindung funktionierte ja einwandfrei &#8230; Nat&uuml;rlich rief ich damals umgehend bei Ihnen an, um eine eventuelle K&uuml;ndigung aus Versehen r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen. Wer will im B&uuml;ro schon pl&ouml;tzlich ohne Internet dastehen? Und ein ebenfalls netter Mitarbeiter versicherte mir damals mehrmals: „Herr Fr&auml;drich, keine Sorge: Da muss ein Irrtum vorliegen. Im System ist keine K&uuml;ndigung vermerkt. Sie bleiben weiterhin unser Kunde.“</p>
<p>„Sie haben Recht!“, best&auml;tigt nun die nette Sachbearbeiterin. „Sie haben tats&auml;chlich gek&uuml;ndigt.“ Und dann kl&auml;rt sie mich auf, das h&auml;tte ich online in meiner 1&amp;1-Konfiguration nachlesen k&ouml;nnen. Mit M&uuml;he schlucke ich die Bemerkung hinunter, welcher normale Mensch Spa&szlig; daran hat, regelm&auml;&szlig;ig online die H&auml;kchen im Portal seines Telekommunikationsanbieters zu checken? Zumal weder Profis wie sie noch ihr damaliger Kollege dazu in der Lage erscheinen, den K&uuml;ndigungsvermerk von sich aus zu entdecken, den mir offensichtlich mein Vertragsvorbesitzer bereits bei seinem Vertragsabschluss beschert hat. Au&szlig;erdem d&auml;mmert mir mittlerweile, warum die Computerstimme zu Beginn nichts mit meiner Kundennummer anfangen konnte &#8230;</p>
<p><strong>Die Weiterleitung ohne Weiterleitung</strong></p>
<p>Egal, ich bleibe h&ouml;flich und strikt l&ouml;sungsorientiert: „Was k&ouml;nnen wir denn jetzt machen?“, will ich von der Dame wissen. Sie schl&auml;gt vor, ich solle mich sofort bei der entsprechenden Abteilung darum bem&uuml;hen, die K&uuml;ndigung r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen. Dann k&ouml;nnte 1&amp;1 meinen Internetzugang vielleicht gleich wiederherstellen. Eine gute Idee – die Frau hat es drauf! Leider aber kann sie mich nicht mit der entsprechenden Abteilung verbinden: „Das geht von hieraus nicht“, bittet sie mich um Verst&auml;ndnis. Nett wie sie ist, versorgt sie mich aber gleich mit der richtigen Antwortsequenz f&uuml;r die Weiterleitungen in der Warteschleife: „eins, ja, drei, eins“, oder so &auml;hnlich. Ich schreibe brav mit und bedanke mich hoffnungsfroh. Vielleicht komme ich ja doch gleich wieder ins Internet?</p>
<p>Dann bin ich erneut in der Warteschleife – und leider, leider stimmen die Antwortsequenzen nicht. Irgendwie scheine ich eine Hotline-Ebene zu weit vorne gelandet zu sein, sodass mich mein „eins, ja, drei, eins“ zweimal im Hotline-Nirwana und dann wieder in der Ausgangsschleife landen lassen. Keine Frage: Dieser Weiterleitungsirrgarten mag mich nicht. Und dann immer wieder st&auml;ndig diese zickig-d&auml;mlich-arrogante Stimme &#8230;</p>
<p><strong>Es kommt Hoffnung auf – und wird j&auml;h entt&auml;uscht</strong></p>
<p>Ha, wer sagt’s denn: Ich hab’s geschafft! Heute ist mein Gl&uuml;ckstag! Ich bin an der richtigen Stelle gelandet! Und wieder habe ich einen wirklich netten Menschen an der Strippe, der mir – ganz Ohr – helfen will, wieder schnellstm&ouml;glich ins Netz zu kommen! Er versteht mein Problem, kann im System alles nachvollziehen und muss f&uuml;r die Reaktivierung meines Accounts nur noch eine H&uuml;rde nehmen: R&uuml;cksprache mit seinem Vorgesetzten halten. Ich solle so lange in der Leitung bleiben, bittet er mich nett. Ich freue mich: Es scheint sich alles zum Guten zu wenden. Nach genau einer Stunde &#8230;</p>
<p>Dann pl&ouml;tzlich: Ein Knacken in der Leitung. Und eine Ansage. Nat&uuml;rlich wieder mit Computerstimme: „Sie haben das Zeit- beziehungsweise Budgetlimit &uuml;berschritten. Vielen Dank f&uuml;r Ihren Anruf! Sollten Sie weitere Fragen haben, setzen Sie sich bitte wieder mit unserer Hotline in Verbindung.“ Knack. Tuut. Tuut. Tuut. Mit offenem Mund starre ich mein Telefon an. Habe ich das gerade tats&auml;chlich geh&ouml;rt? Hat mich 1&amp;1 wirklich aus der Leitung geschmissen? Tuut. Tuut. Tuut &#8230;</p>
<p>Um ehrlich zu sein: Nun brauche ich erst wieder ein paar Minuten, um mich zu sortieren. Was will ich? Warum? Mit wem muss ich sprechen? Wie komme ich da hin? Und ganz wichtig: Warum bringt es nichts, die Computerstimme anzuschreien? Schlie&szlig;lich bin ich so weit, dass ich erneut anrufen kann. Ich habe mich wieder im Griff. Und so ertrage ich es auch mit beinahe stoischer Gelassenheit, dass w&auml;hrend der kommenden 50 Minuten (!) keinerlei Durchkommen zu sein scheint – wir befinden uns mittlerweile in der Mittagszeit.</p>
<p><strong>Die Sadomaso-Computerstimme</strong></p>
<p>Nur die d&auml;mlich-zickige arrogant-schnepfenhafte pseudocoole Tussi-Stimme der Computeransage geht mir nun viel schlimmer auf die Nerven als zuvor: „Bitte bleiben Sie in der Leitung, der n&auml;chste freie Mitarbeiter ist f&uuml;r Sie da.“ Dann kommt Gedudel, und dann immer wieder die Tussi: „Bitte bleiben Sie in der Leitung, &#8230;“ Hilfe, ich will diese Frau nicht mehr h&ouml;ren! Ich KANN diese Frau nicht mehr h&ouml;ren! Ich will endlich eine ganz normale menschliche Stimme h&ouml;ren! Und wenn schon vom Band, dann bittebittebitte keine solche! Ich will keine Ansagestimme, die nach oberfl&auml;chlichem Marketing-Blabla klingt, nach dem d&auml;mlichem Geseier eines Teenie-Sender-Pseudosternchens, die sich das Gehalt mit Sprecherjobs aufbessert! Hiiiiilfe! Ich will eine normale Frau h&ouml;ren, ein Weib, ein Vollweib am besten, eine Mama, gerne mit Akzent, vernuschelt, einfach menschlich – ein Himmelreich f&uuml;r eine normale Frauenstimme !!!</p>
<p>Was die Folter noch unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig verst&auml;rkt: Nach jeweils einer Weile warten knackt es deutlich in der Leitung, so dass man sich innerlich darauf einstellt, gleich verbunden zu werden – und dann setzt die Frauenstimme wieder ein. Entt&auml;uschte Vorfreude am Flie&szlig;band &#8230;</p>
<p>Nun ja, Herr D’Avis: Schlie&szlig;lich gebe ich auf. Ich hoffe, Sie verstehen das?</p>
<p><strong>Am&uuml;sierte 1&amp;1-Wettbewerber</strong></p>
<p>Und dann beginne ich, Angebote bei Ihren Wettbewerbern einzuholen: Telekom, Netcologne, &#8230; Dabei bin ich zun&auml;chst nur neugierig auf die Benutzerfreundlichkeit in deren (kostenlosen!) Hotlines. Und was soll ich sagen? Ich erlebe intuitive Men&uuml;f&uuml;hrung, maximal eine Entscheidungsebene und h&ouml;chstens zwei Minuten bis ich einen echten Menschen am anderen Ende habe. Eine unbeschreibliche Wohltat! Als besonders herzlich empfinde ich auch das Lachen einer Telekom-Mitarbeiterin als ich sie frage, ob ich bei ihr einen DSL-Anschluss kriege, weil man bei 1&amp;1 zu bl&ouml;d zum Telefonieren ist &#8230; (Dass die Hotlines der genannten 1&amp;1-Wettbewerber &uuml;brigens tats&auml;chlich um Klassen besser sind, best&auml;tigt sich in den kommenden Tagen mehrmals als ich einen Vertrag abschlie&szlig;e und hin und wieder etwas nachfrage.)</p>
<p>Aber: So schnell werden Sie mich nicht los, Herr D’Avis. Als beziehungsorientierter Mensch gebe ich 1&amp;1 nat&uuml;rlich noch eine Chance. Dieses Mal am Abend. Ob ich jetzt schneller durchkomme? Tats&auml;chlich! Binnen sieben (!) Minuten klappt die Weiterleitung an die richtige Stelle. Leider nur kl&auml;rt mich Ihr Mitarbeiter auf, ich sei mittlerweile zu sp&auml;t dran. Er k&ouml;nne die K&uuml;ndigung nicht mehr r&uuml;ckg&auml;ngig machen – das sei alles im System l&auml;ngst durch &#8230; Und ob Sie es glauben oder nicht, Herr D’Avis: Erst jetzt k&uuml;ndige auch ich mit Ihnen.</p>
<p><strong>16 Tipps f&uuml;rs Bessermachen</strong></p>
<p>Okay, das alles hat mich Geld, Zeit und Nerven gekostet. Und ich k&ouml;nnte kotzen wie ein besoffener Teenager. Au&szlig;erdem tun mir Ihre Sachbearbeiter leid, vor denen ich &uuml;brigens unendliche Hochachtung habe: Wie viel Professionalit&auml;t und Nerven aus Stahl geh&ouml;ren dazu, um tagt&auml;glich die Macken des Systems auszugleichen und trotzdem mit den geschundenen Gef&uuml;hlen Ihrer Kunden so nett umzugehen! Dazu geh&ouml;rt weit mehr, als ich zu leisten imstande w&auml;re. Hut ab – und ganz tiefe Verneigung.</p>
<p>Dennoch, lieber Herr D’Avis, k&ouml;nnen wir mal schauen, ob sich aus dieser uns&auml;glichen Geschichte nicht auch etwas lernen l&auml;sst. Und zwar wo man Ihre Hotline und Kundenbetreuung verbessern kann, damit Sie sich selbst, Ihren Mitarbeitern und sogar Ihren Kunden k&uuml;nftig viel &Auml;rger – und offene Briefe – ersparen. Hierzu also ein paar konkrete und sehr einfache Ideen:</p>
<p><strong>1.) Lassen Sie Nachmieter von Vertr&auml;gen nicht automatisch K&uuml;ndigungen &uuml;bernehmen! </strong>Oft wissen die Betroffenen nicht mal, dass gek&uuml;ndigt wurde. Oder aber Sie fragen einfach zu Beginn nach, ob der einen Vertrag &uuml;bernehmende Neukunde auch die K&uuml;ndigung &uuml;bernehmen will.</p>
<p><strong>2.) Leiten Sie in der Hotline schneller an echte Menschen weiter! </strong>Ich kenne niemanden, dem diese Warteschleifen mit hundert Entscheidungsknoten per Computerstimme Spa&szlig; machen. Vor allem wenn Ihre Mitbewerber sich in die entgegen gesetzte Richtung entwickeln und viel schneller vermitteln als Sie, sollte Ihnen das zu denken geben.</p>
<p><strong>3.) Schaffen Sie die Hotlinekosten ab – nat&uuml;rlich nicht nur die f&uuml;r neue Vertragsabschl&uuml;sse! </strong>Ich wei&szlig; zwar nicht, wie viel Geld Sie per Hotline einnehmen und inwieweit die Gewinne von 1&amp;1 davon abh&auml;ngig sind – aber Ihre Mitbewerber schaffen es doch auch, ohne min&uuml;tliches Warten abzukassieren. Wo sich wohl der Kunde langfristig besser aufgehoben f&uuml;hlt?</p>
<p><strong>4.) Wenn Sie die Hotlinekosten schon nicht abschaffen wollen, dann kassieren Sie wenigstens erst ab dem Zeitpunkt, wo der Kunde wirklich beraten wird!</strong> Ihre jetzige Praxis ist schlicht unanst&auml;ndig.</p>
<p><strong>5.) Lassen Sie alle Ihre Ansagen neu aufnehmen!</strong> Dieses nervig gek&uuml;nstelte Gezicke klingt steril und macht aggressiv. Suchen Sie sich eher den Typ „tiefe weibliche Mutterstimme“ – alle werden es Ihnen danken. Und die jetzige Ansagerin findet bestimmt auch andere Jobs. Zum Beispiel bei Sadomaso-Hotlines.</p>
<p><strong>6.) Wecken Sie in der Warteschleife keine falsche Vorfreude, indem Sie Ihre Ansagen mit einem Knacken beginnen lassen, das klingt, als w&uuml;rde man gleich weiterverbunden! </strong>Sie verhindern so zigfache Entt&auml;uschungen und Wutanstauungen pro Wartestunde.</p>
<p><strong>7.) &Uuml;berpr&uuml;fen Sie Ihre Timeout-Funktion, die einen automatisch aus der Leitung wirft!</strong> Wenn Sie wirklich so „anst&auml;ndig“ sind, sich &uuml;ber das Budget Ihrer Anrufer zu sorgen, w&auml;re es viel besser kostenfreie Hotlines anzubieten (Punkte 3 und 4) oder Ihre Anrufer einfach zu fragen, ob sie weitertelefonieren m&ouml;chten, weil sie bereits das Budget eines Mittagessens im 5-Sterne-Tempel verbraten haben. Wer wei&szlig;? Ich kann mir gut vorstellen, dass sich die meisten eher f&uuml;rs Weitertelefonieren entscheiden – gerade bei 1&amp;1 &#8230;</p>
<p><strong>8.) F&uuml;hren Sie pers&ouml;nliche Sonderberater f&uuml;r komplexere Fragestellungen ein! </strong>Sozusagen als Zwei-Stufen-Beratung. In der ersten Stufe beantworten Ihren Kunden Mitarbeiter die „&uuml;blichen“ Fragen. Sobald etwas aber ein wenig komplexer wird, k&ouml;nnen Sie die Anrufer an Stufe zwei verbinden – wo sich geduldige „Probleml&ouml;ser“ der Sache annehmen. Vielleicht sogar unentgeltlich? Oder mit einer Payback-Funktion (z. B. als Guthaben), falls der Fehler bei 1&amp;1 liegt?</p>
<p><strong>9.) Wenn die gleiche Nummer zweimal hintereinander anruft, ersparen Sie Ihren Kunden die erneute Weiterleitungsarie und verbinden Sie sie direkt mit einem echten Menschen! </strong>Anscheinend liegt dann n&auml;mlich eine komplexere Fragestellung vor – und Sie ersparen allen Beteiligten &Auml;rger. &Uuml;brigens: Wussten Sie, dass manche Ihrer Mitbewerber sogar eine Rufnummererkennung haben und man als Anrufer bereits mit Namen begr&uuml;&szlig;t wird? Nur so als Anregung &#8230;</p>
<p><strong>10.) Bieten Sie Vertr&auml;ge mit pers&ouml;nlicher Betreuung an! </strong>Nat&uuml;rlich samt XL-Tarif. Vielleicht als schmeichelnder „VIP-Tarif“, „Special-Tatrif“ oder &auml;hnlich? Ihren Marketingmenschen wird da sicher eine nette Formulierung einfallen. Ganz wichtig jedenfalls: Jeder der diesen Tarif bucht, bekommt eine Sondernummer f&uuml;r die Technikhotline, bei der er SOFORT einen echten Menschen an die Strippe bekommt. Wissen Sie was? Diesen Tarif h&auml;tte ich (und sicher auch viele andere, die sich vor Hotlines gruseln) sofort gebucht – selbst wenn er wesentlich teurer gewesen w&auml;re als der normale.</p>
<p><strong>11.) Bieten Sie eine Notfall- oder Stunknummer an!</strong> Hier d&uuml;rfen Ihre Kunden anrufen, wenn es ein komplexes Problem gibt oder sie anderweitig nicht weiterkommen. Nat&uuml;rlich besch&auml;ftigen Sie in der Stunk-/Notfallabteilung bestens in Reklamationsgespr&auml;chen ausgebildete Mitarbeiter! Und wenn Sie Sorge haben, dass Kunden zuk&uuml;nftig nur noch den direkten Weg per Stunknummer nehmen, dann erh&ouml;hen Sie eben f&uuml;r diese Nummer den Preis. Der Kundenschaden ist l&auml;cherlich gering gegen&uuml;ber dem Zeitverlust durch Ihre Horror-Hotline.</p>
<p><strong>12.) Nat&uuml;rlich k&ouml;nnen Sie auch gleich auf einen fixen Kundenberater pro Anruf umstellen!</strong> Wenn Sie von Ihren Kunden erwarten, dass diese stets ihren Online-Account bedienen k&ouml;nnen, k&ouml;nnen Sie sicher von 1&amp;1-Profis erwarten, dass sie die allermeisten Probleme der Kunden l&ouml;sen – ohne daf&uuml;r vorher &Auml;rger in Warteschleifen zu produzieren, nur damit man an einer ganz bestimmten Bearbeitungsstelle herauskommt.</p>
<p><strong>13.) Wenn schon ein komplexer, aber f&uuml;r den Sachbearbeiter klar nachvollziehbarer Vorgang vorliegt, dann geben Sie Ihren Sachbearbeitern auch die Kompetenz, Entscheidungen zu treffen – ohne R&uuml;cksprache mit Vorgesetzten!</strong> Au&szlig;erdem kommt dann kein Verdacht auf, 1&amp;1 man k&ouml;nne sich so bequem aus dem Gespr&auml;ch verdr&uuml;cken &#8230;</p>
<p><strong>14.) Bieten Sie nicht besonders technikaffinen Kunden an, Service-Personal kostenpflichtig zu ihnen nach Hause zu schicken! </strong>Solche Mitarbeiter k&ouml;nnen Vertr&auml;ge richtig abschlie&szlig;en, schaffen Vertrauen und Kundenbindung und installieren sogar Ger&auml;te. Wetten, dass sich so etliche Zusatzverk&auml;ufe machen lassen? Sicherlich auch an Hardware – wie viele wohl keine Super-Ger&auml;te kaufen, weil sie einfach nur Angst vor der Installation haben?</p>
<p><strong>15.) Besuchen Sie und Ihr Team (inklusive aller EDV-Verantwortlichen und Techniker!) regelm&auml;&szlig;ig Verkaufs- und Vertriebsfortbildungen, damit Sie sich eine kundengerechte Denke angew&ouml;hnen! </strong>Als n&auml;chste Veranstaltungen kann ich Ihnen w&auml;rmstens das 24-Stunden-Webinar<strong> „Wir sind Umsatz!“</strong> (<a href="http://www.smile2.de/index.php?r=cms/show&amp;key=smeetings-WSU-Home&amp;menuId=198" target="_blank">http://www.smile2.de/index.php?r=cms/show&amp;key=smeetings-WSU-Home&amp;menuId=198</a>) am 24.09. empfehlen sowie die <strong>„Sales Masters &amp; Friends“</strong> (<a href="http://www.stefan-fraedrich.de/akademie/sales-masters-2010" target="_blank">http://www.stefan-fraedrich.de/akademie/sales-masters-2010</a>) am 28.10.2010. Na? Sehen wir uns dann pers&ouml;nlich?</p>
<p><strong>16.) Verlangen Sie, lieber Herr D’Davis, unbedingt Schmerzensgeld f&uuml;r Ihre exponierte Position im Unternehmen! </strong>Ich bef&uuml;rchte, Sie werden sonst Ihres Lebens nicht mehr froh, wenn Sie mal bei dem Laden aufh&ouml;ren. Dass Sie pers&ouml;nlich l&auml;ngst zur Zielscheibe im Internet geworden sind, ist Ihnen hoffentlich klar:</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=371462467830&amp;ref=search" target="_blank">http://www.facebook.com/group.php?gid=371462467830&amp;ref=search</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=XSLn5-gx6XA&amp;feature=related" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=XSLn5-gx6XA&amp;feature=related</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ZVpvnsJW0fI&amp;feature=related" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=ZVpvnsJW0fI&amp;feature=related</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=KsKQLYcc-5I&amp;feature=related" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=KsKQLYcc-5I&amp;feature=related</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=KsKQLYcc-5I&amp;feature=related" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=lbuhlGswFrg&amp;feature=related</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=KsKQLYcc-5I&amp;feature=related" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=QmgtwSH6dSo&amp;feature=related</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ZQzhhVs_MGQ&amp;feature=related" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=ZQzhhVs_MGQ&amp;feature=related</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ysYez5zEg_0&amp;feature=related" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=ysYez5zEg_0&amp;feature=related</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=mJbYd594OfU&amp;feature=related" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=mJbYd594OfU&amp;feature=related</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=mJbYd594OfU&amp;feature=related" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=dsySIPst8GM&amp;feature=related</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=sJpvc9XI3tM&amp;feature=related" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=sJpvc9XI3tM&amp;feature=related</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=GROQert1wEc&amp;feature=related" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=GROQert1wEc&amp;feature=related</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=PwCJqcq_tMs&amp;feature=related" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=PwCJqcq_tMs&amp;feature=related</a></p>
<p>Und so weiter, Sie kennen das sicherlich.</p>
<p><strong>Eine wichtige Bitte: Helfen Sie alle mit! </strong></p>
<p>Noch einen Vorschlag habe ich, lieber Herr D’Avis: Sicher bin ich nicht der einzige, der konstruktive Ideen f&uuml;r 1&amp;1 zu bieten hat. Was halten Sie also davon, wenn wir die Leser dieses offenen Briefes um weitere Anregungen bitten? Ich k&ouml;nnte mir vorstellen, dass da noch einiges zusammenkommt &#8230;</p>
<p>Damit Sie noch schneller zum Laufen bringen, was nicht richtig l&auml;uft.</p>
<p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e</p>
<p>Ihr</p>
<p>Stefan Fr&auml;drich</p>
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		<title>Ich will GSA-Pr&#228;sident werden</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 14:27:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[HIER GEHT ES ZUR KURZFASSUNG MEINER DREI ZIELE F&#220;R DIE GSA: ALS TEXT UND ALS PODCAST! Liebe Schweinehundeprofis und dieses Mal vor allem liebe GSA-Kolleginnen und -kollegen, sicherlich haben es einige von Ihnen/Euch bereits geh&#246;rt: Ich will der n&#228;chste Pr&#228;sident der German Speakers Association werden! Mein Start in einer Sackgasse Warum? Daf&#252;r muss ich zun&#228;chst etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>HIER GEHT ES ZUR KURZFASSUNG MEINER DREI ZIELE F&Uuml;R DIE GSA: ALS <a href="http://www.stefan-fraedrich.de/blog/stefan-for-president-meine-drei-ziele-fuer-die-gsa">TEXT</a> UND ALS <a href="http://www.stefan-fraedrich.de/podcast/stefan-for-gsa-praesident">PODCAST</a>!</p>
<p><strong>Liebe Schweinehundeprofis</strong></p>
<p><strong>und dieses Mal vor allem liebe GSA-Kolleginnen und -kollegen</strong>,</p>
<h4><span style="font-weight: normal;">sicherlich haben es einige von Ihnen/Euch bereits geh&ouml;rt: Ich will der n&auml;chste Pr&auml;sident der </span><a href="http://www.germanspeakers.org/" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">German Speakers Association</span></a><span style="font-weight: normal;"> werden! </span></h4>
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<h4>Mein Start in einer Sackgasse</h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Warum? Daf&uuml;r muss ich zun&auml;chst etwas ausholen. Vor ungef&auml;hr zehn Jahren steckte mein Leben in einer fiesen kleinen Sackgasse: <span id="more-3735"></span><strong>junger Arzt in der Uni-Psychiatrie</strong>, Promotion in der Tasche (wundersch&ouml;nes Thema: „Zur Pr&auml;valenz von Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rungen bei Strafgefangenen“), rosige Jobaussichten im medizinischen Lieblingsfach, toller Chef in einer jungen topmodernen Klinik, nette Patienten und Kollegen. Was wollte ich mehr? Leider aber f&uuml;hlte ich mich deplatziert. Zwar war ich zielstrebig und mit durch mein spannendes Wunschstudium gekommen. Doch nun: t&auml;gliche Routinen, klare Strukturen, geregelte Abl&auml;ufe, absehbare Perspektiven – <strong>nein, das Umfeld einer Klinik war einfach nichts f&uuml;r mich</strong>. Leider hatte ich mittlerweile die f&uuml;r manche Akademiker typische Denkhemmung, so dass ich still vor mich hin litt, ohne Land zu sehen: Die Welt ist komplex. Probleme sind kompliziert. Nur akademisches Wissen gilt. Und alles wirklich Seri&ouml;se muss sich schwer anf&uuml;hlen. Praktisch denken? L&ouml;sungsfokussiert? Ressourcenorientiert? Tun, was einem Spa&szlig; macht? Profaner Quatsch! Wozu kennt man sich mit Psychoanalyse aus? Sie ahnen: Es war die H&ouml;lle – naja, zumindest in meinem Kopf. Und um ganz ehrlich zu sein: Mein Job war nicht meine einzige Baustelle &#8230;</span></h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;"><strong>Erst als ich die Coaching-Welt f&uuml;r mich entdeckte, ging es bergauf</strong>. Was es da nicht alles gab! Unbegrenzte Energie, Lerntechniken, gl&uuml;ckliche Partnerschaften, erfolgreich verkaufen, von einem Moment auf den n&auml;chsten mit dem Rauchen aufh&ouml;ren – hunderte praktischer Themen angewandter Psychologie! Nein, seri&ouml;s erschien mir all das erstmal zwar nicht (Wo waren die Studien dazu?). Dennoch schien Vieles davon zu funktionieren.</span></h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Warum erz&auml;hle ich das? Weil es <strong>die Keimzelle meines heutigen Lebens </strong>war. Denn heute, zehn Jahre sp&auml;ter, ist f&uuml;r mich alles anders. Und um Potenzen besser: Ich lebe und arbeite als freier Redner, Trainer, Coach und Autor – ohne in Leben und Arbeit einen Widerspruch zu sehen. Ich erlebe fast t&auml;glich Sinn, Spa&szlig;, Energie und Begeisterung – und gebe genau das weiter. Auch andere gro&szlig;e Lebensbereiche sind bei mir mittlerweile aufger&auml;umt – ja, ich bin sogar gl&uuml;cklich verheiratet! </span></h4>
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<h4>Erfolgswissen f&uuml;hrt zu Erfolgen</h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Warum aber hat sich so viel positiv ver&auml;ndert? Weil ich mir inzwischen <strong>das richtige Wissen in den Kopf</strong> getan habe: Dar&uuml;ber was im Leben (f&uuml;r mich und viele andere) wichtig ist. Dar&uuml;ber wie man seine wirklichen Ziele erreicht. Vorher hatte ich oft ungefiltert die Regeln meiner Umgebung &uuml;bernommen. Dann habe ich mich gezielt mit guten Gedanken und Ideen gef&uuml;ttert. Und wie das so ist: Es entstand ein Koordinatensystem f&uuml;r richtig und falsch, eine Art Kompass im Kopf f&uuml;r wichtige Lebensbereiche wie Beziehung, Job oder Gesundheit. Und es entsprangen die Kraft und der Glaube, zu erreichen, was ich erreichen will. </span></h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Sorry, ich will nicht schw&uuml;lstig klingen.<strong> Bei all dem omin&ouml;sen „Wissen“ geht es ja oft nur um ein paar Infos und deren richtige Zusammensetzung.</strong> Darum, ein paar Stellschrauben in die richtige Position zu bringen. Und es geht um viel gesunden Menschenverstand. Ich vergleiche Erfolgs-Know-how daher gerne mit Rezepten, die wir brauchen, um die richtigen Gerichte zu „kochen“: Wie motiviert man sich und sein Team? Wie f&uuml;hrt man ein gl&uuml;ckliches Leben? Wie macht man eine leckere Pizza? All diese elementaren Herausforderungen wurden bereits bestanden – in den unterschiedlichsten Settings. Also kann man von den Erfolgreichen lernen, wie es geht. Interessant dabei: Selbst wenn jeder seinen ganz eigenen Weg geht, &auml;hneln sich oft die Prinzipien (die „Zutaten“), die zum Ziel f&uuml;hren! Denn so gerne wir uns auch als Individuen verstehen – im Kern sind wir gar alle nicht so verschieden &#8230; </span></h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Die Frage aller Fragen ist also: Wenn es so etwas wie ein &uuml;bereinstimmendes „Erfolgswissen“ f&uuml;r wichtige Lebensbereiche gibt, <strong>warum bringt es uns dann keiner systematisch bei? </strong>Bereits in Kindergarten, Schule, Ausbildung oder Studium. Warum lernen wir Wurzelziehen anstatt Lerntechniken? Warum pauken wir Buchhaltung statt Unternehmertum? Warum k&auml;uen wir Fakten wieder statt Wissen zu erwerben? Jeder mit dem ich mich dar&uuml;ber unterhalte, sagt mir im Kern das gleiche: Die wirklich wichtigen Lektionen hat uns das Lebens selbst gelehrt, nicht die Schule. Ich frage mich: Warum nicht die Schule? </span></h4>
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<h4>Was mich im Innersten antreibt</h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Sie merken: <strong>Ich habe in dieser L&uuml;cke aus Soll und Sein meinen Motor gefunden. </strong>Hilfreiches Wissen f&uuml;r wichtige Lebensbereiche zu sammeln, zu strukturieren und gezielt und mit Spa&szlig; weiterzugeben, ist das, was mich im Innersten antreibt. Und seitdem mir das klar ist, l&auml;uft vieles wie von selbst: Seit Beginn meiner Selbst&auml;ndigkeit habe ich das Gef&uuml;hl, genau das Richtige zu tun. Ich schreibe j&auml;hrlich etwa zwei </span><a href="http://www.stefan-fraedrich.de/dr-stefan-fraedrich/publikationen" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">B&uuml;cher, deren Gesamtauflage mittlerweile bei &uuml;ber 500.000</span></a><span style="font-weight: normal;"> liegt. Die Themen sind dabei<strong> erfolgreiche Selbstmotivation und wichtige Rezepte f&uuml;r unser t&auml;gliches Leben</strong>: Wie ern&auml;hrt man sich gesund? Wie h&auml;lt man eine Rede? Wie flirtet man mit seinem Traumpartner? Wie verhandelt man geschickt? Denn Lebenserfolg ist mitnichten eine reine Frage des Willens, sondern immer auch des Wissens. Und am Ende f&uuml;hrt die Summe der richtigen Gedanken zum Erfolg.</span></h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Apropos Erfolg: Allein die „</span><a href="http://www.youtube.com/watch?v=HvDjAcyxISY&amp;feature=related" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">G&uuml;nter, der innere Schweinehund</span></a><span style="font-weight: normal;">“-B&uuml;cher haben sich bislang 330.000 Mal verkauft. (Vielen Dank hier auch an den </span><a href="http://www.gabal-verlag.de" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">GABAL-Verlag</span></a><span style="font-weight: normal;">!) Auch die </span><a href="http://www.youtube.com/watch?v=L74gD8W56-g" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">Vortr&auml;ge und Seminare zum „G&uuml;nter-Prinzip“ </span></a><span style="font-weight: normal;">sind entsprechend gefragt &#8211; auch </span><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Cq31PpO38Os" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">gemeinsam mit Illustrationsgenie Timo Wuerz</span></a><span style="font-weight: normal;"> &#8211; und machen (auch mir selbst!) immer wieder Spa&szlig;. Ich hatte im Fernsehen einige</span><a href="http://www.youtube.com/watch?v=NAuIIofiZWs" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">Coaching-Sendungen wie zum Beispiel &#8222;Besser Essen&#8220; auf Pro7</span></a><span style="font-weight: normal;">, die je nach Quote zwischen 600.000 und 1,2 Millionen Menschen erreicht hat, sa&szlig; in Talkshows, habe CDs und Pl&uuml;schtiere produziert, Trainer und Coaches ausgebildet, mit Promis und bekannten Pers&ouml;nlichkeiten gearbeitet, </span><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ky9Vkrv4omM" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">Seminare und Vortr&auml;ge auf Englisch</span></a><span style="font-weight: normal;"> gehalten, zum Beispiel in Spanien, den USA oder Frankreich, und bei all dem unz&auml;hlige tolle Menschen, Orte und Wirtschaftszweige kennengelernt. Ich darf unabh&auml;ngig und kreativ arbeiten, Menschen inspirieren und motivieren – und dabei sogar noch Geld verdienen. Kurz: Ich habe meinen Sinn gefunden.<strong> DANKE, DANKE, DANKE F&Uuml;R DIESES WUNDERBARE LEBEN – UND MEINEN SCH&Ouml;NEN BERUF! </strong>Besser gesagt: f&uuml;r meine Berufung. </span></h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Worauf ich dabei ganz besonders stolz bin: Gemeinsam mit <strong>Thilo Baum</strong> und<strong> Ingo Buckert</strong> habe ich das Seminar „</span><a href="http://www.nichtraucher-in-5-stunden.de" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">Nichtraucher in 5 Stunden</span></a><span style="font-weight: normal;">“ entwickelt, das in den vergangenen Jahren viele tausende Menschen zu Nichtrauchern gemacht hat. Wir haben uns dabei oft gegen das bisherige Therapie-Establishment durchgebissen, Studien erstellt, Krankenkassenzulassungen bekommen, das Seminar</span><a href="#mce_temp_url#"><span style="font-weight: normal;"> </span></a><a href="http://www.youtube.com/watch?v=mYS4D7H8gvc&amp;feature=related" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">im Fernsehen und als DVD</span></a><span style="font-weight: normal;"> gezeigt und mutig </span><a href="http://www.youtube.com/watch?v=pWGjMcq3f5M&amp;feature=related" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">Veranstaltungen mit mehreren hundert Teilnehmern </span></a><span style="font-weight: normal;">durchgef&uuml;hrt, obwohl uns viele den Vogel gezeigt haben („Das kann doch nicht funktionieren!“). Wir haben die „</span><a href="http://www.nikotinpraevention.de/" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Nikotinpr&auml;vention</span></a><span style="font-weight: normal;">“ gegr&uuml;ndet, </span><a href="http://www.fiese-falle.de/" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">Charity-Seminare f&uuml;r Sch&uuml;ler</span></a><span style="font-weight: normal;"> ins Leben gerufen, die nun von engagierten Trainer/innen deutschlandweit durchgef&uuml;hrt werden. Und wir kamen vor etwa zwei Wochen wieder </span><a href="http://www.antenne.de/zigarette_nikotin_rauchverbot/ANTENNE-BAYERN-Nichtraucher-in-fuenf-Stunden-nur-durchs-Radiohoeren__zigarette_230525_news.html" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">live im Radio bei Antenne Bayern</span></a><span style="font-weight: normal;">, wo (laut Antenne Bayern) eine Million H&ouml;rer eine Kompaktversion des Seminars umsonst verfolgen konnte. Ganz ehrlich: Ich finde das nicht schlecht f&uuml;r einen frustrierten kleinen „Ex-Psychiater“, der mal brav gelernt hat, man m&uuml;sse Rauchern bei Atembeschwerden Schleimhaut-Abschweller verabreichen und ihnen Nikotinpflaster empfehlen, weil sie es sowieso nicht alleine schaffen, mit dem Rauchen aufzuh&ouml;ren. </span></h4>
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<h4>Professionelles Speaking ist mir heilig</h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Noch mal: Warum erz&auml;hle ich das alles? Selbstbeweihr&auml;ucherung? Nein! Ich m&ouml;chte, dass Sie/Ihr, liebe Kollegen der German Speakers Association, wissen, was mich antreibt. Denn wenn ich der n&auml;chste Pr&auml;sident der GSA werde, will ich f&uuml;r Sie/Euch transparent sein. Und eines soll ganz klar r&uuml;berkommen: <strong>Professioneller Speaker zu sein, ist f&uuml;r mich etwas absolut Heiliges! </strong>Wir, die wir beruflich sprechen, beeinflussen Menschen. Wir geben Ideen weiter und inspirieren. Und das sollten wir mit den bestm&ouml;glichen Absichten, Inhalten und Mitteln tun, die uns zur Verf&uuml;gung stehen! Sie ahnen, worauf ich hinaus will: Genau dabei soll und kann uns die German Speakers Association unterst&uuml;tzen!</span></h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Womit wir nun beim Grund w&auml;ren, warum ich zugesagt habe, als ich gefragt wurde, ob ich Pr&auml;sident werden wolle: Ich sehe es idealistisch. Ich m&ouml;chte mithelfen, unseren sch&ouml;nen Beruf weiter zu etablieren, stetig besser zu machen – und damit unserer Gesellschaft wichtige Impulse zu geben. Mittlerweile kann ich behaupten, einige vorzeigbare Ergebnisse zustande gebracht zu haben. Au&szlig;erdem kann ich von bezahlten Vortr&auml;gen gut leben, bin also ein „echter Speaker“ im engeren Sinne. Also traue ich mir nun auch fachlich zu, mich unserer ALLER Sache zu widmen. Und sie nach au&szlig;en zu repr&auml;sentieren.</span></h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;"><strong>Unter meiner Pr&auml;sidentschaft </strong>will ich im Wesentlichen dreierlei erreichen: </span></h4>
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<h4>- die GSA stabilisieren,</h4>
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<h4>- den Speaker-Beruf professionalisieren</h4>
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<h4>- und uns st&auml;rker mit der Gesellschaft vernetzen.</h4>
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<span style="font-weight: normal;">Und das stelle ich mir in einzelnen so vor:</span></strong></p>
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<h4>Die GSA stabilisieren</h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Die <strong>German Speakers Association ist in den letzten Jahren zum gr&ouml;&szlig;ten deutschsprachigen Weiterbildungsverband geworden </strong>– und das, obwohl sie erst seit 2005 existiert. Die GSA vernetzt deutschsprachige Trainer, Referenten und Coaches sowie deren Gesch&auml;ftspartner untereinander. Au&szlig;erdem ist sie durch den Dachverband der Global Speakers Federation weltweit mit 6.000 Experten verbunden. Was f&uuml;r eine Plattform! </span></h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Neben dem enormen Engagement der Gr&uuml;ndungs“eltern“ <strong>Claudia und Siegfried Haider </strong>und den GSA-Pr&auml;sidenten <strong>Sabine Asgodom </strong>und <strong>Lothar Seiwert</strong> ist diese grandiose Entwicklung den unz&auml;hligen Mitgliedern zu verdanken, die sich aktiv in die GSA eingebracht haben und einbringen. <strong>Man sp&uuml;rt einfach: Die GSA lebt! </strong>Und dieses Leben hat in den letzten Jahren unglaublich Vieles hervorgebracht: Gro&szlig;artige </span><a href="http://www.germanspeakers.org/convention/startseite.html" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">Conventions</span></a><span style="font-weight: normal;">. Die </span><a href="http://www.germanspeakers.org/ch/startseite.html" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">Chapter Schweiz</span></a><span style="font-weight: normal;"> und </span><a href="http://www.germanspeakers.org/at/startseite.html" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">&Ouml;sterreich</span></a><span style="font-weight: normal;"> mit den Chapterpr&auml;sidenten <strong>Martin Betschart</strong> und <strong>Fleur W&ouml;ss</strong>. Begehrte Preise wie die Aufnahme in die GSA-&#8220;</span><a href="http://www.germanspeakers.org/hof/startseite.html" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">Hall of Fame</span></a><span style="font-weight: normal;">&#8220;. Ich selbst durfte ja 2009 den</span><a href="http://www.youtube.com/watch?v=RsUfyctA3xo" target="_blank"><span style="font-weight: normal;"> Innovation Award </span></a><span style="font-weight: normal;">entgennehmen. Das </span><a href="http://www.germanspeakers.org/tv/startseite.html" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">GSA-TV</span></a><span style="font-weight: normal;">. </span><a href="http://www.germanspeakers.org/veranstaltungen/gsa-humortag.html" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">Humortage</span></a><span style="font-weight: normal;">. </span><a href="http://www.germanspeakers.org/veranstaltungen/gsa-boot-camp.html" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">Bootcamps</span></a><span style="font-weight: normal;">. </span><a href="http://www.germanspeakers.org/veranstaltungen/gsa-messeauftritte.html" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">Messeauftritte</span></a><span style="font-weight: normal;">. Die PEGs, also die </span><a href="http://www.germanspeakers.org/expertgroups.html" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">Professional Expert Groups</span></a><span style="font-weight: normal;">, in denen wir uns gegenseitig fortbilden. Tolle Buchprojekte, wie zuletzt das „</span><a href="http://www.germanspeakers.org/shop/1x1.html" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">1&#215;1 des Professional Speaking</span></a><span style="font-weight: normal;">“. Die </span><a href="http://www.germanspeakers.org/university/startseite.html" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">GSA-Universit&auml;t</span></a><span style="font-weight: normal;">, die unserem Beruf nun auch akademischen Glanz verleiht. Und, und, und!</span></h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Ich finde: Wir m&uuml;ssen diese vielen sch&ouml;nen Pflanzen und Pfl&auml;nzchen pflegen, auf dass sie weiterhin wachsen und gedeihen! <strong>Daher ist es nun wichtig, die entstandenen Strukturen zu bewahren und zu stabilisieren. </strong>Das geht aber nur mit all den Menschen, die sich bisher eingebracht haben und all den Beziehungen, die die GSA lebendig halten. Wir m&uuml;ssen auf diese Menschen und Beziehungen achten und ihr Engagement wertsch&auml;tzen. So erhalten wir weiterhin die unterst&uuml;tzende Atmosph&auml;re einer gro&szlig;en Berufsfamilie, die es schafft, unseren vielen jobtypischen Einzelk&auml;mpfern eine ideelle und fachliche Heimat zu bieten. </span></h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Selbstverst&auml;ndlich m&ouml;chte ich hier auch<strong> Gaby Graupner</strong> erw&auml;hnen, meine </span><a href="http://www.youtube.com/user/gabysgraupner" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">Mitbewerberin um das Pr&auml;sidentenamt</span></a><span style="font-weight: normal;">, die sich seit Jahren engagiert in der GSA einbringt und ebenfalls f&uuml;r Konsolidierung und die Beziehungspflege im Inneren eintritt. </span></h4>
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<h4>Den Speaker-Beruf professionalisieren</h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Auch angesichts aller Erfolge und notwendigen Konsolidierung: Die GSA darf nun auf keinen Fall den Fehler machen, sich auf dem Erreichten auszuruhen! Denn es ist eine Sache, ein funktionierender Weiterbildungsverband zu sein – und eine ganz andere, <strong>DER F&Uuml;HRENDE deutschsprachige Weiterbildungsverband </strong>zu sein. Im ersten Fall werden wir weiter wachsen, Stabilit&auml;t gewinnen und sicherlich gute Arbeit leisten. Im zweiten Fall aber k&ouml;nnen wir eine Delle ins Universum hauen – wie der gesch&auml;tzte Kollege <strong>Hans-Uwe „Love“ K&ouml;hler</strong> so sch&ouml;n zu sagen pflegt. </span></h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Ich finde: Wir sollten Letzteres anstreben! Denn wir brauchen<strong> KEINEN WEITEREN REINEN TRAINER- ODER COACHINGVEBAND</strong>. (Machen Sie sich mal den Spa&szlig; und googeln, wie viele es davon bereits gibt.) <strong>Was wir brauchen, ist ein PROFESSIONELLER SPEAKERVERBAND! </strong>Einen der durch seine Qualit&auml;t und seine Ideen ein zentraler Baustein in der Weiterbildungslandschaft ist. Einer mit Stimme und Gewicht. Einer mit Vernetzung in und f&uuml;r die gesamte Gesellschaft. Einer der nicht um Mitglieder werben muss, sondern dem die Mitglieder nachlaufen. Eine attraktive umworbene „Braut“, in der ganz selbstverst&auml;ndlich auch echte „Gro&szlig;kopferte“ aus Gesellschaft, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft vertreten sind und ihr professionelles Wissen und K&ouml;nnen weitergeben. Den</span><a href="#mce_temp_url#"><span style="font-weight: normal;"> </span></a><a href="http://www.germanspeakers.org/convention/startseite.html" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">Deutschen Rednerpreis</span></a><span style="font-weight: normal;"> einzuf&uuml;hren und auf der kommenden Convention als ersten Preistr&auml;ger <strong>Hans-Dietrich Genscher </strong>zu ernennen, ist genau die richtige Richtung. </span></h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;"><strong>Ich m&ouml;chte sie alle in der GSA haben, unsere gro&szlig;en K&ouml;pfe, Profis und Pers&ouml;nlichkeiten</strong>: Gesellschaftsgr&ouml;&szlig;en wie <strong>Dieter Hildebrandt</strong> oder <strong>Joachim Gauck</strong>. Neurowissenschaftler wie <strong>Manfred Spitzer</strong> oder <strong>Gerald H&uuml;ther</strong>. Top-Bestsellerautoren wie <strong>Richard David-Precht</strong> oder <strong>Tommy Jaud</strong>. Fernsehk&ouml;che wie <strong>Sarah Wiener</strong> oder <strong>Johann Lafer</strong>. Politiker und Ex-Politiker wie <strong>Walter Riester</strong> oder <strong>Lothar Sp&auml;th</strong>. Wirtschaftsf&uuml;hrer und -denker wi<strong>e Wolfgang Grupp</strong> oder <strong>G&ouml;tz Werner</strong>. Sportpers&ouml;nlichkeiten wie <strong>Uli Hoene&szlig;</strong> oder <strong>Katy Witt</strong>. Mediengr&ouml;&szlig;en wie <strong>Sabine Christiansen</strong> oder <strong>Ulrich Wickert</strong>. Comedians wie <strong>Ingo Appelt </strong>oder <strong>Cindy aus Marzahn</strong>. Menschen also, die genau wie wir professionell Reden und Vortr&auml;ge halten – die sich aber oft in ganz anderen Teichen tummeln und h&auml;ufig Millionen von Menschen erreichen! Ich bin mir sicher: <strong>Von solchen Mitgliedern k&ouml;nnen wir noch so einiges lernen. </strong>Dar&uuml;ber wie Medien ticken, wie politische Entscheidungen fallen, wie gute Gags funktionieren, wie man Fu&szlig;ballteams motiviert oder Unternehmen f&uuml;hrt. <strong>Aber auch anders herum </strong>ist der Nutzen da: Denn auch Politiker, Sportler, Wissenschaftler, Comedians und Autoren brauchen professionelles Wissen &uuml;ber Psychologie und Coaching, Marketing und Menschenf&uuml;hrung, &uuml;ber Lern- und Verkaufstechniken, dar&uuml;ber wie man sich positioniert, Suchmaschinen optimiert oder Storytelling anwendet. Sprich: <strong>WIR K&Ouml;NNEN ALLE VONEINANDER PROFITIEREN UND DABEI GEWINNEN!</strong></span></h4>
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<h4>Hohe Ziele erreichen: Profis lernen von Profis</h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Hohe Ziele. Wie erreichen wir sie? Indem wir auf dem stabilen Boden der bisherigen Strukturen eine <strong>WEITERE PROFESSIONALISIERUNG DES SPEAKER-BERUFES</strong> vorantreiben! Denn genau die<strong> Fokussierung auf die T&auml;tigkeit des „Redens an sich“ </strong>ist es, die uns von anderen Verb&auml;nden unterscheidet – und uns besonders attraktiv macht. Auch wenn wir uns bislang vor allem aus Trainern, Coachs und Rednern zusammensetzen, sehe ich<strong> in verwandten Berufen ein enormes Potenzial f&uuml;r Wachstum und mehr Wissen</strong>: Wir k&ouml;nnen von Radiomoderatoren „handwerklich“ besseres Sprechen lernen – und sie von uns Didaktik. Wir k&ouml;nnen von Journalisten professionelles Formulieren lernen – und sie von uns Know-how f&uuml;r die Selbst&auml;ndigkeit. Wir k&ouml;nnen von Drehbuchautoren Dramaturgie lernen – und sie von uns Kaltakquise. <strong>Deswegen will ich als GSA-Pr&auml;sident die engeren Berufsgrenzen verlassen</strong> und um qualifizierte Mitglieder in der weiteren Verwandtschaft werben: unter Psychologen, Schauspielern, Wirtschaftswissenschaftlern, Sch&uuml;lern und Studenten, Sportcoachs, Kabarettisten, Professoren, Lehrern und Beamten in den Ministerien und Senatsverwaltungen. In welcher Form sich eine solche Mitgliedschaft umsetzen l&auml;sst, wird noch zu er&ouml;rtern sein. Als „assoziierte“ Mitgliedschaft vielleicht? </span></h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Ich bin mir sicher: Genau so werden wir alle dauerhaft besser. Und genau so werden wir attraktiv f&uuml;r diejenigen, die es aufgrund ihrer Bekanntheit und ihrer Errungenschaften eigentlich nicht *n&ouml;tig* haben, sich Verb&auml;nden anzuschlie&szlig;en. Au&szlig;erdem k&ouml;nnen wir so wirklich <strong>mehr Bedeutung f&uuml;r Gesellschaft und Wirtschaft </strong>erlangen. </span></h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Ich finde, diese Ausrichtung steht uns gut zu Gesicht. Gem&auml;&szlig; dem von verschiedenen Vorst&auml;nden und <strong>Jon Christoph Berndt</strong> erarbeiteten Markenkern vereint die German Speakers Association ohnehin </span></h4>
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<h4><em>„Experten der verschiedensten Sparten, die eines gemeinsam haben: Die Wissensvermittlung an Publikum. Ziel ist es, ein Forum f&uuml;r professionelle Speaker zu kreieren, um von den Besten zu lernen, Ideen und Erfahrungen auszutauschen und Ums&auml;tze zu steigern. Zu den Mitgliedern z&auml;hlen prominente Redner, Trainer, Manager und Sachbuchautoren.“ </em></h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Das passt doch schon super, nicht wahr?</span></h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;"> Auch das Berufsbild des Professional Speakers wurde definiert: </span></h4>
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<h4><em>„Unter Professional Speaking verstehen wir die herausragende Pr&auml;sentation eines hauptberuflichen Vortragsredners, der mit seinem Expertenwissen Einsichten, Erkenntnisse und innovative Informationen in einer motivierenden, unterhaltenden, inspirierenden und professionellen Form liefert. Der Professional Speaker stellt Unternehmen, Organisationen und Business-Events seine Expertise zur Verf&uuml;gung, um – je nach spezifischem Kundenbed&uuml;rfnis – Impulse zu geben oder Ver&auml;nderungsprozesse zu unterst&uuml;tzen. Der Professional Speaker gen&uuml;gt in seinen ethischen Grunds&auml;tzen und seinen unternehmerischen F&auml;higkeiten den Standards der weltweiten Speaker Associations.“ </em></h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Dem ist nichts hinzuzuf&uuml;gen. </span></h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Also los: Lasst uns unseren Anspr&uuml;chen gen&uuml;gen! Denn so schaffen wir die Quadratur des Kreises: Wir bieten Neumitgliedern und Berufseinsteigern eine Top-Plattform und Weiterbildung durch erfahrene Praktiker. Und erfahrenen Praktikern bieten wir wertvollen Austausch und Orientierung nach oben. Aber auch „denen da oben“ k&ouml;nnen wir eine motivierende Benchmark bieten – nicht nur durch die Attraktivit&auml;t und Strahlkraft der GSA-Mitgliedschaft an sich, sondern auch durch international anerkannter Qualit&auml;tskriterien wie den CSP, den „</span><a href="http://www.germanspeakers.org/csp.html" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">Certified Speaking Professional</span></a><span style="font-weight: normal;">&#8220;. Unsere ersten deutschen Titeltr&auml;ger <strong>Sabine Asgodom, Lothar Seiwert, Markus Hofmann</strong> und <strong>Andreas Buhr</strong> wissen, dass man sich diese Auszeichnung erst mal verdienen muss – sie ist ein echtes Qualit&auml;tsmerkmal. </span></h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Was ich hier aber auch ganz klar betonen m&ouml;chte: Trotz der Orientierung nach oben darf sich die GSA nicht als eitlen Elite-Club verstehen, sondern sie sollte eine <strong>Profi-Plattform</strong> sein, die unseren sch&ouml;nen Beruf veredelt. Dabei ist</span> JEDER Trainer und Coach in der GSA willkommen<span style="font-weight: normal;">, der besser werden will. Ziel ist es ja gerade, besser zu werden – was jeder kann, darf und unbedingt sollte. Aber: Es soll stolz machen, bei der GSA zu sein! Die GSA soll ein attraktiver Verein mit Strahlkraft sein. Ein Verein der als Marke wirkt, bei der eigenen Positionierung hilft und gute Leute anzieht, die wiederum allen helfen und den „Kuchen“ unseres Marktes gr&ouml;&szlig;er machen. So boosten wir nicht nur unsere Branche, sondern unsere ganze Gesellschaft. </span></h4>
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<h4>Mit der Gesellschaft vernetzen</h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Womit wir bei dem Thema sind, das mir am meisten unter den N&auml;geln brennt: Bei der Vernetzung mit unserer Gesellschaft. </span></h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Schon als Arzt fand ich es seltsam, dass die Medizin zumeist Krankheiten bek&auml;mpft, statt sie zu verhindern. Asthmaspray statt Rauchstopp. Blutdruckpillen statt Sport. Magenband statt Kochkurs. Auch in den psychotherapeutischen Schulen sieht es oft &auml;hnlich aus: Macken er&ouml;rtern statt St&auml;rken st&auml;rken. Neuroleptika statt Zuwendung. Verhaltenstherapie statt Coaching. Von au&szlig;en allerdings erkennt man blinde Flecken – und kann sie benennen: Viele &Auml;rzte und Psychotherapeuten brauchen Impulse aus anderen F&auml;chern! Zum Beispiel aus Coaching, Trainingslehre, Marketing oder Gespr&auml;chsf&uuml;hrung. Je st&auml;rker fach&uuml;bergreifend das Denken, desto besser die Ergebnisse.</span></h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Doch auch in anderen gesellschaftlich wichtigen Bereichen fokussieren wir uns oft auf Nebenschaupl&auml;tze: Kassenbeitr&auml;ge erh&ouml;hen statt Fitnesskurse pushen. Steuern sparen statt Geld verdienen. Verteilungs- statt Leistungsgerechtigkeit fordern. Hartz-IV polemisieren statt &uuml;ber Bildung reden. Schulnoten beachten statt St&auml;rkenprofile. &Uuml;ber Krisen reden statt &uuml;ber Chancen. Und uns &uuml;ber die ewige Pubert&auml;t von Lothar Matth&auml;us wundern statt am Modell guter Beziehungen zu lernen. Ist das alles nicht seltsam?</span></h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Zumal wir andererseits in einer faszinierenden Zeit voller Potenziale und Erkenntnisse leben:<strong> Social Networks verbinden Menschen und Ideen weltweit</strong> – trotzdem werden sie von vielen noch gar nicht genutzt.<strong> &Uuml;ber Gladwells und Andersons „Long Tail“ kann jeder im Internet Geld verdienen</strong> – trotzdem schicken wir Arbeitslose zum Bewerbungstraining. <strong>Gesundheit und Fitness erlauben Produktivit&auml;t bis ins hohe Alter </strong>– trotzdem tut man so, als sein man mit 67 scheintot. <strong>Die Ressource Selbstverwirklichung war nie so leicht anzuzapfen wie heute </strong>– trotzdem vertrauen wir lieber unserem maroden Sozialsystem. <strong>Nie war pers&ouml;nliches Engagement wertvoller</strong> – trotzdem bringen wir Kindern immer noch bei, brav Regeln zu folgen statt eigene Resultate zu schaffen. <strong>Und nie war kluge Bildung so wichtig wie heute </strong>– dennoch blockieren sinnlose NCs Studienzug&auml;nge. Sprich: Wir leben bei weltweiter hoher Konkurrenz<strong> in einer Zeit voller Chancen</strong> – und l&auml;hmen uns zugleich durch die Denkbremsen einer &uuml;berregulierten Das-geht-nicht-Gesellschaft. </span></h4>
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<h4>Speaking ist ein wichtiger Job!</h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Und genau hier kommt f&uuml;r mich unser Beruf ins Spiel: <strong>Denn wir als freie Trainer, Coaches, Redner und Autoren k&ouml;nnen und sollten genau in dieses Sinn- und Richtungs-Vakuum sto&szlig;en</strong>, das uns so oft l&auml;hmt! Wir haben tolle Leute in unseren Reihen mit tollen Themen und Expertisen. Mit Ideen die uns helfen, Impulsen die zum Denken anregen und Idealen die im Leben Orientierung geben. Wir k&ouml;nnen im Spannungsfeld aus Coaching, Weiterbildung und Wirtschaft wirken und helfen. Als freie Geister, die sagen d&uuml;rfen und sagen sollen, was Sache ist. Fast wie Hofnarren, von denen man erwartet und erwarten sollte, dass sie einem den Spiegel vorhalten. Zur eigenen Reflektion und Ausrichtung auf das Wesentliche. </span></h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;"><strong>Wie wichtig allein Fortbildungen und Kongresse in einer Zeit des lebenslangen Lernens sind, wissen wir alle</strong>. Sie schulen Mitarbeiter, motivieren, entwickeln Menschen weiter, unterst&uuml;tzen damit unsere Wirtschaft und schaffen Wirtschaftswachstum und Identit&auml;t. Sie helfen, Verantwortung zu &uuml;bernehmen. Und Meetings matter: Sie schaffen Jobs! Unsere Freunde aus der amerikanischen National Speakers Association haben ausgerechnet, dass die Fort- und Weiterbildungsbranche allein in den USA eine Million Arbeitspl&auml;tze sichert: Reiseindustrie, Hotels, Veranstaltungs-, Ausstellungs- und Messeindustrie etc. – nachzulesen auf der Homepage </span><a href="http://www.whymeetingsmatter.org" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">www.whymeetingsmatter.org</span></a><span style="font-weight: normal;">. </span></h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Uns allen ist klar: In einem Seminar oder bei einem Vortrag vor Menschen sp&uuml;rt man die Energie einer Gruppe, f&uuml;hlt sich stark und kann etwas bewegen. <strong>Und genau das ist auch unsere Aufgabe als Speaker: etwas zu bewegen! Daher will ich uns als GSA-Pr&auml;sident st&auml;rker mit der Gesellschaft vernetzen.</strong> Ich will helfen, die Impulse, die wir in uns tragen, weiterzugeben und allen zur Verf&uuml;gung zu stellen. </span></h4>
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<h4>Vorhandene Potenziale aussch&ouml;pfen</h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Das geht allerdings nicht per Dekret oder Pressemitteilung. Das geht meines Erachtens dar&uuml;ber, als – wie oben schon erw&auml;hnt – „attraktive Braut&#8220; in der Weiterbildungslandschaft Ma&szlig;st&auml;be zu setzen. Und dadurch anziehend auf neue Partner zu wirken. Auf Gro&szlig;kopferte wie Normalos, auf Sch&uuml;ler wie Lehrer, auf F&uuml;hrungskr&auml;fte und Teammitglieder. Denn: Unsere Ideen, unser Wissen, unsere Performance soll allen helfen. Zum Beispiel durch die besagte <strong>&Ouml;ffnung in verwandte Berufe<span style="font-weight: normal;">.</span></strong> Durch st&auml;rkere <strong>Vernetzung mit der Politik und gezielten Lobbyismus</strong>. Durch einebest&auml;ndig <strong>besser werdende Au&szlig;endarstellung der GSA</strong>. Durch <strong>Professionalisierung der einzelnen GSA-Mitglieder</strong>: bessere B&uuml;cherverk&auml;ufe, st&auml;rkere Positionierung, coolere Performances, kluge Fortbildungen und professionellen Umgang mit Medien. Also dadurch, dass wir unsere Erfolgsrezepte miteinander teilen und alle wachsen – und so die vorhandenen Potenziale voll aussch&ouml;pfen. </span></h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Auch <strong>starke Kooperationen und Kampagnen</strong> geh&ouml;ren hier unbedingt dazu. Viele Vorbilder f&uuml;r geniale Ideen und Projekte existieren bereits: Ich denke etwa an Weiterbildungsveranstaltungen wie die „</span><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ar-RaNq1_gY" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">Sales Masters and Friends</span></a><span style="font-weight: normal;">“, die von deutschen Speaker-Gr&ouml;&szlig;en wie <strong>Martin Limbeck</strong>, <strong>Dirk Kreuter</strong> oder <strong>Alexander Christiani</strong> ins Leben gerufen wurden. Oder an das 24-Stunden-Webinar „</span><a href="http://www.smile2.de/index.php?r=cms/show&amp;key=smeetings-WSU-Home&amp;menuId=198" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">Wir sind Umsatz!</span></a><span style="font-weight: normal;">“, mit dem die Initiatoren <strong>Andreas Buhr</strong>, <strong>Dirk Kreuter</strong>, <strong>Martin Limbeck </strong>und <strong>Cemal Osmanovic </strong>einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde anpeilen und dabei nebenher einer guten Sache dienen: Die Einnahmen gehen an die Stiftung „</span><a href="http://www.innocenceindanger.de/" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">Innocence in danger</span></a><span style="font-weight: normal;">“ von <strong>Stephanie Freifrau zu Guttenberg</strong>. </span></h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Apropos Charity: <strong>Seit Jahren schon mache ich bei engagierten Charity-Projekten mit</strong>, deren Ziel es ist, die Verh&auml;ltnisse zu verbessern. Wie etwa bei der „</span><a href="http://www.mentorstiftung.de/mentor_de/ueber/expertenrat/index.php?navanchor=2110009" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">Mentor Stiftung</span></a><span style="font-weight: normal;">“, bereits genannter „</span><a href="http://www.nikotinpraevention.de" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Nikotinpr&auml;vention</span></a><span style="font-weight: normal;">“, dem genialen Audio-Portal „</span><a href="http://www.stark-durch-den-sturm.com/" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">Stark durch den Sturm</span></a><span style="font-weight: normal;">“ oder bei der neu entstehenden Online-Plattform „</span><a href="http://www.beunic.com/" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">beUnic</span></a><span style="font-weight: normal;">“, die neben den bekannten Funktionen sozialer Netzwerke zus&auml;tzlich Inspirationstankstelle, Coachingforum und konkrete Lebenshilfe sein wird. Auch innerhalb der GSA sind viele engagierte Projekte am Start – wie etwa die Professional Expert Groups oder einzelnen L&auml;nder-Chapter. Oder denken wir an <strong>Sabine Asgodom</strong>s „</span><a href="http://www.coaching-heute.de/" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">Coaching heute</span></a><span style="font-weight: normal;">“. Oder<strong> Alexander-Maria Fassbender</strong>s „</span><a href="http://coaching-convention.de/" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">Coaching Convention</span></a><span style="font-weight: normal;">“ samt einem </span><a href="https://www.xing.com/net/pri3b26c8x/coachingconvention/" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">Xing-Forum mit &uuml;ber 6.000 Mitgliedern</span></a><span style="font-weight: normal;">.</span></h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Sie merken: Ich sehe hier ein<strong> riesiges Kooperationspotenzial f&uuml;r die GSA </strong>und jedes einzelne Mitglied! Dabei geht es mir nicht um Cliquenwirtschaft oder einzelne Egos – sondern um die Bedeutung unserer aller Sache. Ich bin mir sicher: Genau so kann sich die GSA auf schnellstem Weg mit unserer Gesellschaft vernetzen – und tiefe Wurzeln schlagen!</span></h4>
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<h4>Lasst uns den Kuchen gr&ouml;&szlig;er machen!</h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Ich finde: Es ist unserer Pflicht, hier aktiv zu gestalten. Denn: <strong>WIR K&Ouml;NNEN ETWAS BEWEGEN! </strong>Und zwar unabh&auml;ngig davon, wo wir unseren Berufsschwerpunkt haben und unsere Kunden finden. Egal ob angestellter Firmentrainer, Einzelcoach oder Top-Speaker. Egal ob Anf&auml;nger oder alter Hase. Egal ob Mittelklassetarif oder Luxussal&auml;r. Hier sind wir alle gefragt. </span></h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Liebe Speaker, ich wei&szlig;: Das sind viele Worte und hohe Ziele. Doch ein Weg geht sich leichter, wenn man wei&szlig;, wohin und wozu man ihn geht. Und dar&uuml;ber, ob das auch Ihre/Eure Richtung ist, werden wir am Vorabend der GSA-Convention abstimmen. Und ich wei&szlig; ebenfalls: F&uuml;r viele von Ihnen/Euch ist die Entscheidung zwischen beiden Pr&auml;sidentschaftskandidaten schwierig. Dennoch <strong>w&uuml;rde es mich sehr freuen, wenn Sie/Ihr m&ouml;glichst zahlreich kommt und mir Ihre/Eure Stimme gebt: am 09. September in K&ouml;ln um 19.00 Uhr auf der GSA-Mitgliederversammlung! </strong>Und bitte denken Sie daran: Wer nicht pers&ouml;nlich zur Mitgliederversammlung kommen kann, darf das eigene Stimmrecht schriftlich einem anderen anwesenden Mitglied &uuml;bertragen. Au&szlig;erdem bitte ich Sie/Euch, diesen Brief hier an m&ouml;glichst viele GSA-Kollegen/innen weiterzuleiten und mit ihnen zu besprechen.</span></h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Liebe Freundinnen und Freunde, lasst uns eine Delle ins Universum hauen – und den Kuchen f&uuml;r uns alle gr&ouml;&szlig;er machen!</span></h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Wir sehen uns in K&ouml;ln.</span></h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Herzliche Gr&uuml;&szlig;e</span></h4>
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<h4><span style="font-weight: normal;">Stefan Fr&auml;drich</span></h4>
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		<title>Das Leben ist ein Domino-Spiel</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 11:56:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Schweinehundeprofis, „Ab morgen beginnt wieder der Ernst des Lebens!“ Mit diesen Worten stimmten mich meine Eltern regelm&#228;&#223;ig zum Ende der Sommerferien auf das kommende Schuljahr ein. Und nat&#252;rlich meinten sie es gut — bei all den bevorstehenden Pflichten und Herausforderungen konnte ein wenig Motivation nicht schaden. Die Wirkung ihrer Worte allerdings sabotierte stets die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Schweinehundeprofis,</p>
<p>„Ab morgen beginnt wieder der Ernst des Lebens!“ Mit diesen Worten stimmten mich meine Eltern regelm&auml;&szlig;ig zum Ende der Sommerferien auf das kommende Schuljahr ein. Und nat&uuml;rlich meinten sie es gut — bei all den bevorstehenden Pflichten und Herausforderungen konnte ein wenig Motivation nicht schaden. Die Wirkung ihrer Worte allerdings sabotierte stets die gute Absicht: Die ganze Freude auf Schulfreunde, Pausen und lustige Erlebnisse st&uuml;rzte binnen Sekunden zusammen. Sie wich der bedeutungsvollen Schwere, nun wieder Verantwortung &uuml;bernehmen zu m&uuml;ssen — f&uuml;rs rechtzeitige (und viel zu fr&uuml;he) Aufstehen am Morgen, die ungeteilte Aufmerksamkeit im Unterricht, strenge Lerndisziplin und f&uuml;r passable Noten. Schlie&szlig;lich ging es um meine Zukunft. Was f&uuml;r ein Riesenprojekt!<span id="more-3723"></span></p>
<p>Sie f&uuml;hlen mit mir? Danke! Gerade infolge solcher Episoden aus dem Reich der Demotivation kennen wir alle die Wirkung verschiedener Betrachtungsweisen auf unsere Stimmung. Ich hatte mich auf die Schule gefreut — und ich w&auml;re dadurch m&ouml;glicherweise genug motiviert gewesen! Und um so etwas zu empfinden, bedarf es nicht einmal des Einflusses anderer: Es kommt allein auf unsere Sichtweise an.</p>
<p>Entscheiden wir uns daf&uuml;r, die Dinge schwer zu nehmen, f&uuml;hlen sie sich schwer an. Nehmen wir sie dagegen leicht, so erscheinen sie tats&auml;chlich leichter!</p>
<p>Zum Gl&uuml;ck entschied ich mich damals f&uuml;r die zweite Variante: Ich beschloss, die ach so wichtige Schule so oft wie m&ouml;glich einfach als Spiel zu betrachten. Denn Spiele machen Spa&szlig;. Und siehe da: Gute Laune und Vorfreude waren sofort wieder da! Sollte ich damals durch Zufall etwas Wichtiges f&uuml;r mein Leben herausgefunden haben? K&ouml;nnen wir m&ouml;glicherweise sehr vieles in unserem Leben einfach als ein Spiel betrachten und dadurch die Schwere loswerden? Und uns dabei gut f&uuml;hlen?</p>
<p><strong>Das ganze Leben ist ein Spiel?</strong></p>
<p>„Das Leben ein Spiel?“, k&ouml;nnte man nun denken. Wie frevlerisch! „Das Leben ist doch viel zu ernst, um es als Spiel zu betrachten.“</p>
<p>Ja, sicher: Das Leben hat ernste Aspekte. Aber es hat eben auch sehr viele spielerische. Und w&auml;hrend uns beim Begriff „Ernst“ Gedanken wie Kampf, Anstrengung, Strenge und Verantwortung in den Sinn kommen, sind es bei „Spiel“ eben Spa&szlig;, Spannung, Freizeit und Inspiration. Betrachten Sie alleine einmal die Wortwahl: F&uuml;hlt es sich nicht sehr viel leichter an, sein Leben zu „steuern“ als daf&uuml;r „Verantwortung zu &uuml;bernehmen“? Ist es nicht viel sch&ouml;ner, nach „L&ouml;sungen zu suchen“ als „auf Probleme zu achten“? Wobei f&uuml;hlen Sie sich wohler: wenn Sie „schauen, was das neue Schuljahr Spannendes bringt“ oder wenn Sie „wieder mit dem Ernst des Lebens beginnen“?</p>
<p>Wobei f&uuml;hlen Sie sich wohler: wenn Sie sich an Silvester „darauf freuen, was das neue Jahr Spannendes bringt“ oder wenn Sie — wie ich damals in der Schule — „wieder mit dem Ernst des Lebens beginnen“?</p>
<p>Im einen Fall verrinnt uns unsere Lebenszeit zwischen unseren Fingern, w&auml;hrend wir angestrengt versuchen, Pflichten zu erf&uuml;llen. Im anderen Fall sammeln wir sch&ouml;ne Momente, so wie manche Frauen Schuhe sammeln oder M&auml;nner Bundesliga-Ergebnisse. Sch&ouml;ne Momente, Schuhe und Bundesliga scheinen gl&uuml;cklicher zu machen als Anstrengung und Pflicht, was meinen Sie? Spielen macht also immer noch Spa&szlig;!</p>
<p><strong>Das ganze Leben ist ein Domino-Spiel!</strong></p>
<p>Besonders gut gef&auml;llt mir die &Uuml;berlegung, das Leben mit einem Domino-Spiel zu vergleichen: Man legt an, was passt. Sie kennen die Regeln des Spiels? Domino besteht aus rechteckigen Spielsteinen. Alle Steine sind in zwei H&auml;lften geteilt. Auf jeder H&auml;lfte steht wie bei einem W&uuml;rfel eine Augenzahl von eins bis sechs. (Na gut: Beim Original-Domino gibt es auch Felder ohne Augenzahl — aber hier gehen wir einmal von Feldern mit Zahlen aus.) Bei sechs Augen und zwei Feldern pro Stein sind demnach sechsunddrei&szlig;ig Kombinationen denkbar. Jeder Spieler bekommt ein paar Steine. Nachdem die Steine verteilt sind, muss jeder Spieler versuchen, ans &auml;u&szlig;ere Feld eines Steines auf dem Tisch einen eigenen Stein mit dem gleichen Feld anzulegen. F&uuml;nf auf f&uuml;nf, vier auf vier, eins auf eins! Und wer zuerst alle Steine los ist, hat gewonnen.</p>
<p>Was mich bei diesem Spiel ans Leben erinnert? Nie wei&szlig; man, welcher Stein (welche Herausforderung) als n&auml;chstes kommt. Nur wer einen passenden Stein (eine L&ouml;sung) hat, darf ihn anlegen (einen Zwischenerfolg feiern). Im Idealfall ergibt sich so eine lange Kette aneinandergereihter Steine (gemeisterter Herausforderungen), die durch ein erfolgreiches und spannendes Spiel (das Leben) zustande kamen. Sinn klar geworden? Das ganze Leben ist ein Spiel, und wenn wir wollen, funktioniert es wie Domino. Es geht um die Kunst, die Gegebenheiten des Lebens richtig zu nutzen.</p>
<p><strong>&#8222;Das Domino-Prinzip&#8220; als Buch und Seminar </strong></p>
<p>Also habe ich zum Lebens-Domino ein <a href="http://www.stefan-fraedrich.de/erfolgs-shop/das-domino-prinzip">Buch geschrieben</a> und ein <a href="http://www.stefan-fraedrich.de/vortraege-seminare/erfolgreicher-leben">Seminar entworfen</a>. Wobei wir die Steine in sechs wichtigen Themenbl&ouml;cken (Lebensbereichen) durchspielen:</p>
<p>Die Einser-Steine, also von 1.1 bis 1.6, stehen f&uuml;r unsere wichtigsten psychischen F&auml;higkeiten und Fertigkeiten. Dazu geh&ouml;ren Wahrnehmung, Gef&uuml;hle, Gl&uuml;ck, innere Werte und &Uuml;berzeugungen. Sie stellen unser Psycho-R&uuml;stzeug f&uuml;r die weiteren Spielz&uuml;ge dar. Die Zweier-Steine sind unsere Werkzeuge f&uuml;r Wachstum, Lernen und f&uuml;r die Frage, wie wir Ziele erreichen. Sie helfen uns, wann immer wir eine Troph&auml;e ergattern wollen. Die Dreier-Steine unterst&uuml;tzen uns dabei, Projekte zu stemmen (in Job und Privatleben), gl&uuml;cklich und erfolgreich zu arbeiten, Geld zu verdienen und mit unserer Zeit sinnvoll zu haushalten — sie sind sozusagen unsere Lebensunterhaltssteine. Die Vierer-Steine wiederum erm&ouml;glichen uns gute Beziehungen — in Partnerschaft, Umfeld und Freundeskreis. Auch wie wir den f&uuml;r uns passenden Partner angeln, geh&ouml;rt hier dazu. Die F&uuml;nfer-Steine lassen es in unseren Beziehungen m&ouml;glichst konstruktiv und friedlich zugehen — mithilfe einiger wichtiger Kommunikationsprinzipien. Die Sechser-Steine schlie&szlig;lich sorgen daf&uuml;r, dass wir m&ouml;glichst lange weiterspielen k&ouml;nnen. Sie helfen uns n&auml;mlich, die wesentlichen Aspekte unserer Gesundheit zu beachten: Bewegung, der Umgang mit Alkohol, die Frage Rauchen oder Nichtrauchen sowie Ern&auml;hrung und Erholung.</p>
<p>So entsteht unterm Strich eine ziemlich lange Schlange aneinandergereihter Steine: das Domino-Prinzip. Es ist schl&uuml;ssig und erm&ouml;glicht ein ziemlich gutes Spiel!</p>
<p>Nat&uuml;rlich gehe ich als Trainer und Autor die Steine sch&ouml;n sortiert durch: eins nach dem anderen. So k&ouml;nnen Sie die anstehenden Ver&auml;nderungen in Ihrem Leben systematisch ordnen und planen, was sehr praktisch ist, denn im wahren Leben erscheinen die Steine ja meist ziemlich ungeordnet und reihen sich kreuz und quer aneinander. Seminar und Buch helfen Ihnen also bei der Orientierung! M&ouml;chten Sie zum Beispiel mit dem Rauchen aufh&ouml;ren (Domino-Stein 6.3), dann schaffen Sie das, indem Sie Ihre &Uuml;berzeugungen steuern (Domino-Stein 1.3), und indem Sie bei zwischenzeitlichen Misserfolgen dennoch am Ball bleiben (Domino-Stein 2.6) oder sich durch erspartes Geld belohnen (Domino-Stein 3.6). Oder sind Sie mit Kritik konfrontiert (Domino-Stein 5.4)? Dann beachten Sie dabei die inneren Werte (Domino-Stein 1.4) aller Beteiligter und kl&auml;ren Sie die Regeln (Domino-Stein 4.5) f&uuml;r das Kritik-Gespr&auml;ch. Sie sehen: Es darf — wie beim richtigen Domino-Spiel — wild kombiniert werden! Und am Ende entsteht f&uuml;r Ihre pers&ouml;nliche L&ouml;sung ein linearer Weg. Sie m&uuml;ssen Ihn nur nachlesen.</p>
<p><strong>Prinzipien statt Regeln </strong></p>
<p>Bei all dem ist wichtig: Domino ist kein Spiel mit starren Regeln. Es kommt auf Sie selbst an! Denn erstens ist unser t&auml;gliches Domino oft ziemlich komplex. Ich stecke nicht in Ihrer Spielsituation — es w&auml;re vermessen von mir zu sagen, wie Sie konkret zu handeln h&auml;tten. Und zweitens w&uuml;rden auch strenge Domino-Regeln Ihrer individuellen Situation kaum gerecht werden. Denn nach dem Motto „Wenn A, dann B!“ kreieren Regeln vielleicht gerne Schwarzwei&szlig;-Denken und vermeintliche Klarheit — aber ob Sie damit etwas anfangen k&ouml;nnen und erfolgreich und gl&uuml;cklich werden?</p>
<p>Mir geht es dabei statt um Regeln eher um Prinzipien (deswegen hei&szlig;t es ja auch „Das Domino-Prinzip“ und nicht „Die Domino-Regel“). Wo ist der Unterschied? Ganz einfach: Regeln ver&auml;ndern sich, Prinzipien bleiben bestehen. Regeln kl&auml;ren die Vorgehensweise im Einzelfall, Prinzipien bestimmen die Gesamtrichtung. Vielleicht stellen wir uns Regeln einfach als Wegbeschreibung vor: „Erste Ampel rechts, dann 500 Meter geradeaus, nun scharf links.“ Das Problem bei einer solchen Regel: Jede Abweichung vom Weg, jeder Fehler unterwegs, jedes Hindernis k&ouml;nnen uns in die hoffnungslose Orientierungslosigkeit f&uuml;hren! Mit Prinzipien hingegen verf&uuml;gen wir &uuml;ber einen Kompass und ein Ortungssystem wie ein GPS, wir kennen unsere Koordinaten, die Koordinaten des Ziels und seine Richtung. So kommen wir immer noch zum Ziel, selbst wenn wir uns zigmal verlaufen! Und &uuml;brigens: Wussten Sie, dass es sowieso etliche verschiedene Domino-Varianten und darum keine starren Regeln gibt? Zum Beispiel ungarisches, italienisches und franz&ouml;sisches Domino? Oder Bukidomino, Domino Whist, Dominosa, Pai Gow und Bilder-Domino? Die Spielregeln sind unterschiedlich. Trotzdem ist das Prinzip immer das Gleiche: M&ouml;glichst gut und m&ouml;glichst lange die passenden Steine anlegen. Darum geht es!</p>
<p><strong>Jedes Kapitel ist ein Stein</strong></p>
<p>Und nun zum Aufbau des Seminars (und des Buches): Jeder Spielstein (jeder Seminarblock, jedes Kapitel) beginnt mit konkreten Erlebnissen von Menschen, allesamt wahre Beispiele aus dem prallen Leben. Im zweiten Schritt schauen wir, wo „das Problem“ liegt, im dritten Schritt verrate ich Ihnen die L&ouml;sung, und als viertes sehen Sie, welchen wunderbaren Erfolg das richtige Anlegen eines Steins (das richtige Verhalten) zur Folge hat.</p>
<p>Alle Steine verstehe ich als Prinzipien, als Orientierungshilfen im t&auml;glichen Domino-Spiel des Lebens. Ob Sie Steine legen wollen und welche, ist Ihre Entscheidung. Ich kann Ihnen versichern: Die Prinzipien gelten. Selbst wenn Sie sich dazu entscheiden sollten, sie nicht anzuwenden. Und — pssst! — unter uns gesagt: Sie werden schnell erkennen, wie viele dieser Prinzipien letztlich nur dem gesunden Menschenverstand entspringen. Sie werden Ihnen enorm helfen! Freuen Sie sich darauf, dass Sie sie bald alle anwenden wollen.</p>
<p>Kennen Sie &uuml;brigens den „Domino-Effekt“? Der kann Ihnen helfen, die neuen Erkenntnisse wasserfallartig zu wahren Kaskaden des Erfolgs werden zu lassen. Stellt man Domino-Steine hochkant in einer Reihe auf und st&ouml;&szlig;t den &auml;u&szlig;ersten um, st&uuml;rzt er auf seinen Nachbarn, der ebenfalls seinen Nachbarn umst&uuml;rzt, der wiederum seinen Nachbarn zu Fall bringt. Es entsteht eine Folge von Bewegung und Ereignissen, bei denen das eine das andere bewirkt und wobei jedes Ereignis selbst eine Folge hat — eben den „Domino-Effekt“. Stellen Sie sich vor, Sie w&uuml;rden dreihundertsiebenundsechzigtausendvierhundertneunundzwanzig Domino-Steine so aufstellen, dass ein einziger angetippter Stein alle in Bewegung bringt!</p>
<p>Aber ganz egal, welche Variante Sie mit Ihren Domino-Steinen nun spielen wollen — wichtig ist: Spielen Sie! Sie werden sehen: Es hat wunderbare Folgen. Ich w&uuml;nsche Ihnen bei Ihrem pers&ouml;nlichen Domino gutes Bauen und viel Spa&szlig;!</p>
<p>Na? Neugierig geworden? Dann holen Sie sich unbedingt das <a href="http://www.stefan-fraedrich.de/erfolgs-shop/das-domino-prinzip">Buch</a> oder kommen Sie zum <a href="http://www.stefan-fraedrich.de/vortraege-seminare/erfolgreicher-leben">Seminar</a>!</p>
<p>Herzliche Schweinehundegr&uuml;&szlig;e</p>
<p>Ihr</p>
<p>Stefan Fr&auml;drich</p>
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		<title>Live-Nichtraucherseminar f&#252;r 1 Million Menschen!</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 15:17:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Schweinehundeprofis, am kommenden Donnerstag (29.07.2010) halte ich ein Live-Nichtraucherseminar f&#252;r EINE MILLION Menschen – und zwar von 19.00 bis 24.00 Uhr auf dem Radiosender Antenne Bayern. Ja, Sie haben richtig gelesen: bei DER Antenne Bayern, dem gr&#246;&#223;ten Radiosender Deutschlands (mit etwas &#252;ber einer Million H&#246;rern pro Stunde)! Eine der gr&#246;&#223;ten und wirkungsvollsten Gesundheitsaktionen Deutschlands [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Schweinehundeprofis,</p>
<p>am kommenden Donnerstag (29.07.2010) halte ich ein Live-Nichtraucherseminar f&uuml;r EINE MILLION Menschen – und zwar von 19.00 bis 24.00 Uhr auf dem Radiosender <a href="http://www.antenne.de">Antenne Bayern</a>. Ja, Sie haben richtig gelesen: bei DER Antenne Bayern, dem gr&ouml;&szlig;ten Radiosender Deutschlands (mit etwas &uuml;ber einer Million H&ouml;rern pro Stunde)!<span id="more-3699"></span></p>
<p><strong>Eine der gr&ouml;&szlig;ten und wirkungsvollsten Gesundheitsaktionen Deutschlands</strong></p>
<p>Als wir diese Aktion planten, hatte ich bis zuletzt Zweifel, ob die „Antenne“ das auch wirklich durchzieht. Und ich staune ehrlich gesagt immer noch: Immerhin widerspricht es den g&auml;ngigen Radio-Gepflogenheiten, die H&ouml;rer mit einem „ernsthaften“ Thema (ich verspreche dennoch viele Lacher!) bei der Stange halten zu wollen. Und dann auch noch &uuml;ber f&uuml;nf Stunden!</p>
<p>Dennoch: Antenne Bayern glaubt an unser Projekt – und beweist damit ein gro&szlig;artiges Gesp&uuml;r f&uuml;r die Bed&uuml;rfnisse Ihrer H&ouml;rer jenseits der „&uuml;blichen Berieselung“ – gerade jetzt, wo durch den Volksentscheid in Bayern nat&uuml;rlich der Druck auf Raucher w&auml;chst. Viele wollen mit dem Qualmen aufh&ouml;ren, wissen aber nicht, wie das geht. Und daher ich ziehe ganz tief meinen Hut vor allen an der Entscheidung Beteiligten. Denn: Was am Donnerstagabend passieren wird, ist nichts weniger, als eine der gr&ouml;&szlig;ten und wirklungsvollsten Gesundheitsaktionen, die es in Deutschland bislang gegeben hat!</p>
<p>Zugegeben: Unser Seminar „<a href="http://www.stefan-fraedrich.de/vortraege-seminare/nichtraucher-in-5-stunden">Nichtraucher in 5 Stunden</a>“ lief auch bereits bei Focus Gesundheit im Fernsehen. Auch innovative Radiosender wie Fritz haben das Seminar bereits gesendet. Aber dass sich ein Sender mit so gigantischer H&ouml;rerschaft wie Antenne Bayern anschlie&szlig;t, wird dazu f&uuml;hren, dass am Donnerstagabend Tausende rauchende Zuh&ouml;rer quasi „nur durchs Radioh&ouml;ren“ zu Nichtrauchern werden k&ouml;nnen! Von einem Tag auf den anderen. Denn w&auml;hrend der f&uuml;nf Stunden werde ich tats&auml;chlich eine Kompaktversion des Seminars „<a href="http://www.stefan-fraedrich.de/vortraege-seminare/nichtraucher-in-5-stunden">Nichtraucher in 5 Stunden</a>“ halten, das bereits seit 2003 so vielen Menschen frische Luft gebracht hat! Ich werde dabei in mehreren Bl&ouml;cken pro Stunde sprechen, wobei dazwischen nat&uuml;rlich auch Musik und Nachrichten laufen. Aber: ICH werde sprechen, versprochen. Es wird ein zwar netto kurzes, aber dennoch &#8222;richtiges&#8220; Seminar werden. Eines das helfen wird, von den Krebsst&auml;ngeln loszukommen.</p>
<p>Doch warum ist eine solche Aktion &uuml;berhaupt wichtig? Gen&uuml;gt es nicht, das Rauchen einfach aus der &Ouml;ffentlichkeit zu verbannen? Ist Rauchen nicht einfach nur Privatsache, eine eigene freie Entscheidung? Nun, ganz so einfach ist es nicht.</p>
<p><strong>Raucher oder Nichtraucher? Das kommt darauf an &#8230;</strong></p>
<p>Die einen rauchen seit ihrer Jugend. Ein Leben ohne Zigaretten k&ouml;nnen sie sich nicht vorstellen – obwohl alle immer wieder sagen: „H&ouml;r auf!“ Die anderen denken „Einmal Raucher, immer Raucher!“ Denn obwohl sie immer wieder aufh&ouml;ren, fangen sie st&auml;ndig wieder damit an. Wieder andere rauchen erst seit kurzem. Ein schlechtes Gewissen haben sie kaum. Schlie&szlig;lich meinen sie, jederzeit wieder damit aufh&ouml;ren zu k&ouml;nnen. Und wieder andere sind militante Nichtraucher. Sie verstehen nicht, wie sich Raucher den stinkenden Qualm &uuml;berhaupt antun und scheinbar gewissenlos ihre Mitmenschen qu&auml;len k&ouml;nnen. Also wettern sie dagegen, wann immer sie k&ouml;nnen – und sto&szlig;en (nat&uuml;rlich) nur auf Widerstand &#8230;</p>
<p>Rauchen entspannt, Rauchen schmeckt, Rauchen geh&ouml;rt zum Kaffee. Rauchen stinkt, Rauchen kostet viel Geld, Rauchen macht krank. Was also tun: Rauchen oder nichtrauchen? „Moment mal!“, sagen Sie wom&ouml;glich, wenn Sie Nichtraucher sind, „wenn ich an einer Zigarette ziehe, wird mir schwindelig, kratzt der Rauch im Hals und der Kaffee ist viel besser ohne Qualm!“ Als Raucher hingegen verteidigen Sie den vermeintlichen Genuss: „Davon haben Nichtraucher keine Ahnung!“ Und wenn Sie damit aufh&ouml;ren sollen, fallen Ihnen lauter gute Gr&uuml;nde ein, warum es erst mal besser ist, weiterzurauchen. Krank werden Nichtraucher schlie&szlig;lich auch, oder? Aufh&ouml;ren k&ouml;nnen Sie sp&auml;ter ja immer noch. So weit, so verzwickt.</p>
<p><strong>Wieso rauchen Raucher eigentlich?</strong></p>
<p>Warum nur spalten tabakgef&uuml;llte Papierr&ouml;llchen die Menschheit scheinbar in zwei Lager? Was ist das, Rauchen? Genuss? Gewohnheit? Sucht? Nun: Kommt ganz darauf an, was man dar&uuml;ber wei&szlig;! Denn Rauchen ist ein komplexes Verhalten mit logischen Ursachen und Wirkungen. Und nur wer die Zusammenh&auml;nge kennt, versteht das Rauchen wirklich. Im Wesentlichen gibt es f&uuml;rs Rauchen n&auml;mlich zwei Ursachen: biologische und psychologische – und zwischen beiden ein sehr spannendes Wechselspiel!</p>
<p>Fast jeder hat schon einmal an einer Zigarette gezogen. Die Effekte beim Anf&auml;nger: Kratziger Geschmack und pseudo-„cooles“ Gef&uuml;hl – und wer sogar inhaliert, sp&uuml;rt Hustenreiz, Schwindel und &Uuml;belkeit. „Davon abh&auml;ngig werden? Nie im Leben!“ denken die Neu-Raucher. Doch einige &uuml;ben so lange, bis sie es richtig gut k&ouml;nnen und sogar vertragen. Bald schon brauchen sie jeden Tag eine bestimmte Menge Zigaretten. Warum?</p>
<p>Wenn man Tabakrauch inhaliert, gelangt das im Tabak enthaltene Gift Nikotin in unseren K&ouml;rper. Und dort macht es &Auml;rger – es &auml;hnelt n&auml;mlich dem k&ouml;rpereigenen Botenstoff Acetylcholin und stimuliert wahllos alle m&ouml;glichen Nerven, die f&uuml;r Acetylcholin empfindlich sind: Der Darm rumort, man bekommt weiche Knie, das Gehirn meldet eine Karussell-Fahrt und so weiter. Wieso? Weil Nikotin viel st&auml;rker wirkt als Acetylcholin! Schlie&szlig;lich ist es ein Gift. Deshalb baut es der K&ouml;rper auch nach kurzer Zeit wieder ab und die Irritationen gehen vorbei.</p>
<p>Was aber passiert, wenn man das Rauchen immer wieder &uuml;bt? Dann ver&auml;ndern sich die Nervenzellen so, dass sie sich auch mit Nikotin normal f&uuml;hlen k&ouml;nnen. Sie stumpfen gegen das Gift ab! Doch weil der K&ouml;rper Nikotin weiterhin nach jeder Zigarette nach drau&szlig;en schafft, f&uuml;hlen sich die Nerven nicht mehr normal, sobald der Nikotinpegel sinkt – und melden den Bedarf nach einer neuen Zigarette: Der Raucher sp&uuml;rt ein leichtes Loch im Bauch, eine diffuse Unruhe und Unsicherheit. „Ich will eine rauchen!“, denkt er schlie&szlig;lich nach einer Dreiviertelstunde – und meint dabei eigentlich „Ich brauche wieder Nikotin!“ Die n&auml;chste Zigarette beseitigt das unangenehme Mangelgef&uuml;hl f&uuml;r ein paar Minuten – um es nach einer erneuten Dreiviertelstunde wieder hervorzurufen.</p>
<p>Sie merken schon: Das eigentlich Angenehme am Rauchen ist die Beseitigung des unguten Gef&uuml;hls, das der Raucher ohne Zigarette hat. Denn er steckt in einer unsinnigen biologischen Kettenreaktion fest: Nikotin rein – doofes Gef&uuml;hl l&auml;sst nach – Nikotin raus – doofes Gef&uuml;hl kommt wieder. Eine Zigarette f&uuml;hrt also zur n&auml;chsten. Und zur n&auml;chsten, und zur n&auml;chsten. Alles nur, weil sich der Raucher an Nikotin gew&ouml;hnt hat. Das ist die biologische Seite der Zigarettensucht.</p>
<p>Warum also „schmecken“ Zigaretten dem Raucher, beruhigen ihn und machen ihn „gl&uuml;cklich“, w&auml;hrend sie Nichtraucher v&ouml;llig kalt lassen? Weil dem Raucher ohne Zigaretten fortan etwas fehlt! Jede Zigarette wird nun zur wertvollen kleinen Belohnung, ohne die das Leben nicht mehr lebenswert erscheint. Die psychologische Seite der Sucht. Ein Irrtum, der auf einer Illusion beruht: Man kratzt sich, weil es juckt – und merkt nicht, dass das Kratzen das n&auml;chste Jucken hervorruft.</p>
<p>Und: Bei welchen Gelegenheiten rauchen Raucher? Bei Stress, Pausen, Langeweile, zum Kaffee, beim Fernsehen, Nachdenken, Feiern, Telefonieren, nach dem morgendlichen Aufstehen, Essen oder Sex – oder auch um sich zu belohnen. Klar: Raucher rauchen, sobald sich die Gelegenheit dazu ergibt. Warum? Weil in diesen Situationen das Rauchen meist erlaubt ist und der Nikotinhunger gestillt werden muss. Psychologisch verkn&uuml;pfen sich dabei allerdings zwei Dinge, die nichts miteinander zu tun haben: das „Kratzen“, weil es „juckt“ und die Situation in der man sich kratzt – und diese Verkn&uuml;pfung wird so lange wiederholt, bis das Gehirn Ursache und Wirkung umdreht: Wer t&auml;glich drei Tassen Kaffee trinkt und dabei raucht, verkn&uuml;pft j&auml;hrlich mehr als 1000 Mal den Zigarettenirrtum und Kaffeetrinken. Wetten, dass die Kippen bald den Kaffee lecker machen? Oder die Pausen sch&ouml;ner? Oder den Stress weniger? Obwohl dabei eigentlich nur der Nikotinpegel aufgef&uuml;llt wird. Dumm gelaufen …</p>
<p>Und die Tabakindustrie? Sie verkauft ein nahezu perfektes Produkt: Es ist klein, man kann viel davon herstellen. Es ist billig in der Produktion und teuer im Wiederverkauf. Perfekte Vertriebsstrukturen sorgen daf&uuml;r, dass man die Dinger wirklich immer und &uuml;berall bekommt. Und die Sucht sorgt daf&uuml;r, dass die Kunden jeden Tag wiederkommen. Was f&uuml;r ein Gesch&auml;ft! Und wenn die Altkunden sterben, macht man eben naive Neukunden zu Rauchern: Kinder und Jugendliche. Nicht umsonst hat uns die Zigarettenwerbung jahrzehntlang gehirngewaschen: Raucher seien cool, sexy, erfolgreich, gut aussehend, entspannt. Kein Wunder also, dass sich selbst &auml;ltere Raucher ihre Situation immer noch sch&ouml;nreden, obwohl mittlerweile ein Blinder erkennt, dass das Gegenteil zutrifft: Raucher sind unsicher, blass, oft sozial schwach, vorgealtert und ohne Kippen panisch nerv&ouml;s. Arme Raucher.</p>
<p>Die Nichtraucher wundern sich: Warum dann nicht einfach damit aufh&ouml;ren? Warum sich weiterhin vergiften? Warum 4000 toxische und zum Teil radioaktive D&auml;mpfe einatmen? Warum im Winter auf dem Balkon frieren? Warum Krebs, Impotenz und Herzinfarkt riskieren? Doch die Nichtraucher haben leicht Reden: Schlie&szlig;lich kennen sie das miese Gef&uuml;hl nicht, das Raucher ohne ihre Zigaretten haben! Denn ist man einmal drin in Marlboro-Country, f&auml;llt die Ausreise schwer. Wie auch auf etwas verzichten, das so gut tut? Das macht Angst! Und womit bek&auml;mpft ein Raucher seine Angst? Klar: mit Zigaretten. Dabei wissen Raucher nat&uuml;rlich, das Rauchen krank macht. Und selbstverst&auml;ndlich w&uuml;rden die meisten sofort damit aufh&ouml;ren, wenn sie w&uuml;ssten, wie es geht.</p>
<p><strong>So werden Sie einfach und dauerhaft die Zigaretten los!</strong></p>
<p>Wie also mit dem Rauchen aufh&ouml;ren? Nikotinpflaster? Pillen? Hypnose? Psychotherapie? Langsam reduzieren? Es geht viel einfacher: Die weitaus meisten erfolgreichen Ex-Raucher haben von einem Tag auf den anderen mit dem Qualmen aufgeh&ouml;rt – und ohne weitere Hilfsmittel. Im Prinzip geht es nur darum, den Entschluss zu fassen, keine n&auml;chste Zigarette mehr anzuz&uuml;nden und somit die Nikotinkettenreaktion zu unterbrechen. Denn ohne sinkenden Nikotinpegel, hat man auch nicht das Gef&uuml;hl, eine Zigarette zu brauchen. Der K&ouml;rper reinigt sich von selbst und die Nerven justieren sich wieder neu – auf die normale Dosis Acetylcholin. Bald schon ist der Spuk vorbei.</p>
<p>„Und die Entzugserscheinungen?“ sorgt sich jetzt wom&ouml;glich der Noch-Raucher. Doch auch das ist kein Problem: Die k&ouml;rperlichen Entzugserscheinungen sind ohnehin so schwach, dass man sie kaum sp&uuml;rt! Sie sind schon nach ein bis zwei Tagen verschwunden. Viel wichtiger sind die psychologischen Entzugserscheinungen, n&auml;mlich der Irrglaube, dass die Zigarette etwa zum Kaffee, zur Entspannung und zur Pause geh&ouml;rt. Denn wer das Gef&uuml;hl hat, auf einen kleinen Freund zu verzichten, wird mitunter aggressiv, hungrig, nerv&ouml;s und kann den Krebsst&auml;ngeln jahrelang hinterher jammern. Oft sucht er dann unbewusst nach einem Grund, wieder mit dem Rauchen anzufangen: Stress, Geselligkeit oder Alkohol. Wer aber sich aber stattdessen bei jeder typischen „Rauchersituation“ dar&uuml;ber freut, nicht mehr rauchen zu m&uuml;ssen, wird binnen k&uuml;rzester Zeit zum Nichtraucher: „Fr&uuml;her h&auml;tte ich jetzt geraucht. Ein Gl&uuml;ck, dass ich das nicht mehr muss!“, „Super, schon wieder keine gequalmt!“ oder „Herrlich, wie gut die Luft jetzt riecht und wie fit du dich f&uuml;hlst!“ So macht das neue Leben als Nichtraucher vom ersten Tag an Spa&szlig;. Egal, wie lange und wie viel man vorher geraucht hat.</p>
<p><strong>G&ouml;nnen Sie sich einen Neustart ins Leben!</strong></p>
<p>Liebe Neu-Ex-Raucher, haben Sie bitte keine Angst! Denn sobald Sie mit dem Rauchen Schlu&szlig; machen, wird ab sofort alles jeden Tag sch&ouml;ner: Sie brauchen kein schlechtes Gewissen mehr zu haben, werden nicht mehr innerlich zerrissen sein, Sie werden besser riechen, besser schmecken, besser aussehen, sich besser f&uuml;hlen, mehr Luft bekommen, mehr Kraft haben, stolz auf sich sein, Impotenz und Schwangerschaftsprobleme beseitigen, wei&szlig;ere Z&auml;hne kriegen, mit dem ewigen Husten aufh&ouml;ren, eine stabilere Gesundheit bekommen, Ihre Haut verj&uuml;ngen, Krebs-, Schlaganfalls- und Herzinfarktrisiko minimieren, Ihre Gehirnleistung verbessern, Ihren besorgten Lieben einen Gefallen tun, weniger Streit provozieren, Tausende Euro f&uuml;r sch&ouml;nere Dinge sparen – und vor allem endlich den Stolz und die Freiheit erleben, Ihre Handlungen selbst bestimmen zu k&ouml;nnen, anstatt sich von stinkenden Rachenschw&auml;rzern beherrschen zu lassen. Na? Das ist doch was, oder?</p>
<p>Ach ja, eines noch: Liebe Nichtraucher, wenn Sie Raucher beim Aufh&ouml;ren unterst&uuml;tzen wollen, dann bleiben Sie bitte nett und verst&auml;ndnisvoll: Keine Besserwisserei, keine Diskussionen! Machen Sie stattdessen liebevoll Mut: „Du schaffst das schon!“ Brauchen wir das nicht alle ein bisschen?</p>
<p>Na, neugierig geworden? H&ouml;ren wir uns also am Donnerstag? W&uuml;rde mich sehr freuen. Falls Sie Antenne Bayern &uuml;brigens nicht &uuml;bers Radio empfangen k&ouml;nnen (oder wollen), k&ouml;nnen Sie die Sendung nat&uuml;rlich auch online verfolgen: <a href="http://www.antenne.de">www.antenne.de</a></p>
<p>Einen sch&ouml;nen Juli-Ausklang!</p>
<p>Herzliche Schweinehundegr&uuml;&szlig;e</p>
<p>Ihr</p>
<p>Stefan Fr&auml;drich</p>
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		<title>Arme Raucher &#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 15:53:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun wird die Luft in Bayern also noch besser! Endlich. Sogar per Volksentscheid. Chapeau, liebe Demokratie! Dabei k&#246;nnen sie einem fast ein bisschen leid tun, die Raucher – und ich sage das aus der Position eines &#252;berzeugten Ex-Rauchers, der jahrelang t&#228;glich bis zu 40 St&#252;ck der stinkigen Krebsst&#228;ngel konsumiert hat: Kaum etwas hat in den [...]]]></description>
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<p class="MsoNormal">Nun wird die Luft in Bayern also noch besser! Endlich. Sogar per Volksentscheid. Chapeau, liebe Demokratie!</p>
<p class="MsoNormal">Dabei k&ouml;nnen sie einem fast ein bisschen leid tun, die Raucher – und ich sage das aus der Position eines &uuml;berzeugten Ex-Rauchers, der jahrelang t&auml;glich bis zu 40 St&uuml;ck der stinkigen Krebsst&auml;ngel konsumiert hat: Kaum etwas hat in den letzten Jahren solch einen Imagewandel erlebt wie das Rauchen. Von der freien Entscheidung zur l&auml;stigen Zwangshandlung. Von der Souver&auml;ni&auml;t zur Peinlichkeit. Vom Freiheitssymbol zum Unterschichtenph&auml;nomen.<span id="more-3647"></span></p>
<p class="MsoNormal">Sorry, liebe Raucher, aber man wei&szlig; heutzutage einfach, wie das Rauchen funktioniert – und kein halbwegs intelligenter Mensch macht da noch mit: Nikotin rein, Nikotin raus, Nikotin wieder rein. Nur damit die ans Nikotin gewohnten Nerven ihren Schu&szlig; bekommen. Eine einzige Kettenreaktion, die dazu dient, dass sich der Raucher „normal“ f&uuml;hlen kann, also so wie sich ein Nichtraucher immer f&uuml;hlt. Und dabei m&uuml;ssen allerlei Ausl&ouml;ser als Rechtfertigung dienen: rauchen gegen Stress, f&uuml;r bessere Konzentration und Verdauung, als Geselligkeitskr&uuml;cke und Hilfe gegen Langeweile. Dass sich Raucher dabei aber verhalten wie Pawlowsche Hunde, sehen nur die Nichtraucher. Und dass die peinlichen Reden von Freiheit und Genuss nur ein schlechtes Gewissen maskieren, ist so offensichtlich, dass man die armen Raucher oft einfach in den Arm nehmen und tr&ouml;sten m&ouml;chte.</p>
<p class="MsoNormal">Klar also, dass sich auch das Bild des Rauchers ver&auml;ndert hat: Vom Marlboro-Cowboy zum Viagra-Junkie. Vom Selbstbestimmten zu Marketing-Opfer. Vom der coolen Sau zum armen Schwein. Denn: Was muss man nicht alles einatmen, um im Dreiviertelstundentakt an seinen Stoff zu kommen? Kohlenmonoxid, Pestizide, Pyridin, Poloium 210, &#8230; Wen wundert es da, dass Raucher auch noch ein paar Jahre ihres Lebens opfern? „Sozialvertr&auml;gliches Fr&uuml;hableben“ nannte man das einmal. Obwohl es bei den allermeisten Rauchern nur die Angst vorm Aufh&ouml;ren ist, die sie weiterqualmen lassen. Und ich bin mir sicher: W&uuml;rde ich heute noch rauchen, br&auml;uchte auch ich jedes Mal eine Kippe, wenn ich &uuml;ber all das nachd&auml;chte. Weil man als Raucher aber gerne zum Verleugnen neigt, w&uuml;rde vermutlich auch ich etwas von freiem Willen brabbeln und die Intoleranz der Nichtraucher beklagen. Dabei ist Rauchen in &ouml;ffentlichen R&auml;umen auch nichts arg anderes als in einen &ouml;ffentlichen Pool zu pinkeln! F&uuml;r die meisten ist es „Igitt!“ – und damit basta.</p>
<p class="MsoNormal">Sorry, liebe Raucher: F&uuml;r manche Dinge wird es einfach Zeit. So auch f&uuml;r das Ende der Nikotinherrschaft. Wie hei&szlig;t es so sch&ouml;n? „Wenn der Gaul tot ist, steig ab!“ Also schmei&szlig;t doch endlich alle die Kippen weg! Es ist viel einfacher als man zuvor glaubt – trotz aller Verlust&auml;ngste: Erst verstehen, wie das Rauchen funktioniert (dabei helfen Nichtraucherb&uuml;cher, -seminare oder offene Gespr&auml;che mit reflektierten Ex-Rauchern), dann eine Entscheidung treffen – und einfach keine Rachenschw&auml;rzer mehr anz&uuml;nden. Schon nach 24 Stunden ist der k&ouml;rperliche Mini-Entzug vorbei, und nach ein paar Tagen hat auch der innere Schweinehund begriffen, dass kein Mensch Zigaretten braucht, um mit Stress fertig zu werden, nachzudenken oder aufs Klo gehen zu k&ouml;nnen. Und weil das Rauchen endlich auch schrittweise aus der &Ouml;ffentlichkeit verschwindet, f&auml;llt sogar die R&uuml;ckfallgefahr in der Kneipe weg – ist das nicht gro&szlig;artig? Daf&uuml;r steigt kontinuierlich die Zahl der Ex-Raucher, die endlich wieder genie&szlig;en k&ouml;nnen, was ihnen die Zigaretten so lange vorenthalten haben: Stolz, Freiheit, Gesundheit – und jede Menge frische Luft!</p>
<p class="MsoNormal">
<p><!--EndFragment--></p>
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		<title>Wie Sie mit destruktiven Motzk&#246;pfen fertig werden</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 18:11:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Schweinehundeprofis, wahrscheinlich schleppe ich ein pieksendes Trauma mit mir herum, das immer dann zutage tritt, wenn ich mit sinnloser B&#252;rokratie oder destruktivem Gemotze konfrontiert werde. So wie vor ein paar Tagen, als ich in meiner Heimatortschaft mit dem Hund unterwegs war. Der Sheriff von Michelbach Michelbach an der Bilz: 2000 nette Seelen, sch&#246;nstes Schwabenland. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Schweinehundeprofis,</p>
<p>wahrscheinlich schleppe ich ein pieksendes Trauma mit mir herum, das immer dann zutage tritt, wenn ich mit sinnloser B&uuml;rokratie oder destruktivem Gemotze konfrontiert werde. So wie vor ein paar Tagen, als ich in meiner Heimatortschaft mit dem Hund unterwegs war.</p>
<p><strong>Der Sheriff von Michelbach</strong></p>
<p>Michelbach an der Bilz: 2000 nette Seelen, sch&ouml;nstes Schwabenland. Mittendrin eine Internatsschule, die dem Ort Leben einhaucht. Hier bin ich aufgewachsen, hierher komme ich immer wieder gerne zur&uuml;ck. Auch mit besagter Schule verbinden mich angenehme Erinnerungen (obwohl ich auf eine andere gegangen bin): Freund- und Bekanntschaften in Kindheit und Jugend, man geh&ouml;rt irgendwie zusammen. Und so schlendere ich mal wieder (wie &uuml;brigens seit unserem Hausbau 1978) mit dem Hund an der Schule vorbei und denke an nichts B&ouml;ses, als mir pl&ouml;tzlich rufend ein Mann hinterherl&auml;uft. <span id="more-3639"></span>Bestimmt 200 Meter legt er zur&uuml;ck, um mich schlie&szlig;lich dar&uuml;ber aufzukl&auml;ren, dass ich mit dem Hund hier nicht laufen d&uuml;rfe. Zum einen sei es nicht zumutbar, dass der Hund an die B&auml;ume pinkle (was er gar nicht tut), zum anderen sei das Schulgel&auml;nde ein Privatgrundst&uuml;ck, auf dem ich mich ohnehin nicht aufhalten d&uuml;rfe, das k&ouml;nne ich gerne nachpr&uuml;fen.</p>
<p>V&ouml;llig perplex frage ich ihn, ob er das ernst meine. Er bejaht und stellt mir in Aussicht, mal die Sch&uuml;ler in meinen Garten pinkeln zu lassen. Dann wiederholt er, ich m&ouml;ge nun das Gel&auml;nde verlassen. Ich stehe auf dem linken Fu&szlig;: Hat sich hier etwas ver&auml;ndert? Habe ich ein „Betreten verboten“ &uuml;bersehen? M&ouml;glich – schlie&szlig;lich lebe ich hier nicht mehr dauerhaft. Vorstellen allerdings kann ich mir das nicht. Und dass dieser offensichtlich bei der Schule angestellte Lehrer/P&auml;dagoge/Betreuer mir tats&auml;chlich hinterherl&auml;uft, um mich derart zu ma&szlig;regeln, obwohl ich mir keiner Schuld bewusst bin (wie der Hund &uuml;brigens auch), macht mich sauer. Hier dr&uuml;ckt einer auf meinen Wutknopf: Wie muss man drauf sein, um wegen solcher Kleinigkeiten fremden Menschen hinterherzulaufen? Hat der nichts Sinnvolleres, womit er sich besch&auml;ftigen kann? Wenn ihn st&ouml;rt, dass mein Hund das Beinchen hebt, kann er mich dann nicht einfach bitten, ihn enger an die Leine zu nehmen (zumal ich ohnehin zu den vorbildlichen Hundebesitzern geh&ouml;re, die gr&ouml;&szlig;eres „Gesch&auml;ft“ stets ordentlich mit T&uuml;tchen entfernen)? Kann der mir nicht auf zig Arten freundlicher kommen, als einfach nur „Weg hier!“ zu fordern? Stattdessen steht er wie Darth Vader vor mir, aggressiv das Lichtschwert gezogen, und die dunkle Seite der Macht wabert in meinen sch&ouml;nen Sommerabend.</p>
<p>Ich nehme nun eine ordentliche Testosterondusche und es folgt ein unsch&ouml;ner Wortwechsel. Schlie&szlig;lich ziehe ich unter Protest von dannen und checke akribisch s&auml;mtlich Zugangswege zur Schule. Wie erwartet: Nirgendwo finde ich ein entsprechendes Verbotsschild. Zwei Internatssch&uuml;lerinnen best&auml;tigen mir, dass ich keine Regel gebrochen habe. Ich solle den Herrn YX einfach nicht ernst nehmen und zuk&uuml;nftig wieder durchlaufen. Ihr Ton ist mir vertraut: „Manche sind bescheuert, das wei&szlig; man doch!“ wollen sie mir zwischen den Zeilen sagen. Und: Ja, ich wei&szlig;. Aber sitzen lassen kann ich das trotzdem nicht auf mir. So kommt mir keiner! (Dass mir klar ist, hier etwas „empfindlich“ zu sein, ist hoffentlich schon r&uuml;bergekommen?) Und nat&uuml;rlich telefoniere ich deswegen umgehend mit dem B&uuml;rgermeisteramt. Wie erwartet findet man auch dort – tratraaa! – das Vorgehen des selbsternannten Schulsheriffs befremdlich. Wenngleich er mit dem Privatgrundst&uuml;ck Recht habe, sei es &uuml;blich und nicht verboten, dort durchzulaufen. Und die Sache mit dem Hundepipi wird mit Vokabeln wie „kleinlich“ bedacht – wir bef&auml;nden uns immerhin in l&auml;ndlichem Gebiet.</p>
<p>Am n&auml;chsten Tag gehe ich zur Internatsleiterin und schildere den Vorfall. Sie wiederum best&auml;tigt all die positiven Erinnerungen, die ich an die Schule habe: freundlich, offen, l&ouml;sungsorientiert ist man hier. Sie freut sich, dass ich den Konflikt direkt kl&auml;ren will und werde der Sache nachgehen. Tats&auml;chlich bekomme ich nur einen weiteren Tag sp&auml;ter einen Anruf vom „Sheriff“. Er habe mich &uuml;berhaupt nicht des Gel&auml;ndes verwiesen, sagt er nun. Ich habe ihn missverstanden. (Freilich, freilich &#8230;) Wieder sind wir einander zwar nicht unbedingt sympathisch, aber dieses Mal bleibt unser Gespr&auml;ch sachlich – und ich h&ouml;re aus seinem Mund die Best&auml;tigung: Ja, ich d&uuml;rfe auch zuk&uuml;nftig durchlaufen. Mehr will ich nicht h&ouml;ren, f&uuml;r mich ist die Sache nun erledigt. Dass auch Hunde Pipi machen, kann ich nicht &auml;ndern, wenngleich ich meinen gerne enger an die Leine nehmen werde, wenn wir wieder an der Schule vorbeilaufen. Au&szlig;erdem: T&auml;usche ich mich, oder nehme ich in seiner Stimme ein wenig Z&auml;hneknirschen wahr? Es kann sein, dass er sich nicht gefreut hat, bei mir anzurufen &#8230; Strike!</p>
<p><strong>Lassen Sie nicht alles mit sich machen!</strong></p>
<p>Okay, Asche auf mein Haupt! Sie haben Recht: Ich h&auml;tte es lockerer nehmen k&ouml;nnen. Ich h&auml;tte milde l&auml;cheln und beim n&auml;chsten Mal einfach so wieder durchlaufen k&ouml;nnen. Die Wahrscheinlichkeit, dass mir genau derselbe Mensch beim n&auml;chsten Heimatbesuch in zwei Monaten wieder &uuml;ber den Weg l&auml;uft, ist gering. Hierauf soviel Energie zu verwenden, ist eigentlich bescheuert. Ja, eigentlich. Andererseits aber: Was mich so gest&ouml;rt und auf 180 gebracht hat, waren die vielen kleinen destruktiv-besserwisserischen Signale, die von meinem Gegen&uuml;ber ausgingen: Der vorwurfsvolle Tonfall eines ans Rechthaben und Rechtbekommen Gewohnten. Die innere Haltung, zu meinen, fremde Menschen ohne ersichtliche Hemmschwelle ma&szlig;regeln zu d&uuml;rfen. Der Bezug auf eine f&uuml;r mich nicht nachpr&uuml;fbare Regel. Die (in meinen Augen) erstaunliche Irrelevanz des Anlasses. Das inszenierte (und zumindest von ihm geglaubte) Machtgef&auml;lle im Gespr&auml;ch. Nein, ich h&auml;tte hier gar nichts lockerer nehmen k&ouml;nnen! Denn: Sind wir nicht alle schon mal bei &auml;hnlichen Vorf&auml;llen z&auml;hneknirschend davongezogen – und haben uns dann sp&auml;ter ge&auml;rgert, weil wir uns nicht gewehrt hatten? Mit jedem Mal, wenn so etwas passiert, schwindet ein kleines bisschen Selbstbewusstsein – und die dunkle Seite der Macht hat mal wieder gewonnen &#8230; Denn der Kampftrick solcher Vollhonks liegt ja gerade darin, auf die defensive Einstellung und scheinbare „Vern&uuml;nftigkeit“ des Angegriffenen zu vertrauen! Wer wehrt sich schon gegen Kleinlichkeit? Ich sch&auml;tze, dass die meisten Menschen Konflikten eher aus dem Weg gehen – und genau damit haben Motzk&ouml;pfe einen systematischen Vorteil. Sie k&ouml;nnen so ungestraft ihre Schneise aus schlechten Gef&uuml;hlen hinterlassen. Und genau das ist der Grund, warum man manches einfach nicht mit sich machen lassen darf! Punkt.</p>
<p>Na, halten Sie mich f&uuml;r empfindlich? Ich glaube, das bin ich nicht. Ich habe auch gar nichts gegen Kritik oder andere Meinungen. Im Gegenteil: Jedes komplexe System (so auch unsere Gesellschaft und nat&uuml;rlich wir selbst) braucht Feedback – und Kritik ist eine davon. Pluralit&auml;t von Menschen und Meinungen ist wichtig. Die Frage ist aber: Wie konstruktiv ist Kritik oder Korrektur? Also: Ist sie auf das Ziel ausgerichtet, die Dinge zuk&uuml;nftig besser zu machen? Falls ja, ist sie willkommen. (Wie vielleicht der Hinweis, der Hund solle nicht aufs Gel&auml;nde pinkeln.) Falls aber nein, wird sie zum destruktiven Gemotze – und sollte unterbleiben oder beendet werden. (So wie ein pl&ouml;tzliches Durchgangsverbot die halbe Ortschaft aufregen d&uuml;rfte.)</p>
<p><strong>Gestalter, Verwalter, Zerst&ouml;rer</strong></p>
<p>Ich teile Menschen ja vereinfachend in drei Kategorien ein: in Gestalter, Verwalter und Zerst&ouml;rer. Die Gestalter denken konstruktiv, l&ouml;sen Probleme, haben Ideen, setzen sie um und schaffen dabei Neues. Nat&uuml;rlich l&auml;uft nicht immer alles reibungslos ab, dennoch brauchen wir die Gestalter, damit es vorangeht. Danke, liebe Gestalter! F&uuml;r bessere Abl&auml;ufe hingegen sind die Verwalter zust&auml;ndig. Sie kl&auml;ren, ordnen, lenken die Dinge in die richtigen Bahnen. Sie verwalten, was da ist. Danke, liebe Verwalter! Die Zerst&ouml;rer hingegen hinterfragen Bestehendes und machen kaputt, was ihrer Pr&uuml;fung nicht standh&auml;lt. Der Zerst&ouml;rer ist eine Art Korrektiv in unserer Gesellschaft. Ein Abwehrmechanismus gegen schlechte Systeme. Wie eine k&ouml;rpereigene Abwehrzelle gegen Bakterien oder Krebs. Danke, lieber Zerst&ouml;rer! Alles ist gut.</p>
<p>Manchmal allerdings geraten die Dinge aus dem Gleichgewicht und ein Typus wird selbst zum Krebsgeschw&uuml;r: zum Beispiel wenn die Verwalter den eigentlichen Sinn ihrer T&auml;tigkeit aus den Augen verlieren und B&uuml;rokratien um ihrer selbst Willen wuchern. Dann wird auf Regeln beharrt, obwohl offensichtlich ist, dass sie am Wesentlichen vorbeigehen. So wie im WM-Achtelfinale zwischen Argentinien und Mexiko. Da wird ein Abseitstor vom Schiedsrichter als regul&auml;res Tor anerkannt, obwohl er – und ein ganzes Stadion – auf der Anzeigetafel sieht, dass es eine Fehlentscheidung ist! Doch Schiedsrichter treffen laut ihrem regelorientierten Selbstverst&auml;ndnis „Tatsachenentscheidungen“. Und die d&uuml;rfen nicht umgesto&szlig;en werden – selbst wenn die „Tatsachen“ gar nicht tats&auml;chlich sind. Obwohl man mittlerweile die technischen M&ouml;glichkeiten hat, umstrittene Entscheidungen zu objektivieren. Die Folge: Es entsteht mitunter ein b&ouml;sartiger B&uuml;rokratismus unter dem die zu leiden haben, auf deren Kosten er geht. Der Verwaltertypus handelt dabei zwar formal richtig, macht es aber auf der Sinnebene falsch. Man klebt &auml;ngstlich an den Regeln, leistet blinden Gehorsam am fehlgeleiteten System – und empfindet sein Handeln in der Binnensicht dennoch als korrekt. Dabei kann er sich guten Gewissens hinter Institutionen verstecken. Der Schiri hinter der Fifa und der Lehrer hinter der Schule. Beispiel: Als mich besagter „Sheriff“ anrief, sagte er nicht etwa: „Hallo Herr Fr&auml;drich, hier ist der Herr XY.“ Er sagte: „Hier ist die Schule XY.“ Im Ernst: Er hat sich nicht mal mit seinem Namen gemeldet! Er erh&ouml;hte sich mit der Institution, f&uuml;r die er t&auml;tig ist. So wie auch Briefe von Beh&ouml;rden (oder beh&ouml;rdenartig Denkenden) oft unpers&ouml;nlich unterschrieben sind mit „L. M&uuml;ller“ oder „M. Schulze“. Hier versteckt man sich hinter Initialen. Kein Wunder: „Lieschen M&uuml;ller“ und „Manfred Schulze“ klingen nach viel weniger Schutzschild und mehr Eigenverantwortung. Sie klingen nach Menschen.</p>
<p>Nat&uuml;rlich verwischt die Grenze zum b&ouml;sartigen Zerst&ouml;rer, der – obwohl er im System eigentlich eine konstruktive T&auml;tigkeit aus&uuml;ben soll – zum rein destruktiven Exekutor werden kann. Wie ein auf Regeln trainierter Roboter fokussiert er dann nur noch das, was vermeintlich sein sollte. Und sobald er eine Regelabweichung findet, will er sie ahnden – schlie&szlig;lich f&uuml;hlt er sich im Recht, ja empfindet es sogar als seine Pflicht, wirkungsvoll einzuschreiten. Dass dies in der menschlichen Natur liegt, wissen wir alle. Genau so lassen sich traurige Ph&auml;nomene wie Krieg, Hexenverfolgung, das Milgram-Experiment oder Ausf&uuml;hren des Mauer-Schie&szlig;befehls erkl&auml;ren. Man tut nur seine Pflicht. Was auch sonst? Wozu gibt es sie schlie&szlig;lich, all die Regeln? Oh ja, manchen Menschen k&ouml;nnen B&uuml;rokratien, Diktaturen oder Ideologien eine echte Heimat geben &#8230;</p>
<p><strong>Destruktives Gemotze ist erb&auml;rmlich</strong></p>
<p>Ein weiterer destruktiver Typus ist der querulatorische Motzkopf. Er hat seine ganz eigenen Regeln f&uuml;r richtig und falsch und nimmt gerne freiwillig die Querulantenrolle an. Selbst wenn eigentlich alles okay ist – dieser Typus sucht das Haar in der Suppe. Und weil die Welt eben nicht perfekt ist, findet er es auch, was ihn wiederum in seiner destruktiv-motzenden Sichtweise best&auml;rkt. Ein sich selbst erhaltender Teufelskreis.</p>
<p>Besonders h&auml;ufig findet man solche Stinkstiefel ja in manchen Online-Foren: Was wird da oft hemmungslos geschimpft, gemotzt, in der Luft zerrissen, kritisiert und zerst&ouml;rt! Fu&szlig;ball, Politik, B&uuml;cher, Blogbeitr&auml;ge, Menschen – im Netz l&auml;sst sich fast alles ungestraft anpinkeln. Dabei picken sich die destruktiven Kritiker meist nur Einzelaspekte heraus, auf denen sie herumhacken, anstatt das Gesamtbild zu beurteilen. Schm&ouml;kern Sie zum Beispiel einmal bei Amazon in den Buchrezensionen: Unglaublich, f&uuml;r welche „Fehler“ manche B&uuml;cher hier niedergemacht werden! Etwas anderes als erwartet? Schlechte Bewertung! Inhalte zu detailliert? Schlechte Bewertung! Inhalte zu wenig detailliert? Schlechte Bewertung! Inhalte zum Teil schon bekannt? Schlechte Bewertung! Hin und wieder findet auch man echte Perlen unfairer Rhetorik: Da wird dann nur der Autor beleidigt, statt auf den Inhalt seines Buches einzugehen. Pfui bah!</p>
<p>Nochmal: Ich habe nichts gegen Kritik an sich. Jeder darf seine Meinung haben und kundtun. Ja, als Autor bin ich sogar dankbar f&uuml;r Feedback und gerne auch f&uuml;r inhaltliche Kritik! Nur frage ich mich bei etlichen Rezensionen besorgt, ob die Rezensenten schon in psychologischer Behandlung sind. Denn permanente kleinliche Fehlersuche und Kritik um ihrer selbst Willen, ist ja schon fast eine Diagnose: Schlau in Detail, zu bl&ouml;d f&uuml;r Bedeutung und Zusammenh&auml;nge. Aufmerksam f&uuml;r Kleinigkeiten, blind f&uuml;r Wesentliches. Motzen bis der Arzt kommt.</p>
<p>Ganz besonders gemein sind ja die anonymen Schm&auml;hkritiker. Sie hinterlassen ihre Gemeinheiten wie einen Furz – pl&ouml;tzlich stinkt es, und keiner wei&szlig; woher. Man muss sich das mal vorstellen: Da schreibt jemand ein Buch, legt monate- und oft jahrelang Herzblut und Disziplin hinein, steht daf&uuml;r mit seinem Namen – und muss sich dann ANONYM beschimpfen lassen! Ganz klar: F&uuml;r mich stehen solche feigen Stinkstiefel gerade mal eine Entwicklungsstufe &uuml;ber der Am&ouml;be. Leider entstehen im Internet  so derzeit ganz neue Formen des Mobbings – etwa wenn sich mehrere Stinkstiefel zusammentun und gemeinsam &uuml;ber etwas herziehen wie Heuschreckenschw&auml;rme. Gras w&auml;chst dann oft keines mehr. Erb&auml;rmlich. Wie gesagt: Welcher psychisch gesunde Mensch hat schon den Nerv und die Lust, sich mit den Mega-Motzk&ouml;pfen oder ganzen Motzkopf-Rudeln auseinanderzusetzen? Und schon wieder kommt es zu einer statistischen Verschiebung: Die dunkle Seite der Macht erscheint &uuml;berproportional vertreten, weil sich die schweigende (weise) Mehrheit zur&uuml;ckh&auml;lt. Hilfe! Wo sind hier die Jedi-Ritter?</p>
<p><strong>Einfach dr&uuml;ber stehen? Auf keinen Fall!</strong></p>
<p>Klar, man (ich!) k&ouml;nnte auch hier dr&uuml;ber stehen. K&ouml;nnte etwas herleiten von schwachen Egos, die sich psychisch daran hochziehen m&uuml;ssen, dass sie etwas zu motzen und zu zerst&ouml;ren haben, weil sie kaum Eigenes zustande bringen. Ich k&ouml;nnte daf&uuml;r Verst&auml;ndnis aufbringen, dass sich im Internet auch arme Motzk&ouml;pfe eine Art Heimat schaffen. Ich k&ouml;nnte bedenken, dass Besserwisserei hierzulande manchmal als „intellektuell“ gilt. Ja sogar, dass sich manche Dauermotzk&ouml;pfe echte Marktnischen geschaffen haben, indem sie prinzipiell „dagegen“ sind und damit hin und wieder sogar unternehmerisches Gesp&uuml;r beweisen. Egal: Ich mag sie trotzdem nicht und will mich wehren, wo ich es kann. Ich mag Menschen, die sagen: „Mieser Einband, aber ein sch&ouml;nes Buch!“ Und nicht: „Sch&ouml;nes Buch, aber mieser Einband!“ So wie ich einem Koch nicht vor den Latz knalle: „Lecker gekocht, aber die Zwiebeln mag ich nicht!“ Stattdessen sage ich: „Ich mag zwar keine Zwiebeln, aber du hast lecker gekocht!“ Und ich freue mich &uuml;ber meine Arbeit, indem ich feststelle: „Es ist oft anstrengend, aber macht Spa&szlig;!“ Und nicht: „Es macht zwar Spa&szlig;, ist aber anstrengend!“ Dieser klitzekleine Unterschied in der Perspektive bedeutet f&uuml;r mich die Welt. Und ich will meine Welt verteidigen. M&ouml;ge die Macht mit mir sein!</p>
<p>Ich bin davon &uuml;berzeugt: Destruktives Gemotze ist eine der schlimmsten Unsitten in unserer Gesellschaft! Selbst wenn es oft vergleichsweise harmlos daherkommt und sich als schrullige Pedanterie tarnt, wie beim „Schulsheriff“. Denn: Was, wenn solche Sheriff-Typen, JEDEN kleinen „Fehler“ so ahnden? Wie offen, konstruktiv und experimentierfreudig ist dann wohl das Klima in ihrer Umgebung? Ich bin mir sicher: Wer gen&uuml;gende solcher Typen erlebt hat, verliert leicht seine Motivation und seinen Willen zu gestalten. Er fragt sich dann nicht mehr „Was kann ich tun?“ sondern nur noch „Darf ich das?“. Er vergleicht sich und seine Leistung mit dem, was er au&szlig;en vorfindet, obwohl er sich mit dem vergleichen sollte, was er von innen heraus werden k&ouml;nnte. Er wird zu einem Angepassten. Zu einem, der unter seinen M&ouml;glichkeiten bleibt. Und das ist sehr gef&auml;hrlich in einer Zeit, in der wir jeden hellen Kopf brauchen. Jeden, der lieber konstruktiv Probleme l&ouml;st, statt neue zu schaffen. Jeden, der Ideen hat und Initiative ergreift, statt verzweifelt den Status Quo zu verwalten. Jeden, der sein Leben unternehmerisch angeht und den Mut hat, Wichtiges auch mal nur zu 80 Prozent richtig zu tun, als zu 100 Prozent gar nicht. Jeden, der Sinn- und Richtungsfragen stellt, statt sich in Details zu verzetteln. Kurz: Zur Zeit brauchen wir vor allem Gestalter! Weil Gestalter aber Raum brauchen, um sich zu entfalten, und die Freiheit, auch mal Fehler zu machen, d&uuml;rfen wir sinnlose B&uuml;rokratie und destruktives Gemotze nicht tolerieren. Wir m&uuml;ssen dagegen vorgehen beziehungsweise schlau damit umzugehen lernen, damit sie uns nichts anhaben k&ouml;nnen, die Anh&auml;nger der dunklen Seite. Und daf&uuml;r schlage ich die folgenden sieben Schritte vor.</p>
<p><strong>Sieben Schritte f&uuml;r schlaueren Umgang mit B&uuml;rokraten und Motzk&ouml;pfen</strong></p>
<p><strong>1.) Bleiben Sie cool!</strong></p>
<p>Ja, ich wei&szlig;: Gerade aus meinem Mund klingt das jetzt sicher etwas schief – aber ich bin auch nur ein Mensch. Dennoch wei&szlig; ich: Im Prinzip k&ouml;nnen uns Worte nichts anhaben. Es ist nur die Bedeutung der Worte, die uns qu&auml;lt. Und diese Bedeutung geben wir Worten letztlich selbst. Also: Verbale Stinkbombe? Durchschnaufen und so tun, als ob es nach Rosen duftet! Und dann fragen Sie den Kritiker doch mal ganz cool, was er genau gemeint hat. Entweder kann er nun sachlich pr&auml;zisieren, oder er stellt sich als hohler Phrasendrescher heraus.</p>
<p><strong>2.) Kontrollieren Sie den Kritiker!</strong></p>
<p>Wer zu st&auml;nkern und kritisieren gewohnt ist, ist es auch gewohnt, dass sich andere wegducken. Dadurch bekommt er meist zu wenig inhaltliches Feedback und h&auml;lt sich und seine Sicht f&uuml;r den Nabel der Welt – und genau das ist sein schwacher Punkt! Denn: Hat der Kritiker &uuml;berhaupt Ahnung von dem, was er kritisiert? Was qualifiziert denn den Motzkopf zum Buchkritiker, Fu&szlig;ballexperten, Beziehungstherapeuten oder Politikprofi? M&ouml;glicherweise sollten wir ihn tats&auml;chlich nicht ernst nehmen.</p>
<p>Und falls Ihnen einer mit unbekannten Regeln und Vorschriften kommt, dann werfen Sie unbedingt selbst einen Blick ins Regelwerk! Stimmt &uuml;berhaupt, was der Besserwisser sagt? Es k&ouml;nnte ja sein, dass Sie es mit einem Stinkstiefel zu tun haben, der nur behauptet, statt zu wissen. Oder der Regeln einseitig auslegt. Wer wei&szlig;? Vielleicht finden Sie ja einen anderen Interpretationsrahmen oder eine Gegenregel.</p>
<p><strong>3.) Verlangen Sie einen konstruktiven Gegenvorschlag!</strong></p>
<p>Blicken Sie Ihrem Gegen&uuml;ber fest in die Augen und fragen Sie ihn, was er stattdessen vorschlagen w&uuml;rde! Wenn Ihr Kritiker darauf nichts Substanzielles parat hat, outet er sich als rein destruktiv gepolt. Sie brauchen ihn nicht weiter ernst zu nehmen.</p>
<p><strong>4.) Fragen Sie sich: „Ist es gut gemeint?“ </strong></p>
<p>Also zielt die Kritik, das Gemotze, die Korrektur im Kern auf eine Verbesserung ab? Orientiert sie sich an der Bedeutung einer Regel, nicht nur an ihrer Anwendung? Falls nein, k&ouml;nnen Sie oft locker dr&uuml;berstehen.</p>
<p><strong>5.) Was k&ouml;nnen Sie daraus lernen?</strong></p>
<p>Auch wenn es unangenehm erscheint: Falls die Kritik im Kern auf eine Verbesserung abzielt, k&ouml;nnen Sie etwas aus ihr lernen! Und das sollten Sie dann auch tun – unabh&auml;ngig von den eigenen Befindlichkeiten. So machen Sie aus Schmerz wertvolles Feedback, das Ihnen weiterhilft.</p>
<p><strong>6.) Wehren Sie sich!</strong></p>
<p>Wehren Sie sich vor allem gegen wiederholtes destruktives Gemotze! Werden Sie bissig, zynisch und b&ouml;se – nat&uuml;rlich auf dem Boden sachlicher Argumente! Ihr Gegen&uuml;ber darf keinesfalls glauben, er habe mit Ihnen leichtes Spiel! Denken Sie daran: Wer den Kopf h&auml;ngen l&auml;sst, fordert Nackenschl&auml;ge heraus. Nur sporadisches harmloses Gemotze k&ouml;nnen und sollten wir locker &uuml;bersehen. Sonst geben wir ihm eine Macht, die es nicht verdient.</p>
<p><strong>7.) Haben Sie Vertrauen: Es wird alles besser werden!</strong></p>
<p>Es ist noch gar nicht so lange her, da durften Frauen keinen Marathon laufen, mussten wir an innereurop&auml;ischen Grenzen unsere P&auml;sse zeigen, hielt man das Internet f&uuml;r modischen Schnickschnack. Und immer gab es Motzk&ouml;pfe, Stinkstiefel und Besserwisser, die bek&auml;mpft haben, was heute selbstverst&auml;ndlich ist. Seien wir uns daher sicher: Am Ende wird sich schon das Richtige durchsetzen – und nicht, was manche f&uuml;r richtig halten. So entwickelt sich unser Leben unaufhaltsam weiter – trotz der dunklen Seite. Vertrauen Sie darauf!</p>
<p>In diesem Sinne: M&ouml;ge die Macht mit dir sein!</p>
<p>Herzliche Schweinehundegr&uuml;&szlig;e</p>
<p>Ihr</p>
<p>Stefan Fr&auml;drich</p>
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		<item>
		<title>Vorsicht, Erlaubnisbremse!</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 12:38:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Schweinehundeprofis, haben auch Sie sich nach einem Erfolg schon mal gefragt: „Warum habe ich das nicht viel fr&#252;her gemacht?“ Oder: „Wenn ich gewusst h&#228;tte, wie einfach es geht, h&#228;tte ich nicht so lange gez&#246;gert?“ Wohl jeder d&#252;rfte dieses Ph&#228;nomen kennen: Unser innerer Schweinehund G&#252;nter h&#228;lt uns zur&#252;ck – oft mit Begr&#252;ndungen, die scheinbar richtig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Liebe Schweinehundeprofis,</strong></p>
<p>haben auch Sie sich nach einem Erfolg schon mal gefragt: „Warum habe ich das nicht viel fr&uuml;her gemacht?“ Oder: „Wenn ich gewusst h&auml;tte, wie einfach es geht, h&auml;tte ich nicht so lange gez&ouml;gert?“ Wohl jeder d&uuml;rfte dieses Ph&auml;nomen kennen: Unser innerer Schweinehund G&uuml;nter h&auml;lt uns zur&uuml;ck – oft mit Begr&uuml;ndungen, die scheinbar richtig klingen, aber es eben nicht sein m&uuml;ssen: „Das schaffst du nicht!“, „Viel zu anstrengend!“, „Wenn es so einfach ginge, w&uuml;rde es jeder machen!“ Klare Sache: Faule Ausreden wirken wie mentale Bremsen, die uns vom Handeln abhalten. Denn handeln hei&szlig;t manchmal Risiko. Und das hasst unser lieber G&uuml;nter &#8230;<span id="more-3454"></span></p>
<p><strong>Ausrede: fehlende Erlaubnis</strong></p>
<p>Eine besonders perfide Ausrede ist die Erlaubnisbremse. Auf die dr&uuml;ckt G&uuml;nter n&auml;mlich immer dann, wenn wir etwas offensichtlich Richtiges tun sollten, aber daf&uuml;r eine (oft eingebildete) gesellschaftliche Konvention beugen m&uuml;ssen: Einfach so das sch&ouml;ne M&auml;del ansprechen? „Doch nicht jetzt, wo sie mit ihren Freundinnen unterwegs ist!“ Obwohl sie dauernd l&auml;chelnd herschaut &#8230; Einfach so den Kunden anrufen? „Nein, du wirkst aufdringlich!“ Obwohl das Produkt dem Kunden echten Nutzen br&auml;chte &#8230; Einfach einem Teammitglied die Richtung vorgeben? „Nein, du musst dich erst im Meeting beim Chef absichern!“ Obwohl eigentlich klar ist, dass der Chef der gleichen Meinung sein wird &#8230; Und schon wird ein sinnvoller Handlungsimpuls ausgebremst – und die Handlung im Keim erstickt!</p>
<p>Das Gemeine dabei: Sich zuerst eine Erlaubnis zu holen, klingt scheinbar vern&uuml;nftig. Immerhin sind wir seit Kindheit und Jugend vorwiegend externe Bewertungssysteme gewohnt: die von Eltern, Lehrern, Vorgesetzten. Selber denken und handeln? Nicht gestattet! Und seien wir ehrlich: Sooo lange sind wir in Deutschland noch nicht mal eine Demokratie! Nur ein bis vier Generationen in die Vergangenheit zur&uuml;ckgucken – und schon wird klar, warum so viele von uns erst eine Erlaubnis brauchen, um zu handeln: Obrigkeits- und Systemgehorsam sind tief verwoben in unser aller Geschichte und Selbstverst&auml;ndnis.</p>
<p><strong>Die Erlaubnis-L&auml;hmung</strong></p>
<p>Dabei scheint zun&auml;chst gar nicht so viel gegen Regelorientierung und gegenseitige R&uuml;ckversicherung zu sprechen: Immerhin besteht menschliches Beisammensein h&auml;ufig aus einem Gestr&uuml;pp feiner Regeln und Konventionen – ein wichtiger Feedbackmechanismus, der Ausrei&szlig;er eind&auml;mmt und uns „dazugeh&ouml;ren“ l&auml;sst. Andererseits aber ist es genau die Gleichmacherei einer Gruppe, die manch notwendige Innovationen verhindert und pfiffige Individuen l&auml;hmt. Zum Beispiel wenn sinnvolle Ideen auf Eis liegen, weil sich niemand traut, ohne Absegnung „von oben“ Entscheidungen zu treffen. Oder wenn mal wieder der allgemeine Meeting- und Konsens-Wahn um sich greift und stundenlang zerredet wird, statt zu handeln. Paralyse durch Analyse. Oder wenn in organisatorischen B&uuml;rokratien Aufgaben mit wichtiger Miene hin- und hergeschoben werden, anstatt sie einfach zu erledigen. Ja, dann stecken wir voll in der Falle unserer kollektiven Erlaubnisbremse.</p>
<p>Doch nicht nur in gro&szlig;en Organisationen l&auml;hmt die scheinbar notwendige gegenseitige &Uuml;berkontrolle. Auch in unserem eigenen kleinen Leben richtet der Wahn, f&uuml;r alles eine Erlaubnis zu brauchen, Schaden an: Da halten wir lieber unsere Klappe, anstatt unsere (f&uuml;r uns) berechtige Meinung zu &auml;u&szlig;ern – und schon gewinnen wieder die, die am lautesten schreien. Wie h&auml;tten wir auch ohne „Autorit&auml;ten“ wissen sollen, ob unsere Meinung gerechtfertigt ist? Da essen wir im Restaurant lieber brav vom Brotkorb („Wo ihn der Kellner doch schon mal gebracht hat!“), widersprechen dem Chef/den Lehrern/den Kollegen/dem Partner nicht, selbst die mal wieder Bl&ouml;dsinn erz&auml;hlen („Die werden schon einen guten Grund haben f&uuml;r Ihre Meinung!“), trinken wir mit unseren Freunden zu viel Alkohol („Die w&uuml;rden das nicht verstehen, wenn wir mal Nein sagten! Alkohol geh&ouml;rt einfach dazu.“) – und rufen dann eben auch den wichtigen Kunden nicht an („Mit welchem Grund auch?“), setzen unsere gute Gesch&auml;ftsidee nicht um („Was sollen denn die anderen sagen?“) oder verpennen den Flirt unseres Lebens („Hier flirtet man nicht!“), weil wir auf eine Erlaubnis warten, die wir gar nicht br&auml;uchten! Und schon versagen wir da, wo es f&uuml;r uns alle wirklich wichtig w&auml;re, erfolgreich zu sein: bei uns selbst n&auml;mlich. Aua &#8230;</p>
<p><strong>Konjunktiv-Unternehmertum</strong></p>
<p>Die Folge ist der gesellschaftlich allgemein akzeptierte Konjunktiv-Unternehmer: „Also ich w&uuml;rde ja dies oder jenes machen!“ Oder: „Wenn ich etwas zu sagen h&auml;tte, dann &#8230;“ Und: „Da m&uuml;sste man doch einfach &#8230;“ Doch warum machen wir nicht einfach, was wir tun w&uuml;rden, k&ouml;nnten, sollten, m&uuml;ssten? Weil wir uns dazu selbst keine Erlaubnis erteilen! Wir trauen uns oft nicht, selbstbewusst auf den Tisch zu hauen und zu sagen: „Egal, was die anderen meinen, ich mach jetzt mal so wie ich es f&uuml;r richtig halte! Wer, wenn nicht ich? Wann, wenn nicht jetzt? Wo, wenn nicht hier?“ Nein, stattdessen reden wir lieber dar&uuml;ber wie sch&ouml;n es w&auml;re, unser eigener Chef zu sein – aber bittesch&ouml;n nur mit „Erlaubnis“: vom derzeitigen Chef h&ouml;chst selbst, von den Kollegen, vom angenommenen Arbeitsmarkt, von wirklich jedem Familienmitglied, von unserer offiziellen Qualifikation &#8230; Und sobald irgendwoher Gegenwind oder eine andere Beurteilung kommt, k&ouml;nnen wir schnell wieder zur&uuml;ckh&uuml;pfen hinter die vermeintlich sicheren Grenzen unserer Komfortzone. Wir k&ouml;nnen uns erhobenen Hauptes hinter fehlenden Erlaubnissen verstecken – als Ausrede f&uuml;r unsere eigene Feigheit. (Oder Bequemlichkeit?)</p>
<p>Apropos „offizielle Qualifikationen“: Besonders seltsam finde ich ja, wenn Menschen zwar eine immense Latte an Aus- und Fortbildungen, Berufs- und Erfolgserfahrungen vorzuweisen haben, sich aber zum Beispiel trotz guter Gesch&auml;ftsidee einen einfachen Schritt in die Selbst&auml;ndigkeit nicht zutrauen. Oder wenn sie wie die Lemminge lieber in Systemen mitschwimmen, die sie selbst f&uuml;r offensichtlich falsch halten, anstatt einfach in ein neues Gew&auml;sser zu springen. Beleg hierf&uuml;r ist dann oft der Wunsch nach weiteren Ausbildungen und Fortbildungen, Ausbildungen und Fortbildungen, Ausbildungen und Fortbildungen, um dann, irgendwann, also in einer wirklich suuuuuper aus- und fortgebildeten Zukunft vielleicht das zu tun, was jetzt schon l&auml;ngst ins Auge springt &#8230; Bis dahin hei&szlig;t es dann leider „Ich bin noch nicht so weit!“, „Ich kann das doch nicht einfach tun!“ oder „Ich muss erst noch &#8230;“ – obwohl man l&auml;ngst so weit ist, einfach kann und gar nichts erst noch muss, anstatt einfach zu machen!</p>
<p><strong>Initiative macht erfolgreich!</strong></p>
<p>Denn: Welche Qualifikationen machen erfolgreich? Eine ganze Menge! Eine der allerwichtigsten aber ist die F&auml;higkeit, Initiative zu entwickeln. Nicht zu z&ouml;gern, sondern zu tun. Und zwar das, was man f&uuml;r richtig h&auml;lt. Auch wenn man sich daf&uuml;r manchmal vom eingebildeten Gruppekonsens verabschieden und sich in seiner Position diversifizieren muss statt der ewigen Gleichmacherei zu huldigen. Wenn man sich daf&uuml;r die Fragen nach dem „Was?“ und „Warum?“ stellen muss, statt nur nach dem „Wie? oder &#8222;Was machen die anderen?“. Wenn man sein eigenes Leben also im Sinne eines Leader f&uuml;hren statt wie ein Manager abwickeln sollte. Wenn man sich dabei an einem inneren Kompass orientiert statt an &auml;u&szlig;eren Regeln. Denn wer wagt, gewinnt zwar nicht immer &#8211; aber auf jeden Fall &ouml;fter, als wenn er nicht wagte. Und wer stets auf Erlaubnis wartet, kann meist lange warten &#8211; und schon ist die Initiative wieder tot. Nicht umsonst hei&szlig;t es: Oft bittet man besser um Verzeihung als um Erlaubnis &#8230;</p>
<p>Also: Wie l&ouml;sen wir unsere Erlaubnisbremse? Wie werden wir die L&auml;hmung los? In sechs Schritten:</p>
<p><strong>Erstens: Machen Sie sich klar, was Sie wollen – und was Sie nicht wollen!</strong></p>
<p>Sobald Sie Ihre Richtung kennen, er&uuml;brigen sich f&uuml;r Sie viele Regeln, weil Sie sie nur hinsichtlich einer einzigen Frage zu checken brauchen: „Steht diese Regel zwischen mir und meinem Ziel?“ Falls ja, schauen Sie genauer hin: Was k&ouml;nnen Sie trotzdem tun, um Ihrem Ziel n&auml;her zu kommen? Und falls nein, ist die Regel irrelevant – Sie brauchen sie nicht weiter zu beachten.</p>
<p>Klare Sache also: Erfolgreiche Menschen m&uuml;ssen nicht um Erlaubnis fragen, nur um sich zu gestatten das zu tun, was sie f&uuml;r richtig halten. Sie tun es einfach. (&Uuml;brigens einer der Gr&uuml;nde, warum etliche Unternehmer &ouml;ffentliche Subventionen, Ausschreibungen oder Beh&ouml;rdenkontakte meiden wie der Teufel das Weihwasser: In der Zeit, in der man sich in all das Regelged&ouml;ns einarbeitet, bringt man ohne Regelfesseln l&auml;ngst Ergebnisse zustande. Umgekehrt k&ouml;nnen wir uns mal fragen, wie konkurrenzf&auml;hig manche „beh&ouml;rdlich“ gef&ouml;rderten Unternehmungen tats&auml;chlich sind. Ob wir darin einen der gro&szlig;en Erstarrungsherde unserer Gesellschaft finden?)</p>
<p><strong>Zweiten<span><strong>s: Geben Sie sich selbst einen Gru</strong><strong>nd!</strong></span></strong></p>
<p>Jeder kennt das Ph&auml;nomen, dass es sich mit einem konkreten Grund leichter handelt: Hat ein Kunde bereits auf der Messe Interesse gezeigt, ruft man ihn gerne an. Zwinkert einem das sch&ouml;ne M&auml;del aufmunternd zu, will man nicht als zu sch&uuml;chtern dastehen. Winkt f&uuml;r ein gut gef&uuml;hrtes Team eine konkrete Belohnung, spricht man Probleme leichter an. Die Herausforderung liegt nun also darin, f&uuml;r sich selbst triftige Gr&uuml;nde zu suchen! Was bedeutet es f&uuml;r Sie pers&ouml;nlich, wenn Sie Ihr Projekt umsetzen? Was k&ouml;nnen Sie gewinnen, wenn Sie handeln? Was w&uuml;rden Sie verlieren, wenn Sie nicht handeln? Los, nehmen Sie es m&ouml;glichst pers&ouml;nlich – schlie&szlig;lich geht es um Ihr Leben! Und machen Sie sich dabei innerlich unabh&auml;ngig von den Bewertungen Ihrer Kollegen, Ihrer Familie, Ihres Chefs – wenn deren Bewertung Ihren eigenen entsprechen w&uuml;rden, t&auml;ten sie vermutlich, was Sie tun wollen! Wie aber soll jeder einzelne in einer Gruppe die gleichen St&auml;rken und Schw&auml;chen haben wie Sie? Oder die selben Chancen und Risiken sehen? Die gleichen Fragen stellen, zu den gleichen Schl&uuml;ssen kommen und die gleichen Ideen haben? Nicht umsonst haben/hatten kommunistische und/oder diktatorische Systeme Innovationsprobleme, weil man so tut/tat, als k&ouml;nnte man Menschen alle &uuml;ber einen Kamm scheren &#8230;</p>
<p><strong>Drittens: Seien Sie mutig! Tun Sie einfach, was Sie tun m&uuml;ssen!</strong></p>
<p>Denn: Darf man „einfach so“ f&uuml;r etwas Werbung machen, woran man glaubt? Darf man „einfach so“ mit dem Rauchen aufh&ouml;ren, ungeliebten Menschen den Laufpass geben, seine Meinung kundtun, eine Gesch&auml;ftsidee realisieren, mal faul die Beine hochlegen oder &Uuml;berstunden machen, wenn man es f&uuml;r richtig h&auml;lt? Klar darf man es! Nein, man darf es nicht nur, man MUSS es sogar ohne Erlaubnis tun – wer au&szlig;er Ihnen sollte die denn f&uuml;r Selbstverst&auml;ndlichkeiten erteilen? Was sind Sie denn lieber um Himmels Willen: Mann oder Maus? Amazone oder M&auml;uschen?</p>
<p>Und wenn Sie Hemmungen haben, stellen Sie sich einfach eine Person vor, die Sie aufrichtig bewundern: Wie w&uuml;rde diese Person in Ihrer Situation wohl reagieren? Auch &auml;ngstlich passiv warten? Nein, wohl eher aktiv gestalten &#8230; &Uuml;berhaupt: Glauben Sie unbedingt an sich selbst! Wie sind wohl „die da oben“ nach oben gekommen? Raufgepurzelt sind sie bestimmt nicht. Und immer brav auf Erlaubnis gewartet haben sie sicher auch nicht.</p>
<p>Ja, ich wei&szlig;: Das ist nicht immer so einfach. Denn wer tut, was er f&uuml;r richtig h&auml;lt, schert oft aus einer Gruppe aus. Doch wenn man keiner Gruppe mehr angeh&ouml;rt, steht man (anscheinend) erst mal alleine da. Ganz auf sich gestellt! Ungewohntes Gef&uuml;hl. Und wer soll dann beurteilen, ob man alles richtig macht? Die Antwort: Sie nat&uuml;rlich! Sie sollen selbst beurteilen, was richtig und was falsch ist! So wie Sie sich (hoffentlich) Gedanken um Ihre Altersvorsorge machen, um die Erziehung Ihrer Kinder und um die BP-&Ouml;lpest! Himmel, Sie sind doch erwachsen oder nicht? Vertrauen Sie mir: Da k&ouml;nnen Sie sich auch mal trauen, einfach so Ihr Ding zu machen! Wer wei&szlig;? Vielleicht wundern Sie sich ja hinterher, dass Sie f&uuml;r Ihren Erfolg gar keine Erlaubnis gebraucht haben: „Ich habe nicht gewusst, das ich das gedurft h&auml;tte.“</p>
<p><strong>Viertens: Lernen Sie aus den Resultaten und korrigieren Sie gegebenenfall</strong><strong>s!</strong></p>
<p>Bei aller neuen Fokussierung auf das interne Bewertungssystem – im Kern geht es dabei nur um erfolgreiche Resultate! Und die als letztlich g&uuml;ltige Bewertung anzusehen, d&uuml;rfte einleuchten. Also: Was erreichen Sie mit Ihrem eigenen Weg? Checken Sie immer wieder, wo Sie stehen, wo Sie hinwollen, was noch dazwischen liegt, ob Sie Ihren Weg korrigieren m&uuml;ssen – und dann korrigieren Sie, wenn Sie m&uuml;ssen! Und zwar flexibel, ausdauernd, mit Leidenschaft – und nat&uuml;rlich auf Ihr Ziel fokussiert! Sie werden sehen: Wenn Sie so vorgehen, sammeln Sie Erfolge. Ihre eigenen Erfolge. Und die wiederum geben Ihrem Ego das Feedback, das es f&uuml;r die n&auml;chsten eigenen Entscheidungen braucht. Sie st&auml;rken Ihr internes Bewertungssystem, weil Sie es nun objektivieren k&ouml;nnen und selbst zum Bindeglied zwischen Ursache und Wirkung werden.</p>
<p><strong>F&uuml;nftens: Konditionieren Sie Eigeninitiative!</strong></p>
<p>Wie so vieles andere ist auch Eigeninitiative eine Gewohnheit, die Sie entweder haben oder nicht haben. Ganz wichtig also: Wenn Sie einmal dank Eigeninitiative Erfolge vorzuweisen haben, sollten Sie sich bald wieder in Eigeninitiative &uuml;ben – und zwar so oft, bis Sie nicht anders k&ouml;nnen, als Ihren eigenen Weg zu gehen! Denn nun f&auml;llt es Ihren Nervenverkn&uuml;pfungen im Gehirn (Ihrem „G&uuml;nter“) immer leichter, das Richtige zu tun – und zwar das, was Sie selbst darunter verstehen. Einen externen Erlaubnisgeber brauchen Sie daf&uuml;r nicht mehr.</p>
<p><strong>Sechstens: Machen Sie auch anderen Mut, ihren eigenen Weg zu gehen!</strong></p>
<p>Ich bin davon &uuml;berzeugt: Unsere Gesellschaft sch&ouml;pft erst dann ihr volles Potenzial aus, wenn jeder aus sich macht, was in ihm steckt. Und genau das ist die Chance freien Denkens, Arbeitens, Schaffens! Die M&ouml;glichkeit, dank unser aller Unterschiedlichkeit zu wachsen und besser zu werden – unabh&auml;ngig von eingebildeten Konventionen, &Auml;ngsten und Barrieren. Es geht darum, das zu machen, was wir wollen, was wir k&ouml;nnen – und damit allen zu n&uuml;tzen. Eine extra Erlaubnis brauchen wir daf&uuml;r nicht. Denn: Wir sind alle einzigartig – auch Sie! Also machen Sie unbedingt etwas daraus! Falls nicht, geht etwas verloren. Und zwar f&uuml;r uns alle.</p>
<p>Oder wie hat es Kurt Marti so sch&ouml;n ausgedr&uuml;ckt: „Wo k&auml;men wir hin, wenn jeder sagte, wo k&auml;men wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin wir k&auml;men, wenn wir gingen?“</p>
<p>Ihnen einen erfolgreichen Juni!</p>
<p>Herzliche Schweinehundegr&uuml;&szlig;e</p>
<p>Ihr<br />
Stefan Fr&auml;drich</p>
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		<title>So kommen Sie schlank in den Sommer</title>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 09:33:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Schweinehundeprofis, in ein paar Wochen ist es wieder soweit: Dann bekomme ich wie jedes Jahr wieder etliche Mails nach dem Motto: &#8222;In 14 Tagen mache ich Urlaub am Strand. Wie kann ich bis dahin m&#246;glichst viel abnehmen?&#8220; Und wie immer werde ich antworten, dass ich kein Freund von Crash-Di&#228;ten bin, sondern es eher um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><span style="font-weight: normal;">Liebe Schweinehundeprofis,</span></h4>
<p>in ein paar Wochen ist es wieder soweit: Dann bekomme ich wie jedes Jahr wieder etliche Mails nach dem Motto: &#8222;In 14 Tagen mache ich Urlaub am Strand. Wie kann ich bis dahin m&ouml;glichst viel abnehmen?&#8220; Und wie immer werde ich antworten, dass ich kein Freund von Crash-Di&auml;ten bin, sondern es eher um dauerhaft gesunde Lebensweise geht. Denn passendes Gewicht und Figur sind Ergebnisse, keine Zielvorgaben.<span id="more-3388"></span></p>
<p>Also: M&ouml;chten Sie unbedingt im Sommer Bikinifigur oder Waschbrettbauch vorweisen, dann unterdr&uuml;cken Sie bitte Ihre Hauruck-W&uuml;nsche, sondern denken Sie langfristig! Und falls Sie nicht allzu weit von Ihrem Ziel entfernt sind, dann beginnen Sie doch jetzt schon mal, zu tun, was Sie daf&uuml;r tun m&uuml;ssen! (Auch wenn Sie weiter entfernt sind, lohnt es sich nat&uuml;rlich, schon jetzt zu beginnen &#8211; dann gl&auml;nzen Sie eben im Sommer 2011.) Motto: Du musst den Brunnen graben, bevor du Durst hast. Oder: Dick wird man nicht zwischen Weihnachten und Neujahr, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten. Und auch dauerhaft gesund und schlank wird man nat&uuml;rlich nicht in zwei Wochen &#8211; vor allem nicht mit Di&auml;ten &#8230;</p>
<p><strong>Di&auml;ten bringen nichts</strong></p>
<p>Na, essen Sie gerne? Hoffentlich! Essen ist schlie&szlig;lich nicht nur Nahrungs- oder Energieaufnahme, sondern auch Genuss. Aber: Was genie&szlig;en wir? Meistens das, was wir gewohnt sind! Obwohl das nicht immer richtig sein muss. Bei Di&auml;ten aber versagen wir uns einen Teil unserer gewohnten Ern&auml;hrung, wir empfinden also einen &#8222;Verzicht&#8220; &#8211; bis wir nach der Di&auml;t eben wieder &#8222;normal&#8220; essen.</p>
<p>Das Problem dabei: Die meisten Kurzzeit-Di&auml;ten f&uuml;hren so vielleicht zu Zwischenerfolgen, aber danach wieder schnell zum Ausgangsgewicht — weil man durch sie die gewohnte Ern&auml;hrungsweise eben nur kurzzeitig umstellt. Es geht also darum, dass wir uns dauerhaft sinnvoll ern&auml;hren. Und bevor wir wieder den Genen die Schuld geben, sollten wir einen genaueren Blick aufs Essen werfen. Denn hier lauert eine weit gr&ouml;&szlig;ere Gefahr: die gro&szlig;e Zucker- und Fettschwemme!</p>
<p><strong>Vorsicht: Zucker und Fett!</strong></p>
<p>Dass zu viel Zucker dick macht, wei&szlig; jedes Kind. Aber warum das so ist, wissen die wenigsten. Dabei ist es ganz einfach: Zucker versorgt unseren K&ouml;rper mit besonders leicht verf&uuml;gbarer Energie. Sobald wir ein wenig Zucker gegessen haben, verbrennen wir ihn auch schon. Aber: Wenn wir mehr Zucker essen, als unser K&ouml;rper wegen seines geringeren Energiebedarfs verbrennen kann, speichert unser K&ouml;rper die Zucker-Energie in Form von Fett in den Speckpolstern. Wir essen mehr, als wir brauchen, und wir werden dick.</p>
<p>Was wir uns meist leider zu wenig bewusst machen, ist, worin Zucker &uuml;berall enthalten ist. Denn wir finden ihn nicht nur in Gummib&auml;rchen, Bonbons und Streuselschnecken, sondern auch in fast allen industriell gefertigten Nahrungsmitteln wie Ketchup, Fertigsalatsaucen und T&uuml;tensuppen. Und nicht nur der reine Haushaltszucker wirkt so, sondern auch alles andere, was unser K&ouml;rper beim Verdauen in Zucker verwandelt. Und das sind zum Beispiel auch Nudeln, Kartoffeln, Brot und Reis. Willkommen in der Welt der Kohlenhydrate! Sie sind weit weniger harmlos als ihr Ruf! Denn sie bestehen letztlich aus Zuckerketten, die wir ebenso in Fett umwandeln wie normalen Zucker, wenn wir mehr davon essen, als wir brauchen. Das wohl derzeit gr&ouml;&szlig;te Problem unserer Ern&auml;hrung: Wir stopfen weit mehr Kohlenhydrate in uns hinein, als uns gut t&auml;te. Wir m&auml;sten uns mit Zucker.</p>
<p>Problem Nummer zwei ist das Fett in unserer Nahrung, und zwar das schlechte Fett: die sogenannten ges&auml;ttigten Fetts&auml;uren. Wir finden sie in fetter Wurst, K&auml;se, Schokolade und unz&auml;hligen Fertigprodukten. Diese Fette sind nichts anderes als gespeicherte Energie. Im g&uuml;nstigsten Falle macht unser K&ouml;rper diese Fette zu Zucker, um ihn zu verbrennen — doch in aller Regel haben wir schon genug Kohlenhydrate zum Verbrennen, und die Fette landen im Speckspeicher.</p>
<p><strong>Kohlenhydrate verhindern Fett-Verbrennung</strong></p>
<p>Besonders &auml;rgerlich wird es, wenn wir Zucker und Fett gemeinsam essen — und uns daf&uuml;r zu wenig bewegen. Denn nun verbrennen wir den Zucker so lange, bis unser Energiebedarf gestillt ist und sich der Zucker in Fett verwandelt, w&auml;hrend wir das Nahrungsfett von Beginn an in unsere Fettzellen schaufeln. Der K&ouml;rper braucht die Fette gar nicht — und wir werden immer dicker!</p>
<p>Und wo stecken Zucker und Fett &uuml;berall drin? In Pommes, Pizza, Chips, Schokolade, Croissants, Schweinebraten mit Kn&ouml;deln, K&auml;se-Sp&auml;tzle und so weiter. Kurz: in sehr vielen unserer lieben (also gewohnten) Nahrungsmitteln.</p>
<p>&Uuml;brigens hat Zucker noch einen weiteren fiesen Effekt: Er f&uuml;hrt dazu, dass unsere Bauchspeicheldr&uuml;se Insulin aussch&uuml;ttet. Dieses Hormon schlie&szlig;t dem Zucker die Zellen auf, damit sie ihn verbrennen k&ouml;nnen. Leider aber schleust Insulin auch Fett in die Speckzellen ein und macht erneuten Hunger — auf Zucker. Problem also: Zu viel Insulin (durch Kohlenhydrate) macht fett.</p>
<p><strong>Die L&ouml;sung: schlauer essen!</strong></p>
<p>Wie lautet die L&ouml;sung f&uuml;r unser Ern&auml;hrungsproblem? Vorsicht vor Zucker und Fett! Vermeiden wir beide Nahrungsgruppen, wann immer es geht! Und das geht ziemlich oft: Zum Beispiel, indem wir den Brotkorb vor dem Essen im Restaurant ignorieren. Oder indem wir Beilagen wie Pommes frites, Reis oder Nudeln reduzieren. Auch indem wir statt gezuckerter Getr&auml;nke oder Alkohol Wasser trinken. Und indem wir S&uuml;&szlig;igkeiten als genau das betrachten, was sie sind: als reinste Dickmacher.</p>
<p>Eine andere M&ouml;glichkeit ist, Fette und Kohlenhydrate zeitlich getrennt zu essen. Haben wir also gerade Zucker zu uns genommen, zum Beispiel Brot, Nudeln oder gezuckerten Kaffee, sollten wir ein paar Stunden hinterher kein Fett zu uns nehmen, also auf Salami, Butter und Schokocreme verzichten. Stattdessen essen wir lieber mageren Schinken, fettarmen Streichk&auml;se oder Marmelade, die ja keinerlei Fett enth&auml;lt. Und wenn wir viel Fett essen wollen, also zum Beispiel ein fettes Steak oder eine Bratwurst, dann essen wir dazu lieber Gem&uuml;se und Salat statt Zuckerbeilagen wie Kartoffeln, Reis oder Pommes frites.</p>
<p>Um nicht ganz auf Nahrungsmittel zu verzichten, die aus der Kombination von Zucker und Fett bestehen, hier ein Trick: Essen Sie davor einfach einen kleinen Berg Salat oder Gem&uuml;se! Denn Salat und Gem&uuml;se enthalten viele sogenannte Ballaststoffe, also energieneutrale Nahrungselemente, die daf&uuml;r sorgen, dass wir besser verdauen. Au&szlig;erdem haben Ballaststoffe einen wichtigen Nebeneffekt: Sie bremsen die Aufnahme von Zuckern und Fetten! Das hei&szlig;t: Wir k&ouml;nnen durchaus Zucker und Fette essen, solange wir damit gen&uuml;gend ballaststoffhaltige Nahrungsmittel kombinieren. Gem&uuml;setheke, wir kommen!</p>
<p>Auch gut sind &uuml;brigens die sogenannten Proteine, also Eiwei&szlig;e. Aus ihnen kann unser K&ouml;rper bei Fett- und Zuckermangel nicht nur Energie gewinnen, sondern er holt sich daraus auch lauter Bausteine f&uuml;r Muskeln, Blutzellen, Hormone und Enzyme. Proteine finden sich vor allem in Fleisch, Fisch, K&auml;se, Eiern und Milch. F&uuml;r Vegetarier und Veganer: in Soja, N&uuml;ssen, Mandeln, Getreide und H&uuml;lsenfr&uuml;chten.</p>
<p>Ach ja: Auch gute Fette gibt es nat&uuml;rlich — die sogenannten unges&auml;ttigten Fetts&auml;uren. Sie brauchen wir als Baustoff f&uuml;r unsere K&ouml;rperzellen und f&uuml;r die Produktion wichtiger Hormone. Stockt der Fettnachschub, werden wir krank. Gute Fette finden wir in den meisten &Ouml;len wie Oliven- und Raps&ouml;l, fetten Fischsorten wie Hering, Makrele, Lachs, Forelle und Thunfisch sowie im Fleisch von Wildtieren.</p>
<p>„Und was ist mit Obst?“, fragen Sie sich nun sicherlich. Keine Sorge: Nat&uuml;rlich d&uuml;rfen wir neben Salat und Gem&uuml;se auch ordentlich Obst essen. So eine pflanzliche Ern&auml;hrung hat einen hohen Wasser- und Ballaststoffanteil und macht satt. Zudem bietet sie uns jede Menge Vitamine und so genannte Sekund&auml;re Pflanzenstoffe und Antioxidantien. Und das sind wiederum genau die Bestandteile, die neben tausend anderen positive Effekten vor zu rascher Zellalterung, Arterienverkalkung und Krebs sch&uuml;tzen. Damit essen wir uns gesund!</p>
<p><strong>Fettverbrenner Nummer eins: Muskeln</strong></p>
<p>Falls Sie aber weniger Lust haben, f&uuml;r eine bessere Figur Ihre Ern&auml;hrung umzustellen, k&ouml;nnen Sie auch an der &#8222;Sport-Schraube&#8220; drehen. Und zwar vor allem indem Sie Ihre Muskeln aufbauen. &#8222;Muskeln?&#8220;, denken Sie sich nun wom&ouml;glich. &#8222;Nimmt man Fett nicht bei Ausdauersport ab?&#8220; Schon: Wer Ausdauersport macht, kann dabei Fett verbrennen. Doch wo wird Fett vor allem verbrannt? In unseren Muckis! Und wenn wir gen&uuml;gend davon haben, verbrennen wir Fett sogar im Ruhezustand (ja sogar im Schlaf!) &#8211; ohne dass wir extra joggen, schwimmen, Rad fahren oder Skilanglauf machen m&uuml;ssten. Leider aber verlieren die meisten Menschen ab dem 30. Lebensjahr an Muskelmasse und ersetzten sie durch Fett &#8211; dank B&uuml;roarbeit, Sportmangel, Gem&uuml;tlichkeit und &Uuml;berern&auml;hrung. Wenn aber der Fettverbrennungsofen durch Fett ersetzt wird, brauchen wir uns nicht zu wundern, dass wir Jahr f&uuml;r Jahr ein bisschen dicker werden!</p>
<p>Die L&ouml;sung nat&uuml;rlich: Gehen Sie &#8222;ganz normal&#8220; mindestens zweimal pro Woche in einen Fitnessclub und machen Sie Krafttraining! (Nat&uuml;rlich d&uuml;rfen Sie zus&auml;tzlich auch &#8222;ganz normal&#8220; Cardio-Training machen oder &#8222;ganz normal&#8220; zum Fu&szlig;ball, Volleyball, Tennis oder Reiten gehen.) Und keine Sorge: Ich meine keine Body-Building-Buden, in denen der Bizepsumfang gemessen wird und einge&ouml;lte Muskelberge vor dem Spiegel posieren. Ich meine &#8222;ganz normale&#8220; Fitnessclubs, wie es sie zum Gl&uuml;ck mittlerweile &uuml;berall gibt, in denen Ihnen &#8222;ganz normale&#8220; Trainer, Therapeuten oder Sportwissenschaftler zeigen, wie Sie &#8222;ganz normal&#8220; Ihren Muskelabbau stoppen, Muckis neu aufbauen und sich endlich wieder fit f&uuml;hlen k&ouml;nnen.</p>
<p>Falls sich all das f&uuml;r Sie &uuml;berhaupt nicht &#8222;ganz normal&#8220; anh&ouml;rt, f&uuml;hlen Sie sich nun bitte von mir ger&uuml;ffelt! Wie k&ouml;nnen Sie Ihrem K&ouml;rper nur Sport vorenthalten? Mensch, Mensch &#8230; (Oder besser: G&uuml;nter, G&uuml;nter &#8230;) Wie wollen Sie sich denn da fit f&uuml;hlen und gesund bleiben?</p>
<p><strong>Das mentale Schlank-Programm </strong></p>
<p>Nat&uuml;rlich geh&ouml;rt zum Schank-und-gesund-leben auch die passende psychische Einstellung. Richtige Gedanken, f&uuml;hren zu richtigen Ergebnissen. Hier ein paar Denkvorschl&auml;ge:</p>
<p>Entlarven Sie demotiviernde Ausreden wie „Ich bin, wie ich bin!“, „Was H&auml;nschen nicht lernt, &#8230;“, „Ich kann nichts daf&uuml;r!“, „Abnehmen ist hart!“ oder „Gesund essen schmeckt nicht!“ als das, was Sie sind: als Hintert&uuml;rchen Ihres inneren Schweinehundes! Denn: Wenn (angeblich) so viel gegen das Schlankwerden spricht, wie wollen Sie dann Ihre Traumfigur erreichen? Nur Sie bestimmen, wer Sie sind – und das k&ouml;nnen Sie Ihr ganzes Leben lang! Au&szlig;erdem kann Abnehmen ein spannender Prozess Ihrer Pers&ouml;nlichkeitsentwicklung sein und gesundes Essen nat&uuml;rlich lecker schmecken!</p>
<p>Verwandeln Sie Frust &uuml;ber Ihr Gewicht in Motivation: Wie oft jeden Tag sind Sie wegen Ihrer Pfunde eigentlich frustriert? In welchen Situationen? Bei welchen Gelegenheiten? Seien Sie ehrlich zu sich selbst, dr&uuml;cken Sie negative Emotionen nicht weg! Also: Nehmen Sie Ihren Frust zum Anlass, zu handeln – Sie schaffen das!</p>
<p>Sollten Sie Ihrem &Uuml;bergewicht aber eher gleichg&uuml;ltig gegen&uuml;berstehen, dann verwandeln Sie Ihre Gleichg&uuml;ltigkeit zun&auml;chst in Frust! Machen Sie sich klar: Sie sind das Gewicht auf der Waage! Sie sind der Klops auf dem Foto! Sie sind es, den andere als moppelig bezeichnen! Weil Sie zu dick sind! Wom&ouml;glich dicker als Sie wahrhaben wollen.</p>
<p>Finden Sie einen Sinn im Schlanksein! Und damit meine ich jetzt nicht „nur“ die Strand-Figur. Warum hat das W&ouml;rtchen „schlank“ so eine Anziehung auf uns? Weil wir damit lauter positive Bedeutungen verkn&uuml;pfen: ein besseres K&ouml;rpergef&uuml;hl, mehr Selbstbewusstsein, Attraktivit&auml;t, Dynamik, Gelassenheit, Energie, und so weiter. Welche Bedeutung empfinden Sie als sinnvoll?</p>
<p>Planen Sie Ihr Projekt „Schlank leben&#8220;! Wie m&ouml;chten Sie Ihr neues Leben konkret gestalten? Was essen Sie? Wie schaut Ihr Sportprogramm aus? Also was tun Sie, um Ihr Verhalten zu modifizieren und Ihren Zielen n&auml;herzukommen? Wie gehen Sie mit Frust um und wie gew&ouml;hnen Sie sich Ihre neuen Routinen dauerhaft an?</p>
<p>Machen Sie sich selbst Mut, indem Sie sich in Ihrem inneren Selbstgespr&auml;ch unterst&uuml;tzen: „Das schaffst du schon!“, „Du hast schon so viel in deinem Leben erreicht!“ Und suchen Sie sich Unterst&uuml;tzung in Ihrem Umfeld: Wer hat da bereits Erfahrung mit gesundem Schlank-Essen? Wer m&ouml;chte auch seine Figur optimieren?</p>
<p>Bereichern Sie Ihr Leben! Vor allem wenn das Essen f&uuml;r Sie Ersatzfunktion hat, f&uuml;llen Sie besser die L&uuml;cken, statt sie mit Naschkram zu stopfen: Streichen Sie Ihr Haus neu! Machen Sie den Motoradf&uuml;hrerschein! Beginnen Sie einen Abendstudiengang! Starten Sie einen Samba-Tanzkurs! Sie werden staunen, wie sehr neue Aktivit&auml;ten Ihr Leben bereichern und das Essen in den Hintergrund dr&auml;ngen!</p>
<p>Sammlen Sie so viele Erfolge wie Sie k&ouml;nnen! Wieder mal eine Runde gejoggt? Super! Tapfer am S&uuml;&szlig;igkeiten-Regal im Supermarkt vorbeigelaufen, ohne Schoki einzukaufen? Gratulation! Schon wieder ein halbes Kilo weniger? Gro&szlig;artig! Aber auch auf anderen Gebieten sind Erfolge f&uuml;r Sie wichtig: Das gewagte berufliche Projekt geschafft? Super! Endlich das ewig hinausgez&ouml;gerte Krisengespr&auml;ch gef&uuml;hrt? Gut gemacht! Eine tiefe Angst besiegt? Sie sind ein Held! Denn: Genau so geht es! So st&auml;rken Sie Ihr Selbstbewusstsein und werden sich selbst eine Riesenst&uuml;tze auf dem Weg zum Ziel. Egal, worin Ihr Ziel besteht.</p>
<p>Machen Sie aus Spinnweben Drahtseile! Jedes neue Verhalten ist am Anfang ungewohnt. Mit der Zeit aber wird es immer vertrauter – und routinierter. Machen Sie sich klar: Ihr heutiges Leben ist das Resultat Ihrer gestrigen Gedanken, Taten und Gewohnheiten. Und wenn Sie morgen und &uuml;bermorgen andere Ergebnisse haben wollen, m&uuml;ssen Sie heute und morgen etwas anders machen als zuvor. Kurz: Es geht darum, Ihr Leben an einigen Stellen langfristig zu ver&auml;ndern. F&uuml;r immer!</p>
<p>Ach, wir k&ouml;nnten noch hunderte solcher Mentaltipps durchgehen &#8230; Vorschlag: Lesen Sie einfach ein paar meiner Motivationsb&uuml;cher, besuchen Sie mal einen Vortrag bzw. eines meiner Seminare oder h&ouml;ren Sie sich durch meine Podcasts durch! Da finden Sie etliche weitere Tipps.</p>
<p><strong>Gut essen ohne schlechtes Gewissen</strong></p>
<p>Also: Appetitz&uuml;gler? Di&auml;tgruppen? Vitaminpr&auml;parate? Unn&ouml;tig: Schlie&szlig;lich brauchen wir erst mal nur das Richtige zu essen, und wir sind schlank und gesund! Dabei essen wir uns lecker satt und f&uuml;hlen uns fit. Denn: Sie durchschauen nun das Zusammenspiel von Kohlenhydraten und Fetten, entlarven versteckten Zucker in industriell gefertigten Nahrungsmitteln und entwickeln ein Gesp&uuml;r daf&uuml;r, was Sie in welcher Kombination wie essen k&ouml;nnen, um schlank zu werden oder zu bleiben. Au&szlig;erdem tun Sie etwas f&uuml;r Ihre Muckis und Ihre mentale Schlank-Justierung. Weil Sie sich nun im Wesentlichen an die richtigen Regeln halten, d&uuml;rfen Sie hin und wieder auch mit gutem Gewissen s&uuml;ndigen. Nahender Strandurlaub hin oder her. Wer will schon gerne ein Heiliger sein?</p>
<p>Einen sch&ouml;nen Mai noch!</p>
<p>Herzliche Schweinehundegr&uuml;&szlig;e</p>
<p>Ihr<br />
Stefan Fr&auml;drich</p>
<p>P.S: Wenn Sie Ihre Kenntnisse vertiefen m&ouml;chten, habe ich nat&uuml;rlich ein paar Buchtipps f&uuml;r Sie: &#8220;<a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/1315951/apo%3D" target="_blank">Die einfachste Di&auml;t der Welt</a>&#8220;, &#8222;<a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/1315952/apo%3D" target="_blank">G&uuml;nter wird schlank</a>&#8220;, &#8222;<a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/1315953/apo%3D" target="_blank">G&uuml;nter wird fit</a>&#8220; und &#8222;<a href="http://newsletter2.stefan-fraedrich.de/c/1315954/apo%3D" target="_blank">Das Domino-Prinzip</a>&#8220;! <img src='http://www.stefan-fraedrich.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>So bleiben Sie garantiert erfolglos!</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 10:57:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Schweinehundeprofis, Wahnsinn: Es ist schon wieder April! Ein ganzes Vierteljahr ist bereits vergangen, seit 2010 (irgendwie erst vorgestern und doch schon vor Ewigkeiten) angefangen hat. Zeit, mal neugierig zu fragen, was aus denn aus Ihren Vors&#228;tzen geworden ist? Wie schaut es aus mit dem Umsatz-Plus und Waagen-Minus, der angestrebten Selbst&#228;ndigkeit und inneren Unabh&#228;ngigkeit, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-weight: normal;">Liebe Schweinehundeprofis</span>,</strong></p>
<p>Wahnsinn: Es ist schon wieder April! Ein ganzes Vierteljahr ist bereits vergangen, seit 2010 (irgendwie erst vorgestern und doch schon vor Ewigkeiten) angefangen hat. Zeit, mal neugierig zu fragen, was aus denn aus Ihren Vors&auml;tzen geworden ist? Wie schaut es aus mit dem Umsatz-Plus und Waagen-Minus, der angestrebten Selbst&auml;ndigkeit und inneren Unabh&auml;ngigkeit, der gefestigten Beziehung und dem konsequenten Sport? Na, alles im Plan?<span id="more-3156"></span></p>
<p>Falls ja: Gratulation, ich bin stolz auf Sie! Sie scheinen umzusetzen, was Sie sich vorgenommen haben.</p>
<p>Oder schaut es bei Ihnen weniger gut aus mit den Zwischenergebnissen? So wie m&ouml;glicherweise schon &ouml;fter in den letzten Jahren? Mit viel Schwung und gutem Willen gestartet und dann schwer in der Konsequenz nachgelassen? Nun, dann haben Sie (oder besser: Ihr innerer Schweinehund!) wom&ouml;glich ganz eigene Lebensregeln. Solche, die Sie immer wieder auf dem Allerwertesten landen lassen. Aua!</p>
<p>Nach meinen Beobachtungen wenden weniger Erfolgreiche regelm&auml;&szlig;ig die folgenden <strong>12 goldenen Regeln f&uuml;r Misserfolg </strong>an. Und falls auch Sie weiterhin erfolglos bleiben wollen, dann setzen Sie sie einfach besonders konsequent um! Dann verpennen Sie garantiert auch das restliche Jahr 2010.</p>
<p><strong>1. Lassen Sie sich ziellos treiben!</strong></p>
<p>Denn: Ziele braucht kein Mensch! Im Gegenteil: Ziele halten Sie nur davon ab, sich auf das zu konzentrieren, was in Ihrem Leben wirklich z&auml;hlt &#8211; das konfuse Hier und Jetzt. Die Bedingungen des Moments eben. Und diese Bedingungen beinhalten eine solche Vielzahl komplexer Verflechtungen, Verpflichtungen, Resultate und Entscheidungen, dass Sie sich in Ihrer entspannten Sinn- und Richtungslosigkeit ganz locker auf Ihren Bauch verlassen k&ouml;nnen. Geben Sie einfach jedem Impuls nach &#8211; er wird Sie schon irgendwo hinf&uuml;hren. Die eigenen Handlungen organisieren sollen andere. Sie jedenfalls sind daf&uuml;r nicht gemacht. Sie leben das s&uuml;&szlig;e Privileg der wahrhaft Entspannten.</p>
<p><strong>2. Versuchen Sie zu ernten, ohne ges&auml;t zu haben!</strong></p>
<p>Was soll auch immer dieser bl&ouml;de Flei&szlig;? Schon in der Schule war es viel einfacher, beim Nachbarn abzuschreiben, anstatt selbst zu denken. Sollen die anderen ruhig schwitzen, sich kontinuierlich anstrengen oder mit Widrigkeiten fertig werden m&uuml;ssen! Ihr Geburtsrecht hingegen ist es, als einziger Mensch auf Erden rein gar nichts f&uuml;r Erfolge tun zu m&uuml;ssen. Denn Sie wissen: Wenn man auch auf die Prozesse achtet, statt nur auf die Resultate, wird es anstrengend &#8211; dann muss man nachdenken, analysieren, steuern. Nein, nein: Wenn der Erfolg einfach nicht kommen will, ist der Moment daf&uuml;r noch nicht reif. Bleiben Sie einfach geduldig &#8211; und warten Sie weiter ab! Irgendwann f&auml;llt Ihnen bestimmt alles in den Scho&szlig;.</p>
<p><strong>3. Verzetteln Sie sich in Kleinigkeiten!</strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Priorit&auml;ten braucht kein Mensch, sie wirken nur wie eine Zwangsjacke. Schlie&szlig;lich ist es viel spannender und ehrenhafter, sich den spontanen Eingebungen kritischer Gedanken hinzugeben, anstatt aufs gro&szlig;e Ganze zu blicken und &uuml;ber Sinn und Richtung nachzudenken. Nein, Sie sind schlie&szlig;lich kein beschr&auml;nkter Idealist, der sich nur aufs Wesentliche konzentriert! Sie spielen die komplette Klaviatur der Wenns und Abers, packen stets besonders Vieles und Unterschiedliches an, und wenn Sie der kleine Buchhalter im Kopf kitzelt, dann organisieren Sie sogar Kleinkram so perfekt durch, dass daneben jeder B&uuml;rokrat wie ein blasser Dilettant erscheint. Dass Ihre Affinit&auml;t zum Kleinklein mitunter zu Stillstand und Misserfolgen f&uuml;hrt, ist nur ein weiterer Hinweis darauf, dass die Welt Ihre eigentliche tiefere Genialit&auml;t noch nicht verstanden hat. Warten Sie einfach ab und verzetteln Sie sich weiter: Ihre Zeit wird schon noch kommen! </span> </strong></p>
<p><strong>4. Kneifen Sie bei der kleinsten Schwierigkeit!</strong></p>
<p class="MsoNormal">Auch Sie w&uuml;rden ja heroisch voranschreiten &#8211; wenn nur nicht immer diese bl&ouml;den Widrigkeiten w&auml;ren: Menschen, die ganz andere Ziele haben. Regeln und Gewohnheiten, die sich Ihnen in den Weg stellen. &Uuml;berraschungen, die Sie nicht auf dem Schirm hatten. Deshalb ist es Ihr gutes Recht, bei der kleinsten Schwierigkeit zu kneifen &#8211; sonst riskieren Sie wom&ouml;glich lebensgef&auml;hrliche Anstrengungen und Ihre Freunde halten Sie f&uuml;r einen fanatischen Workaholic! Nein, nein, das haben Sie nicht n&ouml;tig. Ergreifen Sie deshalb auch weiterhin effektive Gegenma&szlig;nahmen: Reden Sie lieber statt zu handeln! Wenn schon keine Ergebnisse kommen, haben Sie wenigstens Moral geheuchelt. Lenken Sie sich konsequent ab! Es gibt stets gen&uuml;gend gute Gr&uuml;nde, vom Weg abzuweichen und sich eine Auszeit zu g&ouml;nnen. Sagen Sie immer „Ja, aber &#8230;“, wenn eine Idee erfolgversprechend klingt! Es wird schon gute Gr&uuml;nde dagegen geben, so dass Sie unt&auml;tig bleiben k&ouml;nnen. Und &uuml;berhaupt: Gr&auml;men Sie sich nicht! Erfolge sind ohnehin nur etwas f&uuml;r langweilige Spie&szlig;er. F&uuml;r Leute, die nichts Besseres mit ihrem Leben anzufangen wissen, als immer nur nach vorne zu blicken. F&uuml;r dr&ouml;ge und schw&auml;chliche Typen, die weit weniger Widrigkeiten aushalten als Sie. Es geh&ouml;rt immerhin eine ordentliche Portion St&auml;rke dazu, sich einzugestehen, dass die Dinge nicht so laufen wie geplant. Ein Gl&uuml;ck, dass Ihnen das eigentlich egal sein kann, weil Sie ohnehin nie ernsthaft vorhatten, Ihre Pl&auml;ne in die Tat umzusetzen!</p>
<p class="MsoNormal"><strong>5. </strong><strong>Suchen Sie sich die falschen Vorbilder!</strong></p>
<p>Von den Erfahrungen Erfolgreicher zu profitieren, kann jeder. Aber w&auml;re das Leben nicht viel zu einfach, wenn wir uns alle gut beraten lie&szlig;en? Machen Sie es lieber spannend: Lassen Sie sich von Menschen beraten, die garantiert keine praktischen Erfolge vorzuweisen haben, aber daf&uuml;r umso ausschweifender dar&uuml;ber philosophieren! Lernen Sie von Spitzenpolitikern, wie Wirtschaft funktioniert, lassen Sie sich vom paranoiden Nachbarn in die Geheimnisse der aktuellsten Verschw&ouml;rungstheorien einweihen, oder erfahren Sie vom Psychiater, wie man psychisch gesund und gl&uuml;cklich wird! Denn Theorie schl&auml;gt Praxis, ist doch klar. Viel kreativen Input k&ouml;nnen Sie sich nat&uuml;rlich auch im &#8222;Freundes&#8220;- oder Kollegenkreis holen, indem Sie jede Ihrer Ideen brav zerpfl&uuml;cken lassen, bevor Sie in Gefahr geraten, sie in die Tat umzusetzen: Lassen Sie Ihr Gesch&auml;ftsmodell vom arbeitslosen Sachbearbeiter pr&uuml;fen, lassen Sie sich vom Kettenraucher erkl&auml;ren, wie man mit dem Rauchen aufh&ouml;rt oder vom Angsthasen, wie man mutig wird! Lassen Sie sich einreden, dass Sie auch nicht schaffen, woran bereits andere vor Ihnen gescheitert sind! Also: Strengen Sie sich blo&szlig; nicht an, Sie haben es sowieso nicht drauf! Und falls doch eine gewisse Erfolgsgefahr besteht, dann lassen Sie sich wenigstens vor den unkalkulierbaren Risiken warnen! Wie sollen Sie schon alleine absehen k&ouml;nnen, was alles passieren kann? Besser, Sie vertrauen Ihren falschen Vorbilder. Loser leben immerhin verl&auml;sslich risikolos.</p>
<p><strong>6. Geben Sie sich niemals selbst die Schuld! </strong></p>
<p>Etwas ist nicht so gelaufen, wie beabsichtigt? Dann suchen Sie rasch nach einem Schuldigen! Sie selbst freilich haben mit Ihrem Misserfolg nichts zu tun. Nein, nein: Daran sind immer nur die anderen Schuld. Oder irgendwelche widrigen Umst&auml;nde. Schlie&szlig;lich wei&szlig; man ja, wie das so l&auml;uft: Erfolg ist Gl&uuml;ckssache, weil man nie wissen kann, ob einem die Umst&auml;nde gewogen sind. Deshalb k&ouml;nnen Sie auch guten Gewissens neidisch sein auf diese verdammten Erfolgreichen! Die haben alle nur Gl&uuml;ck gehabt &#8211; ihnen ist Fortuna gewisserma&szlig;en auf den Scho&szlig; gesprungen wie ein zutraulicher Pudel. Aber egal: Warten Sie einfach weiter ab und versuchen Sie nicht, Ihre Fehler zu analysieren oder sich sogar zu verbessern &#8211; eines Tages ist das Gl&uuml;ck auch Ihnen hold!</p>
<p><strong>7. Spielen Sie &#8222;Alles oder Nichts&#8220;!</strong></p>
<p>Ihnen ist nat&uuml;rlich klar: Erfolg ist eine Alles-oder-Nichts-Sache! Entweder hat an ihn, oder man hat ihn nicht. So wie bei einer Klippe: Es gibt oben. Und es gibt unten. Dass Erfolg eher einem Gef&auml;lle gleicht, also einer Summe mehrerer richtiger Faktoren, die unterm Strich in den n&auml;chsten Level f&uuml;hren, halten Sie f&uuml;r esoterischen Schwachsinn. Deshalb seien Sie ungeduldig und dr&auml;ngen sie, was das Zeug h&auml;lt! Dass sich gute Systeme entwickeln und in ihren Effekten erst kumulieren m&uuml;ssen, ist theoretischer Bl&ouml;dsinn. Auch dass es dabei oft auf die Zwischent&ouml;ne ankommt, wie etwa Kommunikation oder menschlicher Beziehungen, ist nat&uuml;rlich Quatsch &#8211; es z&auml;hlen schlie&szlig;lich nur die Fakten und Ergebnisse! Seien Sie also jederzeit bereit, alles von einem Tag auf den anderen &uuml;ber den Haufen zu werfen! Seien Sie dabei absolut unflexibel und opfern Sie selbst lange gewachsene Beziehungen auf dem Altar Ihrer t&auml;glich wechselnden Impulse! Irgendwann wird die Konstellation schon stimmen.</p>
<p><strong>8. Bringen Sie garaniert keinen Nutzen!</strong></p>
<p class="MsoNormal">Konzentrieren Sie sich bei all Ihren Handlungen unbedingt nur auf sich und Ihre eigene Perspektive! Denken Sie dabei niemals daran, was andere Menschen von Ihnen und Ihren Ideen haben k&ouml;nnten &#8211; solche Sentimentalit&auml;ten geh&ouml;ren in psychologische Jammergruppen und platte Marketingkurse! Sie hingegen sind genial &#8211; auf Ihre ganz eigene Art. Anderen mit Ihrem Handeln einen Nutzen zu bringen, k&auml;me Ihnen nicht in den Sinn. Wozu auch? Jeder ist sich schlie&szlig;lich selbst der n&auml;chste &#8211; leben wir nicht einer v&ouml;llig egozentrischen Welt? Und denken Sie nat&uuml;rlich auch niemals f&auml;cher&uuml;bergreifend! Sie haben schlie&szlig;lich jahrelanges hartes Wahrnehmungstraining hinter sich gebracht, um Ihren Tunnelblick zu perfektionieren. Nein, nein: Perspektivenwechsel kann man von Ihnen nicht verlangen. Das w&auml;re ja fast so, als sollte sich ein Handwerker auch mit Service und Verl&auml;sslichkeit oder ein Computerspezialist mit dem Vermitteln von Basis-Wissen auskennen! L&auml;cherlich &#8230; &Uuml;bersehen Sie einfach gro&szlig;z&uuml;gig die Bed&uuml;rfnisse anderer Menschen! Sie werden auf Ihrem Weg schon alleine zurechtkommen.</p>
<p><strong>9. Nehmen Sie stets mehr als Sie geben! </strong></p>
<p>Und wo wir schon mal bei der Ignoranz sind: Behandeln Sie unbedingt die Menschen schlecht, die gut zu Ihnen sind! Freunde? Loyale Kunden? Verl&auml;ssliche Mitarbeiter? Stabile Beziehungen? Geliebte Familie? Braucht doch kein Mensch! Oder besser: Wenn die Beziehungen ohnehin schon stehen, m&uuml;ssen sie nicht extra gepflegt werden. Zeigen Sie Ihren Liebsten einfach, dass Sie f&uuml;r H&ouml;heres berufen sind: f&uuml;r all die Kunden, die Sie noch nicht gewonnen haben, oder all die tollen Freunde, die andere haben! Die Kirschen in Nachbars Garten sind schlie&szlig;lich immer besonders lecker. Es ist Ihr gutes Recht, immer mehr zu wollen und dabei von denen zu nehmen, die Ihnen etwas geben. Dankbarkeit? Etwas zur&uuml;ckgeben? Oder sogar ein Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen anstreben? Das ist doch nur etwas f&uuml;r hoffnungslose Romantiker!</p>
<p><strong>10. Geben Sie stets mehr als Sie nehmen! </strong></p>
<p>Andererseits: Manchmal m&uuml;ssen Sie im Leben einfach Dreck fressen! Vor allem, wenn Sie die Sympathien der Menschen gewinnen wollen, denen Sie total egal sind, oder die Sie sogar wie einen Dreckklumpen am Schuh behandeln. Nun m&uuml;ssen Sie sich nat&uuml;rlich ins Zeug legen: Geben Sie solchen Menschen stets mehr, als Sie zur&uuml;ckbekommen &#8211; das sind diese Menschen so gewohnt! Vor allem, wenn andere Sie schlecht behandeln, m&uuml;ssen Sie besonders nett sein. Was sollen die anderen auch sonst von Ihnen denken? Etwa, dass Sie sich selbst auch wichtig sind? Gott bewahre, blo&szlig; nicht! Denn: Erst wenn Sie Ihre Bed&uuml;rfnisse und Pers&ouml;nlichkeit aufgeben und sich komplett nach deren Bed&uuml;rfnissen richten, erhalten Sie das Privileg, ihnen dienen zu d&uuml;rfen. Dass dabei Ihr eigenes Leben auf der Strecke bleibt, ist nicht so schlimm &#8211; schlie&szlig;lich haben Sie sich ohnehin noch nie viel daraus gemacht.</p>
<p><strong>11. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Schw&auml;chen! </strong></p>
<p>Mit seinen St&auml;rken gewinnen, kann jeder: Der St&uuml;rmer schie&szlig;t Tore, der T&uuml;ftler t&uuml;ftelt und der Kommunikator kommuniziert &#8211; wie langweilig! Sie hingegen haben derlei Unterforderung nicht n&ouml;tig. Nein, stattdessen haben Sie sich heroisch auf die Fahnen geschrieben, gegen Ihre eigene Natur zu handeln und sich konsequent in dem zu &uuml;ben, was Sie weniger gut k&ouml;nnen: Nun sind Sie wom&ouml;glich ein super Torwart, der in den Sturm wechselt. Oder ein T&uuml;ftler, der sich f&uuml;r den Job im Au&szlig;endienst bewirbt. Oder vielleicht ein top Au&szlig;endienstler, der unbedingt ins Controlling will. So erleben Sie immer wieder Ihre eigenen Grenzen und rauben sich Mut und Energie, bravo! Sollen doch die langweiligen Erfolgreichen scheinbar m&uuml;helos ihre billigen Siege davontragen!</p>
<p><strong>12. Lernen Sie nichts aus Erfahrungen!</strong></p>
<p>Zum Schluss noch eine ganz besonders wichtige Voraussetzung f&uuml;r Ihren pers&ouml;nlichen Misserfolg: Verstehen Sie das Leben unbedingt als ein starres Gebilde, in dem Sie rein gar nichts beeinflussen k&ouml;nnen! Lernen Sie also keinesfalls aus Feedback, sondern machen Sie alles immer so wie schon zuvor &#8211; wozu sich auch ver&auml;ndern, wenn alles ohnehin so bleibt, wie es ist? Und sollten Sie dennoch einmal &uuml;ber offensichtliche Ver&auml;nderungen stolpern, dann ignorieren Sie sie so lange es geht. Ganz wichtig: Gehen Sie Ver&auml;nderungen konsequent aus dem Weg! Tun Sie alles, um Ihre unheile alte Welt m&ouml;glichst f&uuml;r immer aufrecht zu erhalten! Und erst wenn Sie nicht mehr anders k&ouml;nnen, stellen Sie sich dem Unausweichlichen &#8211; dann nat&uuml;rlich motzend, jammernd und flei&szlig;ig auf die Nachteile der Ver&auml;nderungen hinweisend.</p>
<p>Sie werden sehen: Je mehr Sie von diesen zw&ouml;lf Regeln umsetzen, desto gr&ouml;&szlig;er wird Ihr Misserfolg, Sie j&auml;mmerlicher Aprilscherz!</p>
<p>Allen anderen w&uuml;nsche ich, dass sie auch weiterhin schaffen, was sie sich vorgenommen haben! (Und wenn Ihnen noch die eine oder andere sch&ouml;ne Misserfolgsregel einf&auml;llt, w&uuml;rde ich mich freuen, wenn Sie sie hier im Blog erg&auml;nzen.)</p>
<p>Herzliche Schweinehundegr&uuml;&szlig;e</p>
<p>Ihr</p>
<p>Stefan Fr&auml;drich</p>
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		<title>Waist-to-Height-Ratio statt BMI?</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 11:43:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut eines Artikels im Stern hat ein Studie der Ludwig-Maximilian-Universit&#228;t M&#252;nchen herausgefunden, dass der Body Mass Index (K&#246;rpergewicht in kg / K&#246;rpergr&#246;&#223;e im m hoch 2) keine Aussagekraft bez&#252;glich des Krankheitswertes von &#220;bergewicht hat. Dadurch, dass man beim BMI nur die Faktoren Gr&#246;&#223;e und Gewicht ber&#252;cksichtigt, sei zum Beispiel die Muskelmasse nicht ber&#252;cksichtigt. Das hei&#223;t, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut eines <a href="http://www.stern.de/gesundheit/neue-studie-zu-uebergewicht-body-mass-index-kriegt-sein-fett-weg-1547792.html">Artikels im Stern</a> hat ein Studie der Ludwig-Maximilian-Universit&auml;t M&uuml;nchen herausgefunden, dass der Body Mass Index (K&ouml;rpergewicht in kg / K&ouml;rpergr&ouml;&szlig;e im m hoch 2) keine Aussagekraft bez&uuml;glich des Krankheitswertes von &Uuml;bergewicht hat. Dadurch, dass man beim BMI nur die Faktoren Gr&ouml;&szlig;e und Gewicht ber&uuml;cksichtigt, sei zum Beispiel die Muskelmasse nicht ber&uuml;cksichtigt. Das hei&szlig;t, es kann jemand athletisch gebaut sein und trotzdem einen (zu) hohen BMI haben. So lie&szlig;e sich erkl&auml;ren, dass Menschen mit BMI-Werten <span id="more-3011"></span>&uuml;ber dem definierten Normwert von 25 &#8222;l&auml;nger leben&#8220;, wie Studien mitunter zeigen (allerdings nur bis zu einem BMI von 30): Es sind halt viele Sportler darunter bzw. Menschen, die k&ouml;rperlich aktiv sind und daher eine h&ouml;here Muskelmasse haben.</p>
<p>Wie nun also gesundheitlich riskantes &Uuml;bergewicht messen? Der Artikel/die Studie schl&auml;gt die Waist-to-Height-Ratio vor, also das Verh&auml;ltnis von Taillenumfang (auf Bauchnabelh&ouml;he gemessen) zur K&ouml;rpergr&ouml;&szlig;e. Bis zum Alter von 40 Jahren sind 0,5 okay, ab 50 gilt dann 0,6. Hei&szlig;t also, eine 61-J&auml;hringe Frau mit Taillenumfang von 84 cm hat bei einer K&ouml;rpergr&ouml;&szlig;e von 1,61 m ein WtHR von 0,52 und ist somit im gr&uuml;nen Bereich. Ein 1,83-m-gro&szlig;er 30-J&auml;hriger hingegen mit 102 cm Taille kommt auf 0,56 und sollte abnehmen.</p>
<p>Klingt f&uuml;r mich soweit logisch. Gemessen wird der Speck am Bauch statt des Gewichts. Nicht ganz schl&uuml;ssig erscheint mir, dass nun pl&ouml;tzlich das &auml;u&szlig;ere Bauchfett als risikolos eingesch&auml;tzt wird im Gegensatz zum gef&auml;hrlichen inneren Organfett. Ich pers&ouml;nlich glaube nicht daran, dass sich das so einfach trennen und beurteilen l&auml;sst und vermute, dass hier noch viele Studien folgen werden, die (nat&uuml;rlich) den &#8222;angefressenen Ranzen&#8220; (auch wenn er innerlich anschwillt) als Risikofaktor ausmachen werden.</p>
<p>Wie dem auch sei: Meine Taille misst 85 cm bei einer K&ouml;rpergr&ouml;&szlig;e von 183 cm. Das macht eine WtHR von 0,46. Oder anders ausgedr&uuml;ckt: Weiterhin guten Appetit &#8211; bzw. meine Ern&auml;hrungsweise stimmt. Yummy!</p>
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		<title>Und ewig gr&#252;&#223;t die Hartz-IV-Debatte &#8230;</title>
		<link>http://www.stefan-fraedrich.de/blog/und-ewig-grueszt-die-hartz-iv-debatte</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 14:16:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Schweinehundeprofis, seit Wochen schon l&#228;uft nun die Hatz-IV-Debatte. (Liebe &#214;sterreicher und Schweizer, „Hartz IV“ ist bei uns in Deutschland die zusammengelegte Arbeitslosen- und Sozialhilfe. Man kriegt sie, wenn man l&#228;nger als 18 Monate arbeitslos ist.) Und immer noch hat man den Eindruck, dass dabei zwei ideologisch verpeilte Fraktionen aufeinander einkloppen („Lauter Sozialschmarotzer!“ versus „Chancenlose [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><span style="font-weight: normal;">Liebe Schweinehundeprofis,</span></h4>
<h4><span style="font-weight: normal;"><br />
seit Wochen schon l&auml;uft nun die Hatz-IV-Debatte. (Liebe &Ouml;sterreicher und Schweizer, „Hartz IV“ ist bei uns in Deutschland die zusammengelegte Arbeitslosen- und Sozialhilfe. Man kriegt sie, wenn man l&auml;nger als 18 Monate arbeitslos ist.) Und immer noch hat man den Eindruck, dass dabei zwei ideologisch verpeilte Fraktionen aufeinander einkloppen („Lauter Sozialschmarotzer!“</span></p>
<p><span id="more-2976"></span><span style="font-weight: normal;"> versus „Chancenlose Gesellschaftsopfer!“). Die Gretchenfrage: Ist es gerecht, mit Hartz IV ein fast &auml;hnliches Einkommen zu beziehen wie viele regul&auml;r Arbeitenden? Typisch deutsch: Gerechtigkeit – der Wert aller Werte. Doch was ist das eigentlich, „gerecht“?</span></h4>
<h4>Was ist Gerechtigkeit?</h4>
<p><span>Ja, schon klar: Unsere Gesellschaft soll gerecht sein. Aber es dr&auml;ngen sich mindestens zwei Definitionen f&uuml;r Gerechtigkeit auf: die Verteilungs- und die Leistungsgerechtigkeit. Laut ersterer ist unsere Gesellschaft dann gerecht, wenn allen gleiche Chancen und Mittel zu Verf&uuml;gung stehen. Die zweitere besagt: Gerecht ist, wenn Leistung belohnt wird. Und wer hat nun Recht? Beide.</span></p>
<p>Nat&uuml;rlich ist es erstrebenswert, Startvoraussetzungen anzugleichen und Schw&auml;chen abzumildern. Nat&uuml;rlich sollen und wollen wir in unserer Gesellschaft solidarisch sein mit denen, die es schwerer haben. Das ist eine der gr&ouml;&szlig;ten kulturellen Leistungen, die wir je zustande gebracht haben! Zum Beispiel freue ich mich bei jedem USA-Aufenthalt &uuml;ber unser deutsches Sozialsystem: Es kappt zwar mitunter die Spitzen, aber gleicht auch die tiefen T&auml;ler aus. Was man woanders auf der Stra&szlig;e sieht, will ich bei uns nicht erleben. Danke, liebe Verteilungsgerechtigkeit!</p>
<p>Doch selbst wenn Menschen gleiche Startbedingungen haben, gestalten die einen ihr Leben und mehren Gl&uuml;ck, Geld und Gelegenheiten, w&auml;hrend es anderen oft durch die Finger rinnt. Warum? Weil manche einfach das Falsche tun – obwohl ihr Umfeld “eigentlich“ eine Menge erm&ouml;glicht. Ob die Startvoraussetzungen also doch nicht der alleinige Erfolgsfaktor sind? Logisch: Unsere eigenen Handlungen sind mindestens genauso wichtig. Und unsere Bereitschaft zur Selbstverantwortung: Was wollen wir aus unser em Leben machen? Wie unseren pers&ouml;nlichen Einflussbereich nutzen?</p>
<p>Es wird klar: Wer selbst zu wenig zum eigenen Erfolg beitr&auml;gt, obwohl er k&ouml;nnte, verwirkt den Anspruch auf Verteilungsgerechtigkeit. Denn die w&uuml;rde nun ungerecht. Stattdessen gilt die Leistungsgerechtigkeit: Wer im Leben Chancen ergreift und dabei M&uuml;he, Planung, Risiko und Ausdauer auf sich nimmt, der soll daf&uuml;r auch mehr Ernte einfahren. Wobei die Solidarit&auml;t mit den „Schwachen“ Grenzen kriegt: Wer Zeit passiv verstreichen l&auml;sst, hat keinen Anspruch auf die Gewinne der zwischenzeitlich Produktiven. Sonst w&uuml;rde Schw&auml;che leicht zur Maske, hinter der sich Bequemlichkeit, (Denk)faulheit und Unverm&ouml;gen verstecken k&ouml;nnen. Wie soll man sich dann noch guten Gewissens um die wirklich Schwachen k&uuml;mmern? Nein, nun wird das Ungleichgewicht gerecht. Denn: Wer will , bekommt bei uns seine Chance. Danke, liebe Leistungsgerechtigkeit!</p>
<h4>Vorsicht, Polemik!</h4>
<p>Doch statt erst mal „Gerechtigkeit“ zu definieren, diskutiert man allgemein dar&uuml;ber, wie viel Geld „gerechtfertigt“ ist. &Uuml;berall sehen wir Tabellen mit Verdienstvergleichen. Und es wird volle Kanne polemisiert: „Die sollen kalt duschen!“ hei&szlig;t es auf der einen, „Vorsicht vor sozialer K&auml;lte!“ auf der anderen Seite. Dabei ist ohnehin jedem klar: Es gibt sie beide – die einen, denen Druck und Richtung gut t&auml;te, um aus dem Quark zu kommen, und die anderen, die loyale Unterst&uuml;tzung brauchen statt Druck und erhobenem Zeigefinger. Und zwischen Schwarz und Wei&szlig; finden sich etliche Graustufen, deren Entwicklung wir als Gesellschaft mit beeinflussen k&ouml;nnen.</p>
<p>Zugegeben: Auch ich lese gerne die Interviews von Thilo Sarazzin. Und auch ich klopfe mir dabei mitunter lachend auf die Schenkel: Erfrischender Klartext, bissiger Humor, prima. Herr Westerwelle wirkt dagegen ja richtig verkniffen! Aber ich wei&szlig; auch, dass Provokationen Diskussionen bestenfalls ansto&szlig;en – auf der sachlichen Ebene Probleme l&ouml;sen k&ouml;nnen sie nicht. Arbeit schaffen auch nicht. Und damit weiter zur n&auml;chsten unklaren Gr&ouml;&szlig;e der Debatte: zum Begriff „Arbeit“. Denn wie hei&szlig;t es immer so sch&ouml;n? „Arbeit soll sich lohnen.“ Klingt gut. Nur: Welche Arbeit eigentlich?</p>
<h4>Was ist eigentlich Arbeit?</h4>
<p>Momentan k&ouml;nnte man den Eindruck gewinnen, „Arb eit haben“ sei eine rein finanzielle Gr&ouml;&szlig;e. Wer eine hat, verdient damit Geld. Mehr nicht. Dass Arbeit etwas Sinnstiftendes ist, befriedigen kann, Zugeh&ouml;rigkeit und Selbstvertrauen schafft, geht leider meist unter. Kosten-Nutzen-Rechnungen beherrschen die t&auml;glichen Talkshows: Wie viel ist zu kriegen f&uuml;r welchen Aufwand? Dabei versteht man unter „Arbeit haben“ freilich meist sozialversicherungspflichtige Jobs. Die, f&uuml;r die man sich bewerben muss. Und an die BfA abf&uuml;hren. Bei denen man einen Chef hat, der einem sagt, wo es langgeht. Die „guten alten“ sicheren Anstellungsverh&auml;ltnisse eben.</p>
<p>Was dabei aber unter den Tisch f&auml;llt, ist der Begriff der Produktivit&auml;t. Also welchen Nutzen, Output, Mehrwert schafft eine Arbeit eigentlich? Ist sie sinnvoll? Hilft sie unserer Gesellschaft? Bedient sie einen Markt? Will sie jemand wirkli ch haben? Und schon bemerkt man eine L&uuml;cke in der Logik! Auf der einen Seite gibt es genug zu tun bei uns – und das m&uuml;ssen nicht zwangsl&auml;ufig T&auml;tigkeiten in sozialversicherungspflichtigen Jobs sein: Wir brauchen Menschen, die schlechten Sch&uuml;lern Nachhilfe geben, Schlagl&ouml;cher teeren oder die sich um die steigende Zahl Alter und Kranker k&uuml;mmern. Daf&uuml;r brauchen wir wirklich alle, die mithelfen k&ouml;nnen – ungeachtet ihrer Vorbildung, Anspr&uuml;che oder ihrem Wunsch nach Verteilungsgerechtigkeit. Auf der anderen Seite aber schreit das kranke Sozialsystem nach Nahrung, denn es speist sich vor allem durch die sozialversicherungspflichtigen Jobs – wie ein Kranker, der an einem leer gesaugten Tropf h&auml;ngt.</p>
<p>Nichts Neues, oder? Wir wissen doch l&auml;ngst, dass das „gute alte“ Anstellungsverh&auml;ltnis ein Auslaufmodell ist! Die M&auml;rkte ticken nicht mehr wie fr&uuml;her. Pers&ouml;nl iche Entrepreneurship ist angesagt – jeder wird zum Unternehmer in seinem eigenen Leben. Die heutige (und erst Recht die morgige!) Wissensgesellschaft f&uuml;hrt unabh&auml;ngige Leistungstr&auml;ger projektbezogen zusammen. Meist ohne feste (sozialversicherungspflichtige) Anstellung. Doch was hei&szlig;t das? Dass es keine „Arbeit“ gibt? Mitnichten: Arbeit gibt es wie Sand am Meer! Aber irgendwo hakt es beim Anpacken der Arbeit. Nur wo?</p>
<h4>Die wahren Gr&uuml;nde f&uuml;r „Arbeitslosigkeit“</h4>
<p>Welche Gr&uuml;nde also gibt es f&uuml;r unsere hohe „Arbeitslosigkeit“, wo es doch so viel zu arbeiten g&auml;be? Die einen werden jetzt sagen: „Klare Sache: Die haben alle doch gar keinen Anreiz zum Arbeiten! Viel zu viel Geld kriegen sie vom System! Man muss also den Druck erh&ouml;hen, anders geht es nicht!“ Und we r nicht mitzieht, kriegt auf die Finger – und zwar das ganze System der Hartz-IV-Familie. Von der Pflicht, Jobs anzunehmen bis zur Pflicht, sich zu bilden. Herr Sarrazin hat es vor kurzem wieder s&uuml;ffisant &uuml;bersteigert: „Zweimal keine Hausaufgaben gemacht, 50 Prozent weniger Kindergeld. Was meinen Sie, was auf einmal die Hausaufgaben gemacht werden.“</p>
<p>Also alles nur faule S&auml;cke? Zum Teil sicher keine unberechtigte Annahme. Auch ich kann mich an etliche TV-Drehs in Hartz-IV-Familien erinnern, in denen ein seltsames Wertebild herrschte: W&auml;hrend man oft auf den Cent genau wusste, welche Anspr&uuml;che man beim Amt geltend machen konnte, gerieten die eigenen Pflichten oft aus dem Blick. Sich bewegen? Sich bem&uuml;hen? Sich strukturieren? Unbekannte Gr&ouml;&szlig;en. Die Kinder f&ouml;rdern und fordern? Unm&ouml;glich mit dem bisschen Geld – wei&szlig; doch jeder. Dass aber gerade in Hartz-IV-Familien regelm&auml;&szlig;ig die gr&ouml;&szlig;ten Flachbildschirm-Fernseher im Wohnzimmer standen, fand ich dann doch bemerkenswert &#8230;</p>
<p>Dennoch glaube ich insgesamt nicht an Faulheit als Ursache Nummer eins. Vielmehr stecken dahinter oft mangelnde Kompetenzen und zu wenig Selbstvertrauen. Dass das Selbstvertrauen leidet, wenn man zu lange auf dem Abstellgleis steht, ist ja allgemein bekannt. Wo soll man sich auch Erfolgserlebnisse holen? Das ist einer der Gr&uuml;nde, warum es viel wichtiger ist, &uuml;berhaupt eine Arbeit zu haben, als ewig nach der passenden zu suchen. Im Ernst: Ich habe keine Ahnung, wie man drauf sein muss, wenn man nach einem Jobverslust monate- oder jahrelange Arbeitslosigkeit akzeptiert! Hier wird jedes bisschen Bequemlichkeit mit der Zeit zur reinen Selbstzerst&ouml;rung.</p>
<h4>Nicht wissen, wie es geht – vor allem im Business</h4>
<p>Der Kompetenzmangel hingegen zieht sich oft querbeet durch alle Lebensbereiche: Selbstorganisation, Umgangsformen, Allgemeinbildung, Business-Skills – gerade deswegen ist ja Bildung so wichtig! In der Summe bestimmt das, was man sich in die Birne tut, was wieder rauskommen kann. Und wenn zu wenig oder vorwiegend M&uuml;ll reinkommt, brauchen wir uns &uuml;ber fehlende Qualifikationen nicht zu wundern. Stattdessen m&uuml;ssen wir investieren ohne Ende: in Schulen, Kinderg&auml;rten, Ganztagesbetreuung, Spielpl&auml;tze, Sportst&auml;tten, Vereine, Unis, Sozialarbeit, Integrationsprogramme und so weiter! Wissen wir alle. Doch wof&uuml;r flie&szlig;en die Milliarden? F&uuml;r Schweinegrippeimpfstoffe, Bankenkrise und Autoindustrie. Ich habe den Verdacht, die Hartz-IV-Polemiker beschimpfen die Falschen &#8230;</p>
<p>Oder nehmen wir mal unsere Business-F&auml;higkeiten. Ganz ehrlich: Wie steht es denn um unsere kollektiven unternehmerischen Kenntnisse? Ich habe oft den Eindruck, unternehmerisches Denken und Handeln sind bei uns tabu. Lieber folgen wir immer noch „denen da oben“. Kein Wunder: Schlie&szlig;lich bringt uns auch keiner bei, wie man ein Gesch&auml;ft macht. In Schule und Ausbildung sind jedenfalls andere Dinge gefragt. Wie sonst l&auml;sst sich erkl&auml;ren, dass intelligente Menschen zwar alle m&ouml;glichen Kurvendiskussionen lernen sollen, ihnen aber sp&auml;ter der Bank-, Versicherungs- oder Schuldenberater die Basics im Umgang mit Geld beibringen muss? Wieso nur hat Schulerfolg so herzlich wenig mit Lebenserfolg zu tun? Weil es nicht alleine auf Bildung ankommt, sondern auch auf die richtige Bildung! Auf praktis che Bildung. Auf n&uuml;tzliche. Und in unserer Gesellschaft zunehmend auf unternehmerische. Es kann doch nicht sein, dass wir unter „Arbeit“ sozialversicherungspflichtige Festanstellungen verstehen, w&auml;hrend „Arbeit“ aus unternehmerischer Sicht eigentlich nur „Aufgaben“ sind, die f&uuml;r irgendjemand zu l&ouml;sen sind: Bedarf eben. Markt. Nutzen. Der sichere Job ist vielleicht ein w&uuml;nschenswerter Endzustand, aber nicht die eigentliche Zielgr&ouml;&szlig;e.</p>
<h4>Aufgaben gibt es ohne Ende!</h4>
<p>Dabei herrscht keinerlei Aufgabenmangel! Nehmen wir mal die Dienstleistungen: Fast jeder hat doch schon Ideen gehabt, womit er sich da selbst&auml;ndig machen k&ouml;nnte! Von der Stilberatung, &uuml;ber pers&ouml;nliche Assistenz bis zum Hunde-Sitting – Ideen gibt es en masse. Oder wer bringt Handwerkern guten Serv ice bei? Wer unterrichtet Fr&uuml;hrentner im Online-Marketing, so dass sie von zuhause aus wieder durchstarten k&ouml;nnen? Wer hilft im Supermarkt, T&uuml;ten zu packen? Wer putzt in Einkaufszentren Passanten die Schuhe? Aufgaben &uuml;berall! Wer will, kann von mir listenweise Gesch&auml;ftsideen kriegen.</p>
<p>Vielleicht schrillt bei Ihnen jetzt gerade eine Alarmglocke: „Pfui, Minijobs f&uuml;r Geringqualifizierte! Wir wollen RICHTIGE Arbeit mit Mindestlohngarantie!“ Und schon h&auml;tten wir mit unserer Festanstellungsmentalit&auml;t wieder ein paar Existenzgr&uuml;ndungen platt gemacht &#8230; Denn: Wer sagt denn, dass man &uuml;berhaupt eine Festanstellung braucht, in der nur ein poplig kleiner Stundenlohn &uuml;brig bleibt? Warum nicht schlau sein und gleich das eigene Business aufmachen? Warum denn nicht als Hundesitter, T&uuml;tenpacker, Schuhpfleger? Ich bin davon &uuml;berzeugt, dass Mindestlohnforderungen den Bedarf unserer Gesellschaft nach Niedriglohnjobs konterkarieren. Wobei die „kleinen“ Jobs nicht einmal „kleine“ Geh&auml;lter bedeuten m&uuml;ssen, wenn man sie schlau angeht. Doch was schlau w&auml;re, verbirgt sich wieder hinter Fachkenntnissen, die in Schule und Ausbildung &#8222;vergessen&#8220; werden: Marketing, Verkaufsf&auml;higkeiten, Umgang mit Geld. Angewandtes Know-how ist es, das erfolgreich macht. Nicht sozialer Druck.</p>
<p>Ich bin mir sicher: Unsere oft systematisch anerzogene Hilflosigkeit und unsere lebensfremde Sicherheitsorientierung verhindern etliche gute Ideen und Dienstleistungen! Sie t&ouml;ten Produktivit&auml;t und f&uuml;hren genau damit in eine unsichere Zukunft. Anders kann ich mir auch nicht erkl&auml;ren, dass mir st&auml;ndig intelligente und gut ausgebildete Menschen erz&auml;hlen, dass sie lieber St&uuml;tze beziehen oder von unbezahltem Praktikum zu Praktikum h&uuml;pfen, anstatt e infach ihr Ding zu machen. Die Begr&uuml;ndungen klingen stets &auml;hnlich: „Ich wei&szlig; nicht, wie man Rechnungen schreibt!“, „Keine Ahnung, wie das mit der Steuer geht!“, „Aber wie komme ich an Kunden?“ und so weiter. Im Kopf alles okay. Oft super qualifiziert. Aber in der Praxis zwei linke H&auml;nde. Also schnell aufs Amt &#8230;</p>
<h4>Wir brauchen eine Wertedebatte</h4>
<p>Sie sehen: Die Faulheit alleine ist es sicher nicht – so sch&ouml;n einfach sie als Erkl&auml;rung auch klingt. Dennoch darf es nat&uuml;rlich nicht tabu sein, in einer solidarischen Gesellschaft von Solidarit&auml;tsempf&auml;ngern Solidarit&auml;t zu fordern. In diesem Sinne also: Danke, Herr Westerwelle! Danke, Herr Sarrazin! Die Aufmerksamkeit haben Sie geschaffen – wenn auch mit zweifelhaften Mitteln. Wir brauchen jede helfende Hand. Wenn es sein muss auch zu vollen Bez&uuml;gen – kriegen sie ja sowieso &#8230; Jetzt aber m&uuml;ssen wir ehrlich zu reden beginnen! Ohne Polemik und Spalterei. Denn die Ursachen sind zu komplex f&uuml;r ausgestreckte Zeigefinger.</p>
<p>Stattdessen muss endlich eine Wertedebatte starten: Was braucht unsere Gesellschaft? Was wollen wir als Arbeit anerkennen? Was wem zumuten? Wen „mit vollen Bez&uuml;gen“ in Ruhe lassen? Meinetwegen k&ouml;nnen vom Sozialsystem Gest&uuml;tzte gerne „nur ein bisschen&#8220; Nachhilfe geben oder mal den Stadtpark s&auml;ubern und damit (fast) genauso viel verdienen, wie „richtig“ Arbeitende. Besser als nichts zu tun, ist es allemal. F&uuml;r uns alle. Den Begriff „Arbeit“ als Gegenpol zur „Freizeit“ zu verstehen, ist ohnehin eines der gr&ouml;&szlig;ten heutigen Missverst&auml;ndnisse. Denn produktive Arbeit ist sinnvoll genutzte Lebenszeit. Unproduktive Frei zeit aber schnell sinnlose Leere. Au&szlig;erdem: Einer der wichtigsten „Jobs“ &uuml;berhaupt findet scheinbar g&auml;nzlich au&szlig;erhalb unseres Wirtschaftssystems statt: Kinder zu bekommen und gro&szlig;zuziehen! Was kann es Wichtigeres geben? Meinetwegen soll man gerade M&uuml;tter mit Gold &uuml;bersch&uuml;tten. Das kommt uns am Ende sowieso allen zugute.</p>
<p>Wovon wir uns sicher weiter werden verabschieden m&uuml;ssen, ist der staatliche Anspruch auf „gute“ Bezahlung ohne eigene Verpflichtung. Die Schwachen k&ouml;nnen auf Dauer nicht besch&uuml;tzt werden, wenn die Starken dabei draufgehen. Wir werden erkennen m&uuml;ssen, dass produktiv wirklich alles ist, was wir als Gesellschaft brauchen. Und weil sich das st&auml;ndig ver&auml;ndert, liegt die eigentliche Produktivit&auml;t in unserer Ver&auml;nderungsbereitschaft. In unserer F&auml;higkeit, sich immer neuen Anforderun gen zu stellen, anstatt alte Anspr&uuml;che zu verwalten. So wie das jeder gute Unternehmer tut. So wie es in der Natur &uuml;blich ist: Was will der Markt? Wo ist das Futter? Ver&auml;ndert sich die Umwelt und man setzt sich schmollend wie ein Kind auf den Boden, wird es gef&auml;hrlich. Da wird man schnell mal von der Realit&auml;t gefressen.</p>
<h4>Was wir noch tun k&ouml;nnen</h4>
<p>Also: Was k&ouml;nnen wir tun? Eine neue Kultur gesellschaftlicher Verantwortung schaffen! Denn wir sitzen alle im selben Boot. Und dabei werden wir uns auch weiterhin bewegen m&uuml;ssen: in unseren Anspr&uuml;chen, Wohnorten, T&auml;tigkeiten, Ausbildungen. Das wird immer so bleiben. Seien wir endlich ehrlich, heben wir den Kopf und sehen den Tatsachen ins Auge! (Und liebe Politiker: Eure Verantwortung liegt darin, endlich auf die gro&szlig;en Zusammenh&auml;nge hinzuweisen, statt wie kleine Kinder in der Gegenpartei nach Schuldigen zu suchen.)</p>
<p>Au&szlig;erdem: H&ouml;ren wir mit dem Jammern auf! Selbst wenn wir „betroffen“ sind von Hartz IV oder heftigen Arbeitsbedingungen. Wir haben das fast unversch&auml;mte Gl&uuml;ck, in einem der reichsten L&auml;nder der Erde zu leben. Danke daf&uuml;r! (Und falls Sie nun denken „Der hat gut Reden mit seinen hohen Tagess&auml;tzen!“, will ich kurz anmerken, dass auch ich mich an eine lange Zeit w&auml;hrend Studium und danach erinnern kann, in der ich im Discounter die Pfennigbetr&auml;ge verglichen habe, um &uuml;ber die Runden zu kommen &#8230;) Wer aber jammert, beginnt eine Spirale im Negativdenken – und zieht nicht nur sich selbst nach unten sondern auch andere. Und irgendwann hei&szlig;t es dann: „Das geht nicht! Das schaffst du nicht! Das ist viel zu schwer!“ So wie es in entsprechenden „Milieus“ l&auml;ngst subjektive Wirklichkeit ist. Denn: Was &uuml;brig bleibt, ist nun eine traurige Form von Hartz IV-Hospitalismus – verlorene Menschen ohne Zukunft. Ohne das Gef&uuml;hl, selbst etwas tun zu k&ouml;nnen. Aber genau dagegen m&uuml;ssen wir alle ank&auml;mpfen: gegen das Gef&uuml;hl „Es bringt sowieso nichts!“ Akzeptieren wir niemals unsere eigene Hilflosigkeit oder die anderer! Denn nur wer nicht k&auml;mpft, hat verloren.</p>
<p>Weiter: Machen wir einander Mut, statt uns mit Vorw&uuml;rfen zu traktieren! Konzentrieren wir uns dabei auf unsere St&auml;rken und M&ouml;glichkeiten, statt auf Schw&auml;chen und Risiken! Es wei&szlig; sowieso jeder, dass die Natur nicht gerecht ist. Warum dar&uuml;ber schimpfen? Machen wir lieber das Beste aus dem, was uns zur Verf&uuml;gung steht! Wo ist unser pers&ouml;nlicher Einflussbereich? Was k&ouml;nnen wir, was andere brauchen? Und los geht’s! Wird schon klappen. Schaffen wir eine Kultur des unternehmerischen M&ouml;glichkeitendenkens! Eine mutige, unterst&uuml;tzende.</p>
<p>Daf&uuml;r: Suchen wir uns ein Umfeld, das uns voranbringt, statt uns zu behindern! Suchen wir die Gesellschaft unterst&uuml;tzender positiver Menschen und n&uuml;tzlicher Gedanken! Das beginnt schon in der Schule. Wir brauchen schlauere Schulf&auml;cher. Solche wie Kommunikation, Wirtschaft, Selbstorganisation, Umgang mit Geld, Unternehmerschaft, Gl&uuml;ck, Lernen und so weiter. F&auml;cher, die Menschen Schl&uuml;sselqualifikationen f&uuml;r ihr Leben vermitteln, statt auf Festanstellung und St&uuml;tze vorzubereiten. Das Ziel jedes guten Umfeldes sollte die eigene Bef&auml;higung sein. Und somit die Individualisierung von Gerechtigkeit – jeder soll tun k&ouml;nnen, was er kann.</p>
<p>Seien wir auch ehrlich mit denen, die durchs Raster fallen: Wer nicht mehr vermittelbar ist, ist dennoch wertvoll f&uuml;r alle – und sei es, weil er gemeinn&uuml;tzige Aufgaben anpacken kann. In welcher Form diese Arbeit auch immer organisiert ist: als Ein-Euro-Job, Ehrenamt oder was auch immer. Besser als nichts zu tun, ist sie allemal.</p>
<p>Also: Schmarotzer hin, soziale K&auml;lte her. Dass derzeit ein gesellschaftlich relevantes Thema angefasst wird, sp&uuml;rt man. Die Frage ist: Liebes Deutschland, wie ehrlich willst du sein?</p>
<p>Einen produktiven M&auml;rz w&uuml;nscht</p>
<p>Ihr<br />
Stefan Fr&auml;drich</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Motivation durch Lust oder Schmerz?</title>
		<link>http://www.stefan-fraedrich.de/blog/motivation-durch-lust-oder-schmerz</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 17:29:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Menschen wollen sch&#246;ne Gef&#252;hle erleben und schlechte vermeiden. Doch was motiviert Menschen mehr: Lust oder Schmerz? Biologisch betrachtet klar der Schmerz. Denn was echt weh tut, muss verhindert werden. Sofort. Kennt jeder, der schon mal auf eine hei&#223;e Herdplatte gefasst hat. Finger weg – egal, wie sch&#246;n orange das Ding leuchtet! Oder Beispiel Zoo: Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal">Menschen wollen sch&ouml;ne Gef&uuml;hle erleben und schlechte vermeiden. Doch was motiviert Menschen mehr: Lust oder Schmerz?</p>
<p class="MsoNormal">Biologisch betrachtet klar der Schmerz. Denn was echt weh tut, muss verhindert werden. Sofort. Kennt jeder, der schon mal auf eine hei&szlig;e Herdplatte gefasst hat. Finger weg – egal, wie sch&ouml;n orange das Ding leuchtet! Oder Beispiel Zoo: Sie laufen, bis Ihnen die Oberschenkel schmerzen. Dann sehen Sie eine Bank und setzen sich zu Erholung hin. Vor Ihnen: der Tigerk&auml;fig! Und alle starren auf die quergestreifte Katze. Nun der Schreck: Die K&auml;figt&uuml;re geht auf und der Tiger kommt raus, direkt auf Sie zu! <span id="more-2896"></span>Was werden Sie jetzt augenblicklich machen, au&szlig;er in die Hose? Klare Sache: Sie werden rennen, rennen, rennen – obwohl Ihnen vorher die Schenkel geschmerzt haben! Die Frage ist nur: wie schnell m&uuml;ssen Sie rennen? Logisch: Schneller als der Langsamste! Reicht doch aus &#8230;</p>
<p class="MsoNormal">Und schon w&auml;ren wir beim gr&ouml;&szlig;ten Problem der Motivation durch Schmerz: Sobald er n&auml;mlich nachl&auml;sst, l&auml;sst auch die Motivation nach! Darwin sagte zwar „Survival of the fittest!“, aber was er meinte, war wohl eher „Death of the unfittest!“ Den letzten fressen die Tiger. In Natur und Markt ist das Ph&auml;nomen weit verbeitet: Mittelma&szlig; reicht meist aus, um halbwegs bequem zu &uuml;berleben. Bevor es brenzlig wird, kann man ja kurz Zwischengas geben und dann wieder zur kuscheligen Tagesordnung &uuml;bergehen, bis der n&auml;chste Tiger kommt &#8230;</p>
<p class="MsoNormal">Das Problem dabei aber: Man bringt keine Spitzenleistung, wenn man nur Schmerz vermeiden will! Schauen Sie sich mal im Fernsehen Olympia an! Da sagt kein Hundertmeterl&auml;ufer: „Och, f&uuml;r mich ist so der Weg das Ziel.“ Nein, die wollen alle erster werden! Das ist es, was sie motiviert. Und daf&uuml;r geben sie nicht nur im Wettkampf Gas, sondern auch schon lange vorher im Training. &Uuml;ber Monate und Jahre. Ihre Art, sich zu motivieren, nenne ich das „Prinzip Abenteuer“: gro&szlig;e Herausforderung, gro&szlig;er Einsatz, ungewisser Ausgang – aber daf&uuml;r jede Menge Spannung und Spa&szlig;! Ein Abenteurer k&auml;mpft sozusagen mit einem Drachen. Und das ist anstrengend und gef&auml;hrlich! Trotzdem riskiert es der Abenteurer – weil er einen Grund daf&uuml;r hat: Er will die Prinzessin befreien, den Goldschatz gewinnen, K&ouml;nig werden oder eben eine Medaille kriegen. Und genau so funktionieren Abenteuer: Es ist der Grund, der sie uns eingehen l&auml;sst! Ohne Grund, ohne Sinn, ohne Ziel, keine Handlung, kein Kampf, kein Abenteuer! Aber auch leider kein Spa&szlig; und keine Spannung. Und erst recht keine Spitzenleistung &#8230;</p>
<p class="MsoNormal">Das hei&szlig;t: Um Spitzenleistungen zu bringen, um Abenteuer einzugehen, um auch dann noch mutig zu k&auml;mpfen, wenn es mal brenzlig wird, brauchen wir einen Sinn in unseren Handlungen! Erst dann kommt die Motivation wirklich von innen. Wenn kein gr&ouml;&szlig;erer Rahmen vorhanden ist, wenn wir keinen Sinn sehen in dem, was wir tun oder tun sollen, brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn wir umotiviert sind! Klar, dass wir dann erst mal auf den Tiger warten m&uuml;ssen, um in Schwung zu kommen &#8230;</p>
<p class="MsoNormal">Na, was ist es, das Sie tagt&auml;glich motiviert? Warum stehen Sie jeden morgen auf? Was ist Ihre „Prinzessin“, Ihr Goldschatz, Ihre Olympiamedaille? An welchem Projekt basteln Sie (und Ihr Team) so engagiert, dass Sie daf&uuml;r sogar M&uuml;hen und Anstrengung in Kauf nehmen – und diese Ihnen herzlich egal sind? Kurz: Wof&uuml;r brennen Sie? Wo liegt Ihre (wahre) Leidenschaft? Sich das klarzumachen, und sich das Ziel pr&auml;zise vorzustellen, lohnt sich. Klar, denn: F&uuml;r das gro&szlig;e Ganze nimmt man selbst gelegentliche Anstrengungen und Schmerzen gerne mal in Kauf! Sich als Antrieb in den Hintern treten lassen, sollen andere &#8230;</p>
<p><!--EndFragment--></p>
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		<title>Kann man verkaufen lernen?</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 14:38:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Schweinehundeprofis, kaum veranstaltet man ein Verkaufsfortbildungs-Event, schon kriechen &#252;berall die Skeptiker aus ihren L&#246;chern: „Kann man verkaufen &#252;berhaupt lernen?“, „Das Verk&#228;ufer-Gen hat man, oder man hat es nicht!“ und „Was sollen diese Veranstaltungen schon bringen? Davon setzt man sowieso nichts um!“ Jeder hat eine Meinung, oft eine unbegr&#252;ndete, und tut diese kund – oft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Schweinehundeprofis,</p>
<p>kaum veranstaltet man ein <a href="http://www.stefan-fraedrich.de/akademie/sales-masters-2010/" target="_blank">Verkaufsfortbildungs-Event</a>, schon kriechen &uuml;berall die Skeptiker aus ihren L&ouml;chern: „Kann man verkaufen &uuml;berhaupt lernen?“, „Das Verk&auml;ufer-Gen hat man, oder man hat es nicht!“ und „Was sollen diese Veranstaltungen schon bringen? Davon setzt man sowieso nichts um!“ <span id="more-2864"></span>Jeder hat eine Meinung, oft eine unbegr&uuml;ndete, und tut diese kund – oft erstaunlich destruktiv. Und ich bin wieder einmal verwundert, welche Macht innere Schweinehunde &uuml;ber manche Menschen haben &#8230; Lassen Sie mich daher eine knappe Woche vor den „<a href="http://www.stefan-fraedrich.de/akademie/sales-masters-2010/">Sales Masters &amp; Friends</a>“ noch mal klar Stellung beziehen zu den obigen drei h&auml;ufigsten Einw&auml;nden:</p>
<p><strong>1.) „Kann man verkaufen &uuml;berhaupt lernen?“</strong></p>
<p>Nat&uuml;rlich kann man! Verkaufen ist eine T&auml;tigkeit, die eine Menge „Handwerkliches“ ben&ouml;tigt: Wie tritt man mit anderen Menschen in Kontakt? Wie erf&auml;hrt man, was den Kunden interessiert? Auf welche Weise pr&auml;sentiert man die Vorteile des eigenen Produktes? Wie geht man mit Fragen, Skepsis, Widerst&auml;nden, Reklamationen und sogar offener Ablehnung um? Wie motiviert man sich dauerhaft? In welcher Reihenfolge bietet man sein Produkte an? Welche Wortwahl bewirkt welche Reaktionen? Was kann m
