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	<title>Kommentare zu: Und ewig gr&#252;&#223;t die Hartz-IV-Debatte &#8230;</title>
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	<description>Motivation, die wirkt</description>
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		<title>Von: Fedor Heymann</title>
		<link>http://www.stefan-fraedrich.de/blog/und-ewig-grueszt-die-hartz-iv-debatte/comment-page-1#comment-8663</link>
		<dc:creator>Fedor Heymann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 09:47:45 +0000</pubDate>
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		<description>Es hat sich doch in den letzten 18 Monaten deutlich herausgestellt, dass Westerwelle nicht das Format hat, ein Staat wie die Bundesrepublik Deutschland als Au&#223;enamtschef zu repr&#228;sentieren. Allerdings auch innenpolitisch hat er sich durch seine Hartz4-Aussagen disqualifiziert. Als Staatsb&#252;rger dieses Landes neigt man bereits zum Fremdsch&#228;men f&#252;r unseren Au&#223;enminister. Die Fragestellung ist nur, wann erl&#246;st uns Westerwelle und tritt zur&#252;ck?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es hat sich doch in den letzten 18 Monaten deutlich herausgestellt, dass Westerwelle nicht das Format hat, ein Staat wie die Bundesrepublik Deutschland als Au&szlig;enamtschef zu repr&auml;sentieren. Allerdings auch innenpolitisch hat er sich durch seine Hartz4-Aussagen disqualifiziert. Als Staatsb&uuml;rger dieses Landes neigt man bereits zum Fremdsch&auml;men f&uuml;r unseren Au&szlig;enminister. Die Fragestellung ist nur, wann erl&ouml;st uns Westerwelle und tritt zur&uuml;ck?</p>
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		<title>Von: Jochen Greiling</title>
		<link>http://www.stefan-fraedrich.de/blog/und-ewig-grueszt-die-hartz-iv-debatte/comment-page-1#comment-1308</link>
		<dc:creator>Jochen Greiling</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 12:20:51 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Blogger,

ich kann eventuelle Kritik an den Zeilen zum Thema Hartz 4 von Herrn F&#228;drich nicht nachvollziehen.  Ohne Polemik und sehr sachlich hat er das Thema aufgegriffen und analysiert. Was viele nicht verstehen ist, dass der Punkt Selbstverantwortung jedes Einzelnen zu seiner eigenen pers&#246;nlichen Entwicklung in der &#214;ffentlichkeit nicht angesprochen wird. Alle Verantwortung wird auf die Gesellschaft abgeschoben. Das f&#228;ngt in der Kindererziehung an und h&#246;rt bei der Einstellung zur Gesundheit auf. Ich bin selbst Unternehmer und habe seit 5 Jahren einen kleinen Betrieb mit 10 Mitarbeitern und 3 Lehrlingen. Vor dieser Selbst&#228;ndigkeit war ich Angestellter und danach wie so viele Arbeitslos. Ich habe mir aber geschworen, dass mich niemand mehr entl&#228;sst. Das geht aber nur wenn man sich selbst&#228;ndig macht- und das mit allen Vor-und Nachteilen. Warum also nicht auch Minijobs in Selbst&#228;ndigkeit ( Schuhputzer, Haushalthilfen usw.). 
Ich habe 7 Jahre gebraucht um heute sagen zu k&#246;nnen, dass ich es geschafft habe. 7 Jahre ,in denen ich nicht jeden Monat einen Verdienst nachweisen konnte. Und Sozialhilfe wollte ich nicht annehmen. Ich kann beim besten Willen das ewige Gejammer nicht mehr h&#246;ren. Wir Deutschen sind wahrscheinlich die Einzigen, die im Gehirn einen zus&#228;tzlichen Bereich, den Jammerlappen, haben. Lasst uns doch wie Herr Fr&#228;drich schon sagte, eine neue Qualit&#228;t in der Herangehensweise der Diskussion in Bezug auf soziale Gerechtigkeit einschlagen. Es t&#228;te allen gut.
&#220;brigens: Mein Fernseher ist 18 Jahre alt und ist der einzige im ganzen Haus. Statt sich den Schei... der Programme reinzuziehen, empfehle ich z.B. ein Seminar bei Herrn Fr&#228;drich.
Herr Fr&#228;drich, Erfurt am 23.03. war klasse. Weiter so.
Jochen Greiling
Dipl.Ing.,</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Blogger,</p>
<p>ich kann eventuelle Kritik an den Zeilen zum Thema Hartz 4 von Herrn F&auml;drich nicht nachvollziehen.  Ohne Polemik und sehr sachlich hat er das Thema aufgegriffen und analysiert. Was viele nicht verstehen ist, dass der Punkt Selbstverantwortung jedes Einzelnen zu seiner eigenen pers&ouml;nlichen Entwicklung in der &Ouml;ffentlichkeit nicht angesprochen wird. Alle Verantwortung wird auf die Gesellschaft abgeschoben. Das f&auml;ngt in der Kindererziehung an und h&ouml;rt bei der Einstellung zur Gesundheit auf. Ich bin selbst Unternehmer und habe seit 5 Jahren einen kleinen Betrieb mit 10 Mitarbeitern und 3 Lehrlingen. Vor dieser Selbst&auml;ndigkeit war ich Angestellter und danach wie so viele Arbeitslos. Ich habe mir aber geschworen, dass mich niemand mehr entl&auml;sst. Das geht aber nur wenn man sich selbst&auml;ndig macht- und das mit allen Vor-und Nachteilen. Warum also nicht auch Minijobs in Selbst&auml;ndigkeit ( Schuhputzer, Haushalthilfen usw.).<br />
Ich habe 7 Jahre gebraucht um heute sagen zu k&ouml;nnen, dass ich es geschafft habe. 7 Jahre ,in denen ich nicht jeden Monat einen Verdienst nachweisen konnte. Und Sozialhilfe wollte ich nicht annehmen. Ich kann beim besten Willen das ewige Gejammer nicht mehr h&ouml;ren. Wir Deutschen sind wahrscheinlich die Einzigen, die im Gehirn einen zus&auml;tzlichen Bereich, den Jammerlappen, haben. Lasst uns doch wie Herr Fr&auml;drich schon sagte, eine neue Qualit&auml;t in der Herangehensweise der Diskussion in Bezug auf soziale Gerechtigkeit einschlagen. Es t&auml;te allen gut.<br />
&Uuml;brigens: Mein Fernseher ist 18 Jahre alt und ist der einzige im ganzen Haus. Statt sich den Schei&#8230; der Programme reinzuziehen, empfehle ich z.B. ein Seminar bei Herrn Fr&auml;drich.<br />
Herr Fr&auml;drich, Erfurt am 23.03. war klasse. Weiter so.<br />
Jochen Greiling<br />
Dipl.Ing.,</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dietmar Brach / Frank Kr&#228;mer</title>
		<link>http://www.stefan-fraedrich.de/blog/und-ewig-grueszt-die-hartz-iv-debatte/comment-page-1#comment-1292</link>
		<dc:creator>Dietmar Brach / Frank Kr&#228;mer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 00:12:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.stefan-fraedrich.de/?p=2976#comment-1292</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Fr&#228;drich,

Guido Westerwelle macht sich zum Sprecher einer sog. schweigenden Mehrheit.  Diese Mehrheit schweigt vor allem deshalb, weil ihre Meinung auf Vorurteilen und scheinbar einfachen L&#246;sungen beruht.
Deshalb ist es auch gut, dass diese Mehrheit schweigt. Dabei  schweigt sie aber nicht wirklich. An Stammtischen und unter vorgehaltener Hand hetzt sie weiter gegen Arbeitslose, Ausl&#228;nder, gegen Homosexuelle und gegen alles was nicht in ihre kleine enge, deutsche Welt passt. 
Die BILD Zeitung ist ihre t&#228;gliche Lekt&#252;re und hat die Grenzen des Verstandes und damit der Toleranz festgelegt.  Am Abend schaut man SAT1,  RTL und Pro Sieben die nicht berichten, wie Steuerhinterzieher ihre Millionen nach Liechtenstein schaffen. Sie berichten nicht wie Handelsketten ihre Mitarbeiter bespitzeln, wie Zeitarbeitsfirmen Menschen ausbeuten. Daf&#252;r sitzen bezahlte, scheinbare Leistungsempf&#228;nger und erz&#228;hlen zahnlos, dass sie nicht arbeiten wollen, weil Arbeit Sch….  sei. Sie zeigen nicht die Millionen, die trotz guter Qualifikation keine Arbeit finden k&#246;nnen, weil sie durch ihre Ausbildung und ihr Alter nicht in das (Aus)Beuteschema von abzockenden Arbeitgebern passen. Diese Menschen k&#246;nnten, w&#228;ren sie denn &#246;ffentlich pr&#228;sent,  das existierende einfache Weltbild dieser schweigenden Mehrheit gef&#228;hrden. Aber dieses Bild ist nicht nur n&#252;tzlich sondern Notwendig um Mehrheiten f&#252;r eine Politik zu finden, die ernsthaft eine Pflicht zur unbezahlten Zwangsarbeit einf&#252;hren m&#246;chte. Deshalb sieht man, obwohl es 6 Millionen Hartz IV Empf&#228;nger gibt, in TV Sendungen des Privatfernsehens meist nur Arno D&#252;bel.
Man appelliert nicht nur an die niedrigsten Instinkte im Menschen, man versucht diese mit allen Mitteln zu f&#246;rdern. Dies ist deshalb brandgef&#228;hrlich, weil sich wirklich eine schweigende Mehrheit recht leicht durch Medien manipulieren l&#228;sst. &#196;hnlich wie bei Goethes Zauberlehrling ist aber auch f&#252;r  Guido Westerwelle und seine Unterst&#252;tzer nicht absehbar, welche Folgen deren „Zaubertricks“ langfristig haben wird.
Mit Zaubertrick meine ich z.B. das Verwischen von Grenzen zwischen bezahlter Arbeit und unbezahlter Arbeit. Es ist nachvollziehbar, wenn von Leistungsempf&#228;ngern gefordert wird, alles zu tun die Bed&#252;rftigkeit zu beenden. Dies kann aber nur durch Annahme eines regul&#228;r bezahlten Arbeitsverh&#228;ltnisses erreicht werden. Was Westerwelle dagegen fordert, unbezahlte Arbeit quasi als Gegenleistung f&#252;r das Recht auf ein menschenw&#252;rdiges Leben, ist  in Wahrheit nichts anderes als Zwangsarbeit als Ersatz eines Sozialstaates und mit dem Grundgesetz nicht vereinbar.  Nicht mehr die W&#252;rde des Menschen w&#228;re dann der Grund f&#252;r soziales Verhalten, sondern die Arbeitskraft des Menschen.
Die Menschen, die wie Westerwelle sagt, jeden Tag fr&#252;h aufstehen, m&#252;ssten &#252;brigens f&#252;r  Menschen in dieser Form von Zwangsarbeit nicht nur weiter voll aufkommen, sie m&#252;ssten zus&#228;tzlich noch 500 Euro pro Monat f&#252;r den Tr&#228;ger der Arbeitsgelegenheit finanzieren. Insofern diffamiert Westerwelle nicht nur die Leistungsempf&#228;nger, sondern betr&#252;gt mit seinen Aussagen auch die Menschen die „jeden Morgen fr&#252;h aufstehen“
&#220;brigens: Es gibt auch Leistungsempf&#228;nger die jeden Morgen ganz fr&#252;h aufstehen, ihren Kindern Fr&#252;hst&#252;ck machen,  ihren Haushalt versorgen, ehrenamtlich t&#228;tig sind und auch sonst einen sehr organisierten Tagesablauf haben.   Und die Ursache, warum dies  in Einzelf&#228;llen nicht so ist, liegt nicht wirklich bei den Betroffenen. 

Es gr&#252;&#223;en Sie freundlich

Dietmar Brach, Erziehungswissenschaftler
Frank Kr&#228;mer, Diplom-Betriebswirt</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Fr&auml;drich,</p>
<p>Guido Westerwelle macht sich zum Sprecher einer sog. schweigenden Mehrheit.  Diese Mehrheit schweigt vor allem deshalb, weil ihre Meinung auf Vorurteilen und scheinbar einfachen L&ouml;sungen beruht.<br />
Deshalb ist es auch gut, dass diese Mehrheit schweigt. Dabei  schweigt sie aber nicht wirklich. An Stammtischen und unter vorgehaltener Hand hetzt sie weiter gegen Arbeitslose, Ausl&auml;nder, gegen Homosexuelle und gegen alles was nicht in ihre kleine enge, deutsche Welt passt.<br />
Die BILD Zeitung ist ihre t&auml;gliche Lekt&uuml;re und hat die Grenzen des Verstandes und damit der Toleranz festgelegt.  Am Abend schaut man SAT1,  RTL und Pro Sieben die nicht berichten, wie Steuerhinterzieher ihre Millionen nach Liechtenstein schaffen. Sie berichten nicht wie Handelsketten ihre Mitarbeiter bespitzeln, wie Zeitarbeitsfirmen Menschen ausbeuten. Daf&uuml;r sitzen bezahlte, scheinbare Leistungsempf&auml;nger und erz&auml;hlen zahnlos, dass sie nicht arbeiten wollen, weil Arbeit Sch….  sei. Sie zeigen nicht die Millionen, die trotz guter Qualifikation keine Arbeit finden k&ouml;nnen, weil sie durch ihre Ausbildung und ihr Alter nicht in das (Aus)Beuteschema von abzockenden Arbeitgebern passen. Diese Menschen k&ouml;nnten, w&auml;ren sie denn &ouml;ffentlich pr&auml;sent,  das existierende einfache Weltbild dieser schweigenden Mehrheit gef&auml;hrden. Aber dieses Bild ist nicht nur n&uuml;tzlich sondern Notwendig um Mehrheiten f&uuml;r eine Politik zu finden, die ernsthaft eine Pflicht zur unbezahlten Zwangsarbeit einf&uuml;hren m&ouml;chte. Deshalb sieht man, obwohl es 6 Millionen Hartz IV Empf&auml;nger gibt, in TV Sendungen des Privatfernsehens meist nur Arno D&uuml;bel.<br />
Man appelliert nicht nur an die niedrigsten Instinkte im Menschen, man versucht diese mit allen Mitteln zu f&ouml;rdern. Dies ist deshalb brandgef&auml;hrlich, weil sich wirklich eine schweigende Mehrheit recht leicht durch Medien manipulieren l&auml;sst. &Auml;hnlich wie bei Goethes Zauberlehrling ist aber auch f&uuml;r  Guido Westerwelle und seine Unterst&uuml;tzer nicht absehbar, welche Folgen deren „Zaubertricks“ langfristig haben wird.<br />
Mit Zaubertrick meine ich z.B. das Verwischen von Grenzen zwischen bezahlter Arbeit und unbezahlter Arbeit. Es ist nachvollziehbar, wenn von Leistungsempf&auml;ngern gefordert wird, alles zu tun die Bed&uuml;rftigkeit zu beenden. Dies kann aber nur durch Annahme eines regul&auml;r bezahlten Arbeitsverh&auml;ltnisses erreicht werden. Was Westerwelle dagegen fordert, unbezahlte Arbeit quasi als Gegenleistung f&uuml;r das Recht auf ein menschenw&uuml;rdiges Leben, ist  in Wahrheit nichts anderes als Zwangsarbeit als Ersatz eines Sozialstaates und mit dem Grundgesetz nicht vereinbar.  Nicht mehr die W&uuml;rde des Menschen w&auml;re dann der Grund f&uuml;r soziales Verhalten, sondern die Arbeitskraft des Menschen.<br />
Die Menschen, die wie Westerwelle sagt, jeden Tag fr&uuml;h aufstehen, m&uuml;ssten &uuml;brigens f&uuml;r  Menschen in dieser Form von Zwangsarbeit nicht nur weiter voll aufkommen, sie m&uuml;ssten zus&auml;tzlich noch 500 Euro pro Monat f&uuml;r den Tr&auml;ger der Arbeitsgelegenheit finanzieren. Insofern diffamiert Westerwelle nicht nur die Leistungsempf&auml;nger, sondern betr&uuml;gt mit seinen Aussagen auch die Menschen die „jeden Morgen fr&uuml;h aufstehen“<br />
&Uuml;brigens: Es gibt auch Leistungsempf&auml;nger die jeden Morgen ganz fr&uuml;h aufstehen, ihren Kindern Fr&uuml;hst&uuml;ck machen,  ihren Haushalt versorgen, ehrenamtlich t&auml;tig sind und auch sonst einen sehr organisierten Tagesablauf haben.   Und die Ursache, warum dies  in Einzelf&auml;llen nicht so ist, liegt nicht wirklich bei den Betroffenen. </p>
<p>Es gr&uuml;&szlig;en Sie freundlich</p>
<p>Dietmar Brach, Erziehungswissenschaftler<br />
Frank Kr&auml;mer, Diplom-Betriebswirt</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Katrin</title>
		<link>http://www.stefan-fraedrich.de/blog/und-ewig-grueszt-die-hartz-iv-debatte/comment-page-1#comment-1285</link>
		<dc:creator>Katrin</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 15:30:13 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo!

Habe auch den Ihren Newsletter gelesen,
zu der obigen politischen Diskussion m&#246;chte ich mich  nicht &#228;u&#223;ern, 

sondern nur darauf hinweisen, dass Hartz IV nicht nach 18 monatiger Arbeitslosigkeit gezahlt wird, sondern dass die Grundvoraussetzung ist, dass man mit seinem Einkommen seinen Bedarf (Bsp. Einzelperson: 359 € + je nach Stadt angemessene Miete) nicht decken kann. 
Je nach Einkommen kann Hartz IV also aufstockend gezahlt werden.

Viele Gr&#252;&#223;e</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo!</p>
<p>Habe auch den Ihren Newsletter gelesen,<br />
zu der obigen politischen Diskussion m&ouml;chte ich mich  nicht &auml;u&szlig;ern, </p>
<p>sondern nur darauf hinweisen, dass Hartz IV nicht nach 18 monatiger Arbeitslosigkeit gezahlt wird, sondern dass die Grundvoraussetzung ist, dass man mit seinem Einkommen seinen Bedarf (Bsp. Einzelperson: 359 € + je nach Stadt angemessene Miete) nicht decken kann.<br />
Je nach Einkommen kann Hartz IV also aufstockend gezahlt werden.</p>
<p>Viele Gr&uuml;&szlig;e</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ursula Pfeiffer</title>
		<link>http://www.stefan-fraedrich.de/blog/und-ewig-grueszt-die-hartz-iv-debatte/comment-page-1#comment-1284</link>
		<dc:creator>Ursula Pfeiffer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 13:23:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.stefan-fraedrich.de/?p=2976#comment-1284</guid>
		<description>Hm, das ist ein schwieriges Thema.
Einerseits, Herr Fr&#228;drich, bin ich ganz genau der gleichen Meinung wie Sie. Trotzdem habe ich ein wenig Bauchschmerzen mit einer Frage:
Wie soll die Menschen mit den Menschen umgehen, die tats&#228;chlich nicht arbeiten WOLLEN UND keine reiche Verwandtschaft haben?
Beispiel (vorsicht, mglw. &#252;berzeichnet): Dem Hartz IV-Empf&#228;nger, dessen Bruder den fetten Mercedes Benz f&#228;hrt und mit dem er sichtbaren Kontakt hat, Hartz IV zu streichen, f&#228;nde ich v&#246;llig in Ordnung. Vorausgesetzt, der HartzIV-Empf&#228;nger ist &quot;arbeitsunwillig&quot;, auch, was die von Ihnen so sch&#246;n beispielhaften kleinen gemeinn&#252;tzigen Jobs angeht.
Nur: Wie sollen/k&#246;nnen wir mit den Menschen umgehen, die nicht arbeiten wollen, aber KEINEN haben, der sie auff&#228;ngt? Die quasi ihren inneren Schweinehund nicht &#252;berwinden k&#246;nnen? Denen Hartz IV streichen, hie&#223;e u. U., sie verhungern zu lassen? Oder setzt der Zugzwang einen derartigen Menschen in Bewegung? Damit habe ich ein moralisches Problem, da streiten sich bei mir der Wunsch nach sozialer Gemeinschaft und der nach Gerechtigkeit.

Ansonsten m&#246;chte ich mich Ihrer Meinung voll anschlie&#223;en.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hm, das ist ein schwieriges Thema.<br />
Einerseits, Herr Fr&auml;drich, bin ich ganz genau der gleichen Meinung wie Sie. Trotzdem habe ich ein wenig Bauchschmerzen mit einer Frage:<br />
Wie soll die Menschen mit den Menschen umgehen, die tats&auml;chlich nicht arbeiten WOLLEN UND keine reiche Verwandtschaft haben?<br />
Beispiel (vorsicht, mglw. &uuml;berzeichnet): Dem Hartz IV-Empf&auml;nger, dessen Bruder den fetten Mercedes Benz f&auml;hrt und mit dem er sichtbaren Kontakt hat, Hartz IV zu streichen, f&auml;nde ich v&ouml;llig in Ordnung. Vorausgesetzt, der HartzIV-Empf&auml;nger ist &#8222;arbeitsunwillig&#8220;, auch, was die von Ihnen so sch&ouml;n beispielhaften kleinen gemeinn&uuml;tzigen Jobs angeht.<br />
Nur: Wie sollen/k&ouml;nnen wir mit den Menschen umgehen, die nicht arbeiten wollen, aber KEINEN haben, der sie auff&auml;ngt? Die quasi ihren inneren Schweinehund nicht &uuml;berwinden k&ouml;nnen? Denen Hartz IV streichen, hie&szlig;e u. U., sie verhungern zu lassen? Oder setzt der Zugzwang einen derartigen Menschen in Bewegung? Damit habe ich ein moralisches Problem, da streiten sich bei mir der Wunsch nach sozialer Gemeinschaft und der nach Gerechtigkeit.</p>
<p>Ansonsten m&ouml;chte ich mich Ihrer Meinung voll anschlie&szlig;en.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: sfraedrich</title>
		<link>http://www.stefan-fraedrich.de/blog/und-ewig-grueszt-die-hartz-iv-debatte/comment-page-1#comment-1262</link>
		<dc:creator>sfraedrich</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 07:45:11 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Herr Schr&#246;ter,

Vorsicht, bitte nichts missverstehen:

- Der Hausaufgabensatz von Sarazzin ist eine rhetorische Zuspitzung, die ich ziemlich treffend und witzig finde - u. a. WEIL sie nicht politisch korrekt ist, aber dennoch die schr&#228;ge Gewichtung vom Wert &quot;Bildung&quot; aufgreift, wie ich sie in entsprechenden Familien auch selbst schon oft erlebt habe. 

- Es geht mir gerade NICHT um &quot;regul&#228;re&quot; Jobs, wie Sie schreiben, es geht mir um gesellschaftliche AUFGABEN, die in unserer oft blinden Fokussierung auf &quot;regul&#228;re Jobs&quot; &#252;bersehen werden. Und ja: Ich freue mich &#252;ber Dienstleistungen wie Schuheputzen und T&#252;tenpacken. Sie sind n&#228;mlich n&#252;tzlich. Ebenso wie Nachhilfe, Nachbarschaftshilfe, t&#228;gliche Plauderbesuche bei der alleinstehenden Omi nebenan und etliche mehr. Alles keine &quot;regul&#228;ren&quot; Jobs, aber sinnvoll. Wie daraus &quot;regul&#228;re&quot; Jobs werden k&#246;nnen, ist eine Frage vom Business-Know-how, die aber erst in zweiter Linie kommt. Nach dem Nutzen.

- Im &#252;brigen finde ich Ihre besch&#252;tzende Position im Kern ja h&#246;chst ehrenvoll. Wie Sie vielleicht gelesen haben, habe auch ich die USA als Negativbeispiel aufgef&#252;hrt. Dennoch: Auch ich habe schon etliche Jobs gemacht, die nicht unbedingt das h&#246;chste Sozialprestige mit sich bringen: Ich habe als Zivi Kranke gepflegt, tats&#228;chlich schon als Sch&#252;ler Schlagl&#246;cher geteert, in Eisenplatten im Akkord L&#246;cher hineingebohrt und so weiter. Der Hinweis, dass es mir gut geht, ist insofern unn&#246;tig. Seien Sie sicher: Ich bin sehr dankbar f&#252;r alles, was ich habe. Aber ich wei&#223; auch, dass dahinter Arbeit steckt, deren Lohn meist nicht sofort, ja sogar oft erst sp&#228;ter um ein paar Ecken herum kommt. Warum Sie also assoziativ sofort bei &quot;Abst&#252;rzen&quot; sind, kann ich nur mutma&#223;en. Viele Menschen hindert genau diese Angst vor Abst&#252;rzen daran, mehr aus Ihrem Leben zu machen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Schr&ouml;ter,</p>
<p>Vorsicht, bitte nichts missverstehen:</p>
<p>- Der Hausaufgabensatz von Sarazzin ist eine rhetorische Zuspitzung, die ich ziemlich treffend und witzig finde &#8211; u. a. WEIL sie nicht politisch korrekt ist, aber dennoch die schr&auml;ge Gewichtung vom Wert &#8222;Bildung&#8220; aufgreift, wie ich sie in entsprechenden Familien auch selbst schon oft erlebt habe. </p>
<p>- Es geht mir gerade NICHT um &#8222;regul&auml;re&#8220; Jobs, wie Sie schreiben, es geht mir um gesellschaftliche AUFGABEN, die in unserer oft blinden Fokussierung auf &#8222;regul&auml;re Jobs&#8220; &uuml;bersehen werden. Und ja: Ich freue mich &uuml;ber Dienstleistungen wie Schuheputzen und T&uuml;tenpacken. Sie sind n&auml;mlich n&uuml;tzlich. Ebenso wie Nachhilfe, Nachbarschaftshilfe, t&auml;gliche Plauderbesuche bei der alleinstehenden Omi nebenan und etliche mehr. Alles keine &#8222;regul&auml;ren&#8220; Jobs, aber sinnvoll. Wie daraus &#8222;regul&auml;re&#8220; Jobs werden k&ouml;nnen, ist eine Frage vom Business-Know-how, die aber erst in zweiter Linie kommt. Nach dem Nutzen.</p>
<p>- Im &uuml;brigen finde ich Ihre besch&uuml;tzende Position im Kern ja h&ouml;chst ehrenvoll. Wie Sie vielleicht gelesen haben, habe auch ich die USA als Negativbeispiel aufgef&uuml;hrt. Dennoch: Auch ich habe schon etliche Jobs gemacht, die nicht unbedingt das h&ouml;chste Sozialprestige mit sich bringen: Ich habe als Zivi Kranke gepflegt, tats&auml;chlich schon als Sch&uuml;ler Schlagl&ouml;cher geteert, in Eisenplatten im Akkord L&ouml;cher hineingebohrt und so weiter. Der Hinweis, dass es mir gut geht, ist insofern unn&ouml;tig. Seien Sie sicher: Ich bin sehr dankbar f&uuml;r alles, was ich habe. Aber ich wei&szlig; auch, dass dahinter Arbeit steckt, deren Lohn meist nicht sofort, ja sogar oft erst sp&auml;ter um ein paar Ecken herum kommt. Warum Sie also assoziativ sofort bei &#8222;Abst&uuml;rzen&#8220; sind, kann ich nur mutma&szlig;en. Viele Menschen hindert genau diese Angst vor Abst&uuml;rzen daran, mehr aus Ihrem Leben zu machen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Wilko Schr&#246;ter</title>
		<link>http://www.stefan-fraedrich.de/blog/und-ewig-grueszt-die-hartz-iv-debatte/comment-page-1#comment-1256</link>
		<dc:creator>Wilko Schr&#246;ter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 21:33:22 +0000</pubDate>
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		<description>Ihnen geht es offenbar ziemlich gut und diesen Zustand will Ihnen auch niemand nehmen. Aber warum sind Sie nicht einfach zufrieden damit? Warum klopfen Sie sich &quot;mitunter lachend auf die Schenkel&quot;, wenn sich Thilo Sarazzin abf&#228;llig &#252;ber Menschen &#228;u&#223;ert, denen es offensichtlich (warum auch immer) nicht ganz so blendend geht? 
&quot;Zweimal keine Hausaufgaben gemacht, 50 Prozent weniger Kindergeld. Was meinen Sie, was auf einmal die Hausaufgaben gemacht werden.“ - Das sind also die Art von &quot;Witze&quot;, &#252;ber die Sie lachen?
Die Bundesrepubik Deutschland hat zurzeit ca. 5 Mio. Arbeitslose, die Sie mit Ihren tollen Gesch&#228;ftsideen wie T&#252;tenpacken im Supermarkt oder Schuheputzen wieder in regul&#228;re Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnisse bringen m&#246;chten. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass ich in Deutschland (noch) keine T&#252;tenpacker und Schuhputzer sehen muss. Ich gehe einer geregelten Arbeit nach und freue mich, dass ich einen (wenn vielleicht auch kleinen) Nutzen f&#252;r die Gesellschaft erbringe, aber ich bin nicht neidisch auf &quot;die gr&#246;&#223;ten Flachbildschirm-Fernseher im Wohnzimmer &quot; der Hartz-IV-Familien. Ich halte sozialen Frieden f&#252;r ein hohes Gut und bin froh dar&#252;ber, (noch) nicht die Altersarmen mit ihren verfaulten Z&#228;hnen wie in den Ghettos der USA sehen zu m&#252;ssen. Ich w&#252;nsche Ihnen nicht, auch mal in eine Lage zu rutschen, um als T&#252;tenpacker oder Schuhputzer arbeiten zu m&#252;ssen, aber denken Sie vielleicht einmal dar&#252;ber nach, wie schnell der Absturz bei Ihren &quot;Kollegen&quot; H&#246;ller und Sch&#228;fer erfolgt ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ihnen geht es offenbar ziemlich gut und diesen Zustand will Ihnen auch niemand nehmen. Aber warum sind Sie nicht einfach zufrieden damit? Warum klopfen Sie sich &#8222;mitunter lachend auf die Schenkel&#8220;, wenn sich Thilo Sarazzin abf&auml;llig &uuml;ber Menschen &auml;u&szlig;ert, denen es offensichtlich (warum auch immer) nicht ganz so blendend geht?<br />
&#8222;Zweimal keine Hausaufgaben gemacht, 50 Prozent weniger Kindergeld. Was meinen Sie, was auf einmal die Hausaufgaben gemacht werden.“ &#8211; Das sind also die Art von &#8222;Witze&#8220;, &uuml;ber die Sie lachen?<br />
Die Bundesrepubik Deutschland hat zurzeit ca. 5 Mio. Arbeitslose, die Sie mit Ihren tollen Gesch&auml;ftsideen wie T&uuml;tenpacken im Supermarkt oder Schuheputzen wieder in regul&auml;re Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse bringen m&ouml;chten. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass ich in Deutschland (noch) keine T&uuml;tenpacker und Schuhputzer sehen muss. Ich gehe einer geregelten Arbeit nach und freue mich, dass ich einen (wenn vielleicht auch kleinen) Nutzen f&uuml;r die Gesellschaft erbringe, aber ich bin nicht neidisch auf &#8222;die gr&ouml;&szlig;ten Flachbildschirm-Fernseher im Wohnzimmer &#8220; der Hartz-IV-Familien. Ich halte sozialen Frieden f&uuml;r ein hohes Gut und bin froh dar&uuml;ber, (noch) nicht die Altersarmen mit ihren verfaulten Z&auml;hnen wie in den Ghettos der USA sehen zu m&uuml;ssen. Ich w&uuml;nsche Ihnen nicht, auch mal in eine Lage zu rutschen, um als T&uuml;tenpacker oder Schuhputzer arbeiten zu m&uuml;ssen, aber denken Sie vielleicht einmal dar&uuml;ber nach, wie schnell der Absturz bei Ihren &#8222;Kollegen&#8220; H&ouml;ller und Sch&auml;fer erfolgt ist.</p>
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		<title>Von: Matthias</title>
		<link>http://www.stefan-fraedrich.de/blog/und-ewig-grueszt-die-hartz-iv-debatte/comment-page-1#comment-1245</link>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 16:43:05 +0000</pubDate>
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		<description>Vielen Dank f&#252;r diese Zeilen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank f&uuml;r diese Zeilen!</p>
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