Dieser Beitrag wurde am Samstag, 24. Oktober 2009 um 09:50 veröffentlicht. Sie können Kommentare zu diesem Eintrag über den RSS-2.0-Feed verfolgen.
Sie können einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback von Ihrer Website hierher setzen.
das Problem der persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung ist immer abhängig von anderen Menschen, die einem wohlgesonnen sind.
Dazu kommt die mittlerweile weit verbreitete Oberflächlichkeit, die Menschen sofort in vorurteilbehaftete Schubladen kategoriesiert und ablegt.
Es klingt in deinem Podcast toll, stellt sich in der Wirklichkeit aber völlig anders dar. Ich spreche aus eigenen Erfahrungen.
Leistungs- und Lernwille reichen heute nicht aus.
Sich selbst perfekt verkaufen zu können, optisch ansprechend auszusehen, Charisma und Scharm zu besitzen, bringt mehr Erfolg und Beliebtheit, als gebildet und klug zu sein, aber über diese naturgegebenen Fähigkeiten nicht zu verfügen.
Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel; ich verweise hier z. Bsp. auf Vera Birkenbihl: http://www.youtube.com/watch?v=GSGp77QaP0M
Wir leben in einer oberflächlichen Gesellschaft ohne Tiefgang. Es zählt in vielen Bereichen nur der schöne Schein.
Trotzdem danke für die Podcasts, die ich mir seit Beginn immer gerne anhöre.
danke für deinen Kommentar! Nur ehrlich gesagt, klingt er in meinen Ohren etwas traurig. Das kann und wird sicherlich mit persönlichen Erfahrungen zusammenhängen und die will ich respektieren. Aber ich würde gerne auf ein paar Einseitigkeiten hinweisen:
- Weiterentwicklung sei IMMER abhängig von anderen.
- Oberflächlichkeit sei weit verbreitet und stecke Menschen in Schubladen.
- Der Podcast klinge toll, stelle sich IN DER REALITÄT aber VÖLLIG ANDERS dar.
- Wir lebten in einer Gesellschaft ohne Tiefgang, der schöne Schein zähle mehr.
Hier schwingt schon eine gewisse Portion Frust mit – und Vorsicht: Der hält sich irgendwann selbst aufrecht, weil man selektiv vorwiegend das wahrnimmt, was man bestätigt sehen will! Das ist völlig normal, jeder tut es. Nur sollten die eigenen Sichtweisen idealerweise eben auch praktisch für einen selbst sein …
Wenn du auf Vera F. verweist und ihr Charisma als eine Ausnahme von der Regel darstellst, glaube ich nicht wirklich, dass das trifft. Gerade Charisma ist zum Beispiel nichts Äußeres sondern eine innere Qualität. Charismatiker wissen, was sie wollen, warum sie es wollen, haben sozusagen einen inneren Kompass – und das vermitteln sie nach außen. Und etliche Charismatiker sehen im klassischen Sinne nicht „schön“ aus (so wie Menschen meistens eben nicht „schön“ aussehen). Im Gegenteil: Bei manchen wirkt ihr Charisma sogar umso stärker, weil sie eine innere Unabhängigkeit von den Schönheitsdefinitionen der Außenwelt demonstrieren!
In einem Punkt aber gebe ich dir Recht: Wir müssen, um voranzukommen, mit anderen Menschen *können* – es sei denn, wir sind Genies in unserem Gebiet und können uns alles erlauben. Außerdem ist es richtig, dass es nicht aufs Wissen und „Innere“ alleine ankommt, sondern auch auf das Vermitteln der eigenen Qualitäten.
Daraus ergeben sich, meiner Ansicht nach, zweierlei Konsequenzen: Entweder, wir analysieren sehr genau, worin wir ganz besonders gut sind und konzentrieren uns darauf, diese Stärken der Welt zur Verfügung zu stellen. Oder wir üben uns darin, unsere sozialen Qualitäten ständig zu verbessern – das geht schließlich ein Leben lang.
Noch eine Idee: Ich habe das Themenfeld, das du hier angeschnitten hast, in meinem Buch „Das Domino-Prinzip“ sehr ausführlich erläutert. Wenn dir die Podcasts gefallen (Danke dafür!), wird dir auch dieses Buch gefallen. Versprochen.
herzlichen Dank für deine Antwort.
Natürlich hast Du vollkommen recht, mit deiner Einschätzung und der einseitigen Sicht der Dinge.
Deinen Blog/Motivationsbrief habe ich als e-mail-Newsletter schon seit Langem abonniert.
Ich bemühe mich seit Jahren mit anderen Menschen zu „können“, aber im Grunde bin ich über die letzten Jahre zu einem Misanthropen geworden.
Warum das so ist, fast Du oben zum Teil bereits treffend und fachkundig analysiert und kommentiert.
Wenn deinerseits Interesse besteht, können wir uns gerne mal per Privat E-Mail austauschen.
Dann werde ich Dir auch begründen, wieso ich mittlerweile so denke.
Nochmals vielen Dank für deine aufbauenden Zeilen.
so ich habe jetzt nach über einem Jahr (obiges Posting vom 04.09.2009) deinen Ratschlag beherzigt und dein Buch „Das Domino-Prinzip“ erworben.
Wenn ich die Tage die Muse und Zeit finde, werde ich es mir durchlesen. Ich wünsche mir, das sich dadurch meine unbefriedigende Lebenssituation in eine positivere Richtung wendet.
Hallo Stefan,
das Problem der persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung ist immer abhängig von anderen Menschen, die einem wohlgesonnen sind.
Dazu kommt die mittlerweile weit verbreitete Oberflächlichkeit, die Menschen sofort in vorurteilbehaftete Schubladen kategoriesiert und ablegt.
Es klingt in deinem Podcast toll, stellt sich in der Wirklichkeit aber völlig anders dar. Ich spreche aus eigenen Erfahrungen.
Leistungs- und Lernwille reichen heute nicht aus.
Sich selbst perfekt verkaufen zu können, optisch ansprechend auszusehen, Charisma und Scharm zu besitzen, bringt mehr Erfolg und Beliebtheit, als gebildet und klug zu sein, aber über diese naturgegebenen Fähigkeiten nicht zu verfügen.
Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel; ich verweise hier z. Bsp. auf Vera Birkenbihl:
http://www.youtube.com/watch?v=GSGp77QaP0M
Wir leben in einer oberflächlichen Gesellschaft ohne Tiefgang. Es zählt in vielen Bereichen nur der schöne Schein.
Trotzdem danke für die Podcasts, die ich mir seit Beginn immer gerne anhöre.
Beste Grüße
Stefan
Hallo Stefan,
danke für deinen Kommentar! Nur ehrlich gesagt, klingt er in meinen Ohren etwas traurig. Das kann und wird sicherlich mit persönlichen Erfahrungen zusammenhängen und die will ich respektieren. Aber ich würde gerne auf ein paar Einseitigkeiten hinweisen:
- Weiterentwicklung sei IMMER abhängig von anderen.
- Oberflächlichkeit sei weit verbreitet und stecke Menschen in Schubladen.
- Der Podcast klinge toll, stelle sich IN DER REALITÄT aber VÖLLIG ANDERS dar.
- Wir lebten in einer Gesellschaft ohne Tiefgang, der schöne Schein zähle mehr.
Hier schwingt schon eine gewisse Portion Frust mit – und Vorsicht: Der hält sich irgendwann selbst aufrecht, weil man selektiv vorwiegend das wahrnimmt, was man bestätigt sehen will! Das ist völlig normal, jeder tut es. Nur sollten die eigenen Sichtweisen idealerweise eben auch praktisch für einen selbst sein …
Wenn du auf Vera F. verweist und ihr Charisma als eine Ausnahme von der Regel darstellst, glaube ich nicht wirklich, dass das trifft. Gerade Charisma ist zum Beispiel nichts Äußeres sondern eine innere Qualität. Charismatiker wissen, was sie wollen, warum sie es wollen, haben sozusagen einen inneren Kompass – und das vermitteln sie nach außen. Und etliche Charismatiker sehen im klassischen Sinne nicht „schön“ aus (so wie Menschen meistens eben nicht „schön“ aussehen). Im Gegenteil: Bei manchen wirkt ihr Charisma sogar umso stärker, weil sie eine innere Unabhängigkeit von den Schönheitsdefinitionen der Außenwelt demonstrieren!
In einem Punkt aber gebe ich dir Recht: Wir müssen, um voranzukommen, mit anderen Menschen *können* – es sei denn, wir sind Genies in unserem Gebiet und können uns alles erlauben. Außerdem ist es richtig, dass es nicht aufs Wissen und „Innere“ alleine ankommt, sondern auch auf das Vermitteln der eigenen Qualitäten.
Daraus ergeben sich, meiner Ansicht nach, zweierlei Konsequenzen: Entweder, wir analysieren sehr genau, worin wir ganz besonders gut sind und konzentrieren uns darauf, diese Stärken der Welt zur Verfügung zu stellen. Oder wir üben uns darin, unsere sozialen Qualitäten ständig zu verbessern – das geht schließlich ein Leben lang.
Für beide Lösungen allerdings muss man meist persönliche Grenzen überwinden, und das ist nicht immer leicht. In diesem Zusammenhang wirf bitte einen Blick in meinen Blog: http://www.stefan-fraedrich.de/blog/ohne-anstrengung-kein-erfolg
Noch eine Idee: Ich habe das Themenfeld, das du hier angeschnitten hast, in meinem Buch „Das Domino-Prinzip“ sehr ausführlich erläutert. Wenn dir die Podcasts gefallen (Danke dafür!), wird dir auch dieses Buch gefallen. Versprochen.
Herzliche Grüße
Stefan Frädrich
Hallo Stefan,
herzlichen Dank für deine Antwort.
Natürlich hast Du vollkommen recht, mit deiner Einschätzung und der einseitigen Sicht der Dinge.
Deinen Blog/Motivationsbrief habe ich als e-mail-Newsletter schon seit Langem abonniert.
Ich bemühe mich seit Jahren mit anderen Menschen zu „können“, aber im Grunde bin ich über die letzten Jahre zu einem Misanthropen geworden.
Warum das so ist, fast Du oben zum Teil bereits treffend und fachkundig analysiert und kommentiert.
Wenn deinerseits Interesse besteht, können wir uns gerne mal per Privat E-Mail austauschen.
Dann werde ich Dir auch begründen, wieso ich mittlerweile so denke.
Nochmals vielen Dank für deine aufbauenden Zeilen.
Herzliche Grüße
Stefan
Hallo Stefan,
so ich habe jetzt nach über einem Jahr (obiges Posting vom 04.09.2009) deinen Ratschlag beherzigt und dein Buch „Das Domino-Prinzip“ erworben.
Wenn ich die Tage die Muse und Zeit finde, werde ich es mir durchlesen. Ich wünsche mir, das sich dadurch meine unbefriedigende Lebenssituation in eine positivere Richtung wendet.
Herzliche Grüße
Stefan
Yeah! Yeah! Yeah! Viel Spaß beim Lesen
Danke für den Podcast Stefan;-)
Du wolltest mich noch auf dem Handy anrufen, wegen unseres Interviews für WIM.tv!
Maximale Erfolge, Swen-William;-)
Stefan Frädrich buchen
Erfolgs-Shop
Neue Bücher
Kontakt
Dr. Stefan Frädrich
Motivation, die wirkt.
Maastrichter Str. 17
50672 Köln
stefanfraedrich@aol.com