49. Die perfekte Bedienung

Schade, dass die perfekte Bedienung im Flughafenrestaurant sich nicht traut, ihren eigenen Laden aufzumachen. Schlimmer noch: Sie erlaubt sich nicht mal, darüber nachzudenken! Besser: Machen Sie in vier Schritten aus Träumen realistische Ziele!

6 Kommentare zu „49. Die perfekte Bedienung“

  1. „Du willst es doch, Du weißt es blos noch nicht…“

    Und wenn die Fragestellung nun in die Richtung ausgefallen wäre das die Dame von sich aus den Wunsch verspürt bekommen hätte ein Restaurant zu eröffnen?

    Und nun stell Dir vor, lieber Stefan, Deine Saat ist aufgegangen und die Wunderbedienung hat tatsächlich ein Restaurant und Du weißt es nicht.
    Wo könnte dies sein? Wie würdest Du Dich wohl fühlen, wenn Du Dir dort ein Steak bestellst, die Dame erkennt Dich und fällt Dir vor lauter Dankbarkeit um den Hals?

    Beste Grüße,
    Michael Bauer

  2. Ich empfinde Ihre Handlungsweise, sollte sich die Geschichte so zugetragen haben, als eine Grenzverletzung. Eine sehr gute Leistung angemessen zu belohnen ist ausreichend. Nicht immer und nicht überall muss trainniert und motiviert werden.

  3. Es ist für Sie eine Grenzverletzung, wenn ich jemandem vermittle, dass ich ihm mehr zutraue als er sich offenbar selbst? Sogar dann, wenn ich mich bei Widerstand wieder friedlich zurückziehe? Glauben Sie nicht, dass man die eigenen Potenziale hin und wieder wohlmeinend von außen gespiegelt bekommen sollte, weil man sie an sich selbst oft nicht wahrnimmt? Nun gut, dann verletze ich wohl andauernd Grenzen … ;-)

    Vielleicht hängt Ihre Meinung aber auch damit zusammen, dass es für Sie „ausreichend“ ist, eine „sehr gute Leistung“ nur „angemessen“ zu belohnen. Da frage ich mich, was man Ihrer Ansicht nach leisten muss, um eine „gute“ oder sogar „sehr gute“ Belohnung zu verdienen (wie möglicherweise mit einem eigenen Laden). Kann es sein, dass Sie Ihre Grenzen auch sonst eher eng stecken und hoch einzäunen?

    Wie dem auch sei: DIESE Dame war jedenfalls eine Superwirtin und wusste es nicht. Ich hoffe ja, ihr sagt das täglich jemand, sonst wird der Menschheit etwas vorenthalten.

  4. Mit dieser Einstellung hat der RK bestimmt viele Freunde. ;-)

  5. Parkinsons Gesetz: Jeder steigt solange auf , bis er die Stufe seiner Unfähigkeit erreicht. Es wäre zu wünschen, dass sie diese Stufe bei einer Selbständigkeit als Wirtin noch nicht erreichen würde. Als Wirtin müßte sie dann selbst Kellnerinen anstellen (die wahrscheinlich nicht so nett wären wie sie selbst). Vielleicht war sie doch nicht so verbaut wie es scheint. Vielleicht ist es ein „Verweile doch, Du bist so schön!“ -Augenblick?

  6. das ist das peter prinzip.
    das parkinsonsche gesetz besagt, das arbeit sich in dem maße ausdehnt, wie zeit vorhanden ist.

    und jede wirtin braucht natürlich personal.
    kein restaurant kommt mit einer person aus, die sich um alles kümmert.

    was denken sich manche menschen beim posten eigentlich?

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