So essen Sie sich schlank
– und motivieren Ihren inneren Schweinehund zum Abnehmen!
Abnehmen ist spielend einfach – vorausgesetzt, man macht es richtig.
Eigentlich wissen wir genau, warum wir zu dick sind: Wir essen zu viel, trinken zu wenig und treiben kaum Sport. Ja, eigentlich … Aber wir kennen auch diese innere Stimme in uns. Sie sagt: „Einmal ist keinmal!“, „Man gönnt sich ja sonst nichts!“ oder „Sport ist Mord!“. Diese Stimme kommt von Günter.
Günter ist unser innerer Schweinehund. Günter hat zwar keine Ahnung, gibt uns aber trotzdem ständig Ratschläge. Besser also, wir erklären Günter erst einmal, wie Ernährung wirklich funktioniert. Dann purzeln die überflüssigen Pfunde nämlich wie von selbst – ganz ohne Verzicht, Hunger oder schlechte Laune. Versprochen!
Für alle, die endlich wirklich ihre Pfunde in den Griff kriegen wollen. Für alle, die an gesunder und leckerer Ernährung interessiert sind. Für alle, die einen guten Überblick über die wichtigsten Inhalte der Ernährungslehre bekommen wollen.
Inhalte u. a.
- Günter, der innere Schweinehund
- Unsere Essgewohnheiten und Ausreden
- Zu dick, zu dünn?
- Vorsicht, Diätfallen!
- Essen ist Energie
- Die vier Nahrungsgruppen
- Wie funktionieren Verdauung und Stoffwechsel?
- Hormone steuern
- Wie man dick wird
- Wie man schlank wird
- Süß, viel, fettig?
- Ballaststoffe
- Wasser
- Bewusst essen
- Bewegung
- Glykämischer Index und glykämische Last
- Gutes Essen, schlechtes Essen
- Ernährung im Alltag
- Dauerhaft richtig essen
„Endlich schlank sein? Für viele hört sich das nach einem unerreichbaren Wunschtraum an. Auch ich dachte lange Zeit, es sei unvermeidbar, im Laufe seines Lebens immer dicker zu werden. Falsch gedacht! Wenn man weiß, wie es geht, darf man lecker essen – und wird bzw. bleibt trotzdem schlank! Was man dafür wirklich wissen muss, habe ich in meinen zahlreichen Ernährungscoachings und während der Produktion etlicher TV-Sendungen erfahren dürfen und danach für Sie dieses Seminar zusammengestellt.“
Das Seminar „Schlank in 5 Stunden“ wird im gesamten deutschsprachigen Raum von einer ganzen Reihe von Trainern gehalten, die alle von Stefan Frädrich persönlich ausgebildet wurden.
Sollten Sie an Stefan Frädrich persönlich als Trainer interessiert sein, schauen Sie bitte unter Termine auf dieser Homepage nach, wann und wo der nächste öffentliche Termin von Dr. Frädrich stattfindet. Auch wenn Sie Stefan Frädrichs Newsletter abonnieren, erfahren Sie Termine und Ort.
Selbstverständlich kann Dr. Frädrich zum Thema auch einen Vortrag halten.
Weitere Infos? Seminar buchen? Einfach hier klicken!
www.schlank-in-5-stunden.de
(Hör)bücher zum Thema
Sie wollen ein paar Inhalte nachlesen? Aber gerne:
- Günter, der innere Schweinehund, wird schlank. Ein tierisches Diätbuch.
- Besser Essen – leben leicht gemacht.
Häufige Fragen
Ist abnehmen schwierig?
Keinesfalls! Ziel ist es allerdings nicht, abzunehmen. Ziel ist es, die eigene Ernährung und das eigene Verhalten zu verstehen – und an bestimmten Punkten dauerhaft zu verändern. Diese Veränderungen können minimal sein und dennoch große Erfolge bringen. Kleine Schritte in eine neue Richtung gehen kann jeder. Wer eine Weile in eine neue Richtung geht, gelangt an ein neues Ziel. Und wer den Weg zum Ziel kennt, geht freiwillig dorthin – ohne psychischen Druck oder Schwierigkeiten.
Bin ich ein hoffnungsloser Fall?
Haben Sie schon mehrere vergebliche Diätversuche hinter sich? Dann geben Sie nicht auf: Es geht nicht um Diät, es geht ums Wollen, Verstehen, Essen und Genießen! Und es geht um Ihren inneren Schweinehund, der Sie mit allerlei Tricks in alte Verhaltensmuster zurückfallen lässt. Doch wie backt selbst ein Anfänger eine köstliche Torte? Mit dem richtigen Rezept! Lassen Sie sich also das richtige Rezept für ein schlankes Leben geben – und dann backen Sie einfach nach! Es gibt keine hoffnungslosen Fälle.
Muss ich auf etwas verzichten?
Würden Sie alles richtig machen, gäbe es kein Problem zu lösen. Natürlich kann es sein, dass Sie die Häufigkeit bestimmter Nahrungsmittel verringern und dafür vermehrt andere zu sich nehmen sollten. Ob Sie dadurch jedoch auf etwas „verzichten“ ist eine Betrachtungsfrage: Sie können sich genauso fragen, was Sie in Zukunft mehr essen dürfen – denn wenn Sie mehr vom Richtigen essen, essen Sie zwangsläufig weniger Falsches. Und das ist dann kein Verzicht, sondern ein Gewinn.
Bin ich überhaupt zu dick?
Berechnen Sie Ihren Body-Mass-Index: Wie groß sind Sie (in m)? Und wie schwer (in kg)? Jetzt dividieren Sie Ihre Kilos durch das Quadrat Ihrer Größe, also kg : (m)². Frauen haben ihr Normalgewicht bei Werten zwischen 19 und 25, Männer zwischen 20 und 24. Darüber besteht Über- und darunter Untergewicht.
Hilfe, ich bin zu dünn!
Auch für schlanke oder untergewichtige Personen gelten die gleichen Regeln für gesunde Ernährung wie für Übergewichtige. Und falls Sie an einer Essstörung leiden, können Ihnen die Ernährungstipps, der Erfahrungsaustausch mit der Gruppe sowie „Günter“, der innere Schweinehund womöglich weiter helfen. Sie sollten das Seminar jedoch nicht als Therapie betrachten.
Hilfe, ich bin krank!
Eine Vielzahl körperlicher Erkrankungen wird durch schlechte Ernährung begünstigt oder sogar hervorgerufen. Und ebenso viele Krankheiten werden durch gute Ernährung positiv beeinflusst. Auch psychische Probleme sind kein Hinderungsgrund, das Seminar zu besuchen. Gesunde Ernährung ist ein wichtiger Faktor für psychisches und körperliches Wohlbefinden. Sie sind herzlich willkommen!
Zahlt die Kasse für das Seminar?
Unter Umständen ist eine finanzielle Unterstützung durch Ihre Krankenkasse möglich. Bitte wenden Sie sich an Ihre(n) Sachbearbeiter(in).
Diätvergleich
„Welche Diät ist die richtige für mich?“ Haben Sie sich das auch schon gefragt? Haben Sie bereits Diäten ausprobiert – mal mit mehr Erfolg, mal mit weniger? Dann denken Sie womöglich an Begriffe wie „Willensstärke“, „Verzicht“, „durchhalten“ oder ähnliches. Und dabei betrachten Sie Diäten als zeitlich begrenzte Phasen, in der Sie sich nur nach einer bestimmten Art ernähren dürfen beziehungsweise in der Sie überschüssige Pfunde wegfasten. Hinterher wollen Sie dann – mit nun dauerhaft niedrigerem Gewicht – wieder so essen wie vorher, nicht wahr? Leider klappt das fast nie.
Besser ist es, dauerhaft gut zu essen – nach Prinzipien die Ihnen nutzen, die Sie verstehen und nach denen Sie essen wollen. Denn dann sind Ausnahmen immer erlaubt und Sie müssen sich zu nichts zwingen. Im Gegenteil: Ihr innerer Schweinehund will dann überhaupt nichts anderes mehr! Vor allem, wenn sich bald die ersten Erfolge einstellen.
Hier ein kleiner Überblick über häufige Diäten.
a) Kalorien zählen
Jedes Nahrungsmittel liefert eine bestimmte Menge Energie – die Kalorien. Wer mehr Kalorien isst, als er verbraucht, speichert die Energie in Form von Fett. Wer jedoch weniger Kalorien isst, als er verbraucht, zapft die Energie der Fettreserven an und nimmt ab.
In der Praxis schwierig umzusetzen. Schließlich muss man aufpassen, was und wie viel man isst – und dabei in Tabellen und auf Verpackungen die einzelnen Kalorienangaben nachlesen. Doch wer analysiert schon gerne jeden Bissen? Das frustriert. Und bald schon kommt die erste Ausnahme, dann die zweite … Außerdem berücksichtigt das Kalorienzählen weder die Zusammensetzung der Nahrungsgruppen (Kohlenhydrate, Fette, Proteine, Ballaststoffe) noch deren Verdauung und den Einfluss auf die Hormone im Körper. Es geht schlauer.
b) „Friss die Hälfte“
Anstatt Kalorien zu zählen, wird einfach weniger gegessen: Nur noch ein Brötchen zum Frühstück, statt zwei. Nur noch ein halbes Schnitzel, statt einem ganzen. Klar: So nimmt man zwangsläufig weniger Kalorien zu sich und verliert Körperspeck.
Klingt nach einer einfachen Methode. Doch Vorsicht: Der ständige Verzicht wird schnell anstrengend. Schließlich hört man häufig mit dem Essen auf, bevor man satt ist. Vorteil: Magen- und Darmtrakt gewöhnen sich an kleinere Portionen. Nachteil: Der Körper denkt, er sei in einem Notstandsgebiet. Also dreht er bald die Energie runter, um Kraft zu sparen. Folge: Schlapp und frustriert fällt der Griff zur „Sünde“ besonders leicht und die Fettzellen saugen sich sofort wieder voll – als Reserve für die nächsten „schweren Zeiten“. Hallo, Jojo-Effekt!
c) Fasten
Zeitlich begrenzt wird deutlich weniger gegessen. Oder mannimmt nur noch bestimmte Nahrungsmittel oder sogar nur noch klare Süppchen und verdünnte Säftchen zu sich. Dadurch soll der Körper von schlechten „Stoffwechselschlacken“ befreit werden.
Anstrengend und nicht zum Abnehmen geeignet. Da kaum Kalorien gegessen werden, ist der Körper in einem Mangelzustand und schaltet sehr bald in den Energiesparmodus. Gewicht wird dann erst mal nicht weiter abgenommen, man fühlt sich vorwiegend schlapp. Und sobald man wieder normal isst, wandern die abgenommenen Pfunde sofort an die Hüften – oft leider in Form von mehr Fett als zuvor, weil er Körper während des Fastens Muskelmasse abgebaut hat. Und schlechte „Stoffwechselschlacken“ gibt es überhaupt nicht, der Körper reinigt sich permanent selbst – ganz ohne Fasten.
d) Low fat
Weil Fette und Öle besonders viele Kalorien liefern, soll fettarme Ernährung zu Gewichtsabnahme führen.
Klappt nur begrenzt. Zwar soll man möglichst wenige schlechte Fette essen, aber gute Fette (ungesättigte Fette, Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren) braucht der Körper dringend, weil sie Hormone aufbauen, Zellwände erneuern, das Gehirn unterstützen, die Organe polstern und so weiter. Außerdem übersehen „Low fat“-Diäten die Rolle der Kohlenhydrate: Wenn man davon (Nudeln, Reis, Kartoffeln, Brot, Süßigkeiten) nämlich zuviel isst, verwandelt der Körper deren Zucker in Speicherfett – egal wie fettfrei die Ernährung ist.
e) Low carb
Kohlenhydrate (englisch „carbs“) werden im Körper zu Zuckern, um daraus Energie zu gewinnen. Sind mehr Zucker in der Nahrung als verbrannt werden können, verwandeln sie sich in Fett – und wandern in den Körperspeck. Wer also nur wenige Kohlenhydrate („Low carb“) isst, zapft das körpereigene Speicherfett an und wird schlank.
Bringt relativ einfach große Diäterfolge, ohne hungern. Problem dabei: der Verzicht auf gewohnte Nahrungsmittel wie Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln und Süßigkeiten. Dennoch reicht es oft aus, speziell Süßigkeiten und üppige Kohlenhydratbeilagen zu reduzieren – und schon verliert man lästige Pfunde. Besonders effektiv und sättigend, wenn man fortan mehr Gemüse- und Salatbeilagen isst.
f) Montignac-Methode
Kohlenhydrate werden im Körper zu Zucker. Damit der Zucker in die Muskelzellen hinein kann, schüttet die Bauchspeicheldrüse Insulin aus, denn Insulin schließt wie ein Schlüssel die Zellentüren auf. Ist viel Insulin im Blut, sinkt der Zuckerspiegel bald darauf wieder – man bekommt Hunger. Manche Nahrungsmittel führen zu einer schnellen Insulinausschüttung, andere zu einer langsamen – abhängig vom „glykämischen Index“. Je höher der Index, desto süßer ist ein Nahrungsmittel. Zucker hat den glykämischen Index von 100, ein Salat dagegen unter 20. Ziel ist es also, beim Essen möglichst niedrige Werte zu erreichen, dadurch möglichst wenige hohe Blutzuckerwerte und nachfolgende Heißhungerattacken zu bekommen.
Wirkungsvolle Methode, die unterm Strich zu einer Low-carb-Ernährung führt. Lästig ist das Zählen und Nachschlagen der Werte, sowie der Verzicht auf viele Nahrungsmittel.
g) GLYX-Methode
Die Montignac-Methode irrt sich in einem Punkt: Es kommt nicht nur darauf an, wie süß ein Nahrungsmittel ist – also wie hoch sein glykämische Index ist – sondern auch darauf, wie viel man davon isst. Eine kleine Menge Süßes ist nämlich weniger schlimm als eine große Menge. Also hat man die „glykämische Last“ eingeführt – kurz: GLYX. Niedriger GLYX bedeutet, insgesamt niedrige Zuckermenge, hoher GLYX dagegen, hohe Zuckermenge.
Besser als der glykämische Index. Verbietet weniger Nahrungsmittel, erlaubt flexiblere Essensplanung. Problem auch hier: Man muss sich erst mal in die ganzen Werte einarbeiten. Lästig …
h) Atkins
Die Atkins-Methode ist eine besonders radikale Low-Carb-Methode. In der ersten Diät-Phase werden fast überhaupt keine Kohlenhydrate mehr gegessen.
Am Anfang sehr wirkungsvoll, aber Verlustgefühle möglich. Problematisch ist, dass Fleisch und Fett unbegrenzt gegessen werden darf. Das kann Ärger machen: erhöhte Blutfettwerte, unangenehmer Körpergeruch, Leber- und Nierenschäden, Gicht sowie Akne und Verstopfung.
i) Trennkost
Vorsicht, Begriffsverwirrung! Zunächst verstand man unter Trennkost die Trennung von Proteinen und Kohlenhydraten, weil man davon ausging, dass beides nicht gleichzeitig verdaut werden kann. Mittlerweile versteht man darunter vorwiegend die Trennung von Fetten und Kohlenhydraten.
Dass Proteine und Kohlenhydrate nicht gleichzeitig verdaut werden können, ist falsch – Diäterfolge beruhen wohl auf verminderter Kalorienaufnahme. Die Trennung von Fetten und Kohlenhydraten ist jedoch eine Möglichkeit abzunehmen. Zur Erinnerung: Kohlenhydrate lassen den Insulinspiegel steigen. Doch Insulin baut nicht nur Zucker in die Zellen ein, sondern auch Fett! Unsere Zellen bevorzugen aber als Brennstoff Zucker. Wer also gleichzeitig Zucker und Fette isst, gewinnt aus den Zuckern Energie – und speichert die Fette als Reserve im Speck. Isst man dagegen Kohlenhydrate ohne Fett, nimmt man nicht so leicht zu. Und isst man Fette ohne Kohlenhydrate, muss der Körper seine Energie aus dem Fett gewinnen. Etwas Umstellung ist zwar nötig, aber so kann man relativ leicht Gewicht abnehmen.
j) Diätgruppen
Regelmäßige Gruppentreffen, zum gemeinsamen wiegen, motivieren und Erfahrungsaustausch.
Gute Möglichkeit zur Unterstützung bei Gewichtsabnahme. Man muss nur aufpassen, dass man seine Selbstverantwortung nicht abgibt, sobald die Gruppe nicht mehr da ist. Außerdem sollte überprüft werden, ob die Gruppe ernährungswissenschaftlich richtig arbeitet, und nicht einer umstrittenen „Ideologie“ anhängt. Auch werden manche Gruppen häufig als Vertriebsplattform für meist sinnlose „Nahrungsergänzungen“ missbraucht.
k) Weitere „Methoden“
Es existiert eine große Zahl von Diät-„Methoden“, die den großen Erfolg ohne Anstrengung versprechen und dabei jeweils einen bestimmten Ernährungs- oder Verhaltensaspekt betonen, wie z. B. bei „Schlank in einer Woche“, Pillen und Pulvern. Fettverbrenner- und Blutgruppendiäten.. Dabei werden teilweise grob falsche Ansichten verbreitet.
Vorsicht! Die erfolgreichste Methode zum dauerhaften Traumgewicht ist ausgewogene, gute Ernährung und angepasste Bewegung. Wer Sie mit Crash-Diäten, Hoffnung und Hokuspokus ködern will, handelt unseriös!

